3. Geburt nach 2x Einstellungsproblemen und mein Becken

  • Guten Morgen.


    Ich bin gerade mit dem 3. Kind in der 31. Woche schwanger und so langsam mache ich mir Gedanken über die anstehende Geburt.


    Problem bei den beiden anderen Kindern war, daß sie nicht ordentlich ins bzw. durchs Becken gerutscht sind. Bei beiden wurde am Ende mit Saugglocke nachgeholfen, wobei der Erste ganz knapp am KS vorbeigeschrammt ist (OP- Team stand schon im Kreißsaal).
    Beim Großen kann ich nicht genau sagen wo genau das Problem lag, er ist einfach nicht tiefer gerutscht #weissnicht .
    Beim Kleinen hab ich aber schon Tage vor der Geburt gemerkt, daß das Kind mit dem Kopf in der Ecke zwischen Schambein und großem Beckenknochen fest hing. Unter der Geburt wurde mir das leider erst nach mehreren Stunden sinnloser Wehen (weil nix weiter ging) geglaubt. In jeder Wehen drückte das Kind heftig auf den Knochen, aber eben nicht auf den Muttermund. Die Hebamme hat den Kleinen dann manuell in einer Wehe aus der Ecke rausbugsiert (super schmerzhaft aber sehr effektiv) und ab da ging die Geburt dann auch zügig weiter. 4 Stunden später war der Kopf schon fast geboren (ich konnte schon selber die Haare fühlen #love ) Am Ende fehlte meinem Sohn nur das letzte Fitzelchen Kraft und mit rapide schlechter werdendem Blut-pH wurde mit der Saugglocke etwas nachgeholfen.
    Nach der Geburt hatte ich Wochenlang Probleme mit einer gereizten Knochenhaut an der Stelle, an der der Kleine festhing.


    Vor ein paar Tagen hat sich der jetzige Bauchzwerg offenbar in Schädellage gedreht und seit dem drückt er häufiger genau auf die Stelle, an der mein Kleiner fest hing. Ich hab gerade echt Sorgen, daß der dritte Junge sich auch im Becken verrennt.


    Gibt es irgendwas, daß ich jetzt schon (oder später) tun kann, damit das Kind den richtigen Weg findet?


    Die anstehende Geburt ist mit Beleghebamme im KH geplant und mit der Hebamme werde ich das auch nochmal besprechen. Ich denke, daß sie mit dem Vorwissen um die letzte Geburt schneller reagiert, aber ganz eigentlich möchte ich es gar nicht so weit kommen lassen.


    Viele Grüße,
    Schlumpii

  • Bei der Vorgeschichte ist es nur verständlich, dass du dir da Gedanken machst. Ich würde an deiner Stelle vermutlich einen Termin beim Osteopathen machen und den mal gucken lassen, ob er irgendwelche Blockaden findet. Ich habe mal über drei Ecken von einer Hebamme gehört, die die Erfahrung gemacht hat, dass es bei vielen Frauen, die mal eine feste Zahnspange hatten, zu Problemen unter der Geburt kommt. Seit dem schickt sie alle betroffenen Frauen vorher zum Osteopathen und hatte seit dem wohl bei diesen Frauen keinen Geburtsstillstand mehr. Keine Ahnung, ob das wissenschaftlich haltbar ist, aber schaden wird ein Besuch beim Osteopathen sicherlich nicht.


    Alles Gute für die anstehende Geburt!

  • Danke Knolle,


    Ich hätte vielleicht noch dazu schreiben sollen, daß ich bis ca. 15 Jahren wegen Hüftdysplasie in Behandlung war ( Spreizhosen, Haltungsturnen, Ultraschall...) Dann hieß es, daß die Hüftpfanne gerade so in der Norm ist. Ich befürchte, daß durch den ganzen Kram mein Becken einfach etwas ungünstig geformt ist.


    Übrigens hatte ich in der ersten Schwangerschaft ganz arge Rücken- und Hüftprobleme und bekam manuelle Therapie ( die hat auch Blockaden gefunden und gelöst), war oft schwimmen. Bei der zweiten war das nicht ganz so schlimm, aber da wars vor allem die Hüfte.


    Diesmal sind Rücken und Hüfte völlig in Ordnung - nix tut weh. Naja, außer dem Ischias, der sich beschwert, wenn der Zwerg sich mal doof drauf legt - und dann ist es nach ein paar Metern laufen wieder gut.
    Und da es gerade so wunderbar ist, möchte ich im Moment niemanden da rummanipulieren lassen. Ich hab Angst, daß damit nur das Gegenteil erreicht wird.


    LG

  • Auch mit deinem Einwand von mir der Rat zur Ostheopatie. Dort kannst Du diesen Einwand ja ebenfalls vorbringen. "Manipuliert" wurde bei mir jedenfalls nichts, als mini1 am Ende der Schwangerschaft festhing (ich glaube am Schambein), der Ostheopat hat mich kaum berührt, trotzdem ist das Baby gerutscht und zwar noch während der Behandlung.

    Viele Grüße
    Elena mit Mini1 (*2004) und Mini2 (*2006)

  • Ich glaube das Problem hat sich schon erledigt. Ich bin jetzt Ende der 34. Woche. Das Kerlchen liegt seit einer Woche mit dem Kopf unten und ist schon ordentlich ins Becken gerutscht. 8o . Ich glaube so weit sind die anderen beiden erst während der Geburt gekommen.
    Da der Zwerg offenbar ohne Probleme den richtigen Weg findet, muß auch kein Ostheopath mehr draufschauen.


    Ich muß noch sagen, daß ich einmal mit nem Ostheopath sehr schlechte Erfahrungen gemacht habe. Bei Karpaltunnelsyndrom hilft der nämlich nicht - aber er meinte ganz bestimmt, daß die tauben Hände vom Blockaden im Nackenbereich kommen. Zum Glück war ich dann beim Neurologen - die Messung war dort sehr eindeutig und mit entsprechenden Schienen gings mir deutlich besser. Da bin ich echt gebranntes Kind :/ .


    LG

  • Ich hatte sowas von überanstrengung (man man, jetzt fang ich schon an alte! Krankengeschichten zu erzählen...) und mir hat massage des nackenbereichs (manuelle therapie) extrem stark geholfen.

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