Was macht ihr, wenn ihr (nachts) nicht schlafen könnt?

  • @die.lumme
    den großen Knall heb ich mir fürs Wochenende auf. #stumm


    Morgen will ich das weder mir noch anderen zumuten. #motz:diablo:

    LG
    Marau
     #kerze M. 06.09.1984 - 02.01.2017
    Was man tief im Herzen trägt, kann man nicht durch den Tod verlieren.

    Hic Rhodus, hic salta

  • @Marau, wenn ich darf würd ich die auch gerne ((((((( Marau ))))))) feste umarmen. Dass du viel Wut gerade in dir hast ist total verständlich. Und dann tun sich auch Weleda-Pillen schwer dir da zu helfen.


    Ich denke an dich. #knuddel

    "Es gibt kaum hoffnungslose Situationen, solange man sie nicht als solche akzeptiert"

    Willy Brandt

  • z. B. diesen Bodyscan oder andere, geführt oder auch selbst durchgeführt. Hilft mir prima #yoga


    Beim Gedankenkarussell - aufstehen- alles von der Seele schreiben- dann ist es sicher und ich kann es nicht vergessen ^^ - so kann ich loslassen und wieder schlafen.


    und den Gedanken, dass ich jetzt schlafen muss, weil ich sonst....bla bla bla ......in die Wüste schicken. Es gibt Nächte da brauche ich wenig Schlaf und das darf sein #herzen

  • Hier auch Hörbücher.
    Wenn es ganz schlimm ist, aufstehen und einen Tee trinken und dann wieder probieren.

    Sparst du Zeit, und wofür sparst du sie?
    Wenn es einen Film über dein Leben gäbe, würdest du ihn anschauen, würde er dich faszinieren?
    Sechs Euro für eine Stunde auf der Arbeit - was würdest du zahlen für eine Stunde an einem sonnigen Tag im Park?
    Drei Kaffee auf der Raste kosten soviel wie eine Stunde deines Lebens!
    (Früchte des Zorns - Brennen)

  • mir hilft es,den Satz "liebevoll lasse ich den Tag hinter mir und falle friedlich in den Schlaf, mit dem Wissen dass der morgige Tag für sich selber sorgt" immer und immer wieder im Kopf zu wiederholen.

    Ich stelle was ich fühle, über alles was ich weiß  #herz 
    Andreas Bourani

  • Ich bleibe liegen. Manchmal spiele ich am Smartphone (unter der Decke um niemanden aufzuwecken), falls es neben mir liegt, aber meistens liege ich einfach nur da und versuche mir irgendwelche Geschichten auszudenken oder fortzuführen.
    Ich habe festgestellt, dass ich so schneller wieder einschlafe, als wenn ich aufstehe und irgendetwas mache. Da verpasse ich den Zeitpunkt, wieder ins Bett zu gehen.

  • Zuerst spiele ich am Handy. Dann geh ich aufs Klo und trink Wasser. Im Anschluss konzentriere ich mich auf meine Atmung. Lange ausatmen- kurzes einatmen. Dabei zähle ich... und schau wie weit ich komme

  • Ich höre zum Einschlafen auch gerne (bekannte) Hörspiele. Der Tipp, auf das Licht von elektronischen Geräten zu achten, ist gut. Eine Zeitlang hatte ich eine App dafür, die ab einer bestimmten Uhrzeit das blaue Licht vom Handy-Display rausgefiltert hat, fraß leider viel Akku.


    Meditation hilft mir gut beim Abschalten. Es lohnt sich, in verschiedene Richtungen hineinzuschnuppern, bis man etwas Passendes gefunden hat. Mein Mann macht gerne Progressive Muskelentspannung. Das kann ich dagegen gar nicht haben, ich gehe mehr Richtung Autogenes Training oder Atem-Übungen, z.B. wie bei knopf beschrieben. Ich meine, Tschibo z.B. hat ab und zu Sammel-CDs mit Anleitungen aus verschiedenen Richtungen. Für kurze Pausen tagsüber finde ich Hypnose-Sachen auch gut. Als ich noch regelmäßig zum Qigong gegangen bin, gab es eine Übungsreihe, die ich dann abends im Kopf durchgegangen bin ("Die Achtzehnfache"), das war super und hat auch noch ein paar Jahre gut geholfen. Manchmal probiere ich es noch und schlafe dann über der Frage ein, welche Übung jetzt als nächste gekommen wäre.


    Wichtig finde ich aber auch die Vorbereitung auf den Schlaf: tagsüber auspowern, abends nichts Aufregendes mehr lesen oder sehen, Licht dimmen, evtl. noch einen Gute-Nacht-Tee, Glas Wasser ans Bett, gut lüften. Wach-Liege-Phasen als Ruhephasen akzeptieren.


    Zur Zeit schlafe ich schwangerschaftsbedingt ziemlich gut und viel, aber wenn es mal nicht klappt, dann besinne ich mich wieder auf die Dinge, die mir früher schon geholfen haben.

  • Ich habe die Reportage jetzt auch gesehen - ist das denn wirklich so, dass verschreibungspflichtige Schlafmittel einfach unverantwortliches Teufelszeug sind?


    Dann wäre das Hausmittel im Vergleich erheblich besser, das ich gerade bei @Sarsaparille gelesen habe - und über das ich früher immer die Nase gerümpft habe, weil gefährlich: Ein gutes Glas Rotwein.

    Xenia mit Te (Herbst 04) und Ka (Herbst 07) und Ha (Feb 12)

  • Man muss immer Nutzen und Risiko abwägen.
    Benzodiazepine und Z-Substanzen (um die ging es in der Reportage hauptsächlich) sind definitiv nicht so harmlos, wie es dieser Knilch auf der Messe glauben machen wollte.
    Aber sie sind sehr kurzfristig unentbehrlich bei akuten (!) Angsterkrankungen, bei traumatischen Erlebnissen wie Todesfällen von nahestehenden Menschen, Herzinfarkten. Für maximal ein paar Tage, bis andere Therapien greifen.
    Mitunter sind sie auch bei chronischen Erkrankungen unentbehrlich (z.B. bei nicht beherrschbaren Neuropathien wg. Diabetes und dadurch Schlaflosigkeit)...


    Aber mit Sicherheit sind diese Substanzen nix bei Überlastung, bei wechseljahrsbedingter Schlaflosigkeit, Depression oder solchen Sachen.


    Es gibt leider immer noch Ärzte, die leichtfertig damit umgehen und dadurch binnen kürzester Zeit treue Kunden haben: die bringen brav jedes Quartal das Versichertenkärtchen und nehmen Budgetneutral ein Privatrezept wieder mit. Wie viel ein Arzt privat verordnet, wird nirgends erfasst.

  • ich hör "sachhörbücher" zB Geschichte, Philosophie....sehr zuverlässig, meist schlaf ich schneller wieder ein als ich will.
    Lesen, daddeln, videostreamen hat bei mIR den gegenteiligen Effekt...

  • Rotwein oder überhaupt Alkohol bringt definitiv gar nichts, denn damit schlafen manche zwar schnell ein, aber der Schlaf ist nicht erholsam wegen der gestörten Schlafarchitektur. Es gibt aber ja nicht nur Benzodiazepine und Z-Substanzen auf der einen und Hausmittel oder Homöopathie auf der anderen Seite. Ärzte haben viele schlaffördernde Medikamente zur Auswahl, die NICHT abhängig machen. Sie können z.B. Antihistaminika oder Neuroleptika verschreiben. Und ich kann aus meiner Erfahrung bei massiven Schlafstörungen nur dazu raten, es damit einmal zu versuchen. Diese Medikamente haben zwar Nebenwirkungen, aber das ist immer noch gesünder als langjähriger Schlafmangel. Für Krisensituationen, wenn Sudokus lösen mehrere Nächte nicht geholfen hat, habe ich seit meiner Depression letztes Jahr jetzt immer eine Packung Quetiapin im Haus.

    "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."

  • Rotwein oder überhaupt Alkohol bringt definitiv gar nichts, denn damit schlafen manche zwar schnell ein, aber der Schlaf ist nicht erholsam wegen der gestörten Schlafarchitektur.

    Bei mir ist das so. Ich schlafe super mit Alkohol ein, wache in der Nacht aber sehr oft auf und der Schlaf ist insgesamt unruhig.


    Ich nutze es trotzdem manchmal #schäm , in den - glücklicherweise seltenen - Phasen mit Einschlafstörungen.

  • Rotwein oder überhaupt Alkohol bringt definitiv gar nichts, denn damit schlafen manche zwar schnell ein, aber der Schlaf ist nicht erholsam wegen der gestörten Schlafarchitektur.

    Hm. Das gleiche gilt aber auch für "normale" pharmazeutische Schlafmittel und trotzdem erleben es viele vorübergehend als hilfreich.


    Die Funktion von dieser "Schlafkosmetik" - also Alkohol oder Schlafmittel - ist vermutlich hauptsächlich gegen den Nocebo-Effekt vom Schlafmangel gerichtet. Also wenn ich "weiß", Schlafmangel macht mich man nächsten Tag müde, unkonzentriert, wasweißich, dann bin ich am nächsten Tag auch müde, unkonzentriert, wasweißich.


    Und wenn ich ein Glas Wein trinke oder eine Schlaftablette nehme, dann habe ich erstens in der Nacht keine Möglichkeit, mich über meine Schlaflosigkeit zu grämen und zweitens am nächsten Tag die Illusion, ich hätte geschlafen. Und dann habe ich eben viel weniger die Symptome von Schlafmangel.

    Xenia mit Te (Herbst 04) und Ka (Herbst 07) und Ha (Feb 12)

  • also mir hilft rotwein. zb. gestern hatte ich 2 gläser, habe wunderbar 8 stunden durchgeschlafen, bin heute so fit wie schon lange nicht mehr. wie gesagt hatte ich eine erschöpfungsdepression mit teilweise massiven schlafstörungen, ganz schlimm..wollte auch lange keine schlaftabletten nehmen. ad habe ich mich sowieso geweigert.
    war ein fehler. als ich es dann doch tat, haben sie sehr gut geholfen, da ich auch nicht unverantwortlich bin, habe ich sie nur genommen wenn es wirklich angezeigt war. aber sie haben zur entspannung beigetragen, vorher war ich dich drann in eine starke depression zu fallen, auch wegen des schlafmangels.


    heute seh ich das alles viel entspannter. und finde wir machen uns zuviel sorgen und ängste wo gar keine sind.


    der brigitte woman artikel dazu ist sehr empfehlenswert. bitte lesen!!


    bei mir hat übrigens alles alternative gar nix genützt. wenn es nützt ist es natürlich die 1. wahl.

    sonja mit Eisprincess (03) + kleinronaldo (06)