Fahrradhelm - wielange? Oder für immer?

  • Weiter vorne wurden Unfallberichte aus der lokalen Tageszeitung zitiert. Das ist eigentlich ein anderes Aufregerthema. Wenn ich die Spur für den Geradeausverkehr (Radweg) rechts von der Rechtsabbiegerspur anordne, ist das die zwangsläufige Folge. Wer würde eine vergleichbare Konstruktion auf der Fahrbahn gutheißen?

    Illustriert ist das nochmal hier.

    Das mag zwar so sein, aber es gehört zum absoluten Grundwissen eines Autofahrers, dass er beim Rechtsabbiegen auf Fahrradfahrer und Fußgänger achten muss #weissnicht. Es ist relativ unrealistisch, die Fahrrad-Geradeausspuren in die Mitte der Straße zu bringen.

  • Flummi schrieb:

    Das ist ein Argument, welches einem in allen mögliches Lebenslagen begegnet, und das ich nie verstehe. Selbst wenn ich nur eins von 5 Risiken ausschalte, ist es doch schonmal eins weniger?

    So seh ich das auch!

  • Sind das Prozente der zurückgelegten Wege?


    Das überschätzt den Anteil (pro Strecke und pro Zeit) bei den Verkehrsmitteln, mit denen man üblicherweise nur kurz und nur kurze Strecken unterwegs ist, also Fahrrad und zu Fuß. Diese Art von Statistik ist eine gute Grundlage, wenn man für eine vernünftige Förderung ökologischer Verkehrsmittel werben will, aber eine schlechte Grundlage, wenn man über Risikostatistiken reden will.


    Ein aussagekräftiges Bild über das Risiko eines Verkehrsmittels kriegt man erst, wenn man die zurückgelegten Kilometer (oder noch besser: die Kilometer von Start zu Ziel) als Grundlage des Vergleiches nimmt.

    Xenia mit Te (Herbst 04) und Ka (Herbst 07) und Ha (Feb 12)

  • Danke, Xenia . Ich brauche immer ewig, bis ich diese statistischen Feinheiten auseinander gedacht habe. Aber Täuschen mit Statistik, ob absichtlich oder unabsichtlich, ist ja im System mit drin. Wenn man hier aus dem Zusammenhang gerissen irgendwelche Zahlen zitiert, dann ist das fast immer so, weil sie kein Mensch richtig ein ordnen kann. Dein Post hilft mir dabei.#danke

  • Ein aussagekräftiges Bild über das Risiko eines Verkehrsmittels kriegt man erst, wenn man die zurückgelegten Kilometer (oder noch besser: die Kilometer von Start zu Ziel) als Grundlage des Vergleiches nimmt.

    Ich weiß nicht genau, welches Risiko Du bewerten willst. Die Kilometer nehme ich als Vergleichsgrundlage, wenn ich wissen will, ob ich von Berlin nach München sicherer Rad oder sicherer Auto fahre. Ich persönlich würde also für diese Strecke aus Sicherheitsgründen lieber das Auto nehmen.;)

    Für absolute Vergleich taugen die zurückgelegten Kilometer mMn nicht. Ich würde mal annehmen, wenn man allein die zurückgelegten Kilometer als Grundlage eines Risikovergleiches nimmt, wäre zu Fuß gehen ein untragber hohes Risiko und man sollte dabei wenigstens Helm, besser noch Rüstung tragen. Der Risikovergleich anhand des Modal Split der zurückgelegten Wege ist da meiner Meinung nach tauglicher, wenn auch aufgrund der Komplexität trotzdem verzerrt. Zum Beispiel wenn ich wissen will, ob das Risiko aller Deutschen, auf dem Weg zur Arbeit zu verunglücken, mit dem Rad höher ist als mit dem Auto, dann nehme ich die Radfahrerin mit dem 3-km-Weg in der Stadt und die Autofahrerin mit dem 30-km-Weg über die Autobahn und gucke nicht nur die ersten 3 km der Autofahrerin an.

    LG Matilda mit Tochter (08/2004) und Sohn (09/2015)

  • Matilda (Nebenbemerkung: Mathilda hat ebenfalls kein Avatar, Verwechslungsgefahr.)

    Der Punkt ist, dass das Risiko vom Fahrradfahren massiv unterschätzt wird, wenn man die innerstädischen Fahrten als Vergleichsgrundlage nimmt. Dann sieht es so aus, als wäre Fahrradfahren quasi genauso sicher wie Autofahren. Ist es aber nicht, und schon gar nicht innerstädtisch. Es sieht nur so aus, weil insgesamt weniger Fahrrad gefahren wird.


    Autofahren wird aber erst dann für die Insassen einigermaßen gefährlich, wenn man schneller als 80 fährt, oder wenn man mit jemandem zusammenknallt, der einem in entsprechendem Tempo entgegenkommt. Langsam fahrende Autos nur andere, nicht die eigenen Insassen. Es ist also ziemlich abstrus, die Kopfverletzungen zu zählen und dann zu sagen, Autofahrer sollen doch auch einen Helm anziehen.


    Edit: Noch eins zur Unfallstatistik: Ich hatte zwar schon mehrere Fahrradunfälle, auch schon einen mit Kopfverletzung, aber noch keiner davon dürfte es in irgendwelche Statistiken geschafft haben. Während bei Autounfällen quasi immer die Polizei oder die Haftpflichtversicherung informiert wird, auch bei welchen, die ohne Verletzungen ablaufen.


    Noch mal ein Punkt, wieso die Statistik die Gefährlichkeit vom Fahrradfahren unterschätzen wird.

    Xenia mit Te (Herbst 04) und Ka (Herbst 07) und Ha (Feb 12)

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  • Xenia : Genauso sehe ich das auch. Gerade in der Stadt wird das Risiko für Fahrradfahrer "runtergerechnet". Ich denke auch, dass das Helmtragen durchaus dazu beiträgt, dass weniger Unfälle überhaupt in die Statistik einfließen. Die Anzahl der städtischen Radfahrkilometer ist in den letzten Jahren hier in der Stadt sicher deutlich gestiegen. Da müsste also theoretisch auch die Anzahl der schweren Kopfverletzungen bei Radfahrern deutlich gestiegen sein. Das wäre der Zusammenhang, den man untersuchen müsste.

    In der heutigen Tageszeitung macht der Oberbürgermeister Werbung fürs Fahrradfahren. Hoffentlich engagiert er sich dann auch für die Umsetzung von Maßnahmen für eine fahrradfreundliche Stadt.

  • außer für Elefanten... die haben in Schwebebahnen ohne Helm ein 100%-Risiko, einen Unfall zu erleiden.

    _._._._._._._._
    Prokrastinierer aller Länder: vereinigt Euch - morgen



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  • Also mir lässt das keine Ruhe. :D

    Der Punkt ist, dass das Risiko vom Fahrradfahren massiv unterschätzt wird, wenn man die innerstädischen Fahrten als Vergleichsgrundlage nimmt. Dann sieht es so aus, als wäre Fahrradfahren quasi genauso sicher wie Autofahren. Ist es aber nicht, und schon gar nicht innerstädtisch. Es sieht nur so aus, weil insgesamt weniger Fahrrad gefahren wird.

    Deshalb brachte ich das Beispiel mit dem zu Fuß gehen. Bezogen auf die absolut zurückgelegten Kilometer ist zu Fuß gehen bestimmt zig mal lebensgefährlicher als Autofahren. Also hakt die Betrachtung nach zurückgelegten Kilometern. Wenn man aber insgesamt die Frage stellt, ob Radfahren gefährlicher ist als Autofahren (sprich ob Radfahren ohne Helm gefährlicher ist als Autofahren ohne Helm), dann ist der wegebezogene Modal Split ein Instrument, dass die verschiedenen Ausgangslagen der beiden Verkehrsmittel egalisiert, um sie überhaupt vergleichbar zu machen. Denn natürlich fährt man mit dem Rad eher kurze Strecken und mit dem Auto eher weite Strecken. Bezogen auf innerstädtische Fahrten ist Autofahren sicherer als Radfahren, aber eben nicht insgesamt.

    Autofahren wird aber erst dann für die Insassen einigermaßen gefährlich, wenn man schneller als 80 fährt, oder wenn man mit jemandem zusammenknallt, der einem in entsprechendem Tempo entgegenkommt. Langsam fahrende Autos nur andere, nicht die eigenen Insassen. Es ist also ziemlich abstrus, die Kopfverletzungen zu zählen und dann zu sagen, Autofahrer sollen doch auch einen Helm anziehen

    Das könnte aber konsequenterweise auch heißen, dass man außerorts im Auto besser Helm trägt - eine total unkomplizierte und niedrigschwellige Methode, das Risiko schwerer Verletzungen zu senken.


    Mich stört es, wenn Radfahren ohne Helm mit Autofahren ohne Gurt gleichgesetzt wird. Die Angurtpflicht in Deutschland wurde 1976 eingeführt, im Jahr 1976 gab es in Deutschland (ohne DDR) 14.820 Verkehrstote bei 1.418.523 polizeilich erfassten Unfällen. Im Jahr 2015 gab es (einschl. neue Bundesländer) 3.459 Verkehrstote bei 2.516.831 polizeilich erfassten Unfällen, davon nur 1.620 Autofahrer. Quelle. Das ist einfach eine andere Hausnummer, auch wenn im gleichen Zeitraum auch die Autos wesentlich sicherer geworden sind.

    Edit: Noch eins zur Unfallstatistik: Ich hatte zwar schon mehrere Fahrradunfälle, auch schon einen mit Kopfverletzung, aber noch keiner davon dürfte es in irgendwelche Statistiken geschafft haben. Während bei Autounfällen quasi immer die Polizei oder die Haftpflichtversicherung informiert wird, auch bei welchen, die ohne Verletzungen ablaufen.

    Die Frage ob Helm oder nicht stellt sich doch aufgrund der Gefahr schwerer Verletzungen. Da sind Bagatellunfälle irrelevant und verfälschen auch nicht die Statistik, solange die Statistik schwerer Verletzungen gemeint ist.


    Worum es mir eigentlich geht, ist nicht die Frage, wer jetzt warum Helm trägt, und auch nicht, ob Helmtragen schützt oder nicht. Ich finde aber, man kann bei der Art und Weise, wie man über das Helmtragen spricht, überlegen, wessen Anwalt man ist. Deshalb verglich ich weiter oben die Argumentation des ADAC mit der des ADFC. Solche Urteile wie das mit der verletzten Radfahrerin in erster Instanz entstehen aus solcher Argumentation a la ADAC heraus und sind einfach untragbar. Denn sie belasten die schwächeren Verkehrsteilnehmer und entlasten die stärkeren. Und ich frage mich, warum hier in diesem Thread einige Leute den Helm nicht nur auf dem Kopf, sondern auch vor sich her tragen. Das kommt mir (Achtung Aluhut!) so vor, als würde ich im Werbeprospekt von Versicherungsgesellschaften lesen, die Kosten minimieren wollen oder von Verwaltungen, die nur Geld für Straßen, aber keines für Radwege haben oder von VW, weil Autofahren wenn schon nicht sauberer dann wenigstens sicherer ist.


    Also was ich sagen wollte, eine gesellschaftliche Tendenz, die ohne Helm fahren als fahrlässig und "selbst Schuld" einstuft, trägt nicht zur Verkehrssicherheit der Radfahrer insgesamt bei. Vollkommen unabhängig davon, ob man selbst Helm trägt oder nicht oder ob man seine Kinder ohne Helm nicht auf's Rad lässt oder nicht.

    LG Matilda mit Tochter (08/2004) und Sohn (09/2015)

  • Mich stört es, wenn Radfahren ohne Helm mit Autofahren ohne Gurt gleichgesetzt wird.

    Ja, das ist offensichtlich nicht das Gleiche. Habe ich aber auch schon geschrieben. Ob ich einen Helm anhabe oder nicht hat nur Folgen für mich selber. Ob ich einen Gurt benutze oder nicht kann im Falle eines Unfalls durchaus Folgen für andere haben: Erstens, weil ich zum Geschoss werden kann und andere verletzen kann, und zweitens, weil bei einem Autounfall ein zu versorgendes Opfer mehr oder weniger durchaus dabei eine Rolle spielen kann, ob der am schlimmsten betroffene Unfallteilnehmer überlebt.


    Deswegen macht eine Gurtpflicht Sinn, eine Helmpflicht beim Fahrradfahren bräuchte erheblich stärkere und eindeutigere Argumente als sie es im Augenblick hat.


    Ich teile da völlig die Position des ADFC: Fahrradhelme für diejenigen, die einen tragen wollen, sind super, Helmpflicht ist kontraproduktiv.
     

    Die Frage ob Helm oder nicht stellt sich doch aufgrund der Gefahr schwerer Verletzungen. Da sind Bagatellunfälle irrelevant und verfälschen auch nicht die Statistik, solange die Statistik schwerer Verletzungen gemeint ist.

    Erstens: Es gibt schon lange Helme und Vielfahrer/innen tragen in Helmpflicht-Ländern auch schon vor Einführung der Helmpflicht einen Helm. Eine durch einen Helm verhinderte Gehirnerschütterung taucht in keiner Statistik auf.


    Zweitens: Mir geht es nicht nur um schwere Verletzungen, wenn ich einen Helm anziehe. Mir reicht als Motivation das mögliche Vermeiden von zwei Wochen Kopfweh völlig aus.


    Und ich frage mich, warum hier in diesem Thread einige Leute den Helm nicht nur auf dem Kopf, sondern auch vor sich her tragen.

    Es gab hier mehrere Beiträge, die sich vehement gegen das Helmtragen ausgesprochen haben, nicht nur gegen die Helmpflicht. Hast du die gelesen? Ich markiere den Autor jetzt absichtlich nicht den ich auf der vorigen Seite damit zitiert habe.


    Noch was zum Helmtragen auf dem Fahrrad im Vergleich zum Auto.


    Ein Autounfall mit isolierter Kopfverletzung ist quasi undenkbar. Wenn bei einem Autounfall der Kopf verletzt wird, dann ist das Unfallopfer entweder nicht angeschnallt gewesen oder es ist insgesamt so schwer betroffen, dass eine vermiedene Kopfverletzung jetzt auch nicht den wesentlichen Unterschied gemacht hätte.


    Ganz anders beim Fahrrad. Beim Fahrradfahren ist der Kopf durch seine isolierte Position oben-vorne durchaus oft erstes und einziges betroffenes Körperteil und der Rest sind blaue Flecken und verrissene Kleidung.


    Zu sagen, man solle einen Helm im Auto anziehen, um Kopfverletzungen zu vermeiden, zieht das ganze ins Lächerliche. Ich weiß nicht, ob das wirklich deine Absicht war.

    Xenia mit Te (Herbst 04) und Ka (Herbst 07) und Ha (Feb 12)

  • Also mir lässt das keine Ruhe. :D

    Worum es mir eigentlich geht, ist nicht die Frage, wer jetzt warum Helm trägt, und auch nicht, ob Helmtragen schützt oder nicht. Ich finde aber, man kann bei der Art und Weise, wie man über das Helmtragen spricht, überlegen, wessen Anwalt man ist.

    #hammer

    T'schuldigung, was anderes fällt mir gerade nicht ein...

    Sorry, die Argumentation finde ich immer noch ziemlich... äh.... albern?


    Dann glaub mal schön weiter, dass ich meinen Helm trage, weil der ADAC mich gehirn-gewaschen hat (was insofern besonders schön ist, dass hier kein ADAC wirbt und der schweizerische Autolobby-Verein, der TCS, sich nur äusserst verhalten zu Helmen äussert... die Tatsache, dass in der Schweiz mehr Fahrradfahrer mit Helm fahren hat wenig mit der Kampagne des deutschen ADAC zu tun. Pro Velo, die hiesige Fahrradvereinigung ist derselben Meinung wie die meisten Helmträgerinnen hier: Pflicht nein, freiwilig ja.


    Und mir ist es ehrlich gesagt völlig wuppe, ob ich in die Unfallstatistik einfliesse oder nicht, weil mein Bagatellunfall nicht aufgenommen wird - ich mag meinen Kopf halbwegs unverschrammt...


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • Autofahren wird aber erst dann für die Insassen einigermaßen gefährlich, wenn man schneller als 80 fährt, oder wenn man mit jemandem zusammenknallt, der einem in entsprechendem Tempo entgegenkommt. Langsam fahrende Autos nur andere, nicht die eigenen Insassen. Es ist also ziemlich abstrus, die Kopfverletzungen zu zählen und dann zu sagen, Autofahrer sollen doch auch einen Helm anziehen

    Das könnte aber konsequenterweise auch heißen, dass man außerorts im Auto besser Helm trägt - eine total unkomplizierte und niedrigschwellige Methode, das Risiko schwerer Verletzungen zu senken.

    DAS ist ein fataler Trugschluss. Bei nem Autounfall, wo es zu schwersten Kopfverletzungen (ich rede hier von SHT Grad 3) kommt, hilft dir ein Helm nichts, aber auch gar nichts um die Schwere der Verletzungen abzumildern. Wenn dein Kopf einmal mit voller Wucht bei Tempo 100 nach vorn und wieder hinten und nOchmal vorn geschleudert wird, bleibt dein Hirn nicht stur an seinem Platz. Da wirken fiese Flieh- und Scherkräfte auf die graue, träge Masse unter den Knochen. Das wiederum nimmt dir dein Gehirn übel, richtig übel. Es kommt zu Blutungen, Zerreißungen, Quetschungen. Nervenzellen sind empfindlich, die sind nicht so robust.

    Da kannste von Glück reden, wenn du ein offenes SHT (mit Bruch der Schädelknochen) hast und der Druck so entweichen kann, das Blut abfließt und die Nervenzellen so entlastet werden.


    Mit nem Fahrrad fährst du keine 100km/h. Deswegen lassen sich da mit nem Helm schwere Kopfverletzungen abmildern. Ich hab auf Arbeit einige Klienten, wo man den Unterschied Fahrradunfall mit und ohne Helm bei nahezu identischem Unfallhergang schön vergleichen kann. Soll ich weiterreden?

    Phönix mit Wuseline (03/12) und Mops (03/14)


    Ich bat Gott um Geduld und er gab mir Kinder...


    Du hast es nur noch nicht probiert - und darum glaubst dus nicht! Gerhard Schöne


    Wenn dich dein Leben nervt, streu Glitzer drauf.


    Näherei und Tragendes - klick

  • Dann glaub mal schön weiter, dass ich meinen Helm trage, weil der ADAC mich gehirn-gewaschen hat

    Glaub ich nicht, ich glaub, Du trägst Deinen Helm, weil Du Deine Sicherheit auf dem Rad erhöhen willst. Und auch wenn Du es mir immer wieder in den Mund legst, hab ich trotzdem nie was anderes behauptet. :)


    Phönix Huah, sehr anschaulich. Ich mein das auch gar nicht ernst mit dem Helmtragen im Auto.

    LG Matilda mit Tochter (08/2004) und Sohn (09/2015)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Matilda ()

  • Ich finde aber, man kann bei der Art und Weise, wie man über das Helmtragen spricht, überlegen, wessen Anwalt man ist.


    Ich fand das eigentlich deutlich genug...

    (Die Erleuchteten vs die Schafe... meine Lieblingsargumentation... und nein, ich weiss, dass Du natürlich niiiiiiieeeeemals sowas gemeint hast... aber dann lass es doch gleich bleiben, solche Allgemeinplätze rauszuschmeissen - hier diskutieren wir, nicht Du und der ADAC...)

  • Deswegen lassen sich da mit nem Helm schwere Kopfverletzungen abmildern. Ich hab auf Arbeit einige Klienten, wo man den Unterschied Fahrradunfall mit und ohne Helm bei nahezu identischem Unfallhergang schön vergleichen kann. Soll ich weiterreden?

    Ja.




    Ich hab den Thread nicht weiter verfolgt.


    Ich finde Helm tragen mehr als sinnvoll, dringend notwendig.


    Ich fahre täglich Fahrrad, mehrmals, zum Bahnhof, zum Markt, ich erledige alles mit dem Fahrrad außer in der Stadt, weil ich mir die Radmitnahme in der S Bahn nicht leisten kann.


    Und ich trage keinen Helm #angst


    Weil ich nicht weiß wohin ich mit dem soll. Ich schleppe eh immer einen riesigen Rucksack mit mir rum. Und wenn ich einkaufen gehe, ist der überladen. D. h. ich kann nicht den Helm mit in die S Bahn, mit in die Stadt nehmen, ich habe schlichtweg keinen Platz für den Helm.


    Jetzt bliebe nur die Möglichkeit ihm am Rad zu lassen ohne daß er beschädigt und geklaut wird.


    Gäbe es da eine Möglichkeit?

    Eine sichere Möglichkeit ??