Stillen - Die schönen Dinge - Sammelthread

  • Das Mitstillen von Kuscheltieren, Gummischlangen, Holznachziehhunden und Spielzeugautos.

    Du hast Hüpfpferde vergessen. Aber vielleicht machen das nur stillende Jungs? Spielzeugautos finde ich auch sehr cool.


    Besonders schön finde ich auch, wenn das Kind der Mama wie lobend den Rücken streichelt beim Trinken#love

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  • Die Maus hatte 3 Tage Fieber. Gegessen hat sie nicht viel. Was war ich froh, dass ich sie stillen konnte. Keine Sorgen um die Flüssigkeits- und Nährstoffversorgung des kranken Kindes.#taetschel

    Verlasse die Welt ein bisschen besser, als du sie vorgefunden hast (B.P)

  • Die letzten Tage: Kind fiebert. Zum Glück gibts das Stillen sonst hätte sie wohl gar nichts getrunken #taetschel

    Verlasse die Welt ein bisschen besser, als du sie vorgefunden hast (B.P)

  • Ach, wie schön! :)


    Nachdem es bei meinem Sohn etwas schwieriger lief, ist die Stillgeschichte meiner Tochter einfach nur rundum schön und easy: sie trinkt seit Geburt, ich hatte nie irgendwelche Probleme mit Milchstau, sogar der Milcheinschuss lief quasi unbemerkt nebenbei ab! Ausserdem stillt sie extrem effizient, nur 5-10 Minuten für eine Mahlzeit. Das kommt alles meinem Schlaf zu gute! #paket Sie macht das einfach alles ganz großartig.#herz


    Und sie streichelt dabei immer ganz zart mit den weichesten Patschehändchen der Welt meinen Arm. #love

  • Ich habe von beiden Kindern ein Foto, wie sie strahlend an der Brust stillen.

    Die werde ich mir irgendwo hinlegen und wenn sie mir in der Pubertät auf der Nase herumtanzen, werde ich die Fotos anschauen und an die Babyzeit zurück denken.


    Das Baby hat Mittelohrentzündung. Und Durchfall. Und Erkältung mit Fieber. Ich bin so froh ihn einfach zu stillen. Dann muss ich mr wenigstens um Flüssigkeitshaushalt und Elektrolyte keine Sorgen machen.


    Im Startpost wurde auch nach Erfolgsgeschichten gefragt.

    Das Baby kam ja mit knapp 1800g im KH zur Welt und hat die ersten 12 Tage im Wärmebett gewohnt und wurde von Geburt an mit der Flasche versorgt.

    Ich war ja schon stillerfahren und habe mir direkt am ersten Tag eine Pumpe besorgt. Ich weiß nicht mehr ob es 2 oder 5 ml waren, die ich beim ersten Mal abgepump habe, aber ich weiß noch dass ich stolz mit einer Kleinen Spritze mit den paar Tropfen Milch drin rüber bin zum Zimmer wo mein Baby lag um ihm die Milch zu bringen.

    Wieder und wieder habe ich dieses Winzige Köpfchen neben die so riesig wirkende Brust (ich habe noch ein Foto, das 30cm Köpfchen war so viel Kleiner als die Brust) gelegt und er hat nicht verstanden, was ich da von ihm möchte.

    Dann kam der 1. Meilenstein: ich konnte so viel abpumpen, dass wir die Fertigmilch nichtmehr gebraucht haben.

    Und dann kam der Moment wo er einfach angefangen hat an meiner Brust zu nuckeln. Ich weiß noch wie ich strahlend durchs Krankenhaus stolziert bin. Mein Baby hat es endlich geschafft aus meiner Brust zu trinken.

    Und ab da ist er immer von selber aufgewacht und hat nach mir gerufen.

    Und die Schwestern hatten meine Handynummer und haben mich angerufen. Zeitweise bekam ich einen Milcheinschuss, nur weil mein Handy geklingelt hat.

    Kurz nach der Geburt habe ich zu einer Schwester gesagt, dass ich vorhabe mit einem vollgestillten Baby nach Hause zu gehen. Nach 12 langen Tagen bin ich mit meinem vollgestillten Baby nach Hause gegangen.

    Das wird im Februar 1 Jahr alt und liegt gerade satt gestillt mit dem Kopf an meine Brust geschmiegt neben mir im Bett #love.

    Ich bin so dankbar, dass das mit dem Stillen geklappt hat.

    Lg
    Annanita


    "Schlaf ist billiger Ersatz für Kaffee" Fatoni

  • Jetzt hab ich pipi in den Augen #lovewas für eine wunderschöne Geschichte!

  • Das klingt wunderbar!:) Und auch so, als ob du viel Unterstützung von der Klinik bekommen hast?

    Jein.

    Also auf der einen Seite waren die total pro Stillen, hatten ein süßes Stillzimmer mit extra zu Trinken für die Mamas, Stillkissen und einem Kühlschrank voll mit kostenlosen MultiMam Kompressen. Haben wieder und wieder betont wie wichtig Stillen ist, dass jeder Tropfen zählt und wir auch 2ml an die Babys verfüttern sollen, hatten ausgebildete Stillberaterinnen...


    Und auf der anderen Seite, waren die alle im Stress, hatten wenig Zeit einem zu helfen. Wenn man Probleme hatte wurde man an die Stillberaterinnen verwiesen, die manchmal erst in 2 Tagen wieder Dienst hatten.

    Viele waren demotiviert, weil so viele Frauen so schnell aufgegeben haben.

    Standard war, dass man nachts nach Hause fährt und tagsüber an 2-4 von den 4-Stündigen Versorgungen teilnimmt und dann halt mal das Baby an die Brust nimmt und nachts zu Hause abpumpt.

    Anfangs hatten manche wenig Verständnis dafür, dass ich meinen 2-jährigen zu Hause beim Papa lasse und nicht nach Hause in mein eigenes Bett fahre.

    Wir waren 2 von insgesamt bestimmt 20 Müttern die ich in der Zeit da gesehen habe, die nach dem Wochenbett im Elternzimmer geblieben sind.

    Ich war die Einzige, die ihre Handynummer dort hinterlegt hatte mit der Ansage, dass sie mich jederzeit anrufen sollen, wenn mein Kind aufwacht.

    Ich war die Einzige die alle 4h immer (bis auf das allererste Mal in der Nacht nach der Geburt, da habe ich aus Erschöpfung eine Versorgung ausfallen lassen) am Babybett stand und mein Baby an die Brust gelegt hat, Tag und Nacht.

    Die Schwestern meinten immer, dass das doch nicht nötig sei. Aber als sie gemerkt haben, dass ich das ernst meine, haben sie mich sehr unterstützt.

    Ich habe in den 12 Tagen viele Frauen da kennen gelernt und keine von denen ist vollstillend da raus gegangen.

    Ich bin sicher, wäre das mein erstes Kind gewesen und hätte ich mich an die Tipps die ich bekommen habe gehalten (z.b. nachts nach Hause zu fahren), dann hätte das mit dem Vollstillen nicht geklappt.

    Ich wusste was ich tat, ich wusste wie ich mit Problemen umgehe (ich hatte alkoholfreies Bier und Bockshornkleetee in der Schublade zur Milchbildung, kannte Stillhütchen und wusste wann ich sie brauche, und hatte Lanolin, Multimamkompressen und habe mir mit in Wasser getränkten, in den Kühlschrank gelegten, Stilleinlagen notdürftige Kühlpacks für den Milcheinschuss gebastelt).

    Und ich glaube das entscheidendste war, dass ich gewillt war dafür zu kämpfen. Die Schwangerschaft war so scheiße und ich habe jeden einzelnen Tag meinem Bauchbaby versichert, dass es zwar jetzt im Bauch leider hungern muss, aber dass es draußen so viel Mamamilch bekommt, wie es möchte.

    Mir war klar, dass es keine Alternative gibt, ich habe mich so an diesen Gedanken geklammert, dass ich nicht wissen will ich welches psychische Loch ich gefallen wäre, wenn es doch nicht geklappt hätte.

    Lg
    Annanita


    "Schlaf ist billiger Ersatz für Kaffee" Fatoni

  • Abgesehen von der großartigen Stillerfolgsgeschichte...


    Ich habe von beiden Kindern ein Foto, wie sie strahlend an der Brust stillen.

    Die werde ich mir irgendwo hinlegen und wenn sie mir in der Pubertät auf der Nase herumtanzen, werde ich die Fotos anschauen und an die Babyzeit zurück denken.

    Wenn sie Dir in der Pubertät auf der Nase rumtanzen, kriegst Du sie mit dem Bild im Emailverteiler der Schulklasse und dem Finger gefährlich nahe über dem "Absende"-Button auch sofort wieder auf Linie. :evil:

    Lieben Gruß vom Rattenkind mit dem Kätzchen (10/2015), das im September große Schwester wird!


    giphy.gif


    You say you want a revolution. Well, you know, we all want to change the world.

    But when you talk about destruction, don't you know that you can count me out? Don't you know it's gonna be all right?

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  • Annanita : wow! Das klingt echt krass. Und du kannst sowas von Stolz auf dich sein, dass du das hin gekriegt hast. Ich hatte eine tolle Schwangerschaft und Geburt und es wollte mim stillen trotzdem erstmal so gar nicht klappen.

    Das hat mich ganz schön fertig gemacht. Dank meiner tollen Hebamme haben wir es schließlich hinbekommen. Aber es war psychisch schon sehr belastend. Wie ich in deiner Situation damit klar gekommen wäre, weiß ich nicht. Puh!