Was macht ihr mit Büchern, die ihr nicht mehr haben wollt oder braucht ?

  • Bücher, die kein Mensch mehr braucht, werfe ich inzwischen hemmungslos weg (Wertstoffhof).

    Andere Bücher nehme ich mit zur Arbeit und verschenke sie dort. Ich verleihe auch kaum noch Bücher von denen ich meine, dass sie besonders gut sind und Freunde sie unbedingt lesen müssten, sondern verschenke sie einfach.


    Mein Mann tut sich mit der Trennung von Büchern schwerer...darum haben wir immer noch zu viele im Regal #rolleyes

    Jedes Kind ist mein Einziges
    Miriam Gillis-Carlebach

  • Bücherei. Die sortieren nach "selber behalten" und "für die psychiatrische Klinik" (da arbeitet eine der Helferinnen). Und das was weder noch geht, geht in die Altpapiertonne.

    mamaraupe (*1973) mit paparaupe (*1969), großer raupe (*06/06), und kleiner raupe(*02/10)

  • Ich nehm die Bücher mit zu Ikea...da gibt es ne Bücherecke...zum tauschen.


    Hin und wieder nehme ich mir da auch was mit.

    LG paulina mit paula (11.05)
    + paul (04.08)

  • Was nicht mehr aktuell ist und auch keiner mehr liest (Babyratgeber aus dem Jahr 1985 z.B.) schmeiße ich weg.

    Ratgeber, die 20 Jahre alt sind, würde ich immer wegwerfen, ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand das liest.

    Hagendeel

  • bevor du die Bücher zur Bücherei schleppst, würde ich auf jeden Fall nachfragen, was sie nehmen. Die Bücher,die wir nicht verkauft haben, wollten sie weder für sich, noch für den Flohmarkt noch für die offene Mitnahme. Deshalb sind sie in den Müll gewandert. Bei uns gehen sie dabei nach Erscheinungsjahr.

  • Ich stelle eine Kiste mit der Aufschrift "zum Mitnehmen" an den Straßenrand.
    Abends sind sie immer weg. ;-)

    Ich auch!


    Ansonsten haben wir ein Büchertauschregal in der Volkshochschule.

    Aktuelle Bücher, die ich neu erworben und nur selbst gelesen habe, frage ich bei der Bücherei an.

    Wer laufen kann, der kann tanzen. Wer reden kann, der kann singen.

  • Unsere Büchereien nehmen auch nichts. Hier geht noch der soziale Buchladen, die verkaufen die Bücher und der Erlös geht an soziale Einrichtungen. Aber die nehmen mittlerweile auch nur noch höchstens 50 % und den Rest darf man wieder mitnehmen.


    Ich habe vor Jahren aus materieller Not meine gesamte Bibliothek aufgelöst und daher viel Erfahrungen damit. Alles, was heute noch Geld bringt, sind aktuelle Fachbücher und Kochbücher. Die ganzen Rebuyer sind Halsabschneider, dort verkaufe ich nicht mehr. Glück kann man noch bei amazon haben, aber sowohl bei Bestsellern als auch bei der ganzen Palette an Trivialliteratur ist es letztlich nur ein Haufen Aufwand.


    Klar kann man mal ne Handvoll Bücher in so ein öffentliches Büchertauschding stopfen, aber das ist hier regelmäßig überfüllt mit Quatsch, und als ich letztens mal etliche Programmierbücher von gefühlt 1990 einfach entsorgt habe, um ein paar Krimis reinzustellen, wurde ich von einer selbsternannten "Bücher sind Wissen, die darf man nicht einfach wegschmeißen"-Tante beschimpft. Berlin halt #rolleyes

    Die brachte ernsthaft die Nummer von der Bücherverbrennung, die wirre Schnepfe.


    Ich bin jetzt weitgehend bücherfrei, ich habe noch ca. 50 Stück, wobei davon 20 Stück auch wieder weg könnten. Kinderbücher verkaufe ich manchmal im Bundle für ein bisschen Taschengeld in unserem lokalen facebook-Flohmarkt gegen Selbstabholung.


    Bei uns gibt es nur noch ebooks und ganz selten mal ein Print (Koch-, Sachbuch). Das ist echt befreiend.


    Also: Scheue Dich nicht, Bücher auch wegzuschmeißen.

    Denken ist wie googeln, nur krasser.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von Irene ()

  • hier gibt es eine obdachloseninitiative, die betreiben einen laden, da kann man die bücher auch wäschewannenweise spenden. was noch gut ist und gegen einen kleinen betrag verkauft werden kann, wird aufbereitet und in den laden gestellt. was nicht mehr gut ist, wird zu altpapier verarbeitet/geschreddert/sonstwie recycelt.


    die typen sind sehr nett und tragen einem auch die wannen aus dem auto, wenn man rücken hat.


    ich würde mir heute keine papierbücher mehr kaufen (ausnahme: reiseführer, bildbände, kinderbücher etc., wo das sinn ergibt). ansonsten ist das so ein mega-ballast. die sachen, an denen ich von früher hänge, habe ich halt noch und das ist o.k., aber wie viele milliarden krimis etc., die ich EIN mal gelesen habe, ich weggegeben habe...


    nä, papierbücher müssens echt nicht mehr sein. bücherecken und tauschecken und diese regale sind m.e. auch nicht so effizient, wenn man echt masse loswerden will.

  • Klar, wenn man es sich leisten kann, den vollen Preis für Ebooks auszugeben, kann man gerne auf Papierbücher verzichten... (Die Onleihe hier ist jedenfalls leider sehr stark begrenzt, älteres kriegt man da nicht und z. B. auch nicht ganze Serien). Ansonsten würde ich aber davon ausgehen, dass es eben nicht für alle Leute gilt, dass Papierbücher für den Müll sind, außer wirklich die schon angesprochenen: Uralt-Ratgeber!

  • Bei uns werden in der Bibliothek nur aktuelle Bücher genommen. Also den ausgelesenen Krimi vom letzten Jahr kann man hinbringen, den alten Goethe nicht. Ich bringe also in die Bibliothek, stelle vor die Tür (es gibt so viele Bücher-Messies, die echt alles mitnehmen, aber ich hab ein schlechtes Gewissen, denen die Bude vollzustopfen) oder werfe weg. So beträgt mein Bücherbesitz nur 3-4 Regalmeter. Der Mann dagegen sammelt. #yoga

    LG Matilda mit Tochter (08/2004) und Sohn (09/2015)

  • Klar, wenn man es sich leisten kann, den vollen Preis für Ebooks auszugeben, kann man gerne auf Papierbücher verzichten... (Die Onleihe hier ist jedenfalls leider sehr stark begrenzt, älteres kriegt man da nicht und z. B. auch nicht ganze Serien). Ansonsten würde ich aber davon ausgehen, dass es eben nicht für alle Leute gilt, dass Papierbücher für den Müll sind, außer wirklich die schon angesprochenen: Uralt-Ratgeber!

    Aber ehrlich gesagt, stehen in diesen Büchertauschregalen zum Teil 30 Jahre alte Schinken, die echt abgef*t sind. Die nimmt sich einfach niemand.

    Wer laufen kann, der kann tanzen. Wer reden kann, der kann singen.

  • Klar, wenn man es sich leisten kann, den vollen Preis für Ebooks auszugeben, kann man gerne auf Papierbücher verzichten... (Die Onleihe hier ist jedenfalls leider sehr stark begrenzt, älteres kriegt man da nicht und z. B. auch nicht ganze Serien). Ansonsten würde ich aber davon ausgehen, dass es eben nicht für alle Leute gilt, dass Papierbücher für den Müll sind, außer wirklich die schon angesprochenen: Uralt-Ratgeber!

    Aber ehrlich gesagt, stehen in diesen Büchertauschregalen zum Teil 30 Jahre alte Schinken, die echt abgef*t sind. Die nimmt sich einfach niemand.

    Ja, klar, alles Gute wird meiner Erfahrung nach sofort mitgenommen. Ich sortiere bei unserem Regal auch immer wieder kaputte Bücher, Werbungsheftchen, alte PC-Bücher etc. aus. Ich nehme die aber mit nach Hause und schmeiße sie da ins Altpapier, da kann sich auch niemand beschweren.


    Ich verschenke meine Bücher gerne hier oder in Bücherforen. Was dann nicht weggeht, wird dem Kinderschutzbund gespendet, die haben mehrere Second-Hand Läden. Unsere Bücherei nimmt nämlich auch nur noch Bücher, die max. 5 Jahre alt sind nach Erscheinungsdatum.

    Kitten (34) with Tiger (33) and Tiger-Cub, the biting (3)


    Meine Unfähigkeit ist nicht durch deine Vorstellungskraft begrenzt.

    Now, the Victorian engineer Robert Stephenson should not be confused with the Victorian engineer Robert Stevenson.


  • Bücher in ekeligem Zustand meinte ich auch nicht, die sind wirklich für die Tonne, die könnte ich nicht lesen, z. B. wenn sie sehr stinken. Und den hundertausendsten Konsalik oder Simmel, klar, das ist nur noch Brennmaterial.


    (Aber mal als Gegenbeispiel: Gustav Meyrink: Der Golem, gibt es als Hardcover mit ALLEN Zeichnungen von Hugo Steiner-Prag nur aus den 1970ern und es gab wohl mal eine Sonderausgabe aus den 1990ern. Ich hatte nach langem Suchen Glück, ein Exemplar für 12 EUR zu ergattern, was gut erhalten ist. Die Ebook-Ausgabe mit Bildern enthält nicht alle. Leider. Das war ein Fehlkauf. Solche Bücher können theoretisch halt auch drunter sein und da fände ich es dramatisch, wenn die einfach weg kämen. Durch Wohnungsentrümpelungsfirmen kommen schon genug alte Sammlersachen weg, weil die oft keine Ahnung vom Wert haben :(...).

  • Unsere Bücherei nimmt keine Bücher.


    Deshalb stelle ich sie entweder ins offene Bücherregal im Büro (habe ich ins Leben gerufen und hat ziemlich viel Erfolg *freu*) oder auf die Strasse mit einem 'Zum Mitnehmen' Schild. Das funktioniert auch gut, da sind die Sachen ins NullKommaNix weg. :)