Zu viel PRE-Nahrung?

  • Das klingt für mich einleuchtend, was du schreibst. Macht es Sinn dass ich erst etwas Beikost, z.B. Getreidebrei mit Gemüse füttere und danach eine Milchflasche anbiete? Ich erinnere mich so habe ich es damals zumindest bei meiner Tochter gemacht. Hat sich so ergeben, weil sie sie immer nach ihrer Milch verlangt hat. Er will immer mitessen, wie die großen.


    Wenn ich die Milchflasche als Zwischenmahlzeit gebe, kann ich mir die Beikost fast schenken, wie ich oben geschrieben habe, dann isst er stundenlang gar nichts. Da müsste man dann irgendwie versuchen den Rhythmus zu ändern, tagsüber essen und nicht nachts...

  • Dann lass ihn doch einfach mitessen, wenn er das sowieso bevorzugt. Achte nur darauf, dass kein Salz dran ist. Und nach dem gemeinsamen Essen Milch anbieten. Beim Essen gilt ja das Motto:

    "Under one is just for fun"

    Weihnachtskind 2013
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    Bin auch #einrabe 
    hier und dort im Rabenflohmarkt zu finden #rabe

  • Was bedeutet denn, dass er nicht nach einer Milchflasche verlangt?

    Mir ist nicht ganz klar, wie ein Baby von acht Monaten danach verlangen sollte.


    Und natürlich ist die Milchmenge so im Rahmen. Aber wenn er tagsüber mehr Milch bekommt, trinkt er mit Glück nachts nicht mehr so viel. Was ja für den Schlaf der Eltern netter wäre :).

    Liebe Grüße
    Silke mit dem Großen 06/2006 und der Kleinen 06/2009

  • Ja, so haben wir es auch gemacht: so lange am Tisch mitessen, wie es Spass macht, dann mit Milch auffüllen. ;)

  • Mir wäre/war das Essen auch nicht so wichtig und tagsüber hat unsere zwar mitgegessen, aber wurde daneben vollgestillt und das noch ziemlich lange neben den Spatzenportionen.

  • Was bedeutet denn, dass er nicht nach einer Milchflasche verlangt?

    Mir ist nicht ganz klar, wie ein Baby von acht Monaten danach verlangen sollte.


    Und natürlich ist die Milchmenge so im Rahmen. Aber wenn er tagsüber mehr Milch bekommt, trinkt er mit Glück nachts nicht mehr so viel. Was ja für den Schlaf der Eltern netter wäre :).

    Mein erstes Kind wurde quengelig und hat dann irgendwann gebrüllt, wenn es dann die Milchflasche gab war gut. Er ist den ganzen Tag glücklich. Ist zufrieden wenn die große Schwester da ist, wenn er Dinge erkunden kann. Gebrüll gibt es nur abends und nachts.


    Ich werde es ausprobieren. Eigentlich sollte ich es machen wie bei der großen und hier jetzt schon einige gesagt haben, am Tische mitessen (was er ja eh schon seit Monaten macht) und dann mit Milch auffüllen (das Neue).

  • Mach es doch einfach so wie es dir passt! Gib ihm Essen wenn ihr auch esst. Klar drauf achten, dass nicht zu viel Salz dran ist. Man isst ja eh. Also kann er doch was davon bekommen. Zwischendurch mal ne Banane oder so. Und den Rest Milch. Die sollte nämlich die Mahlzeit sein. Das Essen ist nur Übung und Spaß.

    Ich würde ihm schon nachher gleich Pre geben. Wenn er noch Lust auf Abendbrot hat (je nachdem wann ihr esst) dann davon noch was und zum Einschlafen auch ne Flasche.

    Ich hab einschlafgestillt. Das hält dann erstmal etwas vor.


    Dann morgen früh gleich ne Aufwachflasche. Dann irgendwas was beim Frühstück so von den kleinen Händen in den Mund befördert wird, dann wieder Flasche. Damit wird er dann satt und nachts schläft er etwas besser. Er wird natürlich weiterhin wach werden.


    Mach es ganz nach Gefühl. Ohne Plan und so. Babys brauchen Milch. Essen nehmen sie sich vom Familientisch. Das wars.

    Diese Beikostpläne machen echt irre!

  • Flasche "aufzwingen", also wenn er nicht danach verlangt, würde ich auch nicht. Bei einem Kind von meinen 4, wollte er auch tagsüber kaum gestillt werden, er hat viel Beikost gegessen. Die Breie reicherst Du vermutlich mit einem Öl oder Mandelmus an? Letzteres eignet sich geschmacklich sehr gut für Obstbreite, die sind sonst ja nahezu fettfrei.

  • Wie schläft er denn tagsüber ein? Bei meinen war es so, dass sie tagsüber zwar viel feste Kost gegessen haben, aber zum einschlafen nur mit Flasche oder stillen eingeschlafen sind, dadurch hatten sie ja auch ihre Milchmahlzeit. Und wenn sie zu müde waren, war Milch sowieso die erste Wahl. Bei meinem ersten Sohn war ich noch sehr verunsichert und dachte ich muss zwingend die Milchflasche ersetzen, war das ein Theater wenn er zu müde war, aber ich wusste es nicht besser :( Mein 3. Sohn wollte mit 5 Monaten schon alles essen, er hat schon Brote verspeist, während sein Bruder in dem Alter nur gestillt werden wollte. Schau einfach auf Dein Kind. Wenn er eine Flasche möchte, gib sie ihm und wenn nicht, eben nicht. Und wenn er sie nachts möchte, gib sie ihm nachts. Allerdings ist das nachts schon nerviger als stillen, zumindest fand ich das so. Vielleicht kannst du das Wasser in einer Thermoskanne vorbereiten so dass Du nicht aufstehen brauchst?

  • Ja, Beikost anbieten und anschließend eine Flasche ist genau richtig!


    Und zum Vergleich: Mein 8 Monate altes Baby hat heute gegessen: 3 Löffel Hirsemilchobstbrei, 2 Stücke Birne, 3 Pommes, 1 Köttbullar (Ja, wir waren bei Ikea), 1 Stück Apfel.

    Satt geworden ist er dadurch nicht. Das ist er durch die Milch geworden. Da er stillt kann ich nicht sagen wie oft und viel er getrunken hat. Aber viel!


    Mit 8 Monaten müssen sie nichts essen. Aber Milch, die müssen sie #ja

    98, 00, 05, 06, 11, Enkelchen 2016 und


  • In dem Alter haben sie grob einen Kalorienbedarf von 100kcal pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag.

    So ein 9 Kilo-Mops braucht damit also bummelig 900kcal pro Tag.

    Pre-Milch hat etwa 65ckal/100ml. Macht also bei ausschließlicher Milchernährung gute 1300ml pro Tag. Wenn das Kind nun 100g Gurke, etwas Apfel etc. isst, kann man vielleicht, wenns hoch kommt, 200kcal=etwa 300ml Pre-Milch abziehen.

    Du siehst schon an diesem Rechenexempel, dass da ziemlich viel Milch für die Nacht übrig bleibt.


    Wenn man sich die weltweiten Beikostempfehlungen anschaut, kommt man auf einen Nenner: um den ersten Geburtstag herum sollte Fleisch/eisenreiche Lebensmittel in nennenswerten Mengen verzehrt werden.

    Das macht auch Sinn, weil statistisch gesehen dann die Eisenvorräte aufgebraucht sind (bei Frühchen eher) und die Kinder auf Eisen aus der Nahrung angewiesen sind. Vegan geht nicht für so Kleinchen (wegen des erhöhten Mikro- und Makronährstoffbedarfs), vegetarisch geht wenn man etwas mitdenkt.

  • Diese Rechnung kommt ja wie gerufen! Dann ist ja alles in Butter. Und ich lasse mich so verunsichern und der Kinderarzt sagt was von 250 ml pro Tag...... Ohne Worte!


    Er müsste mittlerweile wohl schon an die 10 kg wiegen, ist aber auch lang. Alles super!

    Sommerwind Erstaunlicherweise schläft er tagsüber mit nem Schluck Tee und 2 min Gequengel ein. Also recht einfach und entspannt. Bei meiner Tochter wäre das auch nie gegangen, Schlafen nur mit Milchflasche, da hat sich das wie bei dir mit der Milch dann von selbst ergeben. Ach mich stört die nächtliche Unruhe nicht so doll, so lange ich einfach weiß, dass alles in Ordnung ist. Und wenn er seine Milch bekommt, gibt es ja auch kein Gebrüll. In ein paar Monaten sieht vllt alles schon wieder anders aus.

  • Eben, er ist ja schon 8 Monate alt :) Ich weiß noch, dass es bei meinen Kindern ab 13/14 Monaten viel viel entspannter wurde

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