September 2018

  • Ich gehör hier ja gar nicht her - aber an dem Bochumer Laden hätte ich durchaus Interesse. Magst du den verraten, Rattenkind ?

    Klaro! Aber aaaaaargh! Der schließt ja! #kreischen

    Lieben Gruß vom Rattenkind mit dem Kätzchen (10/2015), das im September große Schwester wird!


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    You say you want a revolution. Well, you know, we all want to change the world.

    But when you talk about destruction, don't you know that you can count me out? Don't you know it's gonna be all right?

  • So,wir sind mittlerweile wieder ist dem Urlaub zurück und Eder Alltag ist wieder eingekehrt.


    Herzlich willkommen, KatharinaKleeblatt !


    Reeza , ich bin eigentlich nie ein Kleidertyp gewesen, habe mir aber vor dem Urlaub ein paar Maxikleider bestellt und bin jetzt super begeistert! Die meisten sind so weit geschnitten oder elastisch, dass ich sie bis zum Ende der Schwangerschaft tragen kann und schick sehen sie auch aus. Gibt's mit kurzem Arm, 3/4, langarm....verschiedene Längen.. wenns etwas kühler ist ziehe ich eine Umstandsleggings drunter und man ist angezogen :)



    Rattenkind Glückwunsch zum Outing! Ich kann deine Unsicherheit verstehen und bin auch noch sehr hin und her gerissen über die letzte Aussage der Gyn. Sie war sich so sicher, in der 13. Ssw einen Jungen gesehen zu haben und dann beim letzten Termin war es doch keiner... Eigentlich sollte es mir völlig egal sein, was es wird uns ich freue mich über egal was es wird, Hauptsache dem Kind

    geht's gut. Aber ich bin momentan so eine Jungs-Mama und habe glaube ich einfach Angst vor etwas "Neuem", "Unbekanntem".. ?!? Kann das jemand verstehen? Andererseits habe ich mich auch schon bisschen gefreut, als ich neulich dran gedacht habe, mal Mädchensachen zu shoppen :P.. ach ich lasse mich jetzt einfach überraschen und bleibe locker..

  • habe mir aber vor dem Urlaub ein paar Maxikleider bestellt

    Magst du verraten, wo du bestellt hast? Ich such auch noch was für den Urlaub #sonne


    habe glaube ich einfach Angst vor etwas "Neuem", "Unbekanntem".. ?!? Kann das jemand verstehen?

    So ging es mir nach einer Großen auch, als es hieß Nr 2 wird ein Bub. Aber man wächst da rein :D

  • Andererseits habe ich mich auch schon bisschen gefreut, als ich neulich dran gedacht habe, mal Mädchensachen zu shoppen .

    Uah, mit dem Gedanken könnte man mich jagen... ich finde es furchtbar, dass sogar die Babysachen schon in "Mädchen" und "Bub" unterteilt werden. Und ab dem Gymnasium, wenn denn die Burschen schon in den technischeren Schulen sitzen und die Mädchen in den sprachlicher ausgerichteten kommen sie dann plötzlich auf die Idee, man müsse was für die Gleichberechtigung tun und verhindern, dass die Frauen später die schlecht bezahlten Berufe bekommen. Kommt da keiner darauf, dass das ein bisschen spät angesetzt ist? Wie wäre es, Kindern die ersten 10 Jahre mal beizubringen, dass es völlig egal ist, ob sie ein Mädchen oder Bub sind, sondern ihnen die Freiheit zu geben sich nach den eigenen Vorlieben zu entwickeln? (Zumal es in den ersten Jahren ja wirklich nur die anerzogenen Unterschiede gibt, abgesehen von der Springbrunnengefahr beim Wickeln, die tatsächlich bei Burschen höher ist als bei Mädchen.) #motzÜber das Thema könnte ich mich echt stundenlang aufregen!


    Es war so erfrischend da mal eine Frau der vorherigen Elterngeneration zu erleben, wie sie sich darüber aufgeregt hat, dass alles was sie damals erkämpft haben an Gleichberechtigung heute wie den Bach runter geht, weil die Mädchen alle in rosa Elsa-Kleidchen stecken. Recht hat sie. Leider.


    Edit: Und das soll keine persönliche Kritik an Kassia83 sein, denn natürlich ist es schön diese Vielfalt an Dingen auch für sich mal auszukosten! Die Kritik richtet sich an die Produzenten (die hier nicht nur produzieren, was die Masse will, sondern die diese Trennung ganz bewusst immer mehr verstärken, damit weniger weitervererbt werden kann!) und an die Politiker, denen das völlig egal ist.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von Obstsalat ()

  • Wir haben auch vor, nicht zu gendern. Wobei ich ehrlicherweise zugeben muss, mir aus einem unerfindlichen Grund nicht vorstellen zu können, einen Babysohn in rosa-glitzer-prinzessin-Strampler zu stecken, während ich eine Babytochter auch ohne zu zögern in blaue Bagger-Hosen stecken würde. #weissnicht 


    Und ich muss mal was speziell für den Beckenboden anfangen zu tun, fürchte ich. Ich gehe zwar täglich 8000 - 10000 Schritte und mache alle paar Tage Yoga, aber heute, als ich gelaufen bin, um den Bus zu erwischen, hat es unangenehm nach unten gedrückt. Und dabei hab ich doch gerade knapp Halbzeit erst. #hmpf

  • Das schlimme ist ja, das wir das anscheinend alle tun und es ganz früh anfängt. Angeblich lässt man sich von Babybuben ein bisschen länger an den Haaren ziehen als von Babymädchen und lässt sie auch ein bisschen länger laut sein und läuter sein. Nicht viel, aber messbar.

    Ich habe bei mir selbst festgestellt, dass ich meine Tochter ein kleines bisschen anders behandelt habe, nachdem ich ihr auf ihren Wunsch hin die Haare geschnitten habe. Lauter sein lassen und gröbere Raufspiele gespielt (das waren jedenfalls die Dinge, die mir aufgefallen sind). Von der Außenwelt (Personen, die sie nicht kennen) wird sie jetzt sowieso als Bub wahrgenommen - das kränkt sie sehr, auch wenn ich immer versuch immer, ihr zu erklären dass das an den Leuten liegt und nicht an ihr, aber insgesamt scheint der Eindruck "Mädchen haben lange Haare zu haben" bei ihr angekommen zu sein, sie will sie nämlich wieder wachsen lassen...

  • Uah, mit dem Gedanken könnte man mich jagen... ich finde es furchtbar, dass sogar die Babysachen schon in "Mädchen" und "Bub" unterteilt werden. Und ab dem Gymnasium, wenn denn die Burschen schon in den technischeren Schulen sitzen und die Mädchen in den sprachlicher ausgerichteten kommen sie dann plötzlich auf die Idee, man müsse was für die Gleichberechtigung tun und verhindern, dass die Frauen später die schlecht bezahlten Berufe bekommen. Kommt da keiner darauf, dass das ein bisschen spät angesetzt ist? Wie wäre es, Kindern die ersten 10 Jahre mal beizubringen, dass es völlig egal ist, ob sie ein Mädchen oder Bub sind, sondern ihnen die Freiheit zu geben sich nach den eigenen Vorlieben zu entwickeln? (Zumal es in den ersten Jahren ja wirklich nur die anerzogenen Unterschiede gibt, abgesehen von der Springbrunnengefahr beim Wickeln, die tatsächlich bei Burschen höher ist als bei Mädchen.) Über das Thema könnte ich mich echt stundenlang aufregen!

    Ich mich auch. Ich hab damals n Schlag gekriegt als ich im C&A in die Kinderabteilung bin, also größer als 98 oder so, und da gab es nur entweder Glitzer Rosa Prinzessinen ich bin so süß Kram oder blaue Sachen mit Baggern und Dinosauriern. Das ist so zum Kotzen!


    Und ich bin ne totale Mädchenmama, kann mir nen Jungen gar nicht vorstellen, mal gucken was es wird, gestern hat man leider nix erkannt. Aber trotz gerne Mädchenmama-sein bemühe ich mich, so genderneutral wie irgendmöglich zu sein und zu "erziehen".


    Es gibt da so ein cooles Video, wo Kinder Berufe gesagt bekommen und dann jemanden malen sollen, der diesen Beruf ausübt. Und so gut wie alle haben bei Feuerwehr und Polizei und Arzt Männer gemalt, und bei Pfleger/in, Kindergartenbetreuer/in und so was Frauen. Das war in einer Schule. Und danach kamen dann Leute rein, die diesen Beruf ausüben, und hatten das gegenteilige Geschlecht, also Feuerwehrfrauen, Polizistinnen, Kindergärtner etc. Das fand ich sehr cool.


    Dann hab ich das mit meiner Tochter auch probiert, sie ist vier und ihre Malkünste dementsprechend, aber sie hat einfach bei allen Frauen gemalt. Und als ich sie gefragt hab, wieso das alles Frauen sind und keine Männer hat sie gesagt: Ist doch eh egal, kann ja jeder sein, ich hab einfach nur immer mich gemalt. Das fand ich sehr cool^^ Fürchte aber, dass das spätesten bei Schuleintritt "ruiniert" wird...