Baby 15 Wochen: Angst vor dem Schlaf...wir sind K.O, und was beinhalten nur meine Brüste???

  • Hallo liebe Rabeneltern


    Seit 15 Wochen steht unsere Welt auf den Kopf … aushalten, durchhalten, fleissig begleiten, irgendwie versuchen ruhig zu bleiben… und ja, nicht mit dem Mann den Kopf gegenseitig manchmal abreissen, auch nicht trotz chronischem Schlafmangel. Was machen wir nur falsch? Und wird es irgendwann besser? #confused Gibt es auch andere draussen in der grossen Welt die das durchmachen?


    Kurzversion: Schreibaby (oder wie es im Englischen schöner heisst „high need baby“. Nun jedoch mit 15 Wochen besser, aber wenn es ums Schlafen geht, egal ob tagsüber oder nachts… ein weinen und schreien als würde er in den Kochtopf gesetzt. #kreischenDazu kommt auch noch eine sehr-sehr komische Stillgelegenheit. Mei, wüsste ich nur eine Lösung…


    Längere Version: Ja, am Anfang war es brutal hart… 10 Stunden Schlaf (nur in Stücken und sehr kurzen Abschnitten) für Baby, nur und ausschliesslich wenn getragen… somit kein Schlaf für Papi und Mami. #eek:sleeping::sleeping::sleeping:Rest vom Tag verging hauptsächlich mit Weinen, oder Stillen. Das 8 Wochen lang. Danach hat das Weinen abgenommen, wir konnten im Wachen zustand endlich mal auch ein nicht weinendes Baby tragen, aber wehe ein Ablegeversuch... Und endlich seit 5 Wochen können wir mit ihm auch schön spielen… dann ist er wirklich ein zuckersüsser, zufriedener Spatz. Aber wenn es ums Schlafen geht, arghhh…und oje… wir sind fertig, müde, verzweifelt und irgendwie mit unseren Problem (im ganzen Freundeskreis und Familie) allein. Und ja, von überall die „guten Ratschläge“ oder gar die Vorwürfe, was wir falsch machen. #bahnhof


    Sobald unser Spatz müde wird, weint er stark los. Egal ob wir die Zeichen gleich am Anfang erkennen und mit dem Spielen immer passiver werden, wenn er müde ist, weint, oft sogar schreit er. Natürlich tragen wir ihn dann, manchmal beruhigt er sich wirklich schnell in der Trage und schläft. Manchmal aber ist ein 2-3 Stunden langer „Kampf“ angesagt– das vor allem am Abend (leider aber auch oft tagsüber).

    Wir fangen mit dem Abendritual um 21 Uhr an (na wenn wir überhaupt ein Ritual haben). Gesicht, Händchen, Füsschen, Popo, alles wird schön gewaschen, #badenAbendgewand angezogen und danach noch ein bisschen in der Wohnung rumgetragen bis er sich „zur Brust“ meldet. Mami geht schön mit ihm ins Bett, gebe die Brust, er trinkt…. Und pah… manchmal nach 2 Saugern weint er danach los… manchmal aber trinkt er sogar 1 Stunde, fängt danach an mit Rambazamba, Zappeln, was in Weinen endet (was um Himmels willen habe ich in meinen Brüsten???8|:?:). Natürlich hebe ich ihn immer auf wenn er weint, manchmal ist es ja Luft, was raus muss. Danach versuche ich ihn zurück an die Brust zu legen und manchmal akzeptiert er es (aber es endet trotzdem mit Weinen), manchmal weint er schon los, wenn er merkt ich würde ihn zur Brust hinlegen wollen (ich stille im Liegen). Dieses auf und ab dauert oft 2-3 Stunden #hammer, und Endet immer mit der Trage. Oft auch Zwischendrin, rein in die Trage, da weint er aber weiter, macht die Suchbewegungen, raus aus der Trage, ran an die Brust, zweimal Trinken, dann wieder Weinen, dann rein in die Trage…. und so weiter. Irgendwann gegen Mitternacht schaffen wir es dann endlich, dass er im Schlaf von der Trage runtergenommen, neben mir nochmals im Halbschlaff an der Brust Saugt und danach endlich friedlich schläft… bis 6 Uhr morgens.. wo er oft mit weinen Aufwacht, und ich ihn wieder tragen muss, damit er weiterschläft. Und nein, er schläft nicht von Mitternacht bis 6 Uhr durch… er kommt nach 3 Stunden und danach alle Stunden. Dass er nicht durchschläft stört mich überhaupt nicht, er liegt ja im Bett unmittelbar neben mir, wenn er kommt, Brust raus, er trinkt, wir schlafen weiter…


    Was uns aber stört, ist dieses bekloppte Spiel… dieses 2-3 Stunden „Spiel“ mit Brust ja, Brust nein, Tragen ja, Tragen nein… weinen und schreien… WAS MACHEN WIR NUR FALSCH? #weissnichtWir haben wirklich alles versucht: singen, Lampenspiel (er liebt das rote Licht), Federwiege, neben ihn legen, white noise (was wir übrigens sehr oft beim Tragen verwenden, damit er irgendwann endlich dort einschläft). Und ja, er ist müde, offensichtlich. Er reibt sich so dermassen an den Augen und gähnt… Wir haben alle Lichter aus, laufen in der Wohnung wenn er in der Trage ist mit roten Stirnlampen rum (sind wir die einzigen Clowns?).


    Auch tagsüber kennt er es nicht, dass er an der Brust einschläft, oder gar beim Spielen oder nur Rumschauen müde wird, und schläft. Wenn er müde ist, weint er, und wir müssen unser zappelndes Baby rumtragen, viel rumtragen. Ich habe manchmal das Gefühlt er hat Angst vor der Müdigkeit..


    Und ja dann kommt noch dazu, dass eine äusserst komische Still-Gewohnheit hat. Dieses „Brust ja und nein“ habe ich auch tagsüber oft. Er zeigt die Zeichen „Sucht“, hat die Faust oder den Daumen in den Mund, dann gebe ich ihn die Brust, er saugt 2-mal recht zufrieden, jedoch fängt danach an zu weinen. Dann muss ich ihn hochnehmen, mit ihm rumlaufen, oder etwas anderes machen, in 10 Minuten wieder versuchen, wenn er sich beruhigt hat. Wenn ich Glück habe nimmt er endlich die Brust und trinkt schön, wenn nicht, mache ich auch dieses „Spiel“ einige Male…. Zuhause mache ich das ja auch, auch wenn ich innerlich schon vor Wut Berge versetzen könnte (meine Gelenke sind schon alle Entzündet und ich habe ziemliche Schmerzen überall, und dann immer dieses auf und ab…aber ich mache es).


    Oft aber auch wenn er trinkt, schaut er mich nach 5 Minuten lächelnd an:saint:, oder schaut sich um… ich warte schön und geduldig, offeriere ihm immer wieder die Brust… entweder er trinkt schön weiter, fängt er irgendwann an zu weinen#angst, oder er schiebt meine Brust mit dem Daumen raus und möchte nur noch an den weitersaugen. Schön, gut.. jedoch… kommt er dann oft nach 20 Minuten doch wieder, weil er doch nicht genug hatte… zu Hause, ok, ich bin ja für ihn immer da, uns stille seit der Geburt nach Bedarf. Aber wenn wir unterwegs sind… auch heute habe ich schön vor dem Heimweg in der Apotheke gestillt, er fleissig getrunken. Trotzdem war auf dem Heimweg im Auto nach nur 20 Minuten Weltuntergang… ich habe vom Rückspiegel schon gesehen das sein Köpfchen immer zur Seite gedreht wird und er sucht… und ja paff… ein Geschrei bis nach Hause (hatte nur 10 Minuten… sorry, dass musste er diesmal aushalten, und ich auch…).#angst#tutmirleid


    Aber Autofahren wäre bei uns ein separates Thema…. Nein, nicht einfach… ja oft weinen.


    Und um viele Fragen schon jetzt zu beantworten:

    - Schnuller nimmt er nicht, wir hatten es versucht, hatten danach auch eine „tolle“ Saugverwirrung, somit alle eliminiert, aber eben, er hat eh immer geweint wenn wir mit Schnuller einen Versuch wagten

    - Wir haben nach der Geburt plötzlich das Babyshop aufgekauft… sprich Federwiege haben wir, Gummiball haben wir, Beistellbettchen ist eher für mein Popo (damit ich nicht vom Bett falle), Tragetuch, auch elastisch, 2 Mei Teis, Hipseat, etc.

    - Wir haben ihn NIE alleine gelassen, NIE alleine weinend abgelegt (OK, vielleicht mal für paar Sekunden, weil wir eine Schnaufpause brauchten). Wir haben nicht vor ihn aus dem Familienbett auszuquartieren (der Papa schläft eh schon separat). Ich habe nicht vor ihn alleine auch nur 2 Minuten im Bett schlafen zu lassen, damit ich noch etwas machen kann. Ich liege mich mit ihn hin, und das würde ich auch in der Zukunft so weitermachen. Ich liebes es ihn schnaufen zu hören… (love hoch zwei)

    - Hebamme, Stillberaterin, etc. haben auch nicht wirklich helfen können.

    - Er ist kein Vielschläfer… manchmal kommen wir knapp auf 10 Stunden, manchmal auf gute 14, selten 16 sehr unterschiedlich.


    Was wir möchten oder hoffen ist einfach nur, dass wir es schaffen ihn irgendwie am Abend gegen 21-22 Uhr ohne Weinen in den Schlaf zu begleiten, und vielleicht in der Hoffnung das er auch mal ohne der Trage einschläft (er ist mit 15 Wochen schon stolze 8 kilo). Wir haben einfach Angst, dass wir noch in einem Jahr immer dieses 2-3 Stunden Weinendes Ritual haben:wacko:… der Papa ist auch schon erschöpft, er muss ja um 5 schon auf und geht erst gegen halb 1 schlafen, wenn Baby und ich endlich im Bett sind.


    Und ich möchte einfach schön ein friedliches Baby stillen können ohne dass er meine Brust anweint. Ich liebe das Stillen und hätte eigentlich vor lange Jahre das noch zu machen.


    Haben wir viel Verlangen? Was machen wir falsch? Und wie können wir es besser machen? #hilfe


    Sorry, dass es so lang geworden ist...

  • Blöde Frage: Nimmt er ordentlich zu? Hunger kann er nicht haben ? Schmerzen (Pilz im Mund)?

    Kiss-Syndrom ist abgeklärt ?

    Wir mussten um die Zeit zufüttern, dann wurde es besser. Das ist natürlich selten der Fall , die Milch passt sich ja an normalerweise .

    Sonst kann ich leider nicht helfen , nur hoffen, dass jemand noch eine Idee hat.

    Alles Gute, omega.

  • Das hatte ich bei all meinen 4 Kindern, bei den ersten beiden am schlimmsten, bei Nummer 3 und 4 wurde es besser, sie haben nicht soviel geschrien, aber ablegen und Auto fahren ging gar nicht.

  • Ich habe eine Freundin, die hat das gerade auch durch.


    Sie hat die komplette Diagnostik absolviert. Stuhlprobe um vier verschiedene Bakterien auszuschließen, Osteopath ect. pp.


    Am Ende war es nix. Aber ihre Ärztin, die sie zur Stuhlprobe brachte (also darauf ansprach), meinte, dass fast 90% der "Schreibabys" die sie hat, davon kommen. Nur leider war bei dem Baby meiner Freundin alles okay. Also dieses Rat würde ich dir geben.


    Dann könnte Reflux noch ein Problem sein. Spuckt dein Baby viel? Das war wohl bei der Freundin das Problem. Aber nicht so schlimm, dass man was machen konnte/wolle. Klar gibts da Medizin und spezielle Nahrung, aber das hilft ja auch nicht 100% (und das Baby hat die Nahrung eh nicht angerührt)


    Mein letzter Tipp: Such dir jemand, der mit dem schreienden Baby spazieren geht.

    Kauf dir Ohrstöpsel/Lärmschutzkopfhörer um nicht verrückt zu werden.

    Wechsel dich mit deinem Mann ab. Eine Nacht schläfst du, eine Nacht er.


    *alles gute!*

  • Vielleicht hab ich es überlesen - kannst Du in der Trage stillen? Mein erster war auch so, Du hast mein Mitgefühl!

    Was ist mit Schlafmusik? Hast Du sehr viel Milch, dass ihn das evtl überfordert?

    Ich wünsche Euch starke Nerven, es wird besser, ganz bestimmt!

  • Mein anstrengendes Baby von vor vier Jahren schläft gerade selig oben :)

    Ja, es wird höchstwahrscheinlich besser!


    Tut alles, um Euch zu entlasten. Ohropax, Ohropax, Ohropax. Gibt es eine OmaOpaTanteOnkel, der die das Kind im Kinderwagen herumschiebt und Du einfach mal in Ruhe ein Bad nimmst oder idealerweise Schlaf nachholen kannst? (Mein Filius brüllte im Kiwa auch erstmal, schlief aber von dem monotonen Geschüttel irgendwann ein. Blöd für ihn, aber das war wichtig, sonst hätte ich den Verstand verloren...)

    Und ansonsten: lieber weniger Beruhigungszeugs ausprobieren aber dafür länger. Eher nicht hin und her wechseln, sondern vllt gleich grundsätzlich zum Einschlafen einen Spaziergang draußen machen.

    Keine Sorge, Ihr müsst das nicht für immer machen. Es kommt die Zeit, da wird es besser.

    Ansonsten hat es bei uns geholfen, möglichst regelmäßige Tagesabläufe zu haben und den Reizinput generell stark zu beschränken. Keine Familienfeiern, kein pekip, usw.


    Ich wünsche Euch viel Kraft!

  • Oh Gott bin ich froh dass ich das hinter mir habe. Meine Tochter war genauso, braucht jetzt mit 14 auch weniger Schlaf als ich;);).

    Also dieses ständige Wechseln würde mich als Baby auch stressen. Ihr geht ins Bett und du bleibst einfach liegen und stillst. Wenn du es wirklich nicht mehr aushältst, kann Papa dann übernehmen. Aber nicht grundsätzlich.

    Osteopathie ist vielleicht auch nicht schlecht.

    holly mit großer Tochter (07/03) und kleinem Sohn (06/06)

  • Ui, das hört sich sehr anstrengend an.

    Ihr macht nichts falsch, sagt gibt einfach solche betreuungsintensiven Klebebabies.

    Manchmal liegts an der Geburt, falls das traumatischen war, manchmal findet man keinen Grund, es gibt solche Sensibelchen, und für euch ist ja auch alles neu, da muss man erst probieren. Also erst mal klopft sich auf den Rücken, wie wahnsinnig geduldig und zugewandt ihr schon so lange seit, obwohl es so anstrengend ist!

    Und gerade abends haben die Kleinen oft die anstrengendste Phase.


    Was ihr abklären / probieren könntet:

    - Osteopathie

    - KISS, Reflex, Bauch abklären

    - Geburtstraumaaufarbeitung zb Bondingbad oder Hilfe bei Schreibabies, wenn das bei euch jemand anbietet

    - mal zwei Wochen kompletter Verzicht auf Milchprodukte (du)

    - kein VitD in Tablettenform, ggf auch andere Medikamente (auch bei dir) prüfen

    - richtig (!) fest pucken

    -regelmäßigen stinklangweiligen Tagesablauf


    Ganz wichtig ist Entlastung für euch, mal ne kleine Pause, Ohropax, wir oben schon geschrieben.


    Ich plädiere auch für weniger ausprobieren, das Stresst nur zusätzlich. Brust anbieten, evtl noch mal tragend Brust anbieten, dann halt nur tragen (wenn das noch am aussichtsreichsten ist). Mit Ohropax.


    Ihn zu begleiten in seinem Kummer ist das beste was ihr tun könnt, manchmal geht nicht mehr, auch wenn man ihm den Kummer doch abnehmen will. Und dieses Aushalten und halt nicht einfach alleine schreien lassen ist so viel schwerer als alle

    andere, also für ihr schon sehr sehr viel für ihn.


    Zum stillen: das ist jetzt nicht so selten, dieses dran an dran, v. a. Wenn Baby gerade neben oder statt Hunger noch andere Bewerbchen hat, Bauchweh, Stress, Reizüberflutung.

    Hast du einen Starken Milchfluß? Das stört das Baby, wenn es nur nuckeln will und dann gleich überflutet wird. In dem Fall kurz ansaugen , dann erstmal wieder ab und bißchen Milch raus sprudeln lassen. Oder aufrecht im Sitzen (also das Baby rittlinks) oder richtig von oben.


    Und ja, es wird besser werden und es wird aufhören!


    LG Seda

  • Wechselt euch ab. Dein Mann muß nicht wach bleiben, bis ihr zwei schlaft. Oder kann er nicht schlafen weil es zu laut ist? Das ist ganz lieb gemeint, so als Unterstützung aber abwechseln, dass ihr beide mehr schlafen könnte ist auch wichtig.

    Kann er "senkrecht" schlafen? Unser Meister hatte das ein paar Mal, dass er nachts nur auf mir drauf schlafen konnte, während ich saß. Ich habe es mir dann so gut es ging auf dem Sofa bequem gemacht und er lag dann auf meinem Bauch, ginge ja auch im Tuch.

    Und an Stillen in der Trage mußte ich auch denken.

    Meisterschülerin mit dem großen Meister(02/11),


    Lilypie Fifth Birthday tickers


    Lilypie Third Birthday tickers

  • Ihr macht nichts falsch! Gar nichts!


    Im Gegenteil: das, was du schreibst klingt sehr zugewandt. Ihr macht das super! Und dass es noch nicht so rund läuft wie ihr euch es wünscht, liegt nicht daran, dass ihr was falsch macht

    "Kannst du schon den Sommer riechen? Wie er duftet? Wie er schmeckt?" #sonne

  • 1. Es ist nicht unnormal was euer Babymacht.

    2. Das einzige was ich dir grad raten würde ist , dass du dich mal mit windelfrei, bzw abhalten beschäftigst.

    Bei meiner Tochter brachte nämlich genau das - sie eben abzuhalten - eine immense Verbesserung !


    Denn besonders nach oder während des Stillens arbeitet derDarm sehr -> dann muss das baby meist.

    Hier hilft es, kind nackig machen, übers Waschbecken oder eine Schüssel abhalten.

    Liebe Grüße
    Martina


    Tochter 05/2004
    Sohn 04/2015

  • Was bei meinem Großen geholfen hat zur Beruhigung

    - abends baden (hat er sehr geliebt) und dann abtrocknen und direkt ins Bett

    - Kinderwagen ging mal so, mal so, beliebt war aber fahren über kleines Kopfsteinpflaster

    - nach dem Trinken auf den Bauch legen zum Aufstoßen (als er sich dann drehen könnte, hat er sich selbst gedreht und gewartet, bis die Luft draußen war)

    - die Hebammen aus dem Rückbildungskurs sind mit den Babys auf dem Arm auf dem Ball immer recht doll gehüpft

    - pucken

    - bei Freunden lag er zum Schlafen mal in so einer Babywiege. Sobald er sich bewegt hat, ist die geschwungen und er ist wieder eingeschlafen.


    Autofahren habe ich möglichst vermieden. Das ging mit beiden Kindern nicht.

  • Da unterschreibe ich bei Ludowica. Es liest sich irre anstrengend, ich ziehe den Hut vor eurer Leistung! Ihr macht das toll.




    Julia und Tochter (11/04) und Tochter (04/08) und Sohn (06/17)

    Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.



  • #knuddelEs wird ganz bestimmt besser! Und es liegt ganz sicher nicht an Euch! Euer Spatz kann sich glücklich schätzen, so unglaublich geduldige und liebevolle Eltern zu haben.

    Ich hab leider kein Patentrezept für dich. Aber wir waren bei Missy auch oft am Verzweifeln. Und als wir überhaupt nicht mehr konnten, war es plötzlich vorbei (ok, und dann kam die nächste Phase #stumm).

    Bei Minimissy war ich relaxter. Ich weiß gar nicht, wer es mal sagte, aber irgendein kluger Kopf meinte, man müsse Dinge eben auch mal akzeptieren. Ja, dann schreit das Baby eben. Ihr lasst es nicht allein, ihr seid da, ihr habt es im Arm. Mehr könnt ihr nicht machen. Zumindest nicht beim Baby. Aber bei euch!

    Die hier vielempfohlenen Ohropax wirken da z.B. Wunder. Und eben das Akzeptieren eines schreienden Babys. Lasst es schreien, aber begleitet es dabei. Vielleicht muss es auch einfach mal seinen Frust ablassen. Und den müsst ihr auffangen.

    Alles Liebe Euch!

    Dieser Beitrag kann eine eigene Meinung enthalten. Im Idealfall ist es die des Verfassers. :evil:

    Und - Frauen sind mitgemeint. :D

  • Wow! Ihr macht das echt super, ich weiß nicht ob ich nach so langer Zeit noch so zugewandt sein könnte.


    Ich kann sonst gar nicht viel beitragen, beim Lesen sind nur aber zwei Punkte aufgefallen, die ich beim ersten Kind gemacht bzw. nicht gemacht habe und wo es jetzt beim zweiten wo ich es anders handhabe besser läuft:

    1. Stillen in der Trage, habe ich erst jetzt hinbekommen aber ist wirklich sehr praktisch, Mal ganz unabhängig vom Einschlafen. Aber vielleicht hilft es euch ja auch dabei und

    2. Wurde oben schon geschrieben: evtl. mehr Ruhe reinbringen und nur eine "Methode", das ständige hin und her stillen, tragen, hüpfen... etc. ist vielleicht zu viel.


    Alles gute euch! Es geht auch irgendwann vorbei!

  • hallo,

    Der möppi fing ja "erst" mit 12 Wochen an zu schreien , aber dann von morgens bis abends durchgehend bei 2 mal 20-30 Minuten mittagsschlaf.

    Hier hat auch nichts geholfen, ich habe bei der schrei baby Beratung den tipp bekommen, ihn nur im abgedunkelten Schlafzimmer zu stillen, nach ein paar Tagen konnte er dann in ruhe trinken (aufrecht auf dem Schoß "sitzend)


    Hier kamen ja schon ziemlich viele gute tipps , außer dem Versprechen, dass euer spatz irgendwann weniger schreit kann ich dir nichts hilfreiches da lassen.

    Ihr macht das großartig.


    (Und sobald das wetter erträglich ist so viel wie möglich raus. Ich habe zum teil in der vogelnestschaukel auf dem Spielplatz gewohnt, weil draußen das geheul nicht so laut war .. )

  • So viele gute Antworten. Ihr macht das wirklich toll und Du schreibst sehr liebevoll.


    Drei Sachen fallen mir noch ein, die bei uns Besserung gebracht haben wegen des Stillens:


    1. Ab und An, ab und an. Meine Kleine musste dann meistens ausscheiden. Kurz übers Waschbecken gehalten und sie hat sich erleichtert. Danach konnte sie in Ruhe stillen und auch dabei einschlafen, wenn sie müde war. Klingt erstmal seltsam, das Baby abzuhalten, war aber bei uns wirklich hilfreich.

    Das gleiche, wenn sie ganz verzweifelt aus der Trage raus wollte.


    2. In dem Alter war unsere sehr leicht überreizt. Sie nehmen ja immer mehr war. Abends ins Restaurant mit Freunden, was vorher noch ging, war plötzlich nicht mehr möglich. Das kam dann abends beim Einschlafen raus der Stress. Also vielleicht noch reduzieren, was möglich ist.


    3. Er scheint ja sehr gut zuzunehmen. Das ist super. Bei mir ging das jedoch mit einem sehr starkem Milchfluss einher. Das stört, wenn das Baby nur Nuckeln will. Ich konnte das mit Blockstillen reduzieren. Da kann Dir eine Stillberaterin weiterhelfen.


    Der Austausch hier ist schonmal gut. Vielleicht gibt es bei Euch in der Gegend auch eine Stillgruppe, z.B. von LLL oder AFS. Da trifft man oft gleichgesinnte Eltern und fühlt sich nicht mehr so allein.


    Übrigens, unsere liess sich auch nicht ablegen. Bis sie robben konnte. Dann war sie weg und hat sich seitdem nicht mehr nach uns umgedreht. ;-)

    Meist mobil im Forum. Bitte um Entschuldigung für Kürze und Tippfehler.

  • Oje, es liest sich sehr anstrengend. #knuddel


    Meine Nummer 2+4 waren so.

    Autofahren ging GAR nicht, wir mussten auch immer sofort anhalten weil sie nach 5 Minuten zuverlässig spuckten vor Gebrüll.#hmpf


    Das Abdocken nach 2 Nucklern hatten wir auch und bei uns lag es am sehr starken Milchspendereflex. Die Milch schoß den Kindern so sehr in den Mund, dass sie mit 2 Mal Nuckeln-1 Mal Schlucken (so der übliche Rhythmus laut meiner Hebamme) ertrunken wären.


    Ihr macht das großartig- ihr müsst nur noch ein bisschen durchhalten.#ja