Mit dem Rauchen endlich aufhören

  • Huhu,


    ich möchte endlich mit dem Rauchen aufhören und daher erstmal auf Dampfen umsteigen und so mein Nikotin reduzieren. Ich habe mich auch schon umgeschaut und würde mir ***Link entfernt von Rabeneltern.org*** erstmal ein Starterset holen. Ich habe schon oft versucht mit dem Rauchen auf zu hören, es aber bisher nie wirklich geschafft. Hat von euch schon jemand damit Erfahrung gemacht und wenn ja welche?


    Liebe Grüße

  • Guten Morgen! :)

    Coole Sache, ich drücke Dir die Daumen

    Ich habe als Teenager geraucht, mit 15 begonnen, mit 22 aufgehört. Von jetzt auf gleich. Und so funktioniert es bei mir meistens. Ganz oder gar nicht eben.

    Motivation war mein damaliger Freund und jetziger Mann, der mochte den Rauchgeruch _überhaupt_ nicht. Ich auch nicht, ich hab nur geraucht, weil ich den sozialen Aspekt der Handlung und das Ritual daran mochte. Das Ritual hab ich glaube ich durch Kaffeetrinken ersetzt und beim sozialen...naja, ich stell mich trotzdem dazu und fertig.

    Dann war ich einige Zeit auf der Pneumologie tätig und naja, die Lungenkrebspatienten als auch die mit COPD zu sehen, war auch nachdrücklich beeindruckend für mich.

  • Meiner Erfahrung nach geht auch nur ganz oder garnicht. Das mit dem Nikotin reduzieren fuktioniert nicht. Wenn man den Entzug gemacht hat, darf man auch nicht "mal kurz" oder "ein bischen" Nikotin zu sich nehmen. Kein Pflaster, kaugummi oder sonstiges. Wenn man mit Nikotin wieder in Berührung kommt, ist man gleich wieder drauf wie so ein Junkie...

    Für den Notfall in der ersten Zeit Tabakersatz rauchen, so eklig das auch ist. Man muss vom Nikotin auch innerlich Abschied nehmen und das akzeptieren, das es jetzt vorbei ist.

  • Wenn man den Entzug gemacht hat, darf man auch nicht "mal kurz" oder "ein bischen" Nikotin zu sich nehmen. Kein Pflaster, kaugummi oder sonstiges. Wenn man mit Nikotin wieder in Berührung kommt, ist man gleich wieder drauf wie so ein Junkie...

    Hm, hier bin ich mir nicht ganz sicher. Ich denke das ist eine Frage der Dauer, der Frequenz und auch sehr stark Typsache, genau wie das Rauchen selbst ja auch. Die einen rauchen jahrelang nur bei manchen Gelegenheiten oder in bestimmten Lebensphasen und lassen es in anderen völlig bleiben, die anderen schaffen das so nicht.

    Ich selbst hab mit Bekanntwerden meiner (nicht geplanten) Schwangerschaft sofort aufgehört - nach 17 Jahren ohne jegliche Pause von jetzt auf gleich. Kürzlich habe ich nach dreieinhalb Jahren mal wieder eine geraucht und es war kein Problem, außer dass ich danach ein undefinierbares schlechtes Gewissen hatte. Es stimmt zwar, ich fühlte mich dabei wie ein Raucher, aber ich bin wirklich sehr, sehr überzeugt von meinem Nichtraucherdasein und denke allein vom einmaligen Ziehen / Rauchen werde ich da nicht direkt wieder rückfällig. Dennoch würde ich mich darauf jetzt nicht dauerhaft verlassen, wollte das aber nur mal in den Raum werfen, da es ja durchaus Menschen gibt, die das später dann hier und da wieder machen, ohne jegliche Probleme. Daher war mir auch wichtig, dass mit einem ausreichend großen Abstand (halte ich für elementar) nochmal ganz vorsichtig anzutesten, einfach um zu sehen ob und was das mit mir macht.

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