Beiträge von Drama

    Gummibärchen Hihi, ich hab auch keinen dieser Filme gesehen und wüsste auch nicht, wozu ich das irgendwann in meinem Leben noch nachholen sollte. Bei mir sind es Musicals, Arthouse-Filme, Komödien und Schnulzen. Was noch geht, sind Action-Komödien (Olsenbande, Bud Spencer). Zum Glück bin ich da mit meinem Liebsten über große Teile auf einer Wellenlänge. Manche Filme guckt er ohne mich, beim Rest haben wir einen so ähnlichen Geschmack, dass wir uns zu Weihnachten gerade um ein Haar gegenseitig den selben Film geschenkt hätten. (Er fand es dann zu eigennützig, ihn mir zu schenken. Ich hatte da weniger Skrupel. :D - So kamen wir dann doch noch zu einem tollen Kino-Abend. :-) )

    So, bei uns ist die Ranzenentscheidung gefallen. Wir waren am Samstag nochmal im Laden und haben Bücher, Arbeitshefte, Trinkflasche etc. mitgebracht und die Ranzen so quasi original-befüllt. Es wird jetzt der DerDieDas Ergoflex. Der sitzt auch voll bepackt noch super. Und es gibt ihn in Polizei-Design. Mein Großer ist im 7. Himmel. :-)


    Lesen kann er schon recht gut. Einzelwörter (auch komplizierte) liest er jetzt immer häufiger. Sätze traut er sich noch nicht, aber das ist nur noch eine Frage von Tagen oder Wochen, so mein Eindruck. Im Zahlenraum bis 10 rechnet er, je nach Tagesform, absolut sicher oder mit Hilfe der Finger. Bis 20 sporadisch ebenfalls. Zählen kann er im Prinzip bis 100, wenn er genug Geduld hat. Das Prinzip hat er verstanden.

    Oje, macht mir bitte keine Angst mit den mehrfachen BEL! Mein Großer war in SL, aber die Kleine in BEL und hatte sich auch nicht mehr gedreht. (Einen Versuch hat sie mit meiner Unterstützung mal ernsthaft unternommen, hat sich dann aber ganz klar für "zurück" entschieden und sich dann auch vom Moxen überhaupt nicht mehr beeindrucken lassen.) Das war so ein Kampf, trotzdem eine Hausgeburt zu haben. Schlussendlich wurde es sogar eine Alleingeburt, weil ich nicht riskieren wollte, dass die Hebamme zu früh kommt und uns noch ins KH verfrachten muss. Das hätte ich diesmal gern ein wenig entspannter. Bitte. Danke.

    Trotzdem wäre mir wohler, du hättest eine Hebamme.

    Mir auch.


    Wieso wartest du mit dem Kaiserschnitt nicht, bis das Kind selbst den Startschuss gibt? Manche Kinder gehen ja bis zu drei Wochen über Termin.

    Bei meiner Schwester war ein geplanter KS nötig (auch einer nach vorangegangenem KS und dann noch BEL und Schwangerschaftsdiabetes, also riesiges Kind). Sie hat deswegen lange mit sich gehadert. Aber irgendwann war der KS-Termin dann festgesetzt und sie hat ihren Frieden damit gemacht. Einen Tag vor dem KS-Termin fingen dann die Wehen an und sie ist gemütlich ins KH spaziert und hat gesagt, dass sie den KS gern heute schon hätte. ;-) 

    Keine Angst, ich will dir den KS nicht ausreden. Das steht mir gar nicht zu. Nur weiß man ja inzwischen, dass es gut für die Kinder ist, wenn sie selbst den Startschuss geben dürfen und wenn sie von den Wehen auch nochmal ordentlich durchmassiert werden. Von daher hab ich persönlich für mich irgendwann entschieden: Falls ich jemals einen KS brauchen sollte, dann würde ich zumindest (je nach Grund für den KS) versuchen, noch abzuwarten, bis die ersten Wehen da waren. Vielleicht ist das für dich ja auch eine Option...


    Nena904 Du darfst mich auch stalken. Ist schließlich ein öffentliches Forum und was ich hier schreibe, ist nicht geheim. ;-)

    Die Info zur nachgeholten Pubertät habe ich im Rahmen meiner Fortbildung zur NER-Beraterin gelernt. Ich bin leider grad halb auf dem Absprung zu einer Tagung. Drum schaffe ich es grad nicht mehr, in meinen Unterlagen zu schauen, ob ich dort eine Quellenangabe habe. Evtl. muss ich die erst bei der Fortbildungsleiterin erfragen. Wenn es dich so genau interessiert, dann sag nochmal Bescheid, dann kümmere ich mich am WE/ nächste Woche darum.

    Oh ja, bei uns wird auch so telefoniert. Muss immer ein Erwachsener dolmetschen. :-)


    Mein Großer (5 ½) macht sich grad oft Gedanken darüber, der der Bestimmer sein darf:

    "Von den Erwachsenen ist Papa der Bestimmer, weil er größer ist als du. Und von den Kindern bin ich der Bestimmer, weil ich größer bin als die Kleine (2 ¼). Also sind bei den Erwachsenen und bei den Kinder jeweils die Jungs die Bestimmer."

    Ich: "Und was ist, wenn die Kleine auch mal Bestimmer sein möchte?"

    Er: "Die kann dann ja über das Baby (ET im Juli) Bestimmer sein. Denn sie ist ja größer als das Baby."

    Ich: "Und darf das Baby auch mal Bestimmer sein?"

    Er: "Ja. Wenn du noch ein Baby bekommst, dann darf es über das zweite Baby Bestimmer sein. Und falls du kein Baby mehr kriegst, darf es über das Baby von meiner Frau und mir Bestimmer sein."


    Das nenn ich doch mal eine langfristige Planung. ;-)

    Sunniva Schlimmer: Nur wir Eltern haben "geschlafen". Er hat im Nebenzimmer gespielt und sich irgendwann gewundert. #freu

    Mir fällt dazu spontan eine Tante ein, der er diese Geschichte servieren dürfte. Die wäre geschockt fürs Leben. #super

    kommt plastik auch von gott?

    Wenn man der Käse=Milch=Kuh=Geschöpf Gottes folgt: Ja.

    Plastik wird aus Erdöl gewonnen. Erdöl sind verrottete und bis zur Verflüssigung gepresste Bäume. Bäume sind von Gott und auch der Druck, der sie verflüssigt hat, ist Teil der Schöpfung.

    wenn gott regen gemacht hat, wieso hat er uns menschen dann nicht auch gleich das haus gebaut, das uns vor dem regen schützt?

    Weil Gott stattdessen dem Menschen die Fähigkeit gegeben hat, das Haus selber zu bauen.

    und wenn es zum dach reinregnet, liegt das dann an gott, der den regen gemacht hat, oder am dachdecker, der das dach nicht gut gedeckt hat, oder am wind (der von gott kommt!), weil der wind die ziegel vom dach geweht hat?

    Ich würde sagen: Am Dachdecker, der seine von Gott gegebene Gabe nicht perfekt genutzt hat. Oder am Hauseigentümer, der das Haus vernachlässigt hat (also nicht genug Sorge getragen hat, für das Werk eines Geschöpfes Gottes). Oder an den Menschen, die mit ihrem Lebenswandel den Klimawandel bewirkt haben (und also Gottes Gabe der Vernunft und Gottes Auftrag, die Schöpfung zu bewahren missachten) und so überhaupt erst die schlimmen Stürme bewirkt haben.

    Nena904 Naja, Coolness ist es nicht direkt. Eher In-mein-Schicksal-Fügen. Ich hab es im Moment nicht in der Hand. Unsere Hebamme wird mit ihrer Kollegin nochmal reden und danach wird gewiss alles gut. Mehr kann ich grad nicht tun. Alle anderen Hausgeburtshebammen im Umkreis von 100 km haben entweder aufgehört oder sind zur selben Zeit im Urlaub. Also hoffe ich jetzt darauf, dass alles gut wird. Und falls die andere Hebamme sich das auf keinen Fall zutraut, können wir uns immer noch Gedanken um einen Plan B machen.

    Aber nach den Erfahrungen mit der Geburt meiner Kleinen kann mich auch wirklich so schnell nichts mehr umhauen bei diesem Thema. Da hab ich inzwischen so ein tiefes Vertrauen in meinen Körper und in mein Baby und in die seit Jahrtausenden wunderbar vorherbestimmten Abläufe der Geburt, dass ich mich einfach nicht fürchte. Und so bin ich bei diesem Thema vielleicht einfach nicht anfällig dafür, mich verrückt zu machen. (Bei anderen Themen ist das ganz anders.) Vielleicht ist es das, was wie Coolness rüberkommt: Ganz banale Furchtlosigkeit, die sich auf wohlbegründetes Selbstvertrauen gründet.

    Ich gebe dir gerne was davon ab. Ich finde, davon kann unter der Geburt keine Frau zu viel haben. :-)

    Ja, so war auch mein Plan. Aber vielleicht ist in Hannover die Auswahl auch ein bisschen länger größer als bei uns. Kannst ja mal in einem Geschäft nachfragen, wie deren Erfahrungswerte sind.

    Andererseits: während der Grundschulzeit machen die Kinder ja auch noch ein paar weitere Wachstumsschübe durch. Ich vermute, dass dabei aber die grundsätzliche Statur (Schulterbreite und Rückenlänge) sich nicht soooo gravierend verändert. Wenn der Ranzen also jetzt passt, dann ist er später vermutlich trotzdem nicht zu klein. Jetzt noch zu groß fände ich schwieriger, weil es unberechenbar bleibt, ob und wann das Kind da jemals reinwachsen wird.

    Sunniva Doch. Aber zum Glück bislang erst einmal. Und zum Glück auch erst unmittelbar danach. :D Mein Mann und ich konnten jedenfalls herzhaft drüber lachen, nachdem er das Kind freundlich-beruhigend wieder hinauskomplimentiert hatte. Ich war zwar noch ein wenig atemlos, aber lachen ging schon wieder. ;-)

    Ich finds ja süß, dass er sich Sorgen macht, wenn Mama so ungewohnte und unerklärliche Laute von sich gibt. Ich hätte mich, so am hellerlichten Tag ("Mittagsschlaf") ja auch einfach ein bisschen mehr zusammenreißen können. Aber manchmal vergisst man eben alles um sich herum...

    Und vielleicht hatte der Große auch tatsächlich (unbewusste?) Assoziationen zur Geburt seiner kleinen Schwester, von der er die letzte Dreiviertelstunde miterlebt hat. Ich kann mir schon vorstellen, dass diese Laute einander ähneln. Vor allem in ihrer sonst nie zu hörenden Fremdheit. Von daher finde ich auch diesen Hebammenspruch sooooo abwegig nicht. Auch wenn ich den unter der Geburt auch nicht so dringend bräuchte.

    casa Ich wäre krebsrot angelaufen. Ein "ja" hätte ich mich nicht getraut. Aber ertappt gefühlt hätte ich mich. #schäm

    (Richtig guter Sex ist, wenn plötzlich das Kind in der Tür steht und besorgt fragt: "Was hat Mama?" - Öhm, ja, einen Orgasmus... :D )

    Bei uns ist es alles chic. Heute war Vorsorge mit der Hebamme. Alles im grünen Bereich. Ich bin ja erst bei 16+0, aber man kann schon richtig viel tasten, weil der Bauch so weich ist. Sie hat richtig bedauert, dass sie ihre Schülerin heute nicht mitbringen konnte, die durch die Ausbildung im Krankenhaus bislang noch fast nie Frauen in so einem frühen Schwangerschaftsstadium abtasten konnte.

    Und dann hat sie uns eröffnet, dass sie in den zwei Wochen vor ET im Urlaub ist. Das ist nicht so schön, hatten wir aber nach einer ersten Andeutung von ihr schon geahnt und nun ist ihre Planung verbindlich. Sie hat ihre Berufsanfänger-Kollegin aus ihrem Geburtshaus noch nicht überzeugen können, uns in den zwei Wochen zu betreuen. Die hat bislang noch keine Geburten ohne unsere erfahrene Hebamme gemacht. Andererseits könnte sie bei uns vermutlich eine Menge lernen. Denn mein zweites Kind war eine BEL, die wir zu Hause bekommen haben. Unsere Hebamme kam erst, als die Kleine soeben geschlüpft war. Also quasi eine Alleingeburt. (Zur Plazenta war unsere Hebamme dann da und das war auch ganz gut. Dieser Teil der Geburt war dann also nicht mehr allein.)

    So kam es, dass wir mit unserer Hebamme plötzlich ziemlich ernsthaft über Alleingeburt sprachen. Für mich ist das eigentlich keine Option, weil ich keine Lust auf den damit verbundenen Aufwand habe. Sprich: Mich in die ganzen medizinischen Details zu vergraben, um auch für Eventualitäten einen Plan zu haben. Ich möchte lieber eine Geburt, bei der ich komplett mein Ding machen kann, aber die Hebamme irgendwo am Rande oder im Nebenzimmer sitzt und bei Komplikationen oder ungutem Gefühl mit ihrem Fachwissen greifbar ist. Dabei könnte ich den Kopf deutlich besser abschalten.

    Naja, aber nach den Erfahrungen der zweiten Geburt wissen wir auf jeden Fall, dass wir das grundsätzlich könnten, mein Mann und ich. Wir sind ein gutes Team, vertrauen unseren Instinkten und kriegen das gut miteinander hin.

    Nun wird unsere Hebamme also ihre Kollegin nochmal ein bisschen bearbeiten, dass sie doch unter diesen Umständen wirklich entspannt bei uns sein könnte. Ich hoffe, sie lässt sich darauf ein. - Vor allem, weil ich unbedingt will, dass das Baby vor Termin kommt. Auch wenn ich befürchte, dass es diesmal über Termin geht. (Mein Großer kam 2 ½ Wochen vor Termin, die Kleine 3 Tage vor Termin, wäre also naheliegend, dass das Dritte nochmal ein paar Tage später kommt.) Aber am 11.8. haben wir Schulanfang und ich hoffe inständig, dass ich bis dahin das Frühwochenbett hinter mir habe. Sprich: Spätestens am 1.8. (also bei ET + 1) soll das Baby dann bitte wirklich da sein. Naja, wir werden sehen. Es liegt ja nicht in unserer Hand.

    Ansonsten kann ich vermelden, dass ich unfassbar rund bin. Das würde locker als 7. Monat durchgehen. Und die Fragerei, was es wird, hat begonnen. #haare Ich antworte dann immer: "Ein Kind." ;-) Geschlecht soll bis zur Geburt eine Überraschung bleiben. Das irritiert die Leute immer total. :D

    Aber da unsere Kinder dicht nacheinander kamen und auch immer klar war, dass die Familienplanung noch nicht abgeschlossen ist, haben wir auch wirklich alles, was wir brauchen in mehr als ausreichender Menge im Haus. Mein Bedürfnis, meine Schränke noch voller zu stopfen geht deutlich unter Null. Im Gegenteil: Jedesmal, wenn ich von meiner besten Freundin wieder eine Kiste voll Zeug von ihrer Großen erbe, kriege ich innerliche Schreikrämpfe, wo ich nur hin soll mit all dem Zeug. (Auch wenn ich unendlich dankbar bin, dass wir das alles kriegen und nur im totalen Ausnahmefall mal irgendwas selber kaufen müssen.) Diese Käufe allerdings genieße ich dann wirklich. Die verstopfen aber meine Schränke auch nicht, sondern lösen akute Probleme. ;-)

    Stina82 Ja, genauso fühlt es sich an.

    Nachdem sich hier alle schon so viel mit Ranzenkauf befasst hatten und uns dann auch noch der Flyer für den großen Ranzenverkauf eines Geschäftes zuflatterte, hab ich mich dann ja doch mal aufgerafft. Nicht, dass am Ende alles ausverkauft ist und wir nichts mehr anprobieren können. Und gerade bei so einem Minikind finde ich anprobieren unumgänglich. Sonst hätte ich einfach noch ein Vierteljahr gewartet. Aber es ist wirklich krass: Die Läden haben nur noch Restexemplare, teilweise sogar schon preisreduziert. (Sind vielleicht Vorjahres-Modelle?) Jedenfalls ist mir das ganz schön suspekt. Bis zur Einschulung ist es noch ein halbes Jahr hin...

    (Damals, als wir noch jung waren, also als ich meinen Ranzen kriegte, da fand der Kauf im Sommerurlaub statt. Also im Sommerurlaub kurz vor Einschulung. Und ich wüsste auch nicht, dass irgendeins der anderen Kindergartenkinder seinen Ranzen schon deutlich vor mir gehabt hätte. Das hätten wir einander vermutlich erzählt.)

    Danke für eure wertvollen Tipps und Hinweise! Der heutige Tag war in vielerlei Hinsicht ergiebig:


    - Wir haben verschiedene Ranzen probiert und es wird jetzt auf einen Step by Step LIGHT 2 (900 g) oder einen Derdiedas Ergoflex (800 g) hinauslaufen. Die saßen einfach am besten und er konnte sich gut damit bewegen. Nächste Woche testen wir nochmal gezielter mit Beladung (Bücher...), das haben wir heute nur improvisiert, aber dabei schied dann z.B. der Ergobag CUBO light (780 g) aus, weil das Kind mit Beladung plötzlich Hohlkreuz bekam. Wenn wir also den zweiten Teil des Tests gemacht haben, dann wissen wir hoffentlich, welches Modell es wird. Und dann geht der Horror los, ein halbwegs neutrales Design auszuwählen. Ich hoffe, das Internet hält da noch besseres bereit als der Laden. Dort gibts ja nur Scheußliches. Einen einzigen hübschen Ranzen hab ich entdeckt, aber der war ergonomisch leider Schrott. (Und dass es die fast ausschließlich als Sets gibt, finde auch ich schade. Ich würde auch lieber stückeln. Aber bei durchdesignt, muss natürlich dann auch wirklich ALLES stimmen. *grusel*)


    - Ich hatte mit dem Großen ein sehr gutes "Erwachsenen-" Gespräch zu den beiden Schulen. Ergebnis: Er wird sich beide Schulen anschauen und sich danach entscheiden, falls es dann was zu entscheiden gibt. Sprich: Wenn er auf die Montessorischule will und auch einen Platz bekommt, dann wägen wir dann gemeinsam ab, ob es trotzdem die Städtische wird oder nicht. Bis dahin sind alle Optionen offen. Und er weiß, dass ihm die Städtische in jedem Fall offen steht.

    Diese Lösung finde ich gut und freue mich, dass er selbst mich darauf gebracht hat und sie auch gut findet. So kann er sehr unbefangen die Montessorischule besichtigen und sich hinterher trotzdem frei entscheiden. Und selbst wenn er in die Montessorischule will und auch aufgenommen wird, dann ist damit immer noch nichts festgelegt.

    So zieht sich die Entscheidung zwar noch bis weit nach Ostern hin. Aber dafür ist es dann am Ende eine Entscheidung aus echter Überzeugung und aus Kenntnis beider Alternativen. Und falls er die Montessorischule derartig toll findet, dass er dafür den langen Schulweg, das frühe Aufstehen und die weit verstreuten Freunde in Kauf nehmen will, dann werde ich ihn darin unterstützen. Und falls nicht, dann geht er auf die Städtische und das ist auch gut.


    Hach, ich bin grad sehr erleichtert. :-)

    Ich finde es wichtig, alle Fragen ehrlich und korrekt zu beantworten. Aber das Kind entscheidet, wie viel es wissen will (sprich: wie viel es im Moment verarbeiten will/ kann). Ich staune wirklich, dass mein Großer bislang noch nicht wissen wollte, wie der Samen aus dem Hoden zum Ei gelangt. Er ist so pfiffig und wissbegierig, dass ich schon viel eher mit dieser Frage gerechnet habe. Aber vielleicht spürt er, dass das für ihn im Moment noch nicht dran ist. Irgendwann wird es ihn interessieren und dann werde ich es ihm sagen.

    Und falls er niemals von sich aus fragt, dann steht das Gespräch spätestens vor der Pubertät auf meiner To-Do-Liste. Denn ich möchte, dass er vorher eine Ahnung davon bekommt, was ihn in der Pubertät an körperlichen und seelischen Veränderungen erwartet. Nicht, dass er davon überrascht oder erschreckt wird. Und an diese Stelle gehört für mich dann auch spätestens der Hinweis auf die einsetzende Zeugungsfähigkeit.

    Das ist aber nur meine persönliche Sicht der Dinge. Ich fürchte, dafür gibt es keine allgemeingültige Regel.

    Bei uns gibts grad einige Neuigkeiten/ Umbrüche.


    Anfang Januar war Termin bei der Amtsärztin: Kind ist in allen Bereichen sehr fit, aber es sei noch "sehr selbstbestimmt", was als Kritik gemeint war. Ich hab ihr dann erklärt, dass wir in unserer Erziehung sehr viel Wert darauf legen, dass unser Kind selbstbestimmt ist. - Antwort: "Ja, aber in der Schule geht das dann nicht mehr." Da hab ich nur innerlich die Augen verdreht. Die Förderlehrerin unserer städtischen Grundschule, mit der wir seit einem Jahr wegen der Wissbegier unseres Sohnes in Kontakt sind, sah das Thema bislang deutlich entspannter als jene Amtsärztin. Und so lange diejenigen, die später mit ihm zu tun haben, in diesem Punkt entspannt sind, geht mir das Blabla der Ärztin zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus.


    Vor einigen Tagen haben wir eine Einladung zum Probeunterricht (oder wie das noch gleich heißt) an der Montessorischule bekommen. Eigentlich hoffen wir ja inständig auf einen Platz dort. Andererseits: Nach den tollen Erfahrungen mit besagter Förderlehrerin habe ich eigentlich keine wirkliche Sorge mehr, dass der Große an der städtischen Schule unterfordert wäre. Nun sitze ich vor dem Fragebogen der Montessorischule, der wirklich gute und zielführende, aber teilweise sehr schwierig zu beantwortende Fragen zu unserem Kind stellt. Und ich überlege, ob ich mir das wirklich antue, den durchzuarbeiten. Der Große will nirgends anders hin als an die städtische. Alle seine Kindergartenfreunde kommen dort auch hin. Die liebste der Mit-Erstklässler wird höchstwahrscheinlich mit ihm in einer Klasse sein. Die Schule ist 5 min Fußweg von uns entfernt. Alle seine Schulfreunde werden in der nächsten Nachbarschaft wohnen. - Alles spricht für diese Schule.

    (Bei Montessori geht der Unterricht morgens zeitiger los, dafür muss er lange Schulbus fahren, incl. Umsteigen, obwohl er morgens immer Mühe hat aus dem Bett zu kommen. Er würde dort zunächst keinen kennen. Und die Mitschüler kämen aus dem kompletten Landkreis. - Wenn wir denn überhaupt einen Platz bekämen.)

    Mein Mann und ich haben heute beschlossen, dass ich das heute Nachmittag mal in Ruhe (und mit Blick auf die unterschiedliche Pädagogik) mit dem Großen bespreche. Denn wenn er trotz aller inhaltlicher Vorzüge unter keinen Umständen dort hin möchte, dann spare ich mir den Fragebogen und melde ihn dort wieder ab.


    Und schließlich: Bei uns hat ein Lederwarengeschäft am Freitag/ Samstag große Schulranzen-Messe mit Beratung gemacht. Der leibreizendste aller Ehemänner hat mir den entsprechenden Flyer dann am Sonntag auch schon gezeigt. Nun hoffe ich, dass es dort auch heute noch ein paar Modelle anzuprobieren gibt. Unser Großer ist nämlich genau genommen ein ganz schön Kleiner: gerade eben in Größe 104 reingewachsen, 14 Kilo Lebendgewicht.

    Kennt ihr irgendwelche Empfehlungen, wie schwer der gepackte Ranzen im Verhältnis zum Körpergewicht sein sollte? (Als ich mal Pilgern war, bekam ich die Empfehlung: max. 10 % des Körpergewichts, zzgl. Proviant. Das wären in seinem Fall 1,4 kg, davon 800g für den Ranzen. Die Amtsärztin riet uns schon, die Bücher doppelt anzuschaffen (z.B. gebraucht von höheren Klassen übernehmen), um ein Exemplar in der Schule lassen zu können, damit er nur die Hefte tragen muss. Aber sobald er mal sowas wie Sport, Kunst, Werken, Schwimmen etc. hat, bracht er dafür ja auch nochmal zusätzliches Gepäck...)


    Euch allen weiterhin gedrückte Daumen für Wunschschulen, Wunschranzen, Zuckertüten etc.


    Bei uns steht grad die Orga der Schulanfangsfeier an. Praktisch alle Gäste (Großeltern, Paten) müssen anreisen und extern übernachten (ich habe zeitgleich (Früh-) Wochenbett - also keine Gäste in die eigene Wohnung, und ohnehin nicht alle), aber in unserer Stadt ist zeitgleich ein großes Festival, das ohnehin immer alle Hotels, Pensionen, Jugendherbergen etc. blockiert. (Hatten wir bei der Hochzeit auch schon.) Naja, irgendwie wird sich alles ruckeln.

    Stichwort Aufklären: Ich werde meinen 5 ½-Jährigen demnächst etwas genauer aufklären müssen. Dass die Babys in Mamas Bauch wachsen, weiß er schon. Dass es dafür eine Samenzelle braucht, ebenfalls. Nur wie die Samenzelle zum Ei kommt, haben wir bislang nicht geklärt.

    Gestern erklärte er mir plötzlich: "Wenn ich groß bin, will ich unbedingt heiraten. Sonst kann ich ja keine Kinder bekommen."

    Ich: "Doch, Kinder kannst du auch bekommen, wenn du nur verlobt oder sogar nur verliebt bist. Dafür muss man nicht verheiratet sein."

    Sohn: ???

    Ich: "Schau, die Eltern von xxx (aus der KiTa) sind doch auch nicht verheiratet. Und trotzdem gibt es xxx."

    Sohn: :stupid:


    ... Der nächste Schritt wird dann vermutlich sein, dass er es dann aber doch mal biologisch erklärt kriegen will. Ich wundere mich ja schon länger, dass ihn dieses Missing Link bislang noch nicht irritiert hat. Denn dass die Samenzellen in seinem bzw. Papas Hoden wachsen, ist ihm vollkommen klar. Es bleibt spannend. :-)

    Ich mach den Zuckertest nicht. Meine ersten beiden Kinder waren so klein und leicht, dass eher über Mangelernährung recherchiert wurde, als einen unentdeckten Diabetes zu befürchten. Auch hab ich in dieser Schwangerschaft wieder mal auffällig wenig Appetit auf Süßes. (Vorher hab ich pro Abend mindestens eine Tafel Schokolade vernichtet, dazu tagsüber oft noch irgendwelchen Süßkram. Jetzt krieg ich selbst von der Bitterschokolade kaum mehr als 4 Stückchen an einem Abend runter.) Wenn sich also nicht irgendwelche völlig überraschenden Werte bei Größe und Gewicht des Kindes zeigen, gehe ich davon aus, dass ich auch diesmal keinen Diabetes habe. :-)

    (Aber ich mache auch sonst so wenig Diagnostik wie möglich. Mir reicht es, dass sich alles anfühlt, als sei alles in Ordnung. Und alle 4 Wochen schaut dann mal die Hebamme und sagt auch nochmal "alles bestens". Dazu die 3 Ultraschälle für den Mutterpass, und gut ists.)