Beiträge von Birdy

    Was man mit den herkömmlichen Tragen noch probieren kann: ich habe bei der Manduca, wenn ich vorne getragen habe, die Träger hinten immer gekreuzt, anstatt sie mit dem Querband zu verbinden. Vielleicht geht das mit dem Ergo auch.

    Ich fand das deutlich angenehmer von der Rückenbelastung her.


    Ansonsten würde ich zustimmen: ein GUT gebundenes normales Tragetuch ist das allerbequemste für mich gewesen, alles andere kam weit danach. Aber manchmal hat man gerade bei Nummer zwei keinen Nerv, da so ordentlich nachzuziehen, fand ich.


    Meine Pilatestrainerin vertritt die Theorie, dass Tuch insbesondere dann, wenn man eine Bindung mit diagonalen Bahnen hat, auch deswegen besser ist, weil der Verlauf der Bahnen dann zum Verlauf der querliegenden und diagonalen großen Muskelstränge passt, so dass sich Tuch und Muskeln bei der Haltearbeit besser ergänzen. Keine Ahnung ob das stimmt, auf jeden Fall fand ich Tuch wie gesagt mit Abstand am besten, wenn es ordentlich gebunden war.n

    Ich hatte bei der ersten Geburt zwar keine Ablösungsprobleme, die Nachgeburt kam aber einfach nicht raus und wurde nach zwei Stunden mit Oxytocinspritze und Druck auf den Bauch "geholt". Die Alternative wäre OP gewesen- der Oberarzt, dem ich bis heute dankbar bin, wollte es aber vorher nochmal so probieren, damit ich wie gewünscht ambulant nach Hause kann und nicht nach einer Ausschabung noch mind. eine Nacht dableiben. Ordentlich Blutverlust hatte ich auch, aber nicht so hoch, dass es Konserven gebraucht hätte. Ich bin allerdings auch routinierte Blutspenderin, mein Körper ist also ans Nachbilden gewöhnt ;-)


    Bei der zweiten Geburt (gleiches KH) wurde daher schon in der Geburtsplanung vermerkt, dass nach der Geburt eine Oxygabe erfolgen soll, da kam die Nachgeburt rausgeflutscht. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob das überhaupt der Grund war oder ich nicht einfach nach der ersten Geburt so alle war, dass ich keinen Bock mehr hatte üb erhaupt noch irgendetwas zu gebären und sei es nur eine weiche, glitschige Plazenta, die im Vergleich zu einem Dickschädel nur so rausflutscht (meine persönliche küchenpsychologische Hypothese)


    "Kreuzen" heißt übrigens nur, dass mit Deinem Blut die Konserven "gegengecheckt" werden, ob sie wirklich kompatibel sind. Diese (vor jeder Gabe von Fremdblut verpflichtende) Untersuchung heißt Kreuzprobe oder Kreuzblut.

    Huhu, danke für die vielen Tipps und Anregungen, wir werden da auf jeden Fall nochmal in uns gehen. SInsiria hat mir dankenswerterweise noch ausführlich in "meinem" Thread geantwortet, den ich eröffnet hatte, bevor ich diesen entdeckt und gekapert hatte- lilu : sorry noch mal dafür.

    @Sinsiria
    Danke für Dein Angebot. Ganz überwiegend Ford Fiesta ab Baujahr 2011 aufwärts, bei Omas / Opas BMW und Mercedes (man merkt, dass die eine andere Vorstellung von Mobilität haben als wir...). Manchmal auch noch Ford Focus oder den Peugeot 7-SItzer von dem ich gerade nicht weiß, wie der heißt.
    Wichtig wäre für mich tatsächlich auch, dass sich der SItz einigermaßen gut rumtragen lässt- habe jetzt mal den Axkid Duologic unter diesem Aspekt in der Hand gehabt. Bei der Vorstellung, den mit zwei Kindern im Schlepptau bis zur Car-Sharingstation zu tragen, ist mir der kalte Schweiß ausgebrochen...
    Transporttechnisch sollte es auch noch drin sein, den mitzubekommen, wenn wir mit dem Zug zu Oma/Opa fahren. Da könnte man den aber eventuell auf den Kiwa laden und das Kind in die Trage stecken?!

    @igel
    Danke für den link. Ich hab inzwischen bei Bekannten auch mal ein bißchen mit deren Reboarder rumprobiert- Axkid Duokid oder so? Der ist für unsere Zwecke eigentlich kaum händelbar, muss ich gestehen. Ich fand ihn ziemlich friemelig zum Einbauen (aber vielleicht ist das auch Übungssache) und vor allem sackeschwer. Wenn ich mir vorstelle, dass ich da mit Kind klein in Trage und Kind groß mit seinem Sitz und Rucksack erstmal vom Haus zum jeweiligen Car-Sharing-Standort laufen muss, wird mir echt ganz anders.


    Mal davon abgesehen, dass unsere Kleine genauso wie die Große auch in der Babyschale eigentlich permanent brüllt- vermutlich weil ihr schlecht ist. Bei der Großen wurde das mit Vorwärtsfahren deutlich besser, auch wenn ihr immer noch schlecht wird.


    @Iverna
    Zum Thema Rechtfertigungszwang möchte ich in diesem Zusammenhang noch dalassen, dass wir uns natürlich auch Gedanken zur Sicherheit machen und das auch der Grund für meine Nachfrage hier ist. Angesichts der Preise sollte aber bedacht werden, dass das in manchen Familien trotzdem auch am Geld scheitern kann- einen gut oder zumindest akzeptabel getesteten Fangkörpersitz gibt es für deutlich weniger Geld und sie können länger genutzt werden. Ich finde, manche Beiträge ( und Deinen auch), kann man schon so verstehen, dass einem die Sicherheit egal ist, weil man sich gegen einen Reboarder entscheidet. Das mag ich mir eigentlich nicht nachsagen lassen.

    Ps dieses rechtfertigen müssen finde ich ätzend

    ic kann diesen Eindruck gut nachvollzieen- der hat sich mir bei der Lektüre dieses Threads auch aufgedrängt. da ja auc mehrmals in diese Richtung nachgefragt wurde. Aber das mal nur so am Rande, ic verfolge die Diskussion sehr interessiert weil bei uns die gleiche Entscheidung ansteht...

    Runa, der römer maxway hat beim Adac test zum Thema Einbau ja eher schlecht abgeschnitten. das würdest Du demnach nicht bestätigen?
    ICh frage deshalb so genau nach, weil ich oft mit beiden Kindern allein unterwegs bin und den Sitz dann eben mit Kind im Arm / Tragetuch und großer Schwester nebendran ins Auto basteln können muss, ohne dabei einen halben Nervenzusammenbruch zu kriegen.


    Danke schon mal für Eure bisherigen Rückmeldungen!

    Hallo Ihr Lieben,
    vielleicht bin ich auch einfach nur zu doof zum Suchen, auf jeden Fall habe ich in den vorhandenen Beiträgen keine wirklich passende Antwort auf unsere Fragen gefunden:


    Aktuell ist die kleine Madame noch in der Babyschale unterwegs, das wird aber nicht mehr lange gut gehen.


    Wir brauchen nur ungefähr einmal / Monat einen Autositz, der muss aber in möglichst viele verschiedene Autos leicht einzubauen sein (wir haben kein eigenes, sondern nutzen die Car-Sharing-Flotte, ab und zu wird bei Großeltern / Freunden mitgefahren). Isofix scheidet damit wohl aus.
    Für das große Kind hatten wir aus eben diesem Grund einen Fangkörpersitz (reicht lange, ist einigermaßen sicher und lässt sich mit relativ wenig Fehlergefahr in nahezu jedem AUto einbauen). Da sitzt sie (jetzt ohne Fangkörper) immer noch drin.
    Aber die Fangkörper sind inzwischen ja etwas stärker in die Kritik geraten. Und Reboarder sind die, von denen ich bisher gelesen habe, alle mit Isofix- das passt für uns aber nicht.


    Jemand hilfreiche Tipps oder Ideen?

    Mein Standardtipp zu dem Thema:


    Kaufberatung_Anhänger


    und eine persönliche Einschätzung aus unserem Umfeld: das mit dem irgendwo durchpassen ist zumindest hier ein sehr wichtiges Kriterium und die Zweisitzer sind echt alle sehr groß. Wenn der Altersabstand groß genug ist, so dass Ihr den Zweisitzer nicht auch als "Geschwisterwagen" braucht, dann ist Einsitzer+Fahrradsitz eine sehr bedenkenswerte Alternative.


    JE nachdem welches Modell / Firma ihr kauft, könnt Ihr auch mit Einsitzer anfangen und ggf. auf Zweisitzer umsteigen (wenn der Hänger drinnen stehen kann, ist ein Wiederverkauf zumindest von den beiden teuersten Marken recht einträglich).

    Geschwisterführerschein wollte ich auch vorschlagen- hieß hier Geschwisterdiplom und wird von den Elternschulen der Geburtskliniken angeboten.
    Dann haben wir ein Buch gehabt, das hieß "lilli wird Babyexpertin" oder so. ICh fand das total super, weil da auch mit recht anschaulichen Vergleichen gearbeitet wurde,wie groß und schwer das Baby gerade ist (von Pflaume über Ananas bis hin zu zwei Tüten Kartoffeln). Ich glaube, das ist aber vergriffen. Auch das Thema, wie das Baby in den Bauch kommt, wird darin aufgergriffen, aber nicht ganz explizit, sondern mit Raum zum Nachfragen. Davon hat sie auch viel Gebrauch gemacht.


    Und wir haben einige Zeit voder Geburt abens ein neues Ins-Bett-Geh-Ritual etabliert, bei dem wir auch immer den Bauch bzw. das Baby im Bauch einbezogen haben (die Große hat dem Baby dann vorgesungen oder mit ihm geredet). Das hat dermaßen gut eingeschlagen, dass wir das abends immer noch ähnlich handhaben (natürlich redet die Große jetzt mit der Kleinen und nicht mehr mit meinem Bauch...). Da kommt es aber glaube ich auch viel drauf an, was zu Euch passt.


    Unser Altersabstand ist ähnlich wie Eurer, wir haben zwei Mädels und es läuft und lief wirklich gut. Wichtig ist und war immer, alle Aktivitäten rund ums Baby absolut auf Freiwilligkeit zu bauen. Unsere Große nimmt die Schwester nach wie vor sehr gerne und bespielt / bespaßt sie alleine oder legt sie schlafen. Sie darf sie aber immer und jederzeit sofort wieder abgeben und hat davon au nch schon öfter GEbrach gemacht. Kleine Eifersüchteleien gibt eas auch immer wieeder, bisher hält sich das aber echt im Rahmen.


    Babyfotos geguckt haben wir auch ganz viel. Von mir. Vom Papa. Und von der Großen selbst. UNd von vornherein besprochen, dass das Baby auch hin und wieder sehr nerven wird. UNd am Anfang leider oft "Vorfahrt" haben wird- zumindest bei mir. Und zusammen überlegt, was sie sich für solche Fälle wünscht oder dann machen kann. Ging mit ihr gut, aber kommt wahrscheinlich auf sKind an.

    wir haben fürs Baby einen Fußsack von *O*D*enwälder, der passt sogar in die Hängematte. Bei der großen hatten wir immer ein Lammfell als Unterlage und dann eine Decke oben drüber. Das hat zusammen mit warmen Wintersachen eigentlich immer gereicht. Wenn wir mal spätabens unterwegs waren, haben wir auch mal das Kind nur im Schlafanzug aufs Lammfell gesetzt, eine Wärmflasche in den Fußraum gepackt und oben drauf ein Daunenkissen als Zudecke. Ging auch.


    Was ich noch wichtig fand: beim Cougar kann man dass Sonnendach hinten in die Rückwand reinfriemeln. Das ist sonst nur ein Netz, dadurch wird die Fahrkabine von hinten etwas luftdichter. Beim Corsaire ist da aber eh noch der Kofferraum, oder? Auf jeden Fall lohnt es sich evtl. mal zu gucken, ob und wie man die Kaltluftzufuhr auch von hinten eindämmen kann.

    Hallo Narnia,


    wie in der Krabbelgruppe schon geschrieben: wir wickeln mit Bamboozles und hu-da. Wenn man die neu kauft, sind sie relativ teuer (knapp 20 € / Stück), zzgl. Überhosen. Wir kommen inzwischen mit 15 Stück locker über die Runden und ich bin total begeistert. bamboozles sind allerdings keine "richtige" Naturfaser sondern aus Bambusviskose.


    Nachts wickeln wir allerdings mit WWW. Wahrscheinlich würden die Stoffies auch halten, wir haben das aus GEwohnheit ovn unserer Großen so übernommen, weil die Stoffies, die wir bei ihr hatten, nachts nicht dicht geblieben sind und sie außerdem extrem empfindlich gegen feuchten Po war. Da war nachts WWW die stressfreiere Alternative.


    Mir geht es aber auch so, dass ich diesmal die WWW viel ekliger finde, weil die so unglaublich künstlich riechen. Ist mir beim letzten Mal gar nicht so aufgefallen.


    Wir brauchen pro Tag ca. 4 bis 5 Windeln. Zusammen mit der üblichen Wäsche einer vierköpfigen Familie (Handtücher, Unterwäsche, Waschlappenvom Wickeln, Geschirrtücher etc.) wasche ich ca. alle 2 Tage eine 60°-Wäsche. Nicht zu vernachlässigen finde ich den HInweis auf Wäschetrockenmöglichkeiten. Wir haben einen großen Balkon an unserer Mietwohnung und im Keller gibt es einen Wasch- und Trockenraum. Ansonsten würde ich mir das wohl auch überlegen, weil sonst im Winter dauerhaft ein Wäscheständer bei uns rumstünde. Mit 4 Leuten in drei Zimmern finde ich es auch so schon eng genug, auch wenn das kleinste Leut noch bei uns im Schlafzimmer wohnt und der Aktionsradius noch relativ kleinist...


    Ich würds auf jeden Fall mal ausprobieren, vielleicht findet sich in Deiner Umgebung auch jemand, der dir mal ein paar Windeln zum Probieren geben kann I(ich bin begeisterte Missionarin und verleihe von unseren immer mal wieder ein Exemplar in der Nachbarschaft).

    ich kann noch eine Erfahrung beisteuern (beide Geburten ambulant im Krankenhaus)
    Bei der ersten Geburt hat die Plazenta ca. 2 Stunden auf sich warten lassen, schlussendlich stand schon Ausschabung im Raum, der hinzugerufene Oberarzt hat dann aber entschieden, es noch mal mit einer einmaligen Oxytocin-Spritze plus Druck von außen zu versuchen und flupp war sie da. Blutverlust ca. 800ml.


    Aufgrund dieser Vorgeschichte wurde schon bei der Geburtsplanung notiert, dass ggf. zum Anstoßen der Nachgeburt eine einmalige Oxytocingabe erfolgen sollte.
    Bei der eigentlichen Geburt war es dann so, dass wir erst mal Zeit zum Kuscheln hatten und dann nachdem ich wieder etwas ausgeruhter war, die Hebamme gefragt hat, ob wir es jetzt mal mit der Nachgeburt versuchen sollen. Zu dem Zeitpunkt hatte Madam schon ordentlich gestillt, aber Wehen waren keine in Sicht. Sie hat mir dann Oxytocin gespritzt, ich bin nochmal in die tiefe Hocke undmit zwei KOntraktionen war die Plazenta draußen. LEider kann ich die Zeit zwischen Geburt und Nachgeburt nicht mehr abschätzen- die Geburt ging insgesamt so schnell, dass mir das Zeitgefühl vollkommen abhanden gekommen ist.

    @Birdy Danke, ich habe schon eine ausgeprägte weibliche Ader (und sehe aus wie meine Mama), ich bin aber ein Mann...

    habe noch überlegt, ob ich zuerst danach frage und mich dann dagegen entschieden und beschlossen, auf den Mehrheitstrend im Forum zu setzen- offensichtlich ein Fehler ;-)
    . Ein ähnliches Angebot müsste es aber auch für Männer zumindest über die Agentur für Arbeit vor Ort geben- da ist aber die Qualität sehr unterschiedlich, weil das tatsächlich von dem jeweiligen Engagement vor Ort abhängt und nicht als bundes - / landesweites Projekt geführt wird