Beiträge von conundrum

    Guten Morgen! :)

    Coole Sache, ich drücke Dir die Daumen

    Ich habe als Teenager geraucht, mit 15 begonnen, mit 22 aufgehört. Von jetzt auf gleich. Und so funktioniert es bei mir meistens. Ganz oder gar nicht eben.

    Motivation war mein damaliger Freund und jetziger Mann, der mochte den Rauchgeruch _überhaupt_ nicht. Ich auch nicht, ich hab nur geraucht, weil ich den sozialen Aspekt der Handlung und das Ritual daran mochte. Das Ritual hab ich glaube ich durch Kaffeetrinken ersetzt und beim sozialen...naja, ich stell mich trotzdem dazu und fertig.

    Dann war ich einige Zeit auf der Pneumologie tätig und naja, die Lungenkrebspatienten als auch die mit COPD zu sehen, war auch nachdrücklich beeindruckend für mich.

    Mein anstrengendes Baby von vor vier Jahren schläft gerade selig oben :)

    Ja, es wird höchstwahrscheinlich besser!


    Tut alles, um Euch zu entlasten. Ohropax, Ohropax, Ohropax. Gibt es eine OmaOpaTanteOnkel, der die das Kind im Kinderwagen herumschiebt und Du einfach mal in Ruhe ein Bad nimmst oder idealerweise Schlaf nachholen kannst? (Mein Filius brüllte im Kiwa auch erstmal, schlief aber von dem monotonen Geschüttel irgendwann ein. Blöd für ihn, aber das war wichtig, sonst hätte ich den Verstand verloren...)

    Und ansonsten: lieber weniger Beruhigungszeugs ausprobieren aber dafür länger. Eher nicht hin und her wechseln, sondern vllt gleich grundsätzlich zum Einschlafen einen Spaziergang draußen machen.

    Keine Sorge, Ihr müsst das nicht für immer machen. Es kommt die Zeit, da wird es besser.

    Ansonsten hat es bei uns geholfen, möglichst regelmäßige Tagesabläufe zu haben und den Reizinput generell stark zu beschränken. Keine Familienfeiern, kein pekip, usw.


    Ich wünsche Euch viel Kraft!

    Liebe Bernadette, liebe Raben,


    Anna Otto ist nicht mehr als beratende Hebamme für uns tätig. Wir arbeiten daran, zeitnah eine Nachfolgerin für sie zu finden.

    Das Beratungsgesuch stellen wir trotzdem hier ein, zum einen, weil so ForenuserInnen ihre wertvollen Erfahrungswerte beisteuern können, zum anderen weil es auch die ein oder andere Userin gibt, die vom Fach ist.

    Unser obiger Disclaimer bei Gesundheitsthemen gilt natürlich nach wie vor.


    Viele liebe Grüße

    Conundrum als Mod

    Zwecks Nachfolge von Frau Merkel: die von der Leyen ist wohl raus, vorn dran sind Kramp-Karrenbauer, Klöckner und der Spahn. Die beiden Frauen wären mir lieber, vom Spahn hab ich schon zuviel Blödsinn gehört.

    Ja, viele Krankenkassen haben so eine Servicenummer, unter der man mit einem Kinderarzt bzw mit einer Kinderärztin sprechen kann.

    Wir scheinen den gleichen Virus zu haben. Hohes Fieber, Husten und dann hin und wieder Erbrechen. Ist jetzt die dritte Fiebernacht bei uns.

    Da unser Großer aber stets ansprechbar ist und keine Zeichen von Dehydrierung zeigt, warten wir mal weiterhin ab.

    Er schläft viel, hoffentlich ist es bald ausgestanden.


    Gute Besserung auch bei Euch!

    In einem anderen Thread hier wurde gerade bei kleineren und schlankeren Kindern nachdrücklich von einem Fangkörpersitz abgeraten. Sinsiria hatte dazu auch die Original-Untersuchungsunterlagen verlinkt, die eindringlich zeigten, dass kleinere und schlankere Kinder beim Kollisionsfall sogar ganz aus dem Sitz rutschen. Daher wurde ein stinknormaler 5-Punkt-Gurt dem Fangkörper vorgezogen.

    Ich seh mal eben nach, ob ich den Fred finde.

    Ich kann mal für Bayern aus meiner Erfahrung und der Erfahrung Bekannter, Freunde und Familienmitglieder erzählen.

    Ja, der Übertritt in die Oberstufe ist happig. Egal ob von Realschule/M10/usw auf Gym, oder FOS oder Kolleg oder oder.

    Das haben bei uns nur die Schüler gemacht, die wirklich das Ziel hatten "Ich. Will. Studieren.". Da war dann auch die Motivationslage klar und die Leute hatten in der Regel eine recht selbstständige Arbeitsweise und haben sich die Stofflücken selbst erarbeitet. Das ging fallweise ganz gut - also immer dann, wenn man im Unterricht festgestellt hat, dass da einem was fehlt, hat man genau punktuell dieses Thema nachgelernt.

    Ja, das Absacken der Leistungen kenne ich auch. Und da darf man sich nicht entmutigen lassen. Ich bin von Einsern in den Hauptfächern auf Dreier und Vierer abgesackt, hab mich in der 11. wieder gefangen und ein Einserabi hingelegt.


    Generell war das Tempo in der FOS schneller und das Klima ungnädiger als am normalen Gym. Im normalen Gym hatten wir einige tyische Verpeiler, die halt seit je her immer nur so knapp weiterversetzt wurden, und die wurden - mein Eindruck - wirklich mit aller Geduld und Verständnis durch die Oberstufe bis zum Abi getragen, das sie so mit Ach und Krach bestanden haben. Im normalen Gym - gerade mit Wiederholung der 10. Klasse - hat man vergleichweise etwas mehr Zeit, den ganzen Stoff durchzuochsen, die Lehrer haben öfters mal so Stoffvertiefungen gemacht, hatten gefühlt auch mehr Freiheiten.

    Die Leute, die halt so in der Realschule mittelgute Schüler waren und in die Oberstufe gewechselt sind, weil sie sonst nicht recht wussten, was sie tun sollten, sind in der Regel gescheitert und dann mit einem Ausbildungsberuf glücklich geworden. (..und einige haben mit Meisterbrief dann die Selbstständigkeit gewählt und verdienen besser als die meisten Akademiker-Ex-SchulkollegInnen). Und dazwischen waren die Leute, die regelmäßig die Krise vor Matheklausuren gekriegt haben, es aber auch so durchgeschafft haben. Die hatten an der Uni, sofern es mathematische Inhalte gab, wieder Probleme und haben ganz schön gehechelt.

    Und ja, das Mathe-Abi an der FOS ist stoffmäßig etwas weniger umfangreich als das allgemeine Abi. Wohingegen der BOS-Abschluss in etwa dem Gym-Abschluss entspricht. (Ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass die BOS-Leute mit einem Einser-Abi am aller meisten drauf haben).


    Naja, im Studium geht es ja weiter damit, dass man mit selbstständiger Arbeitsweise, akademischem Interesse und dementsprechender guter Motivationslage gut zurechtkommt, ohne allerdings echte Probleme hat. An der Uni musste Dir deine Stofflücken eben selbst erarbeiten, das ist nicht Aufgabe der Profs.

    Andererseits muss ich gerade an eine Ex-Schulkollegin von mir denken, die auch von der Realschule kam, echt rödeln musste für ein sehr mittelmäßiges Abi, das erste Studium abgebrochen hat, da zu anspruchsvoll (Bio), das zweite Studium dann so mittelmäßig bestanden hat und jetzt als Managerin in einem Großkonzern arbeitet. Vermutlich als Werkstudentin da reingerutscht und den Fuß in der Tür gehabt.


    Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn die Motivation stimmt, ist das wirklich gut schaffbar. Auch ohne Spitzenleistungen.

    Wir hatten die als Kinder auch oft und was wesentlich war um die Plage mal etwas länger loszuwerden, war, die Fingernägel ganz kurz zu halten und viel und regelmäßig zu bürsten und die Hände mit Seife zu waschen.

    Oh, und ergänzend viel Knoblauch soll auch gut sein. Nicht als alleinige Behandlung natürlich.


    Gute Besserung!