Beiträge von Almarna

    Ich hab zwei verschiedene Modelle ausprobiert. Zuerst hatte ich eine Ardo Calypso. Die gibt es hier sehr viel als Leihpumpe. Damit bin ich recht gut zurecht gekommen. Später hab ich mir dann eine Medela Swing gekauft und fand die zwar lauter, aber besser. Zusätzlich hab ich noch eine Handpumpe von Lansinoh ausprobiert, aber damit konnte ich gar nix anfangen.


    Weh tut das pumpen nicht, aber ich persönlich finds unangenehmer als direkt zu stillen. Du solltest auf jeden Fall darauf achten, dass das Brusthütchen für Dich die richtige Größe hat. Zu klein oder zu groß kann sehr wohl zu Schmerzen führen.


    Wenn Du noch Fragen hast, immer nur her damit.

    Ich kann Dich gut verstehen, ich sitz auch grad an einer Stelle, wo ich eigentlich dringend weg möchte. Das hat vor allem damit zu tun, dass ich mit dem Kollegen, mit dem ich eng zusammenarbeiten sollte, so überhaupt gar nicht kann. Und er mit mir auch nicht. Also, was die Kollegen anbelangt: reich mir die Flosse Genosse.


    Zu Deinen Fragen:


    So und was will ich jetzt?


    - Ich hab mir das auch lang überlegt und hab die Idee der Mediation (die im Betrieb angeboten wird), wieder verworfen und für mich beschlossen, dass ich möglichst schnell wieder die Abteilung wechseln will.


    Anderen Job suchen?


    - Siehe oben. Ich arbeite für eine sehr große Firma, das heißt ich werd nicht den Arbeitgeber wechseln, aber schauen, dass ich nach Möglichkeit in meine Alte Abteilung zurück kann. Hier bleiben will ich auf keinen Fall.


    Ist es anderswo besser?


    - Das weiß man natürlich nicht. Idioten gibt es überall. Aber vielleich treten sie nicht überall so gehäuft auf?


    Beim alten Arbeitgeber wieder ankriechen?


    - Wie das denn da das Klima? Könntest Du Dir generell vorstellen dort wieder zu arbeiten? Aus welchem Grund bist Du gegangen? Wie gesagt, ich will zurück in meine alte Abteilung. Da ist zum Glück grad eine Stelle frei und ich hoffe inständig, dass sie mich nehmen.


    Zähne zusammenbeissen und weitermachen?


    - Das halte ich für die Denkbar schlechteste Alternative. Ich mach das jetzt seit knapp einem Jahr und mir geht es deutlich besser, seit ich für mich klar habe, dass ich hier weg will.


    Ich bin auch schon länger im Unklaren ob ich mein Leben lang IT machen will, oder welchen IT Bereich genau.


    - Da kann ich Dir nicht wirklich helfen. Welche Ausbildung hast Du denn? Ich arbeite jedenfalls nicht in dem Fach, das ich studiert habe. Mein Mann hat die IT an den Nagel gehängt, er sagt die IT Jobs haben ihn krank gemacht.


    Vielleicht habt ihr ja andere Ideen/Denkanstösse?


    - Neuanfänge, auch mit Fachwechsel klingen erst mal total verrückt bis beängstigend, aber ich hab es eigentlich nie bereut, bis auf das letzte mal. Das liegt aber eben nicht am Fachwechsel generell, sonder daran, dass ich an einen der sozial unfähigsten Typen geraten bin, die in dieser Firma beschäftigt sind. Das war vorher nicht absehbar.


    Ich hoffe, ich konnte Dir mit meinen Gedanken etwas helfen.

    Die werden schon auch immer etwas beschrieben. Es ist aber einfach so, dass in meinem Bereich Bilder und Tabellen wichtig sind, weil sich technische Details oft ohne Bild gar nicht recht verständlich erklären lassen. Außerdem ist glaube ich oft auch eine Skizze der Fertigen Anlage drin, mit allem drum und dran, von der aus dann die einzelnen Teile in ihrer Funktion näher beschrieben sind.

    Kurze Sätze sind nicht immer möglich. Tabellen und Grafiken sind wichtig, ja. Und so ein Pflichtenheft braucht definitiv viel Struktur mit einem übersichtlichen Inhaltsverzeichnis.


    Was auch wichtig ist, ist die Möglichkeit Kommentare einzufügen und zu verwalten, denn bevor das Pflichtenheft von beiden Seiten unterschrieben wird, ist es ein Arbeitsdokument über das verhandelt wird und dazu sind Kommentare von beiden Seiten unerlässlich.

    Also, ich bin Einzelprozessentwicklerin bei einem Halbleiterhersteller und wir haben einiges an kurzen Dokumenten und längeren Prozess und Arbeitsplatzbeschreibungen die immer wieder neu und teilweise mit viel Copy/Paste geschrieben werden müssen. Dabei gibt es schon einiges an Formalismen, aber ich denke das ist sehr stark Firmenabhängig.


    Längere Dokumente die wir erstellen müssen sind Pflichtenhefte, wo wir das Setup von neuen Anlagen definieren müssen, bevor sie bestellt werden. Auch das ist bis auf wenige Punkte sehr individuell und hängt davon hab, was die bestellte Anlage alles können muss.


    Für mehr ist es mir hier zu öffentlich.

    Ich bin hier von LLL Beraterinnen umgeben und viele von ihnen kennen Abstillen aus eigener Erfahrung besser wie ich und mein Großer ist 4. :D Also, da scheinst Du wohl an ein sehr seltsames Trüppchen LLLerinnen geraten zu sein, wenn Du dieses Bild hast.


    Ich bin selber am Überlegen im Zuge einer eventuellen dritten Schwangerschaft die Ausbildung bei der LLL zu machen, weil es eben echt sehr gut nebenher geht, online Arbeit mittlerweile anerkannt wird und ich schon recht konkrete Schwerpunkte hab, die ich hier nicht so 100% abgedeckt sehe, obwohl es hier echt viele Stillberaterinnen gibt.

    habt ihr Vorschläge was es für nette, kurze spiele für ca. 4-jährige gibt, die ein bisschen die Struktur fördern? Also wo man Dinge in einer bestimmten Reihenfolge aufbauen muss oder ähnliches?

    In meinem Fall ist das nicht so gefährlich, weil die Indischen Kollegen nicht in Indien sind und am Telefon sitzen, sondern hier vor Ort in den Besprechungen dabei sind. :)

    Aber ja, mein Vater wurde mit seinem Akzent in England für einen Iren gehalten, obwohl er Österreicher ist. Ich kenn den Effekt.

    Dialekt (beim schwäbischen passiert das halt schnell) auch das Englisch verwäscht.

    Dazu muss ich jetzt was sagen. Ich hab 5 Jahre in England gelebt und konnte damals, fast so gutes britisches Englisch, dass ich als Einheimische durchgehen konnte. Ob das jetzt noch der Fall ist, weiß ich nicht, ich bin zumindest sehr aus der Übung.


    Hier in der Firma reden fast alle Hochdeutsch und KEIN EINZIGER davon kann Englisch reden OHNE dass man merkt, dass derjenige aus Deutschland oder aus Österreich ist. Genauso wie man es meinen Englisch sprechenden Indischen Arbeitskollegen anhört, dass sie eben aus Indien kommen. Das ist total normal. Und auch wenn ich mir in manchen Besprechungen wünschen würde, dass die Leute besser Englisch könnten, weil ihre Aussprache einfach furchtbar ist, so ist das eben mein Problem. Es versteht sie trotzdem jeder und die meisten nativ Speaker sind da wesentlich toleranter wie ich.


    Ob da jemand deutschen Dialekt auch noch spricht, ist was das Englische anbelangt total unerheblich....

    Siehste, und ich hoff immer, dass unser Großer endlich mehr Dialekt aus dem Kindergarten mitbringt, damit wir nicht mehr für Deutsche gehalten werden. Er hört sich nämlich die Sprache der Maus Kommentatoren ab und bleibt dabei.... #angst

    was aber GAR NICHT funktioniert, ist die didaktische interaktion mit meinem sohn

    Das ist, glaub ich, ne andere Nummer. Ich weigere mich deshalb beharrlich, für meine Kinder die Hilfslehrerin zu spielen, denn sie haben nur eine Mutter, aber jede Menge Lehrer. (Allerdings kann ich natürlich leicht, wenn nötig, Kolleg*innen um Einhilfe bitten, so, wie die das mit mir für ihre Kinder auch tun. Nicht Nachhilfe, sondern mal nen Knoten zum Platzen bringen, sowas.)


    Mein Vater hat versucht, mir das Klavierspielen beizubringen. Hat ein paar Monate gedauert, bis ich eine andere Lehrerin hatte, aber hat unser Verhältnis auf Jahre beschädigt. Und er war kein schlechter Lehrer. Passte aber nicht ins Rollenverständnis.

    Das ist der Grund warum ich ernsthaft überlege unseren Großen im Hort anzumelden, obwohl es Zeitlich nicht nötig wäre. Aber Konflikte um Hausaufgaben sind damit, wenn schon komplett nicht ausgelagert, zumindest maximal minimiert.

    Also, ich bin in Mathe tatsächlich eine Niete. :D Das hat mich aber nie davon abgehalten in Physik und Chemie Einser zu haben, und was naturwissenschaftliches studiert hab ich auch. Für 8x7 brauch ich trotzdem den Taschenrechner.

    Lustigerweise gabs das in meinem Umfeld so nicht. Ich war aber auch an einem naturwissenschaftlich orientiertem Gym, vielleicht lags daran.

    Jetzt macht sie sicher das Beste draus und ich halte es auch für eine gute Idee nach Berlin zurück zu ziehen. Wie schwer es ohne soziales Netz ist, weiß ich genau und ich hab nur 2 kleine Kinder.

    Ich seh es an meinem Vater, der ist jetzt 77, und er ist zwar noch rüstig (oder wie man das so nennt), aber er baut trotzdem in vielen Bereichen einfach zunehmend ab, wird weniger belastbar, weniger fit, weniger körperlich beweglich, langsamer und unflexibler im Denken... (das klingt jetzt vielleicht kalt und grausam, aber das ist einfach der natürliche Lauf der Dinge, das ist so und das darf auch so)...

    Kurz, er wird zusehends ALT.

    Ja genau. Mein Vater (auch Jahrgang 1940) ist grad da und hat mir in einer Ruhigen Minute gestanden, er würde sich nicht mehr drüber aussehen auf unsere Jungs aufzupassen. Klar, wenn die Vierlingsmama 77 ist, sind die vierlinge "schon" 12. Aber jetzt mal ehrlich, auch 12 Jährige, vor allem 4 auf einmal, brauchen auch noch sehr viel Zuwendung und Hilfe. Frau kommt nicht um sonst zwischen 45 und 55 in die Wechseljahre...