Beiträge von Sedativa

    Hallo,


    ich beobachte gerade bei meinem 3,5jährigem Sohn etwas Seltsames: seit 2 Tagen spricht er mich mit "Papa" statt "Mama" an.

    Und zwar konsequent und immer, egal ob er mit mir oder über mich spricht.

    Es klingt nicht so, als mache er Quatsch, er scheint es wirklich nicht absichtlich zu machen, sondern es wirkt, als kann er nicht anders.

    Wenn ich ihn frage, wer ich bin: "Papa". Auch auf Nicht-Reagieren oder die Aufforderung "Mama" zu sagen kommt nur "Papa".

    Auch wenn ich ihn mit etwas schönem locke (=besteche), oder er definitiv mich will, und ich mich dumm stelle, weil er ja "Papa" sagt - er kriegt kein "Mama" mehr raus.


    Vorhin sollte "Papa kuscheln kommen". Also ich nachfragte, ob er mich meine, sagte er "nein, der richtige Papa". Wer ich denn dann sei "Papa".....usw.usf.


    Das ist echt irritierend!


    Es liegt anscheinend am "M", ich hab dann nämlich mal durchprobiert, und er sagt auch nicht Maus, Milch, Mond; sonder Baus, Bilch, Bond. Konnte er bis vor zwei Tagen.


    Ist das normal in der Sprachentwicklung, daß es solche Rückschritte gibt?

    Er hat viele sprachliche Baustellen, kann etlich Konsonanten (-verbindungen) noch nicht, hängt da ein bißchen hinterher.

    Aber das "M" konnte er bisher.


    Bitte sagt mir mal, das das harmlos ist!

    Kann ich da was tun?


    Danke, Seda

    Ich habe nicht prinzipiell ein Problem mit Medikamenten, wenn es am besten hilft.


    ich selber habe "Gentle Iron" sehr gut vertragen in der Schwangerschaft, müsste aber schauen, ob Kinder das bekommen dürfen.

    Hallo,


    als Nebenbefund wurde bei unserem Dreijährigen ein Eisenmangel festgestellt. Hb ist mormal, aber Ferritin nur 4.


    Wir hatten jetzt noch keine (ärztliche) Beratung, aber ich wollte mich hier gerne schon mal umhören.
    Wie würdet ihr einen Eisenmangel bei einem Dreijährigen therapieren?


    Er ist insgesamt gesund und normal gewichtig.

    Sein Eßverhalten war für mich bisher kein Problem (für Außenstehende manchmal schon), er ißt manchmal ganz normal Portionen und auch nicht sonderlich wählerisch, aber oft lässt er auch ganze Mahlzeiten ausfallen oder nimmt nur einen Minibissen.

    Dafür trinkt er wirklich viel Milch (oder Kakao), wenn er könnte, würde er sich auch ausschließlich von Milch ernähren.

    Daß wir an der Milchmenge was ändern müssen ist klar, aber wieviel wäre denn okay? Er trinkt wirklich sehr sehr gerne Milch.


    Und v.a. was können wir sonst noch tun?

    Eisenreiche Nahrungsmittel wird er aufgrund des "schlechten" Eßverhaltens nur begrenzt akzeptieren.

    Gibt es empfehlenswerte Nahrungsergänzungsmittel?


    Vielen Dank, Seda

    Hallo!


    Ich habe eben mit dem Labor telefoniert und erfahren, daß A. keine Ringelröteln hat.

    Der Arzt fand es auch eher unwahrscheinlich, aber nicht auszuschließen. Pilz ist es nicht.

    Allerdings hatte er auch keine konkrete Idee, außer empfindliche Haut / Reaktion auf Kälte oder Matratze.


    Nebenbefund: A. hat einen Eisenmangel, Ferritin ist nur bei 4.


    Meine Schwestern haben sich auch gleich mal testen lassen und sind beide immun.


    Also soweit erst mal Entwarnung, jetzt forschen wir mal.


    Danke fürs Mitdenken, Seda

    Ringelröteln ist keine Standarduntersuchung in der Schwangerschaft, das steht nicht im Mutterpass. Ich glaube nicht, daß sie getestet sind.

    Falls sich RR bei A. bestätigen, müssen sie sich testen lassen, aber das sage ich Ihnen erst, wenn es sicher ist, daß es dir RR sind. Die beiden neigen nämlich sehr zu Panik.

    Scheiße, ich hab jetzt echt Angst, dass es Ringelröteln sind, wegen meiner Schwestern und einer guten Freundin, die alle schwanger Kontakt zu A. hatten.


    Bei einer Inkubationszeit von 4-14 (max. 21) Tagen und Auftauchen des Ausschlags am 5.1. und vorausgesetzt er hat es aus dem Kindergarten... hätte er sich entweder unmittelbar nach der Weihnachtspause angesteckt, am 2.1. und wäre dann seit ca 6.1. ansteckend - dann beträfe es nur eine meiner Schwestern.

    Oder er hat es sich vor der Weihnachtspause, also bis 21.12. geholt, dann war er in der Weihnachtswoche am ansteckenden gewesen... DAS wäre so richtig schlecht, da hatte er viel engen Kontakt zu beiden seinen schwangeren Tanten.....


    Sorry, das Rumgerechne ist wahrscheinlich Quatsch, aber ich gehe mit Angst so um, und die habe ich gerade um meine Schwestern. Wenn es wirklich RR sind, drehen die durch vor Panik...

    Ja, ich glaube Kälte und Luft machen es schlimmer. Müsste ich nochmal beobachten, aber heute war es dann nach einem langen Spaziergang so stark.


    Also Ringelröteln wäre schlecht. Im Kindergarten laufen etliche Schwangere rum, und meine beiden Schwestern sind schwanger, eine davon hatte mehrfach Kontakt in den letzten Tagen...

    Aber müsste da der Ausschlag nicht auch am Körper sein?

    Hallo!


    Habt ihr eine Idee, was das für ein Ausschlag sein könnte, und ob abwarten okay oder ein Arztbesuch angesagt wäre?


    Der Ausschlag ist nur im Gesicht, erstmalig am Freitag aufgefallen als leichte Rötung von Stirn und Wangen.

    Die Intensität schwankt, mal war es nur eine dezente Rötung, heute aber zb wurde es in Tagesverlauf immer auffälliger.

    Er hat keine weiteren Symptome, kein Fieber, es juckt nicht.


    Mein Sohn hat allerdings immer schon eine super empfindliche Haut.


    Das einzige Neue, mit dem er Kontakt hatte, sind unsere Matratzen, auf denen wir seit Donnerstag schlafen.

    Die rochen auch ziemlich chemisch, hatten sie deshalb einige Tage auf dem Balkon auslüften lassen.

    Es sind zwei Laken über der Matratze. Baby und ich haben nichts.

    Und es ist morgens nach stundenlangem Liegen auf der Matratze NICHT schlimmer als abends, in Gegenteil, es wurde heute in Tagesverlauf immer röter, v. a. Die Furchen neben dem Mund zur Nase hoch.







    Hat jemand eine Idee?

    Würdet ihr das zeitnah den Arzt zeigen oder bei Wohlbefinden erst mal abwarten und zb ein paar Tage woanders schlafen?


    LG Seda

    Hallo,

    ich such ein schönes Schwangerschafts-(Tage-)-Buch, also mit Entwicklungsinfos, Bildern usw. Für eine Erstschwangere mit Lust auf Info und Lesen.

    Möglichst mit ordentlichen Infos, also bedürfnisorientiert-rabig, pro hebamme usw., bzw. halt nicht so total medizinisch pro Impfen blabla, ihr wisst schon was ich meine.

    Ich habe zwei gefunden, die gut aussehen, "Alles über meine Schwangerschaft Tag für Tag" und "Meine Schwangerschaft: Tag für Tag faszinierende Bilder und umfassender Rat" - kenn jemand eines davon und kann es empfhelen? Oder etwas ganz anderes?


    Danke, Seda

    Genau mein thread. Ich habe heute sogar selber darüber nachgedacht, einen Stilldemenz-thread aufzumachen.


    Gestern habe ich für einen Abend mit Freundinnen Spieße gemacht, extra Weintrauben, Käsewürfel und Himbeeren gekauft, liebevoll und zeitaufwändig aufgespießt - ich hatte eine ganze (offene) Dose voll. Die hab ich dann aufs Autodach gestellt, um das Baby anzuschnallen. Und bin losgefahren.....

    An der der dritten Ampel fiel es mir ein und ich fuhr zurück, um wenigstens die Dose zu retten, die war immerhin so gefallen, daß noch ein paar Spieße drin waren. Wenngleich diese nicht mehr so adrett anzuschauen waren....





    Heute musste ich eine Stunde mit Baby im kalten Auto auf den ADAC warten, weil ich beim Parken darf Licht angelassen hatte....


    Ich kann hier bestimmt täglich was posten... #freu

    Danke schonmal. Schwieriges Thema.


    ....und sie es dann bei Bedarf verschreiben würde...

    Naja "bei Bedarf", sprich Fehlgeburtsbestrebungen, kann es dann ja aber schon zu spät sein.


    Nach künstlicher Befruchtung wird es generell gegeben, da die stimulierenden Hormone sich negativ auf den Gelbkörperhormonstatus auswirken (können).

    Hallo,

    Ich habe eine Fachfrage,

    wie sinnvoll oder auch nicht findet ihr die prophylaktische Einnahme von Utrogest?


    Es geht um meine Schwester, sie ist schon 41 mit starkem Kinderwunsch seit längerer Zeit. Sie war bisher nur beim Gyn zur Blutuntersuchung, ihre Hormone waren schlecht insoweit, daß baldige Wechseljahre vermutet wurden, also AMH und FSH. LH wurde nicht getestet, da obiges schon auffällig. Sie standen jetzt kurz vor der weiterführenden Diagnostik und künstlichen Befruchtung in der Kinderwunsch Sprechstunde.


    Und nun ist sie auf einmal schwanger #super. Ich freue mich dermaßen für sie, dass ich gerade fachlich nicht mehr ganz klar denken kann und hätte daher gern die Meinung derer hier, die sich damit auskennen.


    Macht es in diesem Fall Sinn, prophylaktisch Utrogest zu nehmen, auch wenn kein Gelbkörpermangel diagnostiziert wurde? Einziger Hinweis wäre ein leicht verkürzter Zyklus, 26-27 Tage. Keine (bekannten) Fehlgeburten.


    Sie möchte jetzt nichts riskieren, wenn es unterstützend Sinn macht, würde sie ihre Ärztin darum bitten, aber man muss natürlich auch nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen.


    Vielen Dank, Seda


    P.S. Ihre Ärztin fragt sie auch, aber ich habe es vorhin gerade erfahren und ihr versprochen, mich schon mal schlau zu machen.