Beiträge von Trin

    Hallo,


    Ich denke auch - den Zahnarzt oder (falls aktuell in Behandlung) einen Kieferorthopäden fragen.


    So habe ich das gehandhabt, wenn mein Kind mal wieder mit einem Zettel kam, daß er angeblich dringendst behandlungsbedürftigen Karies habe. Es war jedes Mal nur die von uns sowieso engmaschig beobachteten Verfärbungen, nie wirklich Karies. Aber so war ich sicher, nichts zu verpassen.

    Hallo,


    Ich glaube, ich kann nicht wirklich in Worte fassen, was ich eigentlich meine. Daß das für mich 2 verschiedene Sachen sind, die geborenen (aber nicht lebenden) Kinder zu vermissen, aber auch leere Stellen im Herzen zu haben, für die anderen, die eventuell noch hätten kommen können (wären die Umstände anders gewesen) ...


    Anfangs wusste ich noch nicht, wie das mit dem Kinder haben überhaupt für mich sein wird (mir wurde auch gesagt, daß man sich gar nicht vorstellen kann, daß ich eine "Mama" sein könnte, da wäre ich ja so gar nicht der Typ dafür), aber irgendwann war dann mit steigender Kinderzahl das Gefühl da, gerne eine wirklich große Familie haben zu wollen. Und das ist halt so nicht gekommen. Es ist OK, aber die Wehmut ist halt da.


    Aber das auszubauen, dafür ist der Strang hier nicht so geeignet, denke ich.

    Hallo,


    Trin die leeren Plätze der verlorenen Kinder bleiben aber auch dann leer, wenn noch Kinder "nachrücken".


    Das ist mir bewusst. Immerhin lebe ich ja inzwischen ein paar Jahre damit...


    Es ging mir um die Kinder, die ich danach noch gerne gehabt hätte, aber aus reinen Vernunftsgründen nicht mehr bekam.

    Es ist eben kein "abgeschlossen und komplett"-Gefühl, sondern ein gewissen "eigentlich ..." ist immer dabei.

    Auch wenn das wohl kaum einer nachvollziehen kann.

    Hallo,


    Ich hätte unglaublich gerne noch 2, 3 Kinder gehabt, aber nach 2 traurigen Ausgängen fehlte uns der Mut es gleich noch mal zu versuchen. Und damit war auch klar, daß es endgültig ist, denn wir wurden ja nicht jünger.

    Also eine reine Vernuftsentscheidung. Richtig, weil eben "vernünftig" war sie, ja, aber trotzdem nicht leicht auszuhalten-


    Ich war ganz gerne schwanger, fand die Geburten nicht so toll, hätte aber weitere in Kauf genommen,, wenn der Ausgang sicher gewesen wäre.


    Einerseits ist die Familie richtig so, wie sie ist, wie es ist - aber die leeren Plätze im Herzen sind nie verschwunden, die gehören wohl zum "richtig sein" , dazu... leider

    Hallo,


    Fahren lassen.


    Mein erster Gedanke war, sie ev. eine Nacht zu Hause schlafen zu lassen und dann Samstag Morgen nachzubringen, aber oft hat man dann das Gefühl es fehlt einem der gemeinsame Start und hat das Gefühl, man kommt nicht so recht in die Gruppe rein. Das würde ich nur als Notlösung nehmen, wenn sie am Freitag tatsächlich komplett durchhängt und selber nicht mehr gleich wieder los kann und will.


    Eventuell kann man den Leitern einen Tipp geben, daß sie besonders auf die Kleine achten und schauen, ob sie alles verkraftet oder ev. doch eher ins Bett gehen sollte (halte ich aber für unwahrscheinlich.


    Ich denke grundsätzlich schon, schon, daß Kinder das verkraften können, als ich Kind war, war es üblich in dem alter auch mal 2 Wochen im Ferienlager zu sein, bei den ersten langen Pfadfinderlagern waren meine Kids auch nicht viel älter.

    Einzig der Wechsel ist ungünstig, aber besser als ein trauriges Kind zu Hause.


    Vermutlich kommt das große Tief dann am Sonntag, da hilft dann wohl nur, Kind einsammeln, Abend so schlicht wie möglich halten und dann gemeinsam zum erzählen (und einschlafen) ins Bett kuscheln.


    Aber ihr kennt euer Kind und seine Belastbarkeit besser als jeder andere.

    Hallo,


    Warum mir dieses Bewusstsein bei meinen eigenen Kindern immer mal wieder abhanden kommt, will mir irgendwie nicht in den Sinn.(Sehr hilfreich)


    Ja, das kenne ich. EIGENTLICH weiß´man so vieles, aber der Alltag frisst dann so vieles auf...


    Was sagt er denn selbst, was ihm helfen könnte? Vielleicht kann man in einer guten Phase mal drüber reden. Vielleicht braucht er das Gemotze zum Dampf ablassen? Vielleicht hilft es ihm sogar, ein gemeinsames Motz-Ritual vorne anzustellen... (natürlich nur, wenn er sich davon nicht veralbert fühlt).

    Was kann seine Stimmung heben, hat er ein Gefühl dazu?


    Vermutlich braucht es eine Mischung aus da sein, Verständnis haben und trösten, gnadenlos helfen (nur, wenn er das möchte), auch mal aushalten, wenn er sich für "nicht machen und Ärger in der Schule aushalten" entscheidet... usw. , ja nach Situation und Stimmung.


    Ich habe mMn recht viel hingenommen, wenn es den Kindern emotional nicht gut ging, aber einige Sachen waren recht klar. Wenn sie über irgend etwas sauer waren (frühes aufstehen, unverschiebbare Termine, fertig zu stellende Arbeitsblätter mit seltsamen Aufgabenstellungen... ) durften sie darüber motzen und meckern. Für seine Gefühle kann keiner was und raus müssen sie, das war ihr gutes Recht.

    Nicht OK war aber MICH zu beschimpfen. Dann habe ich mir auch mal das Recht genommen, zu gehen und später wiederzukommen. das habe sie ganz gut verstanden.


    (BBT gehört übrigens zu den Sachen, die ich mit meinen (inzwischen großen) Kids ganz gerne angucke. :DDie anderen Sachen, die sie so schauen, sind inzwischen nicht mehr Mama-tauglich, da gruselt mich zu sehr (GoT o.ä.) . )


    Die Sache mit der Über- und Unterforderung würde ich so oder so im Blick behalten. Denn leider kann das Schwierig werden, weil der Kreislauf ungut werden kann. Kind versteht viel, langweilt sich im Kopf. Kann aber nicht ausreichend schnell und "zuverlässig" zeigen, was es kann. Die Lehrer denken - verständlicherweise - es hat den Stoff noch nicht drauf (sonst würde es ja weniger Fehler machen und schneller sein können) und fordern noch mehr Übung.

    Das Kind selber sieht immer und immer wieder, wie viel leichter es den anderen offenbar fällt und daß es selber TROTZ üben (mehr als andere sogar ) weiterhin MEHR Fehler macht. (weil das Gehirn ab einem bestimmten Bekanntheitsgrad auf Grund fehlender Neureize einfach in den Sparmodus geht - und eventuelle Konzentrationsschwierigkeiten das "aufmerksam sein können" nicht besser machen)


    Kein Kind denkt dann: "Eventuell habe ich Probleme mit der Konzentration, dem Arbeitsspeicher oder der Arbeitsgeschwindigkeit". Es denkt irgendwann "Ich bin eh zu dumm, lernen nützt bei mir sowieso nichts".

    Und das wird dann ganz fatal. Da ggf,. rechtzeitig gegenzusteuern (wenn es überhaupt möglich ist) ist nicht einfach.

    Hallo,


    Ja, in der Erziehung bzw. generell im Umgang mit Menschen "funktioniert" manches. Gut oder richtig aus pädagogischer Sicht finden muss ich es trotzdem nicht, nur weil etwas "funktioniert". #weissnicht


    Aber ich denke, hier ist nicht der Ort für Grundsatzdiskussionen...


    Im Falle des Kindes hier, würde ich ihm das komplette Taschengeld ohne Hintergrund auszahlen. Wenn man es vor sich selbst begründen muss (das Kind braucht sicher keine Begründung), dann kann man es je nach Woche als "Belohnung" sehen oder als Trost für das Leiden. (im kloeterschen Sinne) .

    Hallo,



    Uah, nach einer längeren Fahrt (womöglich noch Bus? #kreischen) wäre ich stundenlang nicht mal halbwegs in der Lage, mich auf irgendwas zu konzentrieren! Eher darauf, daß der Inhalt meines Magens bleibt, wo er ist.


    Gäbe es denn wenigstens einen geeigneten Raum dafür (Seminarraum o.ä.)? So etwas irgendwo zu schreiben, an unpassendem Mobiliar, ev. mit anderen Gruppen ijm Haus, die Lärm machen. usw. dürfte ganz sicher nicht erlaubt sein.


    Na ja, meiner Meinung nach dürfte so etwas gar nicht erlaubt sein...


    Edit: Selbst der "nur ein Kaugummi" (wenn es ein Reisekaugummi ist) wirkt auf das Nervensystem und macht viele müde. Danach eine Arbeit schreiben zu müssen, wäre eine Zumutung.

    Er hat es nicht vorgeschlagen, es wird aktzeptiert, weil gerade eben ein Wunsch da ist, für den er Geld braucht. Mein Sohn teilt deine leichte Abneigung bezüglich eines Belohnungsystems.


    Ich habe keine leichte, ich habe riesige Abneigungen gegen Belohnungssysteme. Die einzige Version, in der ich mich eventuell drauf einlassen könnte, wenn mein Kind den ganz dringenden Wunsch hätte, eins für sich auszuprobieren, wäre die obige.


    Ich hatte es so verstanden, daß dein Sohn es von sich aus so vorgeschlagen hatte.


    Von außen vorgegeben hätte es hier nie funktioniert. Wie sagte meine Tochter mal (da war sie vielleicht 4): "Mama, Belohnungen sind auch nur Strafen, Die versprechen uns die Großen ja nur, damit wir tun, was SIE wollen und damit sie uns was wieder wegnehmen können, wenn wir nicht machen, was SIE wollen!"

    (Beim wegnehmen ging es nicht um die konkrete Sache an sich, sondern um die Verheißung, es gäbe XY - die wird bei "Fehlverhalten" weggenommen und das war aus ihrer Sicht im Grunde auch eine Strafe).


    Und ein andres meiner Kind befand: Oma hatte ihm für die Sache A (ich glaube es war die Teilnahme an einem Schwimmkurs), die Belohnung B (irgend ein Spielzeug) versprochen.

    Wenn es also freiwillig auf B verzichte, muss es also auch A nicht tun.


    In eurem Falle - er bekommt Geld für die Erledigung der HA - verzichtet er auf das Geld, muss er auch die HA nicht machen (bzw. darf zumindest toben und meckern, wenn sich das Geld nur auf diesen Part bezog).


    Daß Oma trotzdem auf "A" bestehen wollte, fand es zutiefst ungerecht, denn Deal ist Deal und wenn er seine "Bezahlung" nicht will, muss er auch die Arbeit dafür nicht tun.


    Kindliche Logik - aber ziemlich genial und zutreffend. Nur leider wird die Schule dieser Logik nicht so gern folgen.


    Das "Aufhören" bezog sich übriges nicht auf die HA an sich sondern auf das Ding mit dem Belohnungssystem. Es sollte seine Entscheidung sein, ob er dieses Spiel spielen will oder nicht.

    All das genannte würde mich wie gesagt davon abhalten (neben ganz vielen anderen Gründen, die aufzuzählen wohl den Strang sprengen würde) .


    Ansonsten - meine Kinder haben alle ADS-Tendenzen (ohne H, darum gerade bei Jungs oft übersehen), eins ist getestet HB und die anderen nicht so wirklich weniger pfiffig. Aber letzteres nützt einem speziell in Kombination mit dem ersten wenig, wenn es um das Thema Schule geht. Leider. Sie haben alle ihren Umgang damit gefunden, aber ich schreib lieber nicht, wie lange das teilweise gedauert hat.


    Ganz wichtig finde ich, daß man in der ganzen Zeit emotional beim Kind steht und egal was ist, fest daran glaubt, daß es irgendwann "alles gut" wird. Nicht auf die Weise, die ich mir vorstelle. Nicht so, wie die Lehrer das aus ihrer Sicht verständlicherweise wollen.


    Aber gut.


    Bisher stimmt´s bei uns.

    Hallo,

    Hallo,


    es ist so, dass mein Liebling gerade einen wunsch hat, für dessen Erfüllung er Geld benötigt. Er hat mir mitgeteilt, dass er sich durchaus für das Hausaufgaben (ohne Gemecker und Ordentlich) machen bestechen lassen würde. Für Schulnoten könnte er auch bezahlt werden, meint er.


    Ich bin mir jetzt aber nicht wirklich sicher, dass er sich weiter bestechen (seine Worte) lassen wird, wenn er hat was er sich wünscht.


    Ist das "danach" wichtig?


    Ich bin generell eigentlich gar nicht nicht so für Belohnungssysteme, aber da er es selber vorschlägt, kann er es ja mal versuchen. Vielleicht einfach das Geld hinlegen und er kann ganz alleine entscheiden ob er es einpackt oder heute liegen lässt. Und wenn er es einpackt und trotzdem motzt/verweigert ... ? Dann ist es an dem Tag mal so. Am zweiten. dritten oder siebten Tag kann man ja mal fragen, ob er das Spiel noch spielen will oder inzwischen doch doof findet und lieber wieder lassen will. Das meine ich nicht ironisch oder fies, sondern nett. Es geht ja drum, daß er etwas finden sollen darf, was IHM hilft.


    Für mich wäre wichtig, daß er jederzeit abbrechen darf, ohne jede Diskussion. Kein Schimpfen, kein Streit, kein "Du hast aber selbst gewollt/versprochen...

    Und dann vielleicht zum Trost für diese blöde Geschichte mit den ätzenden HA trotzdem bekommt, was er möchte.


    Was danach ist? Das ist doch jetzt egal. Hat es geklappt, dann hat er vielleicht gemerkt, daß die HA nur halb so schlimm sind, wenn man zügig rangeht. Oder hat sie zumindest eine Weile gern gemacht. Und wenn nicht? Dann konnte er in Ruhe für sich testen, ob ihm so was hilft und wenn ja dauerhaft. Und wenn´s vorbei ist - erfüllt oder abgebrochen, kann man sagen: Ja passt, oder nein, passt nach der Erstbegeisterung dann doch nicht.

    Allein das ist doch schon ein "Gewinn" für alle Beteiligten.

    Hallo,


    Ich kann dich gut verstehen. Verschiedenen Meinungen haben ist das eine, das andere ... nun ja.

    Mir geht es mit einem anderen Thread ja gerade ähnlich und ganz ohne Schwangerschaft fehlt mir aktuell die Energie für so was. Wenn ich nicht gerade aus der Pause gekommen wäre, wäre ich auch arg in Versuchung, die Sommerpause weit vorzuziehen. So warte ich erst mal ab und beobachte mich... wie es sich weiter entwickelt...


    Alles Gute dir und ich stelle jetzt schon mal vorauseilend ein "Herzlich Willkommen zurück"-Schild her.

    Hallo,


    Mein Großer ist mit so 14/15 ein sichtbares Stück gewachsen (und trotzdem der Kleinste im Kumpelkreis geblieben) und dann noch mal so mit 17/18. Angekommen ist er bei einer Endgröße von 165 oder so. Viel mehr mehr war aber auch bei den "Vorgaben" von beiden Elternfamilien her nicht zu erwarten.:D


    Der Wichtel wird 15, ist noch deutlich kleiner als ich (vielleicht 150-155cm?) und wird sicher auch noch mal wachsen, aber ganz sicher kein Riese werden.


    Irgendwie liegt das in der Familie, mein Bruder war auch bis zur Abschlussfeier mit Abstand der Kleinste der Klasse und hat es dann doch noch auf, für unsere Verhältnisse fast enorme 182cm geschafft.


    Unsere Jungs werden einfach nicht groß und sie wachsen das letzte Stück auch noch später als ihre Kumpels. Aber ändern kann man ja eh nichts.

    Hallo,


    Ich habe nie irgendwie darüber nachgedacht, da ich schon in Jugendzeiten einen Kurs hatte und den berufsbedingt alle 2 Jahre wiederholen muss.


    Ob ich einen Kurs fordern würde, weiß ich gar nicht, das kommt sicher auch darauf an, wie weit ich weg bin (hütet der Babysitter das Kind, damit ich in Ruhe am PC arbeiten kann oder sind sie alleine unterwegs?). Aber irgendwie finde ich, sollte jeder einen Kurs machen und alle paar Jahre auffrischen. Den Rettungsdienst rufen ist natürlich superwichtig, aber dann kann man ja nciht einfach daneben stehen und zuschauen, wie es blutet oder das Kind wegkippt.


    Daß zumindest einige Grundregeln bekannt sind, würde ich eigentlich bei jedem Menschen voraussetzen...


    Wie gehe ich mit einer offenen Verletzung um, wie mit einer vermuteten Knochenverletzung, was mache ich bei (Verdacht auf) Vergiftung, was bei einem Kopfsturz... Wie geht die stabile Seitenlage, wann ist sie angezeigt?

    Wie oft "drücke" ich beim Reanimieren im Verhältnis zur Atmung (da würde ich z.B. schauen, daß die "Kinderdaten" noch mal angeguckt werden, die sind ja anders).

    Wie lagere ich bei Schock, bei Kopfverletzung...


    Also das was man macht, was man "irgendwie eigentlich sowieso weiß".


    Das würde ich ehrlich gesagt auch von der netten Nachbarin erwarten, wenn sie sich bereit erklärt, aufs Kind zu achten.

    Daß jemand einen perfekten Verband anlegt, natürlich nicht, aber den macht der Notarzt eh gleich wider ab.


    Jemand für andere Menschen verantwortlich sein will und nicht mal weiß, wie man ggf. einen Arm ruhigstellen kann (ganz simpel, nicht perfekt) oder so , würde mich irritieren... In dem Falle würde ich vermutlich tatsächlich erwarten, daß vorher ein Kurs gemacht wird.


    Zur ersten Hilfe ist sowieso jeder verpflichtet, zumindest wurde uns das so gesagt. "Ich habe aber gar keinen Kurs gemacht" gilt nicht als Gegenargument, in der Pflicht etwas zu tun ist man trotzdem. Dann doch im Zweifelsfall lieber mit ein klein wenig Hintergrundwissen...

    Hallo,


    Es ist ja auch ein Unterschied, ob die Babysitterin 12 ist oder 22,


    Ich sehe es auch so: Ich finde es hängt von dem ab, was man von demjenigen erwartet, was das Arbeitsfeld umfasst. Gleiche Arbeit, gleicher Lohn. Egal ob 12, 22, 52, egal ob Mann oder Frau usw.


    Qualifikation/ Erfahrung... würde dann einen Unterschied in der Bezahlung machen, wenn er sich aufs Arbeitsfeld, den erwarteten Arrbeitsumfang auswirkt.


    Der 1. Hilfe Kurs wäre für mich z.B. eine Einstellungskriterium und keins für die Lohnhöhe - denn so oft wird die erste Hilfe (hoffentlich) nicht gebraucht, daß sie auf die alltägliche Arbeit Auswirkungen hätte , aber auch ohne Kurs würde ich erwarten, daß 1. Hilfe geleistet wird.

    Ich würde also eher entscheiden, ob ich überhaupt jemanden einstelle, der keinen Kurs hat oder nicht.


    Einen finanziellen Unterschied würde es für mich z.B. machen, wenn ich jemanden mit bestimmten Qualifikation einstelle und dann auch Dinge erwarte, die ich sonst nicht erwarten würde (therapeutische oder Fördermaßnhmen, Spritzen setzen, qualifizierte Lernbegleitung, Nachhilfe...).

    So lange jemand mit oder ohne Quali die gleiche Arbeit macht, ist es für den Lohn mMn egal.


    Genau so ist, es mMn egal, ob die Kinder schlafen oder nicht, ich bekomme auf Arbeit auch das gleiche Gehalt, egal ob die Kinder heute anstrengend waren und mit Kopf und Ohren glühen oder der Tag sozusagen ein Selbstläufer war, an dem ich sogar mal zwischendurch am Sandkastenrand in der Sonne sitzen konnte. Egal ob ich durch Krankheit über 30 Kinder habe oder an einem Brückentag mal nur 5.


    Gerade in Bezug aufs schlafen oder nicht - ab einer bestimmten Tageszeit stehen einem in den entsprechenden Berufen sogar Zuschläge zu, sogar dann, wenn es auch in den meisten Fällen nur eine "Nacht-Wache" ist.


    Wenn ich überlege, daß eins meiner Kinder das machen würde - so grundsätzlich würde ich auch sagen, von 10€ an aufwärts. Sonst hätte ich das Gefühl, mein Kind würde ausgenutzt. Eins meiner Kinder hat jetzt einen Nebenjob, bei dem es gut (mehr als die 10€) verdient - und dabei nicht mal Verantwortung für Menschen sondern nur für Dinge hat.

    Das ist hier auch so, aber für Schule finde ich das normal. Im Kunstunterricht geht es normaler Weise nicht um Kreativität.

    #blink


    Da bin ich aber froh, daß das hier anders ist und neben dem Wissen und der Technikvermittlung auch Kreativität wichtig ist.


    Nachtrag: Im Gegensatz zu den Ausführungen über Frankreich wurden aber keine großen Vorgaben zur Größe der Buchstaben gemacht. Es gab Kinder, die eine sehr kleinteilige Handschrift entwickelten, andere eine mit größeren Buchstaben.


    Das kann ich so von mir nicht bestätigen. Erst gab es größere Zeilen, dann wurden sie kleiner - für alle. Bei uns gab es bis in Klasse 4 Zeilensysteme, die mit einer punktierten Linie die Höhe der Kleinbuchstaben vorgab. Und auch später im Aufsatz war zu klein/groß/breit/schmal/eckig/steil... unabhängig von der Lesbarkeit Kritikpunkt.


    Wie gesagt, wenn ich mir die Hefte von damals ansehe, sehe ich keinen wirklichen Unterschied zu Kindern, die heute auf anderem Wege schreiben gelernt haben, in beiden Fällen ist von "schön" bis "krakelig" alles dabei. Ich halte nach wie vor die persönlichen Voraussetzungen für den größeren Faktor.

    Hallo,


    Osteopathisch ist alles abgeklärt? Blockaden oder Verspannungen können nämlich u.a. ein Grund sein, warum ein Kind bestimmte Haltungen (Ablegen, bestimmte Trageweisen, bestimmte Stillhaltungen...) ablehnen kann.


    Ansonsten ist es oft eine Frage der Übung, je routinierter man selber ist, desto sicherer fühlt sich das Kind. Ev. kann man das mit jemandem zusammen üben, der/die da gute Routine hat? Manche Kinder haben, gerade wenn sie müde oder angespannt sind, auch im Tuch manchmal eine "Knötterphase", ehe sie entspannen können.


    Wenn das Kind sich natürlich dauerhaft schreiend wehrt ist das natürlich keine Trage-Option. Aber wie gesagt, dann würde ich zumindest dann, wenn auch in anderen Bereichen Probleme auftreten (eben hinlegen, aber auch Bewegungsmuster, übermäßiges spucken, ...) , ev. noch mal an Blockanden und co. denken (das muss es nicht sein, aber wenn etwas in die Richtung deutet, wäre es gut, wenn es abgeklärt würde).


    Vielleicht ist er aber auch einfach ein ganz Verkuschelter, für den ablegen und "hinten tragen" einfach (noch) nicht dran sind. Die gibts ja auch. :)

    Ob die "Schreibschrift" mit ihrem ganzen hin und her, ihren fehlenden Entspannungslücken usw. tatsächlich physiologisch besser ist, ist ja alles andere als unumstritten.

    ES gibt aber auch Studien, die zeigen, dass Studenten mit verbundener Schrift beim Mitschreiben mehr speichern als Studenten mit Druckschrift.

    Und ich kenne Untersuchungen, die besagen, daß eine durchgängig verbundene Schrift eine verkrampfte Haltung fördert. usw.

    Und ist es tatsächlich so, daß Menschen, deren Sprache eine unverbundene Schrift hat, generell eine geringere Gedächtnisleistung haben?

    Im obigen Beispiel wäre z.b. eine Frage, in welcher Schrift die Studenten routinierter waren und ob diese Routine das Merken eher fördert (mehr Kapazität für den Inhalt) oder hemmt (mehr Konzentration insgesamt beim Schreiben einer nicht so geübten Schrift) .


    Da wird man alles Mögliche in jeder Richtung finden, je nach dem, was man gerade braucht. Eins meiner Kinder konnte überhaupt erst schreiben lernen, als es die komplett verbundene Schreibschrift mit all ihren vor-und-zurück-Richtungswechseln zugunsten einer teilverbundenen abwählen konnte. Da wäre es egal, ob er mit der anderen (noch) mehr speichern könnte, wenn er sie dank verkrampfter Hände und Knoten im Hirn erst mal gar nicht wirklich flüssig schreiben kann. Damals habe ich einiges gefunden, was mich und die Lehrerin bestärkt hat, so zu entscheiden.


    Die Ähnlichkeitshemmung betrifft auch das motorische Lernen (versuch mal Grätsche übers Pferd zu springen, wenn du vorher ausgiebig Hocke geübt hast ;)).


    Ich beobachte ja täglich Kinder beim Schreiblernprozess und da kann mir keiner erzählen, daß es ein ausschließlich oder auch nur vorrangig motorischer Prozess ist. Ist er AUCH, aber nicht nur. Die optische Wahnehmung, die Gedächtnisleistung usw. sind enorm. Wenn in meinem Kopf gedrucktes und geschriebenes s, l mit und ohne Schlaufe, gedrucktes b und geschriebenes ... munter durcheinander hüpfen, sprich, wenn die Form nicht ausreichend geistig verankert ist, komme ich gar nicht dazu, mich ausreichend intensiv dem motorischen Teil zuzuwenden.


    Ich bleibe dabei - entweder, oder.

    Entweder erst die in Ruhe die eine Schrift lernen und sicher im Gehirn und in der Hand verankern und dann die andere angehen, oder, wenn eh nur "die andere" zählt, dann gleich die, ohne durch ein anreißen der "einen" im Grunde nur zu Verwirrungen Verwirrung zu führen.


    Oder welchen Sinn hat es, 2, 3 Monate einen Teil der Buchstaben in Druckschrift zu schreiben, dann, wenn n och nicht mal alle Buchstaben angerissen wurden, in Schreibschrift noch mal von vorn anzufangen, wenn nach 5 Monaten (also 2 Monate später) die gleichen Buchstaben in Schreibschrift und in 7 oder 8 Monaten alle Buchstaben in Schreibschrift können das Ziel ist?


    In welche Richtung es nun "leichter" ist - ich denke nicht, daß man das für alle Menschen festlegen kann. Für mich war die Druckschrift eine komplett neu gelernte Schrift mit einigen zufälligen Ähnlichkeiten zur Schreibschrift, genau so wie ich später Sütterlin, kyrillische oder arabische Schrift als ganz neue Schrift gelernt habe. Ich habe sie geübt, weil ich das einfach spannend fand, was nicht besagt, daß es "leichter" war.


    Bei meinen Kindern dagegen hatte ich dagegen das Gefühl, daß ihnen der Übergang nicht schwer fiel, sie haben irgendwann die Buchstaben, die im Grunde gleich blieben mit verlängertem Bogen verbunden, die die anders aussehen neu gelernt und fertig.

    Nur die motorischen Fähigkeiten mussten da sein und die waren bei dem einen meiner Kinder z.B. definitiv erst in Klasse 3 da. Druckschrift ging schon vorher, Schreibschriftversuche scheiterten. In einer Schule, die schon zeitig Schreibschrift als einzige verlangt, hätte er vermutlich als Kind mit einem Schreibproblem gezählt. In Klasse 3 war es dann eine Frage von Tagen.-


    Ich denke, es ist wie bei vielen Lernprozessen - wenn man verlangt daß alle Individuen EINEN Weg gehen, wird man immer welche haben, für die dieser Weg nicht der richtige oder sogar ein schlechter ist.

    Aber das kann man halt auch verschieden sehen.

    Hallo,

    Das sehe ich z.B. völlig anders. Meiner Meinung nach verhindert gerade das Einführen und ausdauernde Verinnerlichen der Druckschrift (die wie der Name schon sagt, eine Schrift ist, die geeignet ist, von Maschinen gedruckt zu werden) das sinnvolle Lernen der Scheibschrift (die von der Art der Schrift her zum ergonomischen schnellen Handschreiben geeignet ist).


    Ob die "Schreibschrift" mit ihrem ganzen hin und her, ihren fehlenden Entspannungslücken usw. tatsächlich physiologisch besser ist, ist ja alles andere als unumstritten.


    Aber wenn eh Schreibschrift als einzig akzeptierte Schrift das Ziel ist - warum führt man dann nicht wie bei uns früher sofort Schreibschrift ein? Wenn es doch sowieso nach kurzer Zeit das Ziel ist und Druckschrift schreiben spätestens nach den Weihnachtsferien unerwünscht ist? Ich finde diesen schnellen Wechsel störend und auch aus lernbiologischer Sicht ungünstig. (Wir haben damals in Klasse 3 oder 4 mal kurzzeitig Druckschrift geübt, als es um das Ausfüllen von Formularen usw. ging - für mich eine Erleichterung, die ich gerne heimlich für den Alltag außerhalb der Schule übernommen habe)


    Entweder sehe A und B als 2 unterschiedliche, gleich erstrebenswerte, aufeinander aufbauende Lernziele an, dann führe ich sie nicht zu dicht hintereinander ein und lasse A erst verfestigen und baue dann auf ein sicheres A ein B auf. (Thema "Ähnlichkeitshemmung")

    ODER "B" ist das Lernziel, A ist im Grunde unerwünscht dann kann ich auch A weglassen und gleich B lehren. #weissnicht


    Ich habe keine Beobachtungen aus verschiedenen Ländern (außer meiner eigenen) nur aus sehr verschiedenen Herangehensweisen und kann bei den Kindern, die ich belgeiten durfte nur sagen, daß mMn die individuellen Fähigkeiten am Ende entscheidender sind, was die äußere Form der Schrift angeht. Ich habe bei den (sehr frei lernenden ) Montekindern von krakelig bis wunderschön alles gesehen, genau so wie in der Regelschule nach Fibelmethode und viel zeilenweise mi mi mi und co. üben.


    Aber Ja, darüber müssen wir nicht diskutieren, zumal am Ende sowieso keiner von uns einen Einfluss darauf hat, wie es in der Praxis gehandhabt wird.