Beiträge von Annanita

    Hier im Ruhrgebiet ist es dann ein sehr häufig in Erscheinung tretendes Vorurteil. Hier ist es nichtmals durchgedrungen das man Kinder nicht auf der Ladefläche ohne alles transportiert. Ab und zu steht sowas dann in der Zeitung. Aber ich denke nicht das das ähnliche Menschen sind wie die, die ihr Kind in einen Waldkindergarten geben.


    Sowas hier zb ist nicht selten #haare


    https://www.derwesten.de/regio…nterwegs-id211335379.html

    Oh. So wie in dem Link bin ich als Kind auch oft gefahren. Oder auf ner Matratze liegend hinten im Transporter. Selbstverständlich unangeschnallt...

    Und meine Mutter passt zu 100% in das Klischee von WaldkindergartenEltern. Sie hat uns aus Überzeugung in eine Waldorfschule gegeben...



    Nur um die Diskussion noch etwas mehr zu verwirren ;):D#angst


    (Ich persönlich würde nie nie nie auch nur einen Meter freiwillig mit unangeschnallten Kindern im Auto sitzen).

    Also wir schaffen es tatsächlich meistens alles benötigte dabei zu haben.

    Aber: wir haben so einen riesigen Zweisitzer Radanhänger mit großem Kofferraum. Da passt vieles rein.

    Immer dabei:

    Wasserflaschen. Knabbertiere. Maiswaffel. 1.Hilfetasche (pflaster. Combudoron gegen Bienenstiche/Sonnenbrand, ähm und noch irgendwas). Wickeltasche mit 2-3 Windeln pro Kind. Wechselhosen. Wechselbody. Regenhosen. Regenschirm. Taschentücher. Große Tüte Sandspielzeug. Pixiebücher. Ball. Manduca.


    Im Sommer oft noch: Picknickdecke. Sonnencreme. Draußenspielzeug wie Tischtennisset oder Frisbee. Handtuch (wenn wir z.B. zu einem Spielplatz mit Wasser gehen)


    Unterwegs besorgen wir oft noch: Brötchen. Banane oder Apfel.

    Ich weiß nicht ob es dir hilft. Aber ich erzähl mal von uns neulich:

    Unser 3,5 jähriger mag Haarewaschen auch überhaupt nicht. So alle 3 Monate ca. Lässt es sich aber nichtmehr vermeiden, weil er dann Probleme mit Juckreiz bekommt. Also müssen wir dann waschen.

    Er hat sich auch komplett quer gestellt.

    Ich hatte es an dem Tag schon aufgegeben.

    Mein Partner hat mich dann aber sehr beeindruckt.

    Er hat sich ganz in Ruhe die Zeit genommen mit ihm darüber zu reden. Ganz ohne Druck und auf Augenhöhe.

    Nicht ein "du musst weil" sondern wirklich ein "was findest du denn daran so unangenehm und gäbe es eine Möglichkeit dir das angenehmer zu gestalten".

    Dabei kam raus, dass unser Kind das Geräusch hasst, wenn die Duschbrause auf den Kopf gerichtet ist. Das ist ihm unangenehm. Also haben sie gemeinsam nach einer Lösung gesucht und dann einen Messbecher geholt und damit das Wasser über den Kopf gekippt.

    Haare Sauber. Kind stolz.

    Ich hoffe es gibt bei euch auch so eine simple Lösung. Und ich wünsche euch dass ihr eure Lösung bald findet.

    Wir wechseln uns ja ab. Einen Abend ich einen Abend mein Partner.

    Sein Ritual ist komplett anders als meins. Für das Baby/Kind ist das völlig okay.


    Ich habe ihn gerade mal gefragt: er meinte: ruhig bleiben und Zuversichtlich. Wenn man entspannt ist und mit der Einstellung "irgendwann schlafen sie alle" rangeht, klappt es gut.

    Wenn man verkrampft ist und sorge hat, dann geht es schief.

    Sein Geheimrezept: wenn man es nicht schafft sich zu entspannen: leise tanzmusik an, baby in die trage und langsam zur musik tanzen.


    Viel glück. Schafft ihr schon.

    Winke winke Frau Hase

    Der 1-jährige hat Bronchitis und ist seit 1 Uhr wach vom Husten. Ich dadurch auch. Jetzt ist fast halb 3.

    Beim Stillen schläft er nicht ein und Manduca hasst er wie die Pest bei mir neuerdings. Probiere ich jetzt trotzdem. Muss er jetzt durch. Bin mit meinem Latein sonst am Ende.

    Normalerweise übernimmt den Job mein Partner. Bei dem wird die Manduca viel eher akzeptiert. Und der kann im Gegensatz zu mir morgen mit dem Baby auaschlafen.

    Aber leider hat der 3-jährige hysterisch angefangen das Haus zusammenzuschreien weil er mit Papa kuscheln will. Und auf keinen Fall mit seiner blöden Mama.

    Ich habe ja ein Kind (knapp 14 Monate) was bei jeder Krankheitsphase auf Vollstillrn umstellt und sobald es wieder gesund ist, von heute auf morgen tagsüber die Brust komplett verweigert #rolleyes.

    In den "abstill" Phasen geht es mir immer ziemlich mies und anfangs dachte ich es wäre wieder die PPD oder die Pille zum PMS unterdrücken würde nicht richtig wirken.

    Daher bin ich mit dem Problem zur FÄ gerannt.

    Die hat mir erklärt, dass wenn man Abstillt sich der Hormonhaushalt umstellt, und dass das Probleme bereiten kann, wie Stimmungsschwankungen.

    Es muss also nichts mit "noch nicht bereit sein" zu tun haben. Es kann einfach sein, dass dein Hormonhaushalt etwas angefangen hat zu wackeln durch die Veränderung, und sich erst wieder einpendeln muss

    Versuch doch parallel einfach mal eine Woche immer mal wieder in ihr Gesicht zu schauen, sie so intensiv wahrzunehmen als seiest Du frisch verliebt. Lass das Gefühl auch ruhig zu, sieh Dir an, was das für ein wunderbares Menschlein ist.

    Und wenn Ihr Euch mal zankt, dann denk Dir einfach (nicht laut sagen!), dass das Kind eigentlich eine Umarmung braucht, entweder physisch oder nur emotional.

    Es ist soooooo hilfreich, immer mal ein „lieb“ zu verteilen! Einfach so.

    Danke dafür.

    Das habe ich heute mehrfach angewendet und es hat mir so gut getan #love

    Mit meiner jetzigen Gyn kann man genauso reden. Mein erster Gyn in der ersten Schwangerschaft, hat mir schwup di wupp eine Risikoschwangerschaft anhängen wollen, wie er herausgefunden hat, dass ich eine Geburt im Geburtshaus plane. 2 Minuten vorher war noch alles in schönster Ordnung, nach dem Wort Geburtshaus, wars plötzlich eine Risikoschwangerschaft und ich stand mit einer Überweisung ins KH da. Im KH haben sie mich gewissenhaft untersucht und sich anschließend alle gefragt was ich da überhaupt mache, denn es ist eh alles in Ordnung. Solche Erlebnisse machen Frau einfach misstrauisch...

    Ich habe in meiner zweiten Geburt festgestellt wie viele Ärzt_innen und Pfleger_innen keine Ahnung von Geburtshäusern, und der Tatsache dass für diese auch Richtlinien gelten, haben.

    Dass es z.B. Ausschlusskriterien gibt bei denen ein Geburtshaus die Geburt ablehnt.

    Mein Kind wog unter 2,5kg. Das war durch den Doppler vorher schon festzustellen.

    Im KH bei den Vorsorgen war ich immer wieder in der Situation, dass sie versucht haben mich durch belabern davon abzubringen im Geburtshaus zu gebären (in den Unterlagen stand, dass das mein Wunsch-Geburtsort ist) und ich mehrfach Moralpredigten unterbrechen musste um zu erwähnen, dass solange weiterhin beim Ultraschall das Ergebnis kommt "Kind wiegt unter 2,5kg" das Geburtshaus mich eh ablehnt. Da waren dann immer alle ganz erstaunt.


    Ich bin immer noch überzeugt, dass wenn Geburts- und Krankenhäuser mehr zusammenarbeiten würden und positiver zueinander einestellt wären, dass Gebärende und Schwangere davon sehr profitieren würden.

    Und ich hätte mich gefreut wenn das Krankenhauspersonal die Geburtshaushebammen nicht als "spinnerte Esoterikerinnen die das Leben von Kindern und Gebärenden gefährden" sehen würden sondern z.B. als "Fachkompetenzem die sich nach einer umfassenden Risikoabwägung die gesündesten und risikoärmsten Geburten raussuchen und kompetent begleiten".


    ctg ist eine reine abrechnungssache

    notwendig eigentlich erst ab et (bzw. sorgen der mutter, nachlassende kbw, spürbare wehen, deutlich zu kleines kind etc) und nicht wie in der praxis ab 28.ssw schon bei allen frauen

    die frühgeburtlichkeit steigt in D weiterhin, ich denke nicht, dass die ctg-kontrolle mit wehenaufzeichnung da wirklich eine vorsorgefunktion hat

    Oh den Eindruck hatte ich auch schon oft.

    Das Beste Erlebnis war: Ultraschall bei der FÄ mit dem Ergebnis Kind zu klein. Überweisung zum KH zum Doppler. Bei der FÄ wurde ein CTG geschrieben, das habe ich mir ausdrucken lassen und mit in die Klinik genommen.

    Dort wurde zur Begrüßung routinemäßig ein CTG geschrieben.

    Als ich fragte ob das denn seien müsse, hat sie betont wie wichtig das doch ist um zu gucken ob es dem Kind gut geht. #hammerIch habe dann erwähnt dass vor 2h ein CTG geschrieben wurde, und dass das doch reichen müsse.

    Daraufhin meinte sie, dass sie ja das Ergebnis nicht hätte..

    Daraufhin habe ich meine Kopie gezückt..

    Und dann fiel ihr auch nur noch ein "Aber ohne CTG müssen sie jetzt genausolange warten, weil noch Patienten vor Ihnen dran sind. Also können sie doch auch ein CTG machen"

    Ich habe dann ein CTG machen lassen weil das Bett wo ich dafür liegen durfte viel bequemer war als die Stühle im Wartebereich #stirn#yoga

    Unser Kind (3J 4M) matscht gerne sämtliche Essenskomponenten untereinander und entscheidet nach 2 Bissen dass es doch satt ist.

    Oder lässt das Brot, die Milch etc. Dann doch stehen.

    Ich kann dich also gut verstehen und fühle mit dir. #knuddel


    Ich kann den Vorrednerinnen zustimmen, dass kleine Portionen helfen. Ich halte lieber einen "ich will aber mehr essen auf meinem Teller liegen haben" Wutanfall aus, als eine große Portion Essen wegzuschmeißen.


    Und was ich bei uns ja erstaunlich fand: die Schmerzensgrenze was "altes" Essen angeht ist bei meinem Kind woanders als meine eigene.

    Ich habe viel zu oft Essen zu früh weggeschmissen, weil ich mich mit Grauen noch an das "du musst die Reste von deinem Frühstück aber komplett aufessen, bevor du Mittagessen bekommst" meiner eigenen Kindergartenzeit erinnert habe.

    Und ich mein Kind nicht zwingen wollte das Essen aufzuessen.

    Aber mein Kind stört sich oft überhaupt nicht daran, dass das Essen schon den halben Tag in der Küche rumstand (oder halt im Kühlschrank).

    Und ich biete ihm das immer wieder an, aber nicht mit einem "du musst das essen" sondern mit einem "das hättest du auch noch zur auswahl".