Beiträge von Annanita

    Oh ja. Die suchen wir auch öfter.

    Unser Kind versteckt sie immer, dass der kleine Bruder sie nicht findet. Zuletzt gefunden habe ich sie im Regal hinter den Büchern und in der Abstellkammer in der Vorratsbox mit den Nudeln #hammer


    Viel Glück bei der Suche.

    Unterm Küchenschrank fiele mir noch ein.

    Ider in irgendeine Tasche/Rucksack gepackt...

    Wir haben heute Petterson und Findus gelesen. Da putzt Findus den Boden und dann "schwappt" das Wasser bis zur Küchentür.

    Da wollte er gerne wissen was "schwappt" bedeutet. Und ich habe es ihm erklärt.

    Und er hat interssiert zugehört und genickt und dann haben wir weitergelesen.


    Das "warum warum warum" war irgendwie anders. Da war er weniger aufmerksam. Wirkte weniger interessiert.

    Oft war er da eigentlich genervt von mir oder sauer auf mich.


    Ich denke nochmal drüber nach...

    Auf die Phase freue ich mich ja sogar.

    Und wenn mein Kind ernst gemeinte Fragen stellt beantworte ich die auch gerne.

    Was bei uns anstrenged war, war die Phase in der es anscheinend nur darum ging eine Reaktion zu bekommen und wenn ich versucht habe was zu erklären hat mich das Kind einfach unterbrochen um noch 5 mal Warum zu fragen.

    Bzw. Ist einfach in der Erklärung weggerannt.


    Bsp. Wir sind fertig mit Lüften und ich will die Balkontüre zu machen und das Kind will das nicht.

    Ich sage: "aber es ist so kalt draußen und wird hier in der Wohnung auch immer kälter und deswegen mache ich die Tür jetzt zu."

    "Warum?"

    "Weil es draußen viel kälter ist als in unserer Wohnung und die warme Luft nach draußen weht, wenn die Türe auf ist"

    "Warum?"



    ... Naja und hier komme ich z.B. an den Punkt wo ich es nichtmehr Kindgerecht erklären könnte, bzw. Nicht so dass mein 3-jähriger mir dann folgen kann.

    Und wenn ich es versuche zu erklären, dann rennt er mittendrin weg oder fragt einfach nur noch "warum warum warum" im Sekundentakt.

    Wenn ich das Spiel umdrehe und zwischendurch "warum?" Frage kommt jedes mal:


    Ich: "warum?"

    Kind: "weil ich das möchte"

    Ich: "warum?"

    Kind: "weil ich das will"

    Ich: "warum?"

    Kind: "du sollst nicht warum fragen!"

    Ich: "warum?"

    Kind: --> Schreianfall


    Wenn ich andersrum ihm das antworte was er sonst saen würde führt das sofort zu einem Schreianfall.


    Das mit dem "du sollst das wissen" haben wir auch oft

    Was wir auch oft haben ist: "ich will aber dass du mich hörst" wenn ich ihm gerade erklärt habe, dass wenn ich in der küche stehe und der wasserkocher an ist und das baby brabbelt und er quer durch die Wohnung viel zu leise in meine Richung redet, dass ich ihn dann nicht hören bzw. Verstehen kann...

    Meine Strategien


    Schlechte Laune: ignorieren/ anmeckern


    Gemäßigte Laune: überleg doch mal. Weißt du nicht selber warm?


    Gute Laune:

    Warum?

    Weil xY

    Warum?

    Weil yz

    Warum?

    Weil abc

    ... irgendwann lachen und das ganze in ein Quatschspiel umdichten


    #knuddel


    Denk dran: #yoga Es ist eine Phase #yoga Es ist eine Phase #yoga Es ist eine Phase #yoga 

    Uns hat es ja letzte Woche auch umgehauen. Auch so plötzlich mit Kind wachts nachts plötzlich krank auf, ohne Vorzeichen.

    Unser Kinderarzt meinte das wäre bestimmt echte Grippe. Die geht gerade rum...

    Gute Besserung!

    Ach man. Das ist alles so blöd.

    Also das Baby ist bei mir gerade in der Manduca. Und mein Partner ist beim 3-jährigen im Schlafzimmer.

    Vielleicht tue ich mich damit auch so schwer weil wir in der luxeriösen Situation sind, dass dieses Kind quasi noch nie Krank war.

    Das letzte Medikament was der 3-jährige bekommen hat war nach ner Impfung. Das ist fast 2 Jahre her.

    Und jetzt sind wir alle 5 gleichzeitig krank.

    Beim 3-jährigen dachten wir, der ist durch. Seit gestern trinkt der wieder freiwillig ohne dass man atundenöang neben ihm sitzt und jeden Schluck ansagt. Und heute hat er sogar wieder halbwegs normal gegessen.

    Bis er eben schreiend aufgewacht ist. Aus dem nichts. Letzte Woche hatte er noch Erkältung mit Fieber und hat sich krank gefühlt. Da hat das auch halbwegs mit den Medikamenten geklappt.

    Aber jetzt tut ihm "nur" das Ohr weh, aber er ist sonst relativ fit und wehrt sich dementsprechend.

    Ich hatte gehofft wir sind durch.

    Seit 2 Wochen ist hier immer einer Krank. Echte Grippe wahrscheinlich. Meinte der Kinderarzt. Mit Mittelohrentzündung bei allen drei Kindern. Das Baby nimmt recht problemlos die Medikamente. Die 13-jährige eh.

    Aber der 3-jährige? Der brüllt seit 30min. Vor Ohrenschmerzen und niemand darf sich ihm nähern. Ee schlägt um sich und windet sich. Selbst mit Fernsehgucken bekommt man den gerade nicht bestochen. Weder Ibusaft noch ein Zäpfchen kann man dem so geben. Abschwellende Nasentropfen auch nicht. Reden kann man mit ihm auch nicht. Er brüllt nur. Ihn festhalten um ihm das Zeug einzuflößen ist doch bestimmt irgwndwie traumatisch. Oder mache ich mir da zu viele Sorgen? Zumal einer immer das Baby hat. Und ihn alleine festhalten und ihm alleine das Medikament geben geht ja auch nicht. Und jetzt?

    Das klingt wunderbar!:) Und auch so, als ob du viel Unterstützung von der Klinik bekommen hast?

    Jein.

    Also auf der einen Seite waren die total pro Stillen, hatten ein süßes Stillzimmer mit extra zu Trinken für die Mamas, Stillkissen und einem Kühlschrank voll mit kostenlosen MultiMam Kompressen. Haben wieder und wieder betont wie wichtig Stillen ist, dass jeder Tropfen zählt und wir auch 2ml an die Babys verfüttern sollen, hatten ausgebildete Stillberaterinnen...


    Und auf der anderen Seite, waren die alle im Stress, hatten wenig Zeit einem zu helfen. Wenn man Probleme hatte wurde man an die Stillberaterinnen verwiesen, die manchmal erst in 2 Tagen wieder Dienst hatten.

    Viele waren demotiviert, weil so viele Frauen so schnell aufgegeben haben.

    Standard war, dass man nachts nach Hause fährt und tagsüber an 2-4 von den 4-Stündigen Versorgungen teilnimmt und dann halt mal das Baby an die Brust nimmt und nachts zu Hause abpumpt.

    Anfangs hatten manche wenig Verständnis dafür, dass ich meinen 2-jährigen zu Hause beim Papa lasse und nicht nach Hause in mein eigenes Bett fahre.

    Wir waren 2 von insgesamt bestimmt 20 Müttern die ich in der Zeit da gesehen habe, die nach dem Wochenbett im Elternzimmer geblieben sind.

    Ich war die Einzige, die ihre Handynummer dort hinterlegt hatte mit der Ansage, dass sie mich jederzeit anrufen sollen, wenn mein Kind aufwacht.

    Ich war die Einzige die alle 4h immer (bis auf das allererste Mal in der Nacht nach der Geburt, da habe ich aus Erschöpfung eine Versorgung ausfallen lassen) am Babybett stand und mein Baby an die Brust gelegt hat, Tag und Nacht.

    Die Schwestern meinten immer, dass das doch nicht nötig sei. Aber als sie gemerkt haben, dass ich das ernst meine, haben sie mich sehr unterstützt.

    Ich habe in den 12 Tagen viele Frauen da kennen gelernt und keine von denen ist vollstillend da raus gegangen.

    Ich bin sicher, wäre das mein erstes Kind gewesen und hätte ich mich an die Tipps die ich bekommen habe gehalten (z.b. nachts nach Hause zu fahren), dann hätte das mit dem Vollstillen nicht geklappt.

    Ich wusste was ich tat, ich wusste wie ich mit Problemen umgehe (ich hatte alkoholfreies Bier und Bockshornkleetee in der Schublade zur Milchbildung, kannte Stillhütchen und wusste wann ich sie brauche, und hatte Lanolin, Multimamkompressen und habe mir mit in Wasser getränkten, in den Kühlschrank gelegten, Stilleinlagen notdürftige Kühlpacks für den Milcheinschuss gebastelt).

    Und ich glaube das entscheidendste war, dass ich gewillt war dafür zu kämpfen. Die Schwangerschaft war so scheiße und ich habe jeden einzelnen Tag meinem Bauchbaby versichert, dass es zwar jetzt im Bauch leider hungern muss, aber dass es draußen so viel Mamamilch bekommt, wie es möchte.

    Mir war klar, dass es keine Alternative gibt, ich habe mich so an diesen Gedanken geklammert, dass ich nicht wissen will ich welches psychische Loch ich gefallen wäre, wenn es doch nicht geklappt hätte.

    Ich habe von beiden Kindern ein Foto, wie sie strahlend an der Brust stillen.

    Die werde ich mir irgendwo hinlegen und wenn sie mir in der Pubertät auf der Nase herumtanzen, werde ich die Fotos anschauen und an die Babyzeit zurück denken.


    Das Baby hat Mittelohrentzündung. Und Durchfall. Und Erkältung mit Fieber. Ich bin so froh ihn einfach zu stillen. Dann muss ich mr wenigstens um Flüssigkeitshaushalt und Elektrolyte keine Sorgen machen.


    Im Startpost wurde auch nach Erfolgsgeschichten gefragt.

    Das Baby kam ja mit knapp 1800g im KH zur Welt und hat die ersten 12 Tage im Wärmebett gewohnt und wurde von Geburt an mit der Flasche versorgt.

    Ich war ja schon stillerfahren und habe mir direkt am ersten Tag eine Pumpe besorgt. Ich weiß nicht mehr ob es 2 oder 5 ml waren, die ich beim ersten Mal abgepump habe, aber ich weiß noch dass ich stolz mit einer Kleinen Spritze mit den paar Tropfen Milch drin rüber bin zum Zimmer wo mein Baby lag um ihm die Milch zu bringen.

    Wieder und wieder habe ich dieses Winzige Köpfchen neben die so riesig wirkende Brust (ich habe noch ein Foto, das 30cm Köpfchen war so viel Kleiner als die Brust) gelegt und er hat nicht verstanden, was ich da von ihm möchte.

    Dann kam der 1. Meilenstein: ich konnte so viel abpumpen, dass wir die Fertigmilch nichtmehr gebraucht haben.

    Und dann kam der Moment wo er einfach angefangen hat an meiner Brust zu nuckeln. Ich weiß noch wie ich strahlend durchs Krankenhaus stolziert bin. Mein Baby hat es endlich geschafft aus meiner Brust zu trinken.

    Und ab da ist er immer von selber aufgewacht und hat nach mir gerufen.

    Und die Schwestern hatten meine Handynummer und haben mich angerufen. Zeitweise bekam ich einen Milcheinschuss, nur weil mein Handy geklingelt hat.

    Kurz nach der Geburt habe ich zu einer Schwester gesagt, dass ich vorhabe mit einem vollgestillten Baby nach Hause zu gehen. Nach 12 langen Tagen bin ich mit meinem vollgestillten Baby nach Hause gegangen.

    Das wird im Februar 1 Jahr alt und liegt gerade satt gestillt mit dem Kopf an meine Brust geschmiegt neben mir im Bett #love.

    Ich bin so dankbar, dass das mit dem Stillen geklappt hat.

    unser großer war ja etwas über 2 monate als das Baby kam.

    Anfangs hat das Minibaby ausschließlich im Tuch gewohnt.

    Als es dann was hrößer wurde hatten wir diese Weberschale. Die kann man in quasi jeden Radanhänger montieren.

    Wirklich pralle war die nicht und bei uns gab es Mord und Totschlag wenn beide Kinder gleichzeitig im Anhänger saßen.

    Das Baby hat nämlich JEDES MAL in die Haare vom großen gepackt und dran gerissen. Wir hatten echt keine Chance und haben alles versucht.

    Also saß dann immer nur einer im Radanhänger und der andere saß in der Trage (Baby) oder auf dem Laufrad (Kleinkind).

    Als das Baby sitzen konnte, haben wir immer öfter den Buggy genommen (den Radanhänger haben wir immer nur geschoben). Und dann saß da halt so lange das Baby drin wie der große Laufrad fahren wollte.

    Und dann halt immer sobald wir am Spielplatz waren und so kam das Baby in den Buggy.

    Aber wirklich große Ausflüge haben wir so nicht gemacht...

    Sie ist eingeschlafen. Das wollte ich nie, dass sie allein einschlafen muss weil Mama böse auf sie ist. #crying Auch wenn sie vorher zugestimmt hat dass ich rausgehen soll, ich glaube sie wollte nur meinem Grant entkommen...

    Mein 3-jähriger schläft an manchen Tagen besser ohne mich ein. Und das ist total in Ordnung für ihn.

    Anfangs hatte ich auch ein schlechtes Gewissen. Aber für ihn scheint das total okay zu sein, dass er ab und zu alleine einschläft.

    Da bei uns heute kein besonderer Tag war sind beide Kinder normal um kurz vor 8 eingeschlafen.

    Jetzt liegen wir jeder bei einem Kind.

    Ich beim Baby, was die ganze letzte Stunde mich nicht hat schlafen lassen und jetzt friedlich schlummert.

    Der 3-jährige ist zum Glück eben aufgewacht. Das hätte sonst morgen große Tränen gegeben. Den haben wir nämlich vorgewarnt, dass er nachts keine Angst bekommt und dann wollte er unbedingt nachts aufwachen, um das anzugucken.


    Ich liege seit 22:30 mit starker Migräne im Bett und versuche zu schlafen. Aber zuerst hat das Baby mich nicht gelassen und jetzt das Feuerwerk.


    Frohes Neues euch allen.

    Da es jetzt so oft vorkam, habe ich doch das Bedürfnis dazu etwas zu schreiben. Obwohl ich mich im netzöffentlichen Teil eigentlich zurück halten wollte.

    Die "körperliche Überlegenheit" von Männern gegenüber Frauen ist doch kein rein Biologisches Phänomen.

    Da trägt die Sozialisation einen großen Anteil dran.

    Jungs wird mehr zugetraut als Mädchen. Jungs werden weniger ausgebremst und eher zur Bewegung motiviert. Jungs haben oft ein besseres Körpergefühl als Mädchen weil sie oft viel mehr ausprobieren durften.

    Jungs werden so sozialisiert, dass es ihnen peinlich ist zu sagen "mir sind die Umzugskartons aber zu schwer, ich möchte lieber die Suppe für die UmzugshelferInnen kochen". Und dann schleppen sie die Kisten trotzdem und haben danach Muskelkater und ein Erfolgserlebnis, weil es eben doch ging.

    Bei Frauen/Mädchen wird viel öfter zugelassen, dass sie etwas nicht versuchen, oder aufgeben, weil sie sich das nicht zutrauen. Und wenn man die Suppe kocht, statt die Kartons zu schleppen, dann bilden sich halt weniger Muskeln.

    Ich kenne einige Frauen die Sport machen, die stärker sind als einige meiner männlichen Freunde.

    Ich kenne eine Teenagerin die in ihrer Klassen den Großteil der Jungs im Armdrücken besiegt. Und wenn die LehrerInnen Hilfe beim Tragen brauchen, dann fragen die trotzdem "ein paar starke Jungen".

    Das ist so ätzend.

    Wir müssen aufhören über Generationen den Frauen und Mädchen einzureden sie seien körperlich unterlegen.

    Wir müssen aufhören so zu tun als ob ALLE Männer stärker wären als ALLE Frauen.

    Wenn Frauen sich mehr zutrauen und mehr trainieren würden, hätten sie gegen viel mehr Männer eine Chance.

    Und selbst wenn im Schnitt ("alle Männer zusammengezählt" verglichen mit "alle Frauen zusammengezählt") die Männer stärker sind, ist das nur eine Statiskik, die im Einzelfall egal ist, weil im Einzelfall kommt es darauf an sich gegen den Einzellfall zu wehren, und im Einzelfall kann ich es schaffen Stärker zu ein als eine ganze Menge Männer.