Beiträge von sunset

    Das ist der Knackpunkt. Es ist mein Traum, nicht der der Kinder. Sie reisen zwar gern, aber wollen dann zurück zu ihren Freunden und Freundinnen, den vertrauten Wiesen und Wegen, zurück nach Hause. Ich hatte nie Heimweh, aber fast immer Fernweh.

    Wirklich umsetzen würde ich es, wenn mein Mann mitkäme. Das tut der aber nicht, und allein mit zwei Kindern ist die Verantwortung noch mal größer. Hier muss ich sie zwar im Alltag auch allein schultern, aber Schule, Kindergarten, wochenends der Mann sind auch für die Kinder da.

    Also ich finde das total berechtigt, dass es dein Traum ist. Und wenn du das wirklich willst und dich mit der Entscheidung identifizieren kannst, werden die Kinder das spüren, dass das etwas Tolles ist und auch selber Spaß dran haben. In dem Alter lassen sich Kinder super begeistern für etwas, was authentisch vorgelebt wird.

    Aber ich lese auch einiges an Zweifel raus, also einerseits wegen der Umsetzung (diese kann man ja beseitigen) aber anderseits auch bezüglich dem, ob du das wirklich willst. Also 24/7 mit den Kindern zusammen, immer für sie verantwortlich sein, nie Zeit für sich allein haben...

    Hab ich schon öfter gehört, das Leute sowas machen. Findest du bestimmt auch Erfahrungsberichte bei Google.

    Das ist bestimmt toll für die Kinder. Ich könnt sowas als Elternteil persönlich nicht viel abgewinnen, aber wenn das ein Traum von dir ist, dann belass es doch nicht dabei. Das ist bestimmt ein unvergessliches Erlebnis.

    Oh Mann, wie schrecklich.

    Ich bin auch immer super ängstlich, wenn ich mit meiner Kleinen auf Parkplätzen unterwegs bin. Da darf sie echt nicht von der Hand. So ein änliches Szenario (aber nicht mal so schlimm) wie velaja hatt ich auch mal, da hatte ich so Angst... und immer wenn man denkt, man übertreibt, kommt wieder jemand mit so einer Geschichte wie hier. Beim Kindergarten einer Freundin wurde auch direkt vor dem Kindergarten ein Kind von einem anderen Elternteil überfahren. Eigentlich sollte ich solche Threads gar nicht lesen... aber dann kann ich doch nicht anders.

    Hallo liebe Raben,

    Wir wissen nicht so recht, was wir tun sollen, drum dacht ich, frag ich euch mal, vielleicht könnt ihr uns mit eurer Erfahrung weiterhelfen, oder zumindest ein paar Tipps geben

    Und zwar möchen wir nächsten Sommer in Holland Urlaub machen. Wir sind zu fünft, und haben auch schon ein schönes Ferienhaus gefunden und reserviert. Nun unser Problem: der Vermieter möchte jetzt (also innerhalb der nächsten Woche) eine Anzahlung von 50% (da sind ca 800 Euro) und dann ein paar Wochen vor Anreise noch die restlichen 50%. Alles per Überweisung auf sein Konto.

    Ich bin da irgendwie misstrauisch, so viel Geld einfach an jemand unbekanntes zu überweisen. Im Internet finde ich auch lauter unterschiedliche Aussagen von "auf keinen Fall machen", bis "muss man halt schaun, ob's seriös aussieht". Auch zur Zahlungsweise finde ich alles von "bloß nicht Überweisen" bis "Überweisen ist die beste Lösung".

    Das Angebot haben wir bei traum-ferienwohn**gen.de gefunden, und das Ganze schaut schon seriös aus, aber auf der Seite steht auch, dass der Anbieter keine Haftung für die Seriösität der eingestellten Ferienwohnungen übernimmt.

    Meine Schwiegereltern, die schon öfter in Holland ein Ferienhaus gemietet haben, meinten, das sei alles normal und sie hätten es auch immer so gemacht.

    Jetzt sind wir ratlos; wir haben schon ewig nach nem Ort und Ferienhaus gesucht, möchten das Ganze endlich abschließen, und anderseits haben wir (vorallem ich), schon Bedenken, so viel Geld einfach mal zu überweisen.

    Was meint ihr?

    Ich frag mich ja, ob Schmidt gekauft ist. Üble Unterstellung, ich weiß, aber das war mein erster Gedanke #angst Anders kann ich mir das nicht erklären.

    War auch mein erster Gedanke. Und trau ich so nem Politiker voll zu. Von Monstanto, oder sonstwem, die Glyphosat-Lobby ist groß...

    Das konnte ich jetzt echt nicht so dastehen lassen. (obwohl es bisschen OT ist)


    Diese Argumente höre ich leider immer wieder, und obwohl es für einige wenige Lehrer zutreffen mag (und wo gibt es schon nicht schwarze Schafe) trifft das in meiner Erfahrung überhaupt nicht auf die Regel zu. Und ich kenne inzwischen echt viele Waldorfschulen und Waldorflehrer/innen.

    Ich habe so viele Kollegen/innen, die super engagiert sind, aber auch hochqualifiziert, sowohl im fachlichen als auch im pädagogischen Bereich. Echte Traumlehrer/innen, die ich mir selbst als Schülerin gewünscht hätte. Menschen, die eben genau an einer Waldorfschule unterrichten möchten, und nirgends anders, WEGEN den Möglichkeiten, die man als Lehrer/in hat. Und die dann oft (nicht immer, jede Waldorfschule zahlt unterschiedlich) große Abstriche im Gehalt machen, aber aus Idealismus weitermachen. Wenn ich dann solche Kommentare höre, macht mich das sehr traurig, wenn dann all diese Menschen damit in den Dreck gezogen werden.

    Bei uns ist die Überlegung eine ähnliche und für uns ist klar: Waldorfschule.

    Und ja, da ist man nicht so eingebettet in die Dorfgemeinde, und die (jetzt) beste Freundin (wenn man das in dem Alter schon sagen kann) wird dann woanders auf die Schule gehen, aber dafür gibt es eine ganz eigene, neue Gemeinschaft, der man angehört. Man lernt auch als Elternteil andere Eltern kennen, die irgendwie ähnlich ticken, und das finde ich auch super. Durch die vielen Feste und das Zusammensein der Kinder über so viele Jahre weg lernt man sich auch wirklich gut kennen. Und nach der 4. Klasse trennt sich eh alles auf, und bei uns wären die weiterführenden Schulen sowieso nicht mehr im Ort.

    Und die Freundschaften und die Klassengemeinschaft, die nach 12-13 Jahren Waldorfschule entstehen sind schon ziemlich einzigartig.

    Ich finde die gehören alle in den Petersdom eingesperrt bis weißer Rauch aufsteigt und "Habemus Coalitionem" verkündet wird.

    :D Das find ich ne klasse Idee.


    Ansonsten... hab ich irgendwie schon befürchtet. Und dass die Grünen da nichts positives draus gewinnen können, im Jamaika Bündnis zu sein, dacht ich mir seit Tag 1. Hab mich immer gewundert, warum die das überhaupt probieren.

    Ich kenne mich leider mit derzeit guten Kliniken nicht gut aus.

    Als Ratschlag möchte ich jedoch da lassen, dass ich (auch aus eigener Erfahrung raus) als größten Fehler bei Essstörungen sehe, dass zu viel am "Symptom" rumgedoktert wird, anstatt an die Ursache gelangen zu wollen. Gerade im Familien- und Freundeskreis wird oft gedacht, "hauptsache er/sie isst was". Wie du auch schriebst, "der Vater will sie füttern". Da bringt leider nichts, und im Zweifelsfall kommen dann bulimische Symptome noch dazu.

    Ursachenfindung und Veränderung der Umstände ist weit schwieriger und langwieriger ist aber die einzige Möglichkeit, wirklich was zu bewirken.

    Die Mutter macht an sich das richtige: Externe Hilfe suchen. Da hilft nur weitertelefonieren, und oben wurden ja schon ein paar Anlaufstellen genannt.

    Warum magst du denn kein Vlies? Ich hatte auch lange keins (dachte mir, ist doch überflüssig), und als wir dann angefangen haben, welche zu benutzen, war ich sooo froh, die großen Geschäfte ganz elegant mit Vlies entsorgen zu können. Viel weniger Arbeit als alles andere (abkratzen, abspülen, ins Klo halten, etc.). Und wenn's nur "klein" ist, dann wäscht man das Vlies eben mit.


    Wegen Töpfchen: meinst du "Asmi das Töpfchen"?

    Eure Fensterdekos sind ja super!


    Geklingelt wird hier leider nicht, dafür wohnen zu Abseits. Der Weg hier extra für die handvoll Häuser hoch lohnt halt echt nicht...

    ist bei uns genauso :( Dabei hab ich extra eine ganze Schüssel Süßigkeiten vorbereitet. Und keiner hat geklingelt #heul


    Und Kürbisse haben wir auch geschnitzt:

    Ich kenne das auch gut, dass es immer wieder daneben geht und man sich fragt: "wird denn das Kind je trocken?"

    Wir haben von Anfang an windelfrei gemacht, aber meist mit Stoffwindel-Backup. Als die Kleine ca 18 Monate alt war, hat sie immer wieder selbst gesagt wenn sie musste und meist auch Angebote angenommen, aufs Klo zugehen wenn wir dachten es ist wieder soweit. Ab da haben wir die Stoffwindeln weggelassen. Aber trocken war sie noch nicht wirklich. Wir hatten Tage, da hat sie 5-6 Hosen vollgepieselt, Wochen, an das Pipi mehrmals täglich in die Hose ging, aber dann auch wieder Wochen, an denen es super lief, ohne "Unfall", und wir dachten, wir haben's geschafft. So ging das fast ein halbes Jahr. Da unsere Tochter aber einerseits einfach keine Windel mehr wollte (hatte sich schon länger immer gegen das Anziehen der Windel gewehrt) und ich auch öfters gelesen hatte, dass man es irgendwann einfach wagen soll, wirklich windelfrei zu sein, haben wir es durchgezogen.

    Am frustrierendsten fand ich es immer, wenn ich genau wusste, dass sie gleich muss, und ihr das Töpfchen/das Klo auch anbot, sie aber ablehnte, und dann 2 min später in die Hose pinkelte. Das war dann echt schwer, da ruhig zu bleiben. Ich weiß bis heute nicht wirklich, warum sie trotz Harndrang nicht aufs Klo wollte. Es waren auch nicht immer so Situationen wo man sagen könnte: da ist das Spielen spannender. Vielleicht eine Art Willensfindung, "nein" sagen weil man es jetzt kann.

    Aber: es wurde dann immer besser. Jetzt ist sie seit dem 2.Lebensjahr tagsüber sauber und trocken. Total zuverlässig, ich muss gar nicht mehr dran denken, sie geht auch selbständig aufs Töpfchen. Aber so ein halbes Jahr mit vielen bepinkelten Hosen hat's schon gedauert. Ich hatte auch so Berichte gelesen wie "eine Woche, dann ist das Kind trocken", und immer neidisch dran gedacht, wenn's mal wieder nicht so klappte bei uns.

    Aber ich glaube "scheitern" gibts eigentlich nicht. Nur "etwas länger dauern". In schwierigeren Phasen dacht ich mir oft als Trost: ob ich jetzt Hosen wasche, oder Stoffwindel: ist ja auch irgendwie wurscht.