Beiträge von Nigiri

    Ich habe das verbesserte Formular bei der Bank abgegeben. Und erwähnt, dass es jede Menge wechselwillige Sparkassen-Kundinnen gibt, für die die Bank attraktiver werden würde, wenn meine Verbesserungsvorschläge angenommen würden.

    Meine Bank hat mir ein Formular zum unterschreiben zugeschickt. Ich habe Lust, ein bisschen drin rum zu verbessern und ein paar "in" zu ergänzen. Mir fällt aber kein neutrales Wort für "Kundennummer" ein. Gibt's was geschickteres als "KundInnennummer"?

    Nigiri , das mit den Schauspielerin und Nachrichtensprechern ist mir klar. Ich wäre nur von mir aus nie auf die Idee gekommen, mich für ein Bewerbungsfoto zu schminken.

    Die Makeup-Artist, hat die zum Fotostudio gehört und bis du da vorher hingegangen? Falls Letzteres der Fall ist, wie hast du die gefunden? Und was kostet so etwas in etwa? Falls sie zum Studio gehörte, ist da nicht die Gefahr, dass sie einen ganz anderen Geschmack hat als man selbst und man mit dem Ergebnis nicht zufrieden ist?

    Meine Bewerbungs-Coachin hat sich alte Bewerbungsfotos von mir angeschaut und meinte, ungeschminkt würde meine Haut zu sehr glänzen. Ich habe aber weder Puder, noch kann ich es so benutzen, dass es gut aussieht.


    Ich habe die Fotografin gefragt, ob sie mir jemanden empfehlen kann und sie hat mir einen Friseur in der Nähe des Fotostudios genannt. Ich habe dann die Termine so koordiniert, dass sie direkt hinter einander lagen. Schminken und frisieren hat jeweils 25 Euro gekostet. Ich habe gesagt, was ich beruflich machen will und habe dann die Profis entscheiden lassen, welche Frisur und welches Makeup angemessen ist.

    Zitat

    ist es wirklich so, dass Frauen sich für Bewerbungsfoto schminken müssen?

    Ich habe mich für Makeup entschieden, weil das auf Fotos besser aussieht. Die Makeup-Artist hat eine dreiviertel Stunde an mir herum gemalt und mindestens 5 verschiedene Puder-Farben verwendet, damit ich auf dem Foto ungeschminkt aussehe.


    Das hat nichts mit Frauen zu tun. Männliche Schauspieler oder Nachrichtensprecher werden auch geschminkt bevor sie vor die Kamera gehen.

    Ich schminke mich nie. Ich komm mir damit total verkleidet vor.

    Zu den seltenen Gelegenheiten, wenn Makeup wirklich nötig ist (z.B. Bewerbungsphotos) organisiere ich mir jemanden, der mich schminkt.


    Ich denke nicht, dass es was mit Unsicherheit oder Stolz zu tun hat. Jede hat ein gewisses Bild von sich, dass sie im Spiegel wieder erkennt. Bei manchen ist die Default-Einstellung "mit Makeup", andere mögen nur ohne Makeup, bei anderen ist es eine bestimmt Frisur usw.

    Unternehmt ihr etwas wegen dieses Bankurteils?


    Ich überlege mir gerade, dass ich meiner Bank ja mal einen freundlichen Verbesserungsvorschlag schreiben könnte. "mit geschlechtsneutraler Ansprache die Zufriedenheit der Kundschaft erhöhen" oder so.


    Wäre schön, wenn das viele Frauen machen, damit die Banken merken, dass es nicht nur eine alte Querulantin stört, sondern einen großen Teil der Kundschaft.

    Ich habe heute meinen Kollegen von diesem Artikel erzählt und vorgeschlagen, die Sicherheitshinweise (Das Bedienungspersonal muss anliegende Kleidung tragen und ggf. lange Haare hochbinden, damit nichts in drehende Maschinenteile geraten kann) umzuformulieren und, genau wie in dem Artikel, "figurbetonte Schnitte" zu schreiben :D

    Dann weiß der Autor aber trotzdem nicht, ob die LeserInnen den Artikel nicht mögen, weil er so furchtbare Formulierungen benutzt ( "Ladies", "figurbetonte Schnitte" und "modisch passend" usw.) oder weil man(n) auf einer Seite über Radsport keinen Frauenartikel lesen will.

    Wenn ein Lehrer oder eine Lehrerin sowas vorher sagt, dann gehört es zur guten Vorbereitung, dass man diesen Hinweisen nachgeht und den Text liest.


    An der Uni, wo ich studiert habe, haben viele Professoren "zwei Seiten handschriftliche Formelsammlung" in der Prüfung erlaubt. Die Prüfungen waren dann so gestaltet, als ob der Professor davon ausgegangen ist, dass man nicht nur Formeln, sondern das komplette Skript inkl. Beispielaufgaben und wortwörtliche Definitionen auf der "Formel"sammlung stehen hat.

    Gestern Nachmittag im Radio berichtet der Moderator von einem Gerichtsprozess in dem eine Frau ihre Bank verklagt hat, weil sie als "Kontoinhaberin" angesprochen werden will und die Bank aber darauf besteht, die Kundin als "Kunde" und "Kontoinhaber" anzusprechen und zu schreiben.


    Der Radiomoderator hat sich über diesen Wunsch lustig gemacht und dann noch einen Einspieler eingeblendet, wo jemand sich in einer Rede zu diesem Thema lustig gemacht hatte ("Die Bürger wollen mehr Geld in ihrem Geldbeutel oder ihrer Geldbeutelin haben" und solche Sätze).


    Ich kann nicht verstehen, warum manche Männer etwas dagegen haben, dass Frauen in der Öffentlichkeit vorkommen und auch so bezeichnet werden.

    Es war doch schon lange vor der Wahl abzusehen, dass das Wahlergebnis so wird, wie es geworden ist und dass es wieder nur für eine große Koalition reicht. Ich finde es nicht zuviel verlangt, dass die SPD eine klare Position zur GroKo hat und diese Position beibehält.