Beiträge von ko_nijntje

    hallo


    in der (deutsch-)schweiz setzt sich derzeit gerade die basisschrift durch. sieht so aus: http://www.basisschrift.ch


    die übergänge von druckschrift zu (verbundener) schreibschrift und schliesslich zu individueller schreibschrift sind dabei fliessend, das finde ich eine gewaltige erleichterung für die kinder, und zwar sowohl für diejenigen, die schnell flüssig schreiben als auch für diejenigen, die sich mit der graphomotorik nicht leicht tun. ersteren wird der weg zu einer individuellen handschrift leicht gemacht, zweitere müssen nicht mühselig innerhalb weniger jahre zwei unterschiedliche schriften lernen. davon ab finde ich das schriftbild ausgesprochen schön, aber das ist natürlich immer geschmackssache.


    erfahrungen dazu fehlen allerdings noch weitgehend. also sowohl in der schullandschaft als auch persönliche.


    ach ja, die kinder in diesem kanton bekommen in der 2. und 3. klasse eine note für die schrift.

    ich kenne kinder, die einen self-rescue-kurs gemacht haben (nicht meine). die bewegten sich sehr jung erstaunlich sicher im wasser und konnten auch sehr früh schwimmen. also im sinn von "tauchen und bei bedarf zuverlässig selbstständig luftholen". für richtige notsituationen sehe ich es ähnlich wie Preschoolmum : sich auf einen solchen kurs zu verlassen ist sicher falsch, eine enge überwachung der kinder und sicherung von pools etc. sind dennoch absolut notwendig.


    die leicht erhöhte überlebensschance für das kind würde ich sorgfältig abwägen gegenüber dem stress, mit dem manche kinder auf einen solchen kurs reagieren.


    Ich habe einmal ein und das selbe Kind innerhalb eine Stun e zwei Mal gerettet:

    krass! was für ein glück, dass du so schnell und zuverlässig reagiert hast!

    HeikeNorge : sag ich doch. ich gehe davon aus, dass die relationen gleich sind — könnte man aber noch überprüfen.


    aber auch dann ist der schwepunkt höher. kürzerer stängel mit kleinerer kugel obendrauf hat einen tieferen schwerpunkt als längerer stängel mit einer grösseren kugel obendrauf.


    und zweiteres könnte ja schwieriger zu kontrollieren sein. nicht mal primär muskulär, sondern koordinativ. HA! das wäre ein erklärungsansatz dafür, dass sich jungen im schnitt früher mit grobmotorik auseinandersetzen, wie hier berichtet wurde.


    ich möchte dann bei der entsprechenden wissenschaftlichen publikation bitte in den credits genannt werden ...

    :D

    jungen sind im schnitt schlicht grösser und haben — unter beibehaltung der proportionn — grössere köpfe. sagen die who- (und andere) perzentilenkurven. da ist es reine physik, dass der schwerpunkt dann höher liegt.


    also der absolute schwerpunkt: cm über boden. nicht der relative irgendwie im verhältnis zur taille oder so.

    noch zwei gedanken:


    schwerpunkt: tatsächlich könnte bei jungs der körperschwerpunkt höher liegen, ganz einfach weil sie im schnitt grösser sind und auch einen grösseren kopfumfang und somit ein grösseres gewicht des kopfes haben. dadurch könnte das risiko von stürzen -- auch in gewässer -- erhöht sein.


    statistik: ich bin da leider auch nicht mehr hundertprozentig fit. aber aus dem verlinkten dokument lese ich:

    - das verhältnis von jungs zu mädchen beträgt im kleinkindalter 20:6, das entspricht einem jungsanteil von gut drei Viertel.

    - total waren es in dieser alterskategorie in den 10 untersuchten jahren allerdings nicht mal 30 fälle: bei 26 war das geschlecht bekannt. das ist sehr wenig für eine statistische auswertung. aber es deckt sich, wie verschiedene hier schreiben, mit zahlen aus anderen ländern und aus nicht-tödlichen unfällen.

    - zum vergleich mit deutschland: ertrinken eines kleinkinds in der badewanne kam in den 10 jahren ein einziges mal vor.

    - die mit abstand meisten kleinkinder sterben nach "spielen am wasser" und wegen "sturz ins wasser". dafür kann es natürlich verschiedene gründe geben. verschiedene wurden hier ja bereits genannt: mangelhafte beaufsichtigung, körperschwerpunkt, risikobereitschaft ... da müsste dann im detail diskutiert werden, inwiefern die mit der eigentschaft "männlich" zusammenhängen. für den körperschwerpunkt scheint mir das am unproblematischsten.

    - im eingangsposting genannten 80% beziehen sich auf den männeranteil über alle lebensalter hinweg. besonders gefährdet sind die 15- bis 24-jährigen jungen männer und die männer im alter 65+


    persönliche statistik: in unmittelbarer nähe meines wohnorts ertrinken leider alljährlich menschen im fluss #heul. tatsächlich waren die fälle in den letzten jahren allesamt jungen und männer, jedoch keiner im kleinkindalter.

    ich hoffe, die diskussion erschöpft sich jetzt nicht in genderkacke/rechtfertigungs/gegendarstellungs-bashing. denn die erklärungen zur frage von Nollaun interessieren mich weit mehr.


    was auch noch eine rolle spielen könnte: insgesamt handelt es sich um sehr wenige fälle -- bfu ist gerade down, aber gemäss suchmaschinen-preview handelt es sich landesweit um 3 ertrinkungsunfälle pro jahr von kindern im alter zwischen 0 und 9 jahren. angesichts der äusserst schmalen datenbasis finde ich statistische aussagen wie "80%" arg an der grenze der zulässigkeit. würden in einem jahr mal 2 mädchen ertrinken, würde es sich bereits massiv verschieben.

    erfindung herr ko_nijntje: mit einem grossen schaumstoffwürfel würfeln. geht mit farben oder zahlen


    1 = socken ausziehen

    2 = obenrum ausziehen und pyjama an

    3 = untenrum ausziehen und pyjama an

    4 = zähne putzen

    5 = gesicht waschen

    6 = ...


    (kannst du so anpassen, dass es für euch passt und halt so, dass es nicht auf die reihenfolge ankommt)


    dann wird gewürfelt. was noch nicht gemacht ist, wird erledigt, wiederholt gleiche würfe verfallen.

    den kindern gefiel, dass die reihenfolge jedes mal eine andere war und machmal das ganze etwas chaotisch ablief. grosses hallo, wenn zum fünften mal die zähne geputzt werden sollten und man umgezogen ist, aber die socken noch immer dran #rolleyes

    zur erfahrung: ich bin ja ebenfalls "westkind", bin aber aus dem schweizer mittelland zwischen 1988 und 1992 mehrfach nach osteuropa gereist: ungarn, polen, ex-ddr, udssr, tschechoslowakei. die reisen waren absolut prägend für mich und haben meinen horizont massgeblich erweitert. dabei gab es natürlich schöne erlebnisse, aber oft waren die erfahrungen auch bedrückend. nichtsdestotrotz möchte ich keine davon missen.


    nordkorea ist natürlich eine ganz andere hausnummer als osteuropa mitten in der umbruchszeit. aber die ambivalenz kann ich gut nachvollziehen.

    ein kollege hat das vor ein paar monaten im rahmen einer asienreise gemacht, eine oder zwei wochen, glaube ich. sein umfeld war sehr geteilter meinung angesichts des plans.


    du musst dir bewusst sein, dass du stets begleitet und durch ein vorbestimmtes programm geschleust wirst. und dich an viele regeln und bestimmungen halten musst. und dass es verhältnismässig teuer ist — devisen scheinen durchaus willkommen zu sein.


    ich würde dich um die horizonterweiterung beneiden, um die erfahrung vielleicht nicht, die stelle ich mir eher unangenehm vor.

    hallo


    oft gemacht, von der ganzen familie geliebt. meine kinder sind z.t. sogar vorgeburtlich nachtzug gefahren :). strecken: schweiz - wien, schweiz - hamburg, schweiz - amsterdam und retour.


    tipps aus dem erfahrungsschatz:

    - notpicknick mitnehmen, falls das mit dem frühstück nicht klappt. hab ich schon mehr als einmal erlebt.

    - normalerweise gibts eine flasche wasser pro person, aber auch das nicht zuverlässig. genügend trinken einpacken.

    - jüngere kinder ohne eigenes bett fahren kostenlos. zumindest war das so als ich das letzte mal buchte

    - es ist eng in den abteilen. beim packen bedenken, das wichtigste griffbereit zu haben

    - schuhe/hausschuhe einpacken für nachts aufs klo. welche, die auch einen etwas zweifelhaften feuchten boden im klo aushalten

    - kinder vor der abfahrt gut im auge behalten. der moment, als muck 15 minuten vor abfahrt im zürcher hauptbahnhof verlorenging, hat mich um jahre altern lassen #rolleyes

    - gepächstauraum war nie ein problem. unter das unterste bett passt idr ein koffer


    viel spass euch!

    Babane : #knuddel


    Was für eine witzige Idee, ko_nijntje! Waren denn da keine Zäune, Mauern etc. auf dem Weg? Ich seh dich gerade Parcours-mäßig alle möglichen Hindernisse überwinden.

    hihi. ok, ich gebs zu: ich habe gebäude, privatgrundstücke, felder und weiden umlaufen. ausserdem habe ich keine gewässer durchschwommen und bin nur gewandert, nicht geklettert. ich habe einfach den dem breitengrad jeweils nächsten pfad, weg, strasse gewählt. die route war auch so noch abenteuerlich genug ;)

    neuseeland klingt danach, als möchtest du wirklich weit weg.


    falls auch etwas näheres in frage kommt: ich bin vergangenen februar vor meiner haustür gestartet und dem geografischen breitengrad entlang einfach stur richtung westen gewandert. ich hatte dazu nur eine woche zeit, aber habe auf diese weise in der näheren und weiteren umgebung orte entdeckt, die ich trotz häufiger wanderungen bis dahin nicht kannte, einfach weil die route so eigenwillig war ;). von deinen kriterien erfüllt hat die aktion: sofort umsetzbar, bewegung, frische luft und bis auf zwei stadtdurchquerungen natur.

    Zitat

    Nur sein Hemd trennt von der Tierwelt den dummen Student
    Der Student ruft: Primitiv! Denn hier fehlt ein Akkusativ
    Doch es sagt sein Kommilitone: Es geht auch ohne
    Jajaja, glücklich ist wer ihn kennt, den dummen Student

    (baby jail, songtext „der dumme student“)

    :D


    ich verknüpfe die lateinischen bezeichnungen mit dem passenden fragewort. das gibt dann:


    nore (NOminativ + weR?)

    gese (GEnitiv + weSsen?)

    dame (DAtiv + weM?)

    akne (AKkusativ + weN?)

    hallo


    vielen dank für die tollen spieletipps!


    ich habe mit mimir einen bald-siebenjährigen mit einer richtig unseligen kombi: er spielt seit jeher extrem gern, obwohl er extrem schlecht verlieren kann. das verlieren trainiert er nun seit gut 4 jahren täglich ;) und es wird in kleinen schrittchen erträglicher.