Beiträge von luxa-rosenburg

    Xenia ich fühl mich jetzt zum ungefähr vierten mal oder so von Dir angeranzt und weiß nicht warum. Erklär es mir doch bitte oder lass es bleiben.


    Die politische Orientierung finde ich z.B. auch spannend, Manea und da spekuliere ich auch gerne. Das dann aber auch offensiv, einfach weil ich da gerne in Diskussionen einsteige, sofern das Gegenüber Lust drauf hat. Das finde ich aber etwas anders gelagert. Es sei denn, es ist ein Spekulieren im Sinne von “Die ist doch bestimmt bei Pegida, so wie die aussieht!“

    Ansonsten unterschreib ich den letzten Post von Iverna - wenn es in dem Thread nicht grade um penisbezogene Probleme ging, ist die Art der Beziehung doch wurscht. Ob man dann von der Mehrheit (also hetero) ausgeht oder nicht... So what? Wieso sollte man erst nachfragen, wenn es doch keine Rolle spielt?

    Nö... #weissnicht

    Sexualität interessiert mich tatsächlich nur bei Menschen, die mich sexuell anziehen. Ich fühl mich deshalb aber nicht heiliger als andere #zwinker

    Aber spätestens seit ich Mutter bin, achte ich tatsächlich noch mehr darauf, wie ich über andere Menschen spreche und was ich damit vorlebe. Findest du das nicht wichtig?

    Das ist ja das was ich vor einigen Seiten schon versucht habe, auszudrücken: über Sexualität reden, ja - über Homosexualität noch mehr, auf dass die Normalität größer wird in der Wahrnehmung. Aber nicht anhand von Spekulationen über Abwesende. Da hat es nichts mit Normalität zu tun sondern mit Privatsphäre, die zu wahren ist.

    Aber die Frage ist doch momentan nicht, ob Homosexuelle sich diskriminiert fühlen, wenn über ihre Sexualität spekuliert und geredet wird (Spoiler: tun viele die ich kenne), sondern ob Jugendliche so empfinden. Und die sind in meinen Augen noch mal schützenswerter, als Erwachsene (Minderheiten).

    Was ich wichtig finde, zu trennen, Xenia  
    Totschweigen ist natürlich kein Weg, das Thema normaler werden zu lassen, da bin ich bei Dir. Aber es ist für mich ein Unterschied, ob man über Sexualität an sich, über verschiedene Spielarten, Lebensweisen etc. spricht, oder über eine (hier obendrein noch jugendliche) Person spekuliert. Das trägt m.E. nicht dazu bei, Berührungsängste abzubauen, sondern ist einfach unangebracht. Ich achte seit einigen Jahren sehr darauf, nicht über andere in deren Abwesenheit zu reden (außer positiv), egal über welchen vermeintlich spannenden Aspekt ihrer Persönlichkeit. Weil ich es umgekehrt auch nicht möchte. Es ist manchmal echt schwer, weil sich natürlich eine riesige Gruppenzugehörigkeit aufbauen lässt, indem die Gruppe über Abwesende spricht. Blockt man entsprechende Themen ab, entsteht oft totales Schweigen. Aber das zeigt für mich umso mehr, wie falsch das für die abwesende Person ist - denn nur durch das “Über-sie“ wird da ein “wir“ generiert, das die Person instrumentalisiert, ausschließt und abwertet.

    Hmm und umgekehrt, Manea ? Wenn du mitbekommst, dass deine Kollegen, Nachbarn oder der Typ im Supermarkt sich mit seinen Freunden ausgiebig über dich und deine sexuelle Orientierung unterhält? Das würde dich nicht stören? Dann Glückwunsch, das zeugt von einer inneren Stabilität, die ziemlich überdurchschnittlich sein dürfte. Nimm noch das jugendliche Alter der Betroffenen dazu, und dann sollte doch klar sein, warum das nicht ok ist, oder?

    Mein Kriterium für "Lästern, ja oder nein" ist da ja immer: Würden die Leute auch darüber reden, wenn es nicht um potentielle Homo-, sondern um potentielle Hetero-Sexualität gehen würde? Also "Ey, so wie die rumläuft, meinst Du die steht auf Jungs?" ist für mich lästern. "Sag mal, muss ich auf die Einladung für die xyz drauf schreiben "mit Partner" oder "mit Partnerin"?" ist kein Lästern.

    Echt? Ich fand da schon öfter den Umgang sehr lieb - als Trotro "Sackhüpf-Meister" ist und mit Sack schlafen möchte, oder sich mit Mamas Schminksachen zum Clown macht z.B., da wird er doch sehr gesehen. Lustig, wie da die Wahrnehmungen auseinander gehen! Mich nervt bei Peppa immer, wenn der Papa irgendwas macht (was repariert er da einmal, die Schaukel?) und einen auf "Ich mach das mal eben" macht, die Mutter dann daneben steht "Bist Du sicher dass Du das kannst, Papa Wutz?" "Na klaaaaar!", dann fällt er natürlich runter, zerbricht etwas oder was auch immer, und die Mama ist hypergeduldig und fürsorglich "Ooooh, Papa Wutz, hast Du Dich verletzt??" säuselt.

    Na gut, und Madame Gazelle ist mir einfach ein schrecklicher Dorn im Auge #rolleyes

    By the way: Kennt ihr diese Peppa-Spiel-Videos? Dieses hier z.B. uaaaargs meine Tochter liebt die, und ich muss bei der Stimme und Intonation immer so an mich halten...#kreischen

    Die Ghostbusters wurden aber auch mit einem fast beispiellosen Hatestorm überzogen, das war echt krass was da abging #blink

    Peppa ist tatsächlich bei den Kindern halbwegs fair, Peppa selbst ist ja auch ein Mädchen. Allerdings fährt da auch grundsätzlich der Papa Auto und repariert Dinge, und die Mama kocht und lächelt langmütig, wenn der Papa was kaputt macht.

    Was ich ganz gut finde, ist Trotro. Das guckt meine Tochter zur Zeit sehr gerne, und da sind die Rollen der Eltern ziemlich ausgeglichen. Nur ist Trotro verliebt in ein Mädchen, und das ist die völlige Tussi mit Kleidchen und Püppchen und hochgerecktem Näschen.

    Ach menno, ich seh ja grade was das bei einer Zweijährigen schon anrichtet #crying Man ist im Grunde permanent damit beschäftigt, aktiv gegenzusteuern - anstatt einfach neutrale Normalität vorzuleben.

    Mal eine Querfrage: In unserer Kita ist es im Spätdienst (also nicht in unserer Gruppe, aber täglich mit den Kindern in Kontakt) auch so, dass zwei Jungs das totale Etikett weghaben. Wenn was kaputt geht, jemand weint, was aufgeräumt werden muss oder so, sind es immer automatisch die beiden, und zwar lautstark und echt abwertend. Mein eigenes Kind ist aber halt nicht betroffen... würdet ihr das mal ansprechen? Und wenn ja: direkt bei den Erzieherinnen (ungern weil örgs), bei unserer Gruppenleiterin, oder bei den Eltern?

    ah ok, doof... Spontane Idee: Wie wäre denn ein gemeinsames Projekt, den Garten jetzt zum Frühling hin aufzuhübschen? Also mit den Kindern zu überlegen, wo man evtl. ein Beet anlegen könnte (unser Hochbeet ist für meine Tochter der Knaller), mit Blumen oder kindergeeigneten Pflanzen, vielleicht einem Beerenstrauch o.ä.? Mit sehr einfachen Mitteln eine Torwand bauen oder eine Matschküche? Dann könntet ihr jetzt, so lange es noch so kalt ist, die Planung machen und dann in sechs Wochen loslegen mit Gärtnern. Ich hatte so eine Selbstgestaltungs-Ecke bei meiner Oma, als ich in dem Alter war, und das war genial für mich.

    Na ja, aber eine Schule, die vorankommen will, der aber die passenden Eltern und Schüler weiterhin wegbleiben, kommt nicht sonderlich weit... Ich würde in dem Fall wirklich mehr auf den persönlichen Eindruck geben, mir die Lehrer und die Leitung angucken und dann entscheiden, als nach Kennzahlen. Sonst bleiben alle weg, weil die Kennzahlen nicht besser werden, und damit werden die Kennzahlen erst recht nicht besser.

    ergo kommt die Schule nur voran (wohin?), wenn die "passenden" Eltern und Schülerinnen dahin gehen? Wie passend sollen sie denn sein? was sind Kennzahlen? Und wie werden diese gewonnen?

    Wie meinst Du das? Was eine "gute" Schule ist wurde ja im Eingangspost beschrieben. Und ja, ich denke schon, dass eine solche Schule sehr davon profitiert, wenn die Eltern und Schüler da mitziehen, sprich: engagiert sind, das Konzept passiv und aktiv mittragen und unterstützen, in einen Dialog mit der Lehrerschaft und Leitung treten. Ich denke, ohne das ist es auf lange Sicht superschwer, die Motivation bei der Lehrerschaft und der Leitung oben zu halten. Und Eltern, die sich auf Landesebene für die Schule engagieren, bildungs- und partizipationsbegeistert sind, sind ein Gewinn. Und damit "passend" für eine Schule, die ein gutes Konzept umsetzen will. Den Begriff der Kennzahlen habe ich von Frisby übernommen, und sie hat auch beschrieben, welche sie meint.

    Na ja, aber eine Schule, die vorankommen will, der aber die passenden Eltern und Schüler weiterhin wegbleiben, kommt nicht sonderlich weit... Ich würde in dem Fall wirklich mehr auf den persönlichen Eindruck geben, mir die Lehrer und die Leitung angucken und dann entscheiden, als nach Kennzahlen. Sonst bleiben alle weg, weil die Kennzahlen nicht besser werden, und damit werden die Kennzahlen erst recht nicht besser.