Beiträge von Kuekenmama


    Mein Sohn und sein Freund (4 und 5 Jahre) haben grade eine Beatles-Phase und sind entsprechend als Ringo und Paul gegangen, inkl. der Darbietung „Jello Submuwin“.

    Oh Gott, das find ich arg niedlich #applaus 


    Fürs Protokoll: Mein Kind ging als Zwerg. Die anderen Tagesmutterkids sind als Panda und Astronautin unterwegs. Hier in der Stadt haben viele Kinder die traditionellen Narrenkostüme an, also wenig Prinzessin und Cowboy.

    Dass Tiere für Mädchen sind, raff ich auch den ganzen Tag nicht. Ich meine, die Süße hat jetzt tatsächlich keine Bücher über Baustellen oder sowas, aber schlicht, weil wir auch niemanden kennen, der sich jetzt speziell dafür interessieren würde. Nie käm ich auf die Idee, einem Kind grundlos ein Baggerbuch zu schenken. Ist (in meiner kleinen, bunten Welt) fürchterlich uninteressant...

    Sie hat aber einen Traktor, den sie sehr liebt, und diverse Busse, weil sie so gerne Bus fährt. ;)


    Und dann tausend Darstellungen von Friede-Freude-Eierkuchen-Bauernhöfen! <X Jedes zweite Wimmelbuch hat ja mindestens eine Seite damit. Sowas gibt's doch praktisch gar nicht mehr, warum muss Kindern das vor Augen geführt werden (möglichst direkt im Anschluss an den Verzehr von Arielle-Mortadella :diablo:)? Selbst in ihrem Kindergarten-Wimmelbuch machen die Kindergartenkinder einen Ausflug auf den Bauernhof mit im Dreck suhlenden Schweinchen und ganz süßen Kaninchen in so einem Mini-Verschlag, dass sich die armen Viecher kaum umdrehen können... Ganz toll. #flop Mittlerweile erzählt sie mir, dass die Kaninchen eingesperrt sind (und der arme Löwe in dem Wimmelbuch mit dem Zirkus auf der einen Seite auch) und dass das blöd ist, weil die lieber frei wären. Was ist jetzt die schlimmere Indoktrination? #angst

    Also, mein Sohn steht total auf seine Bauernhofbücher. Liegt vielleicht auch daran, weil er durchaus solche Bauernhöfe "in echt" kennt. Tatsächlich auch fast so wie im Bilderbuch...nur dreckiger. Ich finde auf Bauernhöfen in Büchern ist es immer völlig unrealistisch sauber, sauberer als in meiner Küche!


    Das Tiere mehr "für Mädchen" sind ist mir bisher noch nicht aufgefallen. Wir haben hier viele Tierbücher und das liegt sicher nicht an der reflektieren Verwandtschaft ;)

    Ja, das wäre wohl die angemessene Reaktion gewesen. Ich bin da leider immer etwas konfliktscheu #schäm Zumal ich mir die Reaktionen schon ausmalen kann....

    "Waaaas, das ist doch kein Rassismus! Das ist doch nur nett gemeint..." Blablablubb.


    Ganz unabhängig von der Aussage fand ich seinen Stil auch gewöhnungsbedürftig und würde ihn allein schon deshalb in Zukunft meiden. Leider erfährt man so Vertretungen meist spontan vor Ort.

    Puhh, gestern im Yoga sagte der Yogalehrer als wir in Bauchlage waren und unsere Hüften "schütteln" sollten: "Da beneiden wir dann doch die südländische Bevölkerung, die sind so schön locker in den Hüften!"
    Und dann hat er gleich noch nachgelegt:" Naja, zumindest die Männer sind neidisch. Die Frauen sind ja selbst schon schön locker in den Hüften"


    Zum Glück war er nur vertretungsweise da #rolleyes

    Wir haben Nachts Wollüberhosen. Hält bei uns, drüber dann je nach Temperatur noch Schlafanzughose und Schlafsack, im Sommer auch nur Wollhose.


    Ich krieg jetzt das zitieren nicht hin, Ti.na ich kenn das tatsächlich so, dass alle vier Stunden gewickelt wird in Kitas und bei Tageseltern... Bei www find ich das auch völlig ausreichend.

    Mein Sohn hat seine normalen Höschenwindeln plus Wollüberhose angehabt. Es gab am Anfang ein oder zweimal den Fall, dass sie den Body zwischen Windel und Überhose zugeknöpft hatte, aber sonst war es kein Problem. Wir hatten dann zwei Wetbags, die wir morgens frisch befüllt mitgebracht haben und mittags wieder mitgenommen haben. Wobei mein Sohn das große Geschäft Recht zuverlässig auf dem Klo erledigt...eingetrocknete Kackwindeln zu säubern ist ja dann doch nicht so lustig.


    Überhosen, die vorher schon mit irgendwas bestückt wurden kann ich mir auch gut vorstellen. Ist ja dann eigentlich nicht komplizierter als eine www. Vor allem willst du doch wahrscheinlich nicht nochmal komplett neue Windeln kaufen? Vor allem wenn er schon so weit ist, dass es eher Richtung trocken werden geht.


    Wir sind übrigens gerade doch noch auf Plastikwindeln umgestiegen bei der Tagesmutter, weil er so empfindlich auf die Nässe reagiert und dort manchmal eben doch nicht so schnell gewickelt wird wie hier zu Hause. Das ist dann halt die Kehrseite vom "Nässe spüren lassen", was ich prinzipiell auch gut finde.

    Möglich ist alles :D Wir wohnen zentral in einer Kleinstadt mit eher schlechter ÖPNV Versorgung und ohne Carsharing Angebot. Wir dachten immer, dass wir uns für die seltenen Fälle, wo wir es brauchen dann ein Auto mieten oder Taxi fahren. In den knapp zwei Jahren hier kam es dazu aber noch nicht. Ein paar Mal hatten wir von der Familie eins geliehen, was inzwischen nicht mehr möglich ist.

    Aber wir hatten auch nie ein Auto und haben uns so natürlich darauf eingerichtet, z. B. bei der Suche nach einer Tagesmutter darauf geachtet, dass die zu erreichen ist. Anders herum stell ich es mir schwerer vor, denn ja, manchmal ist es mühsam und langwierig und es gehört auch ein bisschen Idealismus dazu. In den meisten Fällen sind wir aber sehr zufrieden damit. Ich will mir jetzt noch ein E-Bike zulegen, das erweitert den erreichbaren Radius dann auch nochmal.

    Ich finde in so einer Situation ist es doch wichtiger erstmal irgendwo reinzukommen, als gleich die gut bezahlte, perfekte Stelle zu bekommen. Damit meine ich jetzt nicht unbedingt unbezahlte Praktika, aber ich hab jetzt mit Masterabschluss auch erstmal auf einer E9 Stelle angefangen für die auch der Bachelor gereicht hätte. Aber es ist interessant, ich sammel Berufserfahrung und in ein paar Jahren schau ich dann weiter. Meine Kommilitonen kriegen auch nicht unbedingt mehr (liegt sicher auch am Studienfach).
    Ich würde an deiner Stelle glaube ich nochmal gezielt überlegen, was du machen willst, was du dir vorstellen kannst und welche Arbeitgeber in Frage kommen. Aber eben auch mit der Bereitschaft an manchen Punkten Abstriche zu machen.

    mein Bruder war 1 Jahr in Sambia.

    Kann mal fragen mit welcher Organisation das war wenn es dich interessiert.

    Er wohnte in einer Familie. Als er zurück kam kamen auch 2 Mädchen aus Sambia mit, die über diese Organisation ein Jahr in Deutschland leben u arbeiten konnten.

    Das ist ja cool. Das stört mich oft an diesen Freiwilligendiensten, die Einseitigkeit des Austauschs.

    Zu den Organisationen: Zu meiner Zeit (ich war nicht in Afrika) gab es im Internet viele Erfahrungsberichte und Forenberichte zu den Organisationen.
    Wenn es eine seriöse Organisation ist, sollten die aber auch Kontakt zu Ehemaligen herstellen können, oder?

    Liebe momofschniet,
    wir haben vor kurzem Nachts abgestillt. Unsere Erfahrungen und vor allem noch viele andere kannst du hier nachlesen. Ich muss sagen, es war echt hart, aber es hat sich gelohnt. Die Nächte sind für uns insgesamt erholsamer, auch jetzt wo gerade wieder mehr Unruhe drinnen ist.

    Tagsüber stillen wir weiterhin mal mehr (aktuell wieder), Mal weniger.

    Ich fand den Text von Gordon dazu hilfreich als Orientierungshilfe, findet sich auf der Rabeneltern Webseite.

    Ja, ich finde es auch schön, dass er dann morgens noch zu uns umzieht und wir noch eine Runde kuscheln können. Unser Bett ist halt auch nur 1,40 breit. Das wurde jetzt langsam doch sehr beengt. Langfristig träume ich eigentlich von so einem mega breiten Familienbett, wo dann alle je nach Lust und Laune schlafen können.

    Danke für dein Mitfiebern, es tat gut sich hier ausheulen zu können!

    Ich glaub wir haben es mehr oder weniger geschafft. Er schläft jetzt in der ersten Nachthälfte ziemlich gut, meist von sieben oder acht abends bis mindestens drei Uhr Morgens. HURRA! Wir haben ihn jetzt auch in sein eigenes Bett ausquatiert, weil wir plötzlich das Gefühl hatten, dass wir ihn eher aufwecken und er diese Nähe nicht mehr unbedingt braucht (er schläft gerade auch "allein", d. h. ohne Körperkontakt ein. Noch vor ein paar Monaten undenkbar!).

    Wenn er dann aufwacht, zieht er in unser Bett um und verlangt dort weiterhin nach der Brust. Das ist dann manchmal noch etwas unangenehm ihn weiter zu vertrösten, weil er nicht versteht, wann wirklich Morgens ist. Das mit dem "Erst wenn es wieder hell ist" ist mir jetzt im Winter aber auch zu krass. Momentan fahren wir schon im Dunkeln zur Tagesmutter, da dürfte er ja erst mittags wieder.

    Trotzdem sind die Nächte jetzt endlich wieder viel erholsamer und auch auf jeden Fall angenehmer als in den letzten Stillmonaten. Naja, am Wochenende ist Zeitumstellung. Freuen wir uns auf das nächste Chaos in der Nacht #zwinker

    Wir haben in dem Alter noch nichts spezielles gemacht. Selbst Bücher anschauen ging da ja noch nicht richtig (lieber Bücher ankauen ;)). Was ich wollte, weil wir Weihnachten auch das erste Mal zu Haus bei uns gefeiert haben, waren Adventskranz und Weihnachtsbaum. Die Lichter haben ihm gut gefallen und den Baum hatten wir auf einem Tisch stehen, so dass da auch nichts abgeräumt werden konnte.
    Wenn dir ein abendliches Ritual wichtig ist, würde ich glaube ich eine Kerze anzünden oder eben den Adventskranz und dazu was singen. Das wäre glaube ich das gewesen, was unser Kind in dem Alter schon begeistert hätte.

    Die Nächte sind weiter ziemlich fies. Ich hab das Gefühl, dass es vor allem die Krankheit ist, die uns zu schaffen macht. Er hustet halt und hat die Nase zu. Aber ich will jetzt auch nicht abbrechen und wieder stillen, weil ich das Gefühl, dass wir eigentlich schon weit gekommen sind. Die letzten Nächte hat er nur am Morgen dann direkt nach der Milch gefragt. Aber wenn er dann weint, weil die Erkältung so nervt, bin ich schon versucht ihn mit der Brust zu trösten.

    Hallo,


    danke Froschmama für deine Erfahrungen. Eigentlich sehe ich es wie du: Solche Entwicklungen kommen manchmal ganz plötzlich um die Ecke, auch nach dem man vorher schon ewig darauf gewartet hat. Allerdings bin ich momentan wirklich an dem Punkt, dass ich nachts einfach nicht mehr stillen mag. Gerade dieses Dauernuckeln am frühen Morgen macht mich wahnsinnig.


    Wir wurschteln uns hier weiter so durch. Nachdem ich das letzte mal geschrieben hatte, bin ich zwei Nächte im Gästezimmer gewesen und das hat super geklappt. Dann schlug die Krankheit nochmal richtig zu und er hat in der Nacht ganz schlecht geschlafen, ständig aufgewacht weil die Nase so zu war. Da hab ich für eine Nacht sogar nochmal gestillt. Seitdem ist jede Nacht so ein Auf und Ab. Meist hab ich mit im Bett geschlafen, bzw. einmal mit ihm im Gästezimmer. Wir müssen halt leider auch noch ein bisschen schauen, was am nächsten Tag für Termine anstehen und wer von uns Eltern fit sein muss.


    Es ist nicht mehr so dramatisch, aber er verlangt weiterhin vehement nach seiner Milch, wenn er sich gar nicht beruhigen lässt, haben wir ihm auch mal ein Milchfläschchen gemacht. Manchmal akzeptiert er Wasser als Alternative. Teilweise ist er auch ganz friedlich, aber schläft einfach nicht wieder ein. Und morgens um sechs ist er wie ein Uhrwerk und fordert MILCH, die er ja dann auch bekommt. Wir sind jetzt eine Woche dabei und die Krankheit war leider ziemlich schlechtes Timing. Ich hoffe, dass es einfach noch ein bisschen Routine braucht und die Nächte dann auch wieder ruhiger werden. Es ist für ihn ja auch Stress.

    Ich berichte einfach Mal weiter. Heute Nacht war es schon besser, also nicht ganz so dramatisch wie die vorherige Nacht. Zu Beginn ließ er sich gut mit dem Wasserbecher trösten (und schlief dann an den Becher gekuschelt ein :D). Gegen Morgen wurde es schwieriger, zum Glück war es dann irgendwann sechs, so dass ich ihn dann noch gestillt habe und wir noch ein Stündchen schlafen konnten.


    Insgesamt war es aber sehr unruhig, ein ständiges hin- und her, jammern, auch Weinen. Uff. Und ich wach halt bei jeder Umdrehung auf, während mein Mann weiterschläft. Vielleicht zieh ich die nächste Nacht doch wieder aus. Heute hatte mein Mann früh einen wichtigen Termin, da wollte ich ihm das nicht aufdrücken. Leider hat der Kleine jetzt auch noch ein bisschen Schnupfen, was den Schlaf nicht besser macht...

    Naja, aber zumindest war es eine Art Fortschritt. Ich hab jetzt das Gefühl, dass wir es schaffen können, während ich mich vor zwei Tagen wirklich noch gefragt habe, wie das je klappen soll.


    Achja, mein Sohn ist 18 Monate und ich hab ihm schon auch immer wieder erklärt, dass es jetzt Nachts keine Milch mehr gibt. Ob es hilft weiß ich natürlich nicht, aber es fühlt sich ehrlicher an.

    Ja, die Gründe für die Verweigerung sind sicher vielfältig. Bei uns ist es glaube ich eine Mischung aus Langeweile bzw. im Spiel sein und selber machen und entscheiden wollen. Heute hat er sich endlich mal alleine aufs Töpchen gesetzt. Das konnte er vorher noch nicht, obwohl ich immer dachte, dass er es von der Motorik usw. schon schaffen müsste.

    Insgesamt gab es in den letzten Tagen immer mal Erfolgsmomente, wo ich dann schmunzelnd an meine Klagen hier denken musste. Also von Trocken sein, sind wir noch weit entfernt, aber ich versuch mich jetzt wieder mehr auf die positiven Momente zu konzentrieren und ihn nur darauf hinzuweisen, wo das Pipi landen sollte.


    Xinaii , ich verstehe deinen Frust auch. Besonders wenn man das Gefühl hat, das Kind könnte doch eigentlich. Die Berichte sind wahrscheinlich insofern schon beschönigend, als das die "Erfolgreichen" vielleicht eher Lust haben davon zu erzählen, als die "Gescheiterten". Ist zurück zur Windel denn eine Option für euch? Falls nicht, könnte ich mir aber auch vorstellen, dass es einfach noch irgendwann in nächster Zeit klickt und er dann auch zuverlässiger wird. Es ist ja auch einfach ein großer Schritt für die Kleinen.