Beiträge von Indian Summer

    Woher denn auch? Ich mach meinen Job am NRW-Gym jetzt seit 23 Jahren und ich habe 4 definitiv hochbegabte Sus unterrichtet, die so dermaßen unterschiedlich gestrickt waren, dass ich daraus nicht viel ableiten kann. Einschlägige Literatur gibt es en Masse, aber für den Schulalltag nutzbar ist das alles kaum. Und da 99,9% meine Sus nicht hochbegabt, aber auch vielfältig sind, ist meine Zeit begrenzt, mich da theoretisch vorzubilden.

    #weissnicht Wenn man sich die Standarddefinition anschaut (und ggf. noch berücksichtigt, dass hochbegabte Kinder am Gymnasium vermutlich etwas häufiger sind), müsstest Du aber weit mehr als 4 hochbegabte Schüler/innen im Laufe Deiner Lehrerinnenlaufbahn in Deinen Klassen gehabt haben.

    Es fallen doch aber nicht alle hochbegabten Schüler und Schülerinnen (in welche Richtung auch immer) auf. Und wenn alles läuft, fragt man doch nicht nach dem IQ.

    Vieles wurde schon genannt.

    Bei uns war in dem Alter noch "Kuh und Co" sehr beliebt. Das ist so ein kleines Spiel von Ravensburger und ist fast wie eine Vorstufe zu Kniffel. Man muß mit 5 Würfeln verschiedene Tierkombinationen würfeln, die auf Karten abgebildet sind. Wir haben uns da verschiedene Regelwerke erstellt, z.B. der erste, der 6 Karten hat, hat gewonnen; oder jeder zieht 5 Karten und wer die zuerst alle erwürfelt hat, hat gewonnen; oder wir haben von vornherein nur mit weniger Karten gespielt oder auch mal mit allen, das dauert dann aber womöglich lange. Vor jedem Spiel haben wir uns auf ein Regelwerk geeinigt. Manchmal haben wir auch nach der beigelegten Spielanleitung gespielt. Das Spiel haben wir jetzt bestimmt seit 6 Jahren in Benutzung.


    Zu Ubongo: Ich liebe das Original-Ubongo und bin da auch sehr schnell. Deshalb haben wir da unserer ersten Tochter zum 5. Geburtstag die Junior-Variante geschenkt. Sie hat dann einfach die Karten vom Juniorspiel genommen und mit mir das Originalspiel gespielt. Das war einfach fairer. Sie ist aber dann auch sehr schnell auf meine Version umgestiegen.


    Außerdem haben wir ein Pippi-Langstrumpf-Bingo, das hat sie auch schon mit 4 oder 5 Jahren sehr gerne gespielt.

    Wir haben hier mit Linicin behandelt, immer 2x im Abstand von10 Tagen. Das ist auch mit Dimeticon.

    Zwischendurch haben wir nur ausgekämmt, entweder trocken mit dem Kämmen aus dem "Bug Buster Kit" oder eine normale Haarspülung ins Haar gegeben und dann mit dem Läusekamm ausgekämmt.

    Wenn man konsequent mit den Kämmen aus dem Bug Buster Kit auskämmt, könnte man auch ohne ein Läusemittel auskommen. Jedenfalls behauptet das die Anleitung in der Packung. Wir haben uns das aber noch nie getraut, sondern es nur für die Zwischendurch-Behandlung benutzt bzw. zur Kontrolle wenn aus der Schule ein Läusealarmzettel kommt.

    Hier höre ich das gerade auch von ganz vielen, weil meine Kinder das auch gerade machen: Logopädie gleichzeitig zum Beginn der Zahnspangenbehandlung. Bei meinen Kindern hat uns die Logopädin sehr gut gezeigt und es leuchtete uns ein, dass es nötig ist.

    Allerdings hatte mein Mann vorher gegoogelt und dabei herausbekommen, dass die eine Sache, die bei unseren Kindern korrigiert werden muss, in Asien zum Beispiel ganz häufig z.T. nur mit Logopädie (weil viel günstiger) oder eben begleitend mit Logopädie behandelt wird. Und damit verkürzt sich meist die Tragedauer der Zahnspange. Deshalb waren wir sehr droh, dass wir dafür eine Verordnung bekommen haben.

    Ich sehe es auch so wie Trin: es werden immer mehr Zusammenhänge erkannt und dann können die auch anders behandelt werden als zu unserer Kindheit.

    Ich habe darüber nochmal nachgedacht und sortiert, was ich über diese Musiker-Geschichte weiß.

    An der Hochschule, an der ich studiert habe, lehrt ein Neurologe, dessen Forschungsgebiet die fokale Dystonie ist. Ich hatte bei dem auch Seminare und da hat er auch etwas darüber erzählt, natürlich so, dass es für Musiker verständlich ist. Aber das ist schon so lange her.

    Bei der fokalen Dystonie ist es so, wenn ich mich richtig erinnere, dass die Bewegung dann einfach gar nicht mehr funktioniert.

    Ich habe das dann bei einem Kommilitonen mitbekommen. Bei dem war es eine Bewegung in einer bestimmten Strichrichtung auf dem Cello (ist jetzt nur ein Beispiel) und dann auch nur auf an einer bestimmten Stelle am Bogen (für die Musiker bzw. Streicher hier: z.B. nur im Aufstrich und dann auch nur in der Bogenmitte, oder z.B. bei Pianisten nur beim Tonleiter aufwärts spielen), also nur ein kleiner Ausschnitt aus der Bewegung. Aber dann eben immer. Egal ob langsam oder schnell gespielt. Als ob für diesen kurzen Teil der Bewegung die Kontrolle abgegeben wurde.

    Je nach Situation kann es, wie erwähnt, mit Botox behandelt werden. Denn werden bestimmte Bereiche "lahmgelegt" und die Bewegung kann wieder kontrolliert werden. Inwieweit das langfristig so behandelt wird, weiß ich nicht. Kommt wahrscheinlich auch auf die Lebenssituation an.

    Der Kommilitone konnte zum Glück im Nebenfach auch sehr gut, das Pflichtfach Klavier, und konnte dann das Hauptfach von Cello zu Klavier wechseln. Da funktionierten alle Bewegungen ohne Probleme.

    Angeblich ist dabei noch auffällig, dass es häufig sehr gute Musiker betrifft, die wirklich richtig außergewöhnlich viel geübt haben.

    Hier in Niedersachen gibt es ja keine Lehrmittelfreiheit. Wir können aber die Bücher (nur Bücher, in die nichts geschrieben wird) von der Schule leihen, gegen Gebühr natürlich. Oder eben alles selber kaufen.


    Der Atlas muss auch selbst gekauft werden, man kann ihn nicht leihen. Auch an der IGS in der gleichen Stadt ist das so geregelt.

    Ich denke, in 2 Jahren werden wir auch einen zweiten Atlas kaufen müssen. Im Moment liegt er immer im Spind in der Schule. Aber ob man einen zweiten Schlüssel für den Spind bekommt damit die Kinder sich den teilen können? Und ob beide Kinder dann immer dran denken, den zurück zu legen, wenn sie ihn für Hausuafgaben mitgenommen haben?


    Ich musste ja früher den alten Diercke von meinen Geschwistern benutzen, die waren allerdings 8 bzw. 10 Jahre vor mir in der Schule. Meine Eltern wollten einfach keinen neuen für mich kaufen. Das fand ich ziemlich blöd, denn ich bin 1987 in s Gymnasium gekommen, und ein paar Jahre später war der einfach überhaupt gar nicht mehr aktuell. Obwohl natürlich die Atlanten der Mitschüler, die 87 einen gekauft haben dann auch veraltet waren. Wir sie aber trotzem die ganze Oberstufe benutztz.


    Ich habe mir dann tatsächlich nach dem Abitur nochmal irgendwann einen eigenen Diercke-Atlas gekauft, weil ich Atlanten einfach total gerne mag und ich schaue da auch noch oft rein.

    Wir sind hier in einer Kleinstadt, mit Berlin nicht zu vergleichen. Trotzem muss ich mich auch auf mein Kind verlassen können. Wir haben oft einfach auch gesagt, "fahr bis zu der Laterne", "warte neben dem roten Auto", "bleib bei der Mülltonne stehen" usw. Irgendwie fanden das beide Kinder gut und haben immer gerne auf uns gewartet wenn wir langsamer waren.

    Ludowica , Fru Möller Mölleri ist so toll! (Ich weiß leider nicht, wo ein dänisches ö am Computer zu finden ist) Da waren wir vor 2 Jahren des öfteren zum Einkaufen und Kaffee trinken :)


    Wir waren jetzt ein paar Mal an der Nordsee, immer irgendwo am Ringköbing Fjord und einmal an der Ostsee. Mit gefallen beide Seiten.


    Wir haben auf über fejo.dk gebucht.

    Zwei Mal hatten wir richtig tolle Gärten, mit Schaukeln und Sandkasten, das war echt Gold wert. Das kann man eigentlich immer gut auf den Bilder bei den Hausangeboten sehen.


    Ich bleibe lieber auf dem Festland, weil wir auch gerne mal Tagestouren machen, die etwas weiter gehen. Und die Kinder wollen immer ins Legoland.

    Die Radwege fand ich immer ziemlich gut ausgebaut.

    Ich staune gerade über diese Beiträge.

    Wir müssen/mussten in der Grundschule pro Schuljahr höchstens 10€ in die Klassenkasse zahlen. Bei der großen Tochter war das immer zum Schuljahresbeginn. Bei der kleinen Tochter wird es nur bei Bedarf eingesammelt. In diesem Schuljahr z.B. bisher noch nicht, evt dann zum Halbjahr.

    Und daraus werden nur Dinge bezahlt, die dann auch jedes Kind erhält, wenn es z.B. ein bestimmter Stift für alle sein soll, das Material für den Adventskalender, Beträge für Theaterbesuche o.ä.

    Die Kasse wird eigentlich von den Elternsprechern verwaltet. Wir haben aber auf den jeweiligen Elternabenden beschlossen, dass die Klassenlehrerin die Kasse übernimmt.


    Ich finde 30€ echt zuviel. Und ich finde es auch nicht passend, daovn Gehörschutz anzuschaffen, der in der Schule verbleibt. Da finde ich, dass da eher der Förderverein (falls es einen gibt) gefragt ist oder das über das Budget der Schule angeschafft wird.

    Ich bin da ganz Deiner Meinung, nur leider habe ich noch keine guten Argumente, die Du da vorbringen könntest.