Beiträge von asreileeth

    Ich bin mir nicht sicher, wie die Kinder in der 6. Klasse vorgehen sollten, aber im Grunde kann man ja x auch durch unbekannt ersetzen. Und dann so lange rechnen, bis nur eine Lösung über bleibt.

    In diesem Fall : 15 und 75 wegkürzen.dann kommt raus :*/5 x 1/63=4/35.

    5x63 ist 315. Jetzt muss * also 4x315/35 sein und somit 36. Wenn ich mich nicht grad verrechnet habe.

    Ich werfe einfach mal ein, dass all die schönen Vereinbarungen und Betreuungsmöglichkeiten nichts bringen, wenn man ein krankes Kind hat.

    Meine große hatte 4(! nix mit "nachm ersten Winter ist das schlimmste überstanden") Winter lang chronisch obstruktive Bronchitis. Teils ging sie in den Kiga, halt vollgepumpt mir Medikamenten, die gab es ja eh dauerhaft, teils blieb sie zuhause, weil sie zu schlapp für alles war.

    Im ersten Winter: 4 Wochen zuhause, weil nix ging, danach OP, dann nochmal 4 Wochen zuhause. War nett, doch *ironieoff* (hab dann Urlaubssemester genommen, weil ich schlicht nicht wußte, wie das sonst gegangen wäre).

    Die kleine war dann so gesehen robuster, die hat dafür jedesmal ne MOE bekommen, mit Bindehautentzündung obendrauf.

    Und ein Kind mit MOE, Scharlach, MD und anderen Nettigkeiten kann man nicht der Nachbarin/Tagesmutter/sonst wem aufs Auge drücken.

    Im Grunde kenn ich aus meinem Bekanntenkreis nur die Möglichkeiten:

    - einer der Elternteile macht Heimarbeit (shit happens, wenn das nicht möglich ist) - was nicht geschafft wurde, wird abends/am Wochenende nachgearbeitet, zur Not verdrückt man sich sonstwohin, damit man in Ruhe arbeiten kann, der andere muß in der Zeit halt betreuen.

    - die Großeltern helfen (shit happens, wenn es keine gibt oder zu weit weg oder sie selbst noch Vollzeit arbeiten)

    - die Arbeitszeit wird auf irgendeine Art und Weise so lange reduziert, bis es irgendwie funktioniert (also Hausfrau/mannmodell, Teilzeit für einen oder beide in zig erdenklichen Varianten, ich kenne auch inzwischen 2 Paare, die beiden so schichten, dass einer das Kind betreut und der andere arbeitet, einer frühs, einer spät/nachts eben. Das geht bei dem einen paar ganz ohne Kiga, weil Krippe viel zu teuer, bei dem anderen lag es an den Arbeitszeiten, die so gar nicht kiga-kompatibel waren) und/oder die Betreuungszeiten aufs maximum erhöht (45+50h Kita+Aupair hab ich auch schon gesehen).

    Und dann muß man irgendwie durch. In der weiterführenden hat sich das meiste normalerweise erledigt (Ausnahmen bestätigen die Regel und so)... Die Grundschule muß man dann möglichst nach der umfangreichen Nachmittagsbetreuung aussuchen und beten, dass man einen

    ganz kurz - ich find hier den Beitrag mit "zu viel Entscheidungsspielraum" gut, hätte bei uns gepaßt.

    Hinzu kam, dass Kind groß sich erstens abends ordentlich auspowern mußte (aber nicht direkt vorm ins Bett gehen) und zweitens eh nicht ruhig liegen konnte. Hieß - ich hab vorgelesen, Kind hat neben mir geturnt. Kind klein war ganz anders, S. ging schon recht früh freiwillig ins Bett mit der Ansage "bin müde" und dann lag sie auch wirklich ruhig da. Bei J. völlig undenkbar, sie fiel erst um, wenn sie todmüde war und vorher gab es schlicht nix, was sie dazu gebracht hätte, ruhig zu liegen. Ich hab dann oft Rücken oder Füße gekrault, so neben dem Vorlesen... das führte manchmal (aber auch nicht immer) zu mehr Ruhe.

    Und dieses "das! nein, das andere!" - das ist das Alter :-)

    Man kann ja auch am Meer Besichtigungen machen. Toskana z.B., da haben wir immer abwechselnd nen Tag gebadet und am nächsten Tag ne Stadt angeguckt. Ein Campingplatz (wir sind keine Camper, aber es gibt eigentlich auch immer Ferienwohnungen) hat für mich schon den großen Vorteil, dass die Kids sich da frei bewegen können und eben auch den Bewegungsdrang ausleben. Minidisko und Kinderclub haben meine dabei immer konsequent ignoriert :-)

    Letzten Sommer waren wir in der Normandie. Nicht überlaufen, wunderschön, mit Ausflugsoption nach England.

    Was ich auch empfehlen kann - Salzburger Land, bzw. generell Österreich. Da gibt es oft eine Card (z.B. eben die Salzburger Land Card), mit der man viele Schwimmbäder, Museen, Seilbahnen usw. kostenlos einmalig oder mehrfach nutzen kann. Ist sehr familienfreundlich.

    Im Salzburger Land waren wir mehrmals in Flachau, da gibt´s mehrere Thermen und Schwimmbäder in erreichbarem Umkreis, den Geisterberg (für Grundschulalter imho super), Liechtensteinklamm, den einen Berg bei Wagrain (da mußte es einen kleinen Hochseilgarten geben, wenn ich nicht daneben liege), Burg Hohenwerfen mit Greifvogelschau, Eisriesenwelt, Sommerrodelbahn, Minigolf, Bogenschießen, man kann Bergbaustollen besichtigen, Gold waschen und nach Salzburg fahren. Und natürlich wandern gehen, es gibt auch tolle Familienwanderwege.

    Wir haben da 10-12 Tage immer ruckzuck rumbekommen und unsere Kids würden jetzt (mit 14 und 8) jederzeit sofort wieder hin.

    Alternativ Südtirol, ist wärmer, aber teurer.

    Mir ist grad (Miamaria hat mich mit Mathe drauf gebracht) noch was eingefallen, ich weiß aber nicht, ob ich da aufm Holzweg bin, da ich den Stoff der Mittelstufe generell nicht besonders gut kenne (bin in Deutschland erst ab der 10. Klasse eingestiegen).

    Hier in Hessen gab´s gerade eine landesweite Mathe-Vergleichsarbeit.

    Die wird, so weit ich es weiß, von allen Schulen geschrieben, jeweils von der 8. Klasse. Dran kommen die kompletten bis dahin durchgenommenen Themen.

    Es gibt 3 unterschiedliche Arbeiten, Gym, Realschule, Hauptschule (oder eben unterschiedliche Lernniveaus an der Gesamtschule).

    Die Aufgaben und Lösungen stehen im Internet (wer mag: http://www.mathematik-wettbewerb.de/mwschulportal_2.0/)

    Wenn ich mir diese angucke, dann sehe ich deutliche Unterschiede zwischen den Aufgaben der Realschule und des Gymnasiums (von der Hauptschule fangen wir gar nicht erst an).

    Meine Frage wäre jetzt - wo werden diese Unterschiede dann aufgeholt, damit ein Kind mit Realschulabschluss nach der 10.Klasse in der Oberstufe gut klar kommt? Mit der 2. Fremdsprache dürfte es ja so ähnlich sein? Und mit den Naturwissenschaften vermutlich auch?

    Ich hab von zig Jahren in Bayern Abi gemacht, da waren Übertritte aufs "normale" Gym nach der 10. Klasse RS sehr selten und diese Schüler haben sich ziemlich schwer getan. Viele sind aber auf die FOS gegangen und haben Fachabi gemacht. Auch hier - entspricht der FOS-Stoff in Mathe dem des Gymnasiums?

    Mir geht es jetzt explizit nicht um die Frage, ob man alles davon braucht (das ist später garantiert nicht der Fall, aber man muß da eben im Studum je nach Fach schlicht durch). Ich weiß, dass bei mir im Studium (FH, also hohe Quote von Studenten mit FOS- oder BOS-Abi) Mathe vielen schwer fiel, aber ich kann nicht beurteilen, ob das daran lag, dass die Grundlagen anders waren oder an den Leuten selbst (und vergleichen kann ich schon dreimal nicht, da, wie gesagt, die ersten 10 Schuljahre in einem völlig anderen Schulsystem verbracht).

    Wenn ich ehrlich bin, find ich diese ganze Schulthematik zum davonrennen.

    Wenn man ein relativ... naja... wie formuliere ich das ... S. ist auch so eins... angepaßtes und pflegeleichtes, sehr unauffälliges Kind hat, mit ausreichend Eigenmotivation, dann kommt das Kind vermutlich fast überall gut durch. Allerdings sind imho die wenigsten (oder zumindest nicht allzu viele) Kinder so.

    Wenn ich z.B. Bergsee direkt vor mir lese, meine Schwester hat sich damals auf der Hauptschule nicht nur einmal geprügelt, weil doofe Kommentare von "Einheimischen" kamen, die sich für was besseres hielten, ich wurde aufm Gym eigentlich in Ruhe gelassen. Freunde in dem Sinne hatte ich allerdings auch nicht.

    Hier in der Dorfgrundschule spielt Migrationshintergrund überhaupt keine Rolle, das interessiert die Kids nicht groß. Kann natürlich auch daran liegen, dass der Anteil deutlich unter 90% liegt, was weiß ich... Gemobbt wurde trotzdem, da spielen eher Faktoren wie Brille, lange Haare bei Jungs und andere Punkte ne Rolle - und vor allem die Unfähigkeit der Lehrerin, das ganze mal zu unterbinden, bei der kleinen gibt es da überhaupt keine Probleme in diese Richtung.

    Auf der weiterführenden.... J. Klasse (Gymnasialstufe) ist gut durchmischt, da ist alles vertreten und so weit ich das weiß, gab es da bisher in 3,5 Jahren keine Probleme/Vorfälle/whatever (auch hier, der Klassenlehrer der ersten Jahre hat nen guten Job gemacht). Den Kids ist es schlicht egal, ob jemand weiß, schwarz, grün gepunktet ist oder blaue Haare hat. Man kann da so verschroben sein, wie man will, damit wird man zwar nicht zu der angesagten Clique gehören, aber man wird akzeptiert, in Ruhe gelassen und hat seine Nische. Der Freundeskreis meiner Großen (selbst Sorte "gern mal grün gepunktet und aus Prinzip anders") besteht aus lauter solchen Kandidaten, da haben sich welche gefunden. Und ich find´s echt gut so. Und weiß aus den Erfahrungen im Bekanntenkreis und von J.s Erzählungen, dass man in der Verbundsstufe mit dem Strom schwimmen sollte, wenn man halbwegs ohne Mobbing durch die Schulzeit kommen will.

    Unsere Schule ist dabei ne stinknormale 08/15-Stadtschule, gibt nur die eine, da gehen halt die meisten Kinder hin. Die Ausnahmen kommen auf eine Privatschule oder ein Elitegymnasium. Wir wohnen an der Grenze zur anderen Stadt, aus unserem Ortsteil gehen einige Kinder auf ein anderes Gym (auch nicht wirklich elitär,hat aber ein anderes Einzugsgebiet) , da ist das ganze auch eher... kompliziert. Alles super, wenn man mit dem Strom schwimmt, weniger gut, wenn man ein etwas anderer Typ ist. Gym ist so gesehen noch lange keine Rettung, wenn man dies und jenes vermeiden will.

    In unserem Fall war die Entscheidung alles andere als leicht. Ob sie richtig war - sehen wir in einigen Jahren. Eine bessere Alternative gab es nach dem heutigen Stand der Dinge aber schlicht nicht. Und genau darum geht es mir, ich kann in der Theorie vieles gut finden, wie eben gemeinsames Lernen für alle, aber in der Realität ist vieles anders und ich möchte meine Ideale und Wunschvorstellungen nicht auf Kosten meines Kindes ausleben. J. wäre auf der Verbundsstufe kreuzunglücklich geworden.

    Das schließ ich eigentlich aus, sie ist da wirklich sehrsehr unproblematisch. Geht gern zur Schule, mag ihre Lehrer, versteht sich gut mit der Klasse, ist beliebt, Noten sind gut, lernen muß sie dafür wenig, Zeit zum spielen ist auch genug, sie macht auch Sport und ist fit, also nicht irgendwie dauermüde z.B....alles im grünen Bereich also... nur wachsen will das Kind irgendwie kaum...

    Darf ich mal fragen, wie groß sie vor 2-3 Jahren war, was kam denn da pro Jahr so dazu? Und schon immer klein oder erst in den letzten Jahren?Meine kleine war bis Ende Kindergarten eigentlich immer im Rahmen, also nicht wirklich groß, aber auch nicht die kleinste. Und jetzt merk ich, wie die Freundinnen an ihr vorbei ziehen. Sie wächst schon, aber gefühlt extrem langsam, ist inzwischen deutlich die klassenkleinste (allerdings immer noch um die 125cm mit 8,5 Jahren, die Freundinnen sind teils schon an die oder über 140cm) und bei uns gab es vielleicht 2cm Zuwachs...ich tröste mich immer noch mit einem Wachstumsschub, aber irgendwie will und will er nicht kommen. Einerseits will ich da keine Panik verbreiten, andererseits weiß man ja nie... die große war in dem Alter locker 10cm größer.

    Weisst, es kommt dermaßen auf die Lehrer an, dass man vermutlich die absolut beste und tollste Schule aussuchen kann und das Kind wird trotzdem nicht glücklich damit, weil´s mit dem Lehrer nicht klar kommt. Seh ich an meinen beiden, die gleiche Dorfgrundschule, die gleichen kleinen Klassen, das gleiche Konzept, schöne Räume, neues Gebäude. Die große war kreuzunglücklich, die kleine ist inzwischen in der 3., liebt ihre Klassenlehrerin sehr und geht immer noch gerne hin, motiviert.

    Tja...

    Ich hab kurz überlegt, ob ich was schreibe, aber ich glaube, das wäre meinem Blutdruck nicht zuträglich,

    Ansonsten bin ich bei Daroan (glaub ich...), die Lebensrealitäten sind einfach zu unterschiedlich.

    Aoide , das ist dann imho auch ziemlich schwarz-weiß, sorry, wenn es heißt, man soll über eine andere Schulform nachdenken.

    Ich hab beide Kinder an der gleichen Grundschule gehabt, bei der großen gab es regelmäßig HA-Stress, aber so was von. Und nicht nur bei uns, sondern auch bei vielen anderen Kindern, zusätzlich war die halbe Klasse im LRS-Kurs (ohne dass die Rechtschreibung davon irgendwie besser wurde). Beschwerden der Eltern über die HA-Mengen wurden abgeschmettert. Der Wechsel auf die weiterführende Schule reduzierte die HA-Menge gewaltig.

    Bei der kleinen gibt´s allermax 30% der HA, die es bei der großen gab. Gleiche Schule, andere Lehrer. Kaum überforderte Kinder, Stress nur sehr gelegentlich, im LRS-Kurs sitzen nur 2 Kinder, so weit ich das weiß... Imho ein deutlicher Unterschied.

    Wohin sollen die Kinder denn, in die Förderschule statt Grundschule? Die halbe Klasse?

    Und ansonsten ist der blöde Übertritt ein großes Thema, selbst wenn die Eltern entspannt sind. Dafür sorgen schon die Lehrer und die Freunde.

    Irene , tja, unsere Gemeinde kann das nicht finanzieren.

    Ich weiß, woanders gibt es kostenlose Betreuung (ich weiß nur nicht, wie es da mit dem Betreuungsschlüssel u.a. aussieht, hier sind die Zustände teils jetzt schon unterirdisch). Hier nicht. Und in vielen anderen Kommunen ebenfalls nicht.

    Nach der letzten Reform und Umgestaltung der Gebühren wurden die Betreuungszeiten gekürzt, nicht verlängert. Dafür bezahlt man jetzt mehr. Im Hortbereich wurde z.B. die Ferienbetreuung zusammengestrichen, bei gleich bleibenden Kosten, also mal eben ne saftige Erhöhung.

    Die übliche Hortregelzeit geht bis 14:30. Nur wenige Kinder gehen bis 17 Uhr, freitags gehen alle früher. Und das reicht für die 50h-Woche eh nicht aus, das geht sich nur aus, wenn man einen kürzeren Arbeitsweg hat und weniger als 40h.

    Wobei meine Kinder sowieso nicht kompatibel mit diesem System sind, wir haben´s versucht, es ging nicht gut, mir hätten auch kostenlose Kindergärten bis 18 Uhr nix gebracht...

    Ich hab in meinem Bekanntenkreis relativ wenige Frauen, die Vollzeit arbeiten. Und die, die es machen, jonglieren ganz schön rum.

    Da kommen die Großeltern für mehrere Wochen oder wohnen gleich direkt nebenan und nehmen das Kind nachmittags, es gibt Au-Pair, Babysitter (teils einen montags, einen anderen mittwochs usw.) und die Kinder sind oft zusätzlich lange in der Betreuung - das ist nicht immer unproblematisch für die Kinder, weil die wenigsten Kinder so lange bleiben, da die "Durchschnitts"familie halt u.a. aus jemandem besteht, der nachmittags etwas früher heimkommt/Schichten macht, dann sitzen am Ende eben 2 Kinder in der Gruppe, die immer als letzte abgeholt werden.

    Und durch oft langen Pendelwege kommt einiges an Fahrzeit dazu, die 40h sind also incl. Pausen und Fahrzeiten eher 50h. Das decken die üblichen Betreuungszeiten hinten und vorne nicht ab.

    Und ich kenn auch durchaus ein paar Frauen, die kein Problem damit hätten, paar h mehr zu arbeiten, aber dann müßte die ganze unbezahlte Arbeit durch jemand anderen gemacht werden. Und dieser Jemand ist in den wenigsten Fällen der Ehemann, weil dieser never ever bereit wäre, seine eigenen Karriereansprüche runterzufahren, um zuhause die Fenster zu putzen, die Kinder nachmittags zum Therapeuten zu fahren oder bei den Hausaufgaben zu helfen. Und wo die Männer das machen, heißt es noch lange nicht, dass alle Beteiligten damit zufrieden wären (und da nehme ich mich auch persönlich nicht aus, als mein Mann vor langer Zeit einen Tag die Woche zuhause blieb, um das Baby zu betreuen, hat er außer der Babybetreuung nix auf die Reihe bekommen, die zig Sachen, die ich nebenbei gemacht habe, blieben also komplett liegen und guckten mich beim Heimkommen vorwurfsvoll an und er sah sie nicht mal. Nein, Listen haben nicht geholfen, er hat dieses "mach mehrere Sachen parallel" einfach nicht geschafft. Das Kind war aber glücklich :-)). Man muß also bezahlt auslagern und die wenigsten machen ihren Job so gerne, dass es ihnen nix ausmacht, alles an Gehaltzuwachs (oder sogar noch mehr) in Putzfrau&Co zu investieren.

    By the way komm ich selbst aus ganz anderen Verhältnissen, da waren 2 Vollzeit arbeitende Eltern völlig normal, aber es gab sehrsehr oft eine fitte Oma in Rente nebenan oder in der gleichen Wohnung, die Betreuungszeiten waren viel länger und sehr günstig, irgendwelche Erwartungen seitens des Kindergartens und der Schule an die Mitarbeit der Eltern nicht vorhanden, Fahrdienste ebenfalls (Kind kommt alleine nicht zum Hobby? Tja, dann halt kein Hobby, fertig), Therapeutentermine sowieso. Vieles wurde durch Freunde/Nachbarn aufgefangen und die Kinder waren viel früher wesentlich selbständiger (das kann positiv und negativ sein, teils Erziehung zur Selbständigkeit, teils schlicht Vernachlässigung). Und oft genug ist die komplette Familie permanent aufm Zahnfleisch gekrochen, so ist es nicht.

    Mit diesem Background und Umfeld würd ich also bei einer Frau, die Vollzeit arbeiten möchte, zwar nicht fragen, was ihr Mann davon hält, aber bei einer AE davon ausgehen, dass es schlicht finanziell bedingt ist (und da bin ich ganz bei happy spider im Beitrag 41, das ist verdammt viel) und bei einer Frau mit Mann/Partner(in) wohl vermuten, dass sie ihren Job sehr mögen muß oder es ebenfalls finanzielle Gründe haben wird. Denn wer bürdet sich schon freiwillig (zu) viel Arbeit auf, wenn es nicht sein muß?

    Das Traummodell vieler Paare würde wohl auf Teilzeit für beide hinauslaufen, wenn die Finanzen und die Strukturen der Arbeitswelt nicht wären (und japp, teils auch die fehlende Bereitschaft einiger Väter, sich bei den unbezahlten Tätigkeiten ausreichend einzubringen).

    Gefühlt werden die Modelle langsam vielfältiger, aber es ist noch ein seeeehr langer Weg.

    Ich hätt mich eher über "Freizeitpark" gewundert, weil das nach reiner Vergnügungsfahrt klingt und sowas imho nicht als Klassenfahrt durchgeht...

    Ansonsten gab es hier schon in der 5. Klasse eine Klassenfahrt, da haben die Kinder auch in Bungalows gewohnt, ich glaub, 2-3 Zimmer mit je 4 Kindern pro Bungalow, die Lehrer waren dementsprechend nicht in jedem Bungalow mit untergebracht. Find ich nicht weiter tragisch.

    Verschiedene Etagen im Hotel o.ä. sind ja auch nicht unüblich bei größeren Gruppen...

    Ich hatte selbst für damalige Verhältnisse (Anfang der 90er *g*) früh einen eigenen PC zusammengespart und sehe das Ganze daher lockerer.

    Die Kids durften ziemlich früh an den Familienrechner oben (es gab nen eigenen Acc, da kann mit den kritischeren Daten nicht viel passieren), J. hat sich dann mit 10 oder so ein eigenes Tablet gekauft.

    Mein Schleppi ist eher "meins", das brauch ich und das wird daher auch nicht geteilt - aber eh gibt genug andere Rechner in diesem Haus.

    S. nutzt seit 1,5 Jahren ein Tablet, sie spielt damit gelegentlich bißchen was, im Winter etwas mehr, im Sommer so gut wie gar nicht, meist ist sie mit Freundinnen unterwegs, Treffen, Sport, Spielen, Pool. Ich könnte grad nicht mal sagen, wo das Tablet liegt, fliegt wohl irgendwo im Zimmer rum - Zeitbeschränkung ist da total sinnlos. Praktisch ist es auf längeren Autofahrten z.B.

    J. hat seit nicht ganz einem Jahr ein altes Laptop von uns im Zimmer stehen, das wird hin und wieder mal genutzt. Sie spielt kaum (und wenn, dann eher aufm Handy oder Nintendo), eher werden Youtube-Videos geguckt, da gern Anleitungen für sonst was (basteln, backen, malen), geschrieben, Bilder bearbeitet, überhaupt Bilder gesichert, Texte geschrieben.

    Das Handy wird deutlich exzessiver genutzt. Sie fotografiert gern (eher Landschaften, Nahaufnahmen usw., wenig Selfies), mit Freundinnen wird nimmer telefoniert, sondern nur die WA-Gruppe genutzt, sehr viel Musik gehört und auch Videos geguckt (dafür weiß ich gar nicht mehr, wann Kind das letzte Mal alleine was im TV geguckt hat, also außer den Filmen mit uns zusammen)

    Gern mal sinnfreies *g* Zeug bei youtube, aber dazwischen Videos zu aktuellen Themen, über die man dann auch diskutieren kann. Die Medienkompetenz schätz ich als überdurchschnittlich ein, wir reden oft über Werbung, Beeinflussung durch die Nachrichten, Statistiken, gestellte Szenen usw. und Kind ist da wirklich fit, da bin ich immer wieder positiv überrascht.

    Und ob jetzt PC oder Handy, macht da imho nicht so den Unterschied. Würden die Kinder in einer Tour nur noch spielen oder eben Videos gucken, würd ich da mal wieder ein Gespräch über Nutzungszeiten führen, im Moment gibt´s keinen Bedarf.

    bei uns sind´s zu meinen Eltern 500km, zur Schwiegermutter weniger, der Schwager wohnt nochmal ganz woanders.
    Es ist okay so. Meine Kids sind längst aus dem gröbsten raus.
    Und zumindest mein Verhältnis zu meiner Mutter ist auf diese Entfernung gut. Würde ich so nah dran wohnen, dass Mithilfe möglich wäre, würde sie sich gleichzeitig zu viel einmischen. Das ist dann die Kehrseite der Medaille und diese möchte ich nicht haben. Insofern - ich würde nicht in der Nähe wohnen wollen. So um die 100-150km wären schön, weil die langen Fahren wirklich schlauchen und Besuche so nur über die Feiertage möglich sind, aber das Leben ist kein Wunschkonzert.
    Und klar, für die Kinder wäre es schon schön, wenn sie öfter Zeit mit Großeltern verbringen könnten, aber die beiden sind beruflich noch ziemlich eingespannt und haben genug zu tun. Wir haben uns halt so eingerichtet, ich hab inzwischen ein kleines Netzwerk unter Freunden, da kann ich die Kids im Notfall unterbringen und dafür auch die anderen Kinder nehmen und s.o. - die Zeit, wo man unbedingt Betreuung gebrauchen kann, geht auch mal rum, ich merk grad in den letzten Wochen, wie selbstständig selbst S. inzwischen ist...

    ich weiß nicht... klar, mit dem Auto kann ich auch im Stau stehen oder in mehreren, aber irgendwie bin dann halt nicht so abhängig von Umstiegszeiten und weiteren Verbindungen.
    Letzten Herbst dachten wir uns, okay, Trip in die Großstadt, nur einmal umsteigen (die Risiken, den Bus zu verpassen bzw. bei der Rückkehr, weil WoE, gar nicht erst einen zu bekommen, haben wir schon in weiser Voraussicht minimiert, durch P&R direkt am Bahnhof), um die 5h Fahrtzeit und vor Ort sind die Öffis sinnvoller als Auto, wir nehmen die Bahn.
    Zum Glück waren wir rechtzeitig am Bahnhof, denn durch zig Bauarbeiten auf den Gleisen (ähm ja, wochenlange Bauarbeiten, nix akutes), fuhren alle Bummelzüge mit teils einer Stunde Verspätung. Und nix davon stand auf der Bahnseite... Statt unserem haben wir also den genommen, der vor 30min hätte fahren sollen und dann nochmal 30min Verspätung hatte und haben grad so den Anschluß geschafft.
    Rest war okay...
    aber gut, ich saß auch damals nach Eschede am Bahnhof fest und mußte einmal quer durch Deutschland, dagegen ist alles andere recht easy (allerdings ist das imho ein ziemlich Unterschied, ob man alleine oder mit Kindern fährt...)