Beiträge von Ohnezahn

    Ich finde wenig Dinge so bescheuert wie "Mädchen sollen einen männerdominierten Beruf anschauen und Jungs einen weiblich dominierten". Für Jugendliche, denen es idR am Herzen liegt, Teil der Herde zu sein und zu bleiben, macht man daran erst fest, welche Berufe vielleicht für den Girls- oder Boysday taugen - aber allein dadurch niemals ernsthaft für danach.

    Ich würde das in Zukunft auch boykottieren. Das Kind soll sich was aussuchen, was es interessiert und wo es mal reinschauen will - Ende.


    Ich würde das Kind anrufen und nach dem Ansprechpartner fragen lassen und mit dem Kind zusammen eine eMail-Bewerbung schreiben.

    Ich bringe auch Mäuse zur 25km entfernten Tierärztin. Aber nur zu der, bei denen in der Nähe wüsste ich nicht, was die damit anstellen. Was die schon alles an verletztem Viehzeug von uns gebracht bekommen hat ... Ein halbes Dutzend Mäuse, eine Ratte, zwei Kaninchen, vier Igel, ein dreibeiniges Rehkitz (hat überlebt!) sowie einen alten Fuchs mit verdammt mieser Laune.

    Ausnahme: Kleine Tiere, bei denen man auf den ersten Blick sieht, dass keine Chance besteht PLUS gute Voraussetzungen, das Tier schnell töten zu können. Eine Taube im Park würde ich vermutlich nicht selbst töten können, eine Taube im Stall, wo ich eine Schaufel finde, dagegen schon.

    Leidend liegen lassen geht gar nicht.

    Kommt darauf an.

    Ich kenne das in dem Alter gar nicht mehr, schon ab der U8 bleibt bei unserem KiA die Unterwäsche dran. Allerdings hat der Hodenhochstand und Phimose dann auch zuvor bereits ausgeschlossen oder fragt bei den Eltern eben ab. Bei Bobby hat er nicht mal U7 mehr hingefasst, sondern ihn und uns gefragt und dann nur kurz unter die Unterhose geschaut.

    Daher würde ich sagen: Wenn bislang nichts auf ein derartiges Problem hindeutet, würde ich mir die Untersuchung schenken. Falls doch, dem Kind erklären, warum es ganz wichtig ist und durchgeführt wird.


    (Ich fürchte mich gerade sehr vor der U8. Wir haben die akute "Guck mal, mein toller Pimmel!"-Phase #angst#freu Der wird sich nie wieder anziehen wollen.)

    Meine Tochter hat die Grundschulzeit auf einer Förderschule, Förderschwerpunkt Lernen, verbracht und wenn ich könnte: ich würde den Kleinen sofort dort anmelden.

    Sie ist jetzt auf eigenen Wunsch auf die Gesamtschule gewechselt und macht das dort auch ganz prima - wir haben aber auch den Hauptgewinn an Lehrern - an denen steht und fällt Inklusion - und die spezialisierten hat man halt auf den Förderschulen.

    Unsere weiterführende Förderschule ist in Sachen Ausbildungssuche wesentlich engagierter als jede Regelschule. Es gibt viel mehr Praktika und intensivere Hilfestellung für jeden einzelnen, außerdem gibt es mehrere Unternehmen, die gezielt unter diesen Schülern nach Azubis suchen: um sie zu unterstützen, aber auch aus Überzeugung und aus guten Erfahrungen heraus. Weil die entscheidenden Grundlagen sitzen.


    Meine Tochter ist ja erst in der 5 und die Entwicklung ist noch ganz offen. Ich kann mir aber gut vorstellen, sie zur 8 eventuell wieder wechseln zu lassen, weil ich auf die Vorteile in Sachen Berufsberatung und Ausbildungssuche ungern verzichten würde.


    Aber das hängt natürlich alles immer an der Schule. Stell daher deine Fragen, nenn deine Bedenken und lass dir alles genau erklären.

    Zu Fireman Sam ...

    ich finde die Serie ziemlich genderneutral. Ja, Sam ist ein Mann und der Held, aber die Serie verfügt zumindest in den neueren Staffeln über eine Menge starker Frauenfiguren. Penny z.B. fährt nicht aus Zufall den Einsatzleitwagen Venus. Sie ist auch die einzige im Team, die tauchen und skifahren kann und wann immer Sam in Schwierigkeiten gerät, löst Penny das.

    Auch unter den wichtigeren Nebenfiguren gibt es ein paar starke: Mandy und Hanna z.B. und bei den Zwillingen ist Sarah die sportliche Draufgängerin und James der Vorsichtige.

    Das Thema "Mädchen können das nicht" wird auch in einigen Folgen ziemlich auseinandergenommen.


    PJ Mascs Pyjamahelden ist da auch ganz nett - drei Kinder verwandeln sich in die Superhelden "Eulette", "Cat Boy" und "Gecko". Zwar sind es zwei Jungs und ein Mädchen, aber die Stärken und schwachen Momente sind sehr gleichmäßig auf alle drei verteilt, und die Antagonisten sind etwa zur Hälfte Jungs und Mädchen.

    Bobby findet Eulette am tollsten - die kann fliegen :) 

    Meine Erfahrung:

    Ein wirklich optimal gebundenes Tuch ist das trägerfreundlichste, was es gibt.

    Allerdings war ich selten bereit, so viel Zeit und Sorgfalt ins Binden zu investieren, und eine Trage ist dann meist bequemer als ein "huschhusch" gebundenes Tuch.


    Der Ergo ging für mich nur später als Rückentrage, ähnlich Manduca und Co. Diese Dinger fand ich vorne immer sau-unbequem. Damals fand ich den Bondolino für vorne gut, inzwischen gibt es bessere.

    Ich hatte auch stillend früh einen Zyklus - und wegen meiner megastarken Periode hatten wir den Eisenwert damals noch mal gecheckt, da meine Ärztin meinte, bei dieser Bluterei MÜSSE ich Eisenmangel haben. Der war aber bestens. Und seit dem Check damals habe ich eine Spirale und blute nur noch normal.

    Ich esse allerdings auch recht eisenhaltig und verwerte das offenbar auch gut. Eisen war bei mir immer gut.

    Allerdings könntet ihr mit einer richtigen blutentnahme für ein Blutbild gleich die üblichen verdächtigen wie Eisen und Schilddrüse mit abklopfen...

    Ist alles nach der Vollstillzeit des Jüngsten erst geschehen und da ich über alle Schwangerschaften und Stillzeiten immer gute Eisenwerte hatte und mit der Schilddrüse auch nie was war, gehe ich jetzt - da ich mal ne Weile nicht schwanger und/ oder stillend bin, nicht davon aus, dass das ausgerechnet jetzt nachlässt.


    Wie gesagt, Blutabnahme ist echt nicht mal eben pieken bei mir, Ich kann dann zwei Wochen nicht vernünftig arbeiten - das ist böse, wenn man Freiberufler ist.

    Ich würde schon deshalb zu einem Test raten,

    Besser ist das immer, keine Frage.
    Aber bis ich a) mich dazu überwinden kann und b) dann einen Termin habe, ist vermutlich wieder Frühling #rolleyes


    Katrin, danke für die Seite. Magst du mir verraten, was du dir besorgt hast?

    Darf ich euch mal um Rat bitten?

    Ich bin in letzter Zeit wieder vermehrt müde und lustlos - fast wie in der Schwangerschaft (schwanger bin ich aber definitiv nicht). Meiner Tochter (fast 17) geht es auch nicht anders. Beim Googlen findet sich sofort ein möglicher Vitamin D und B - Mangel.

    Das kann schon sein, wundert bei dem Mistwetter den ganzen letzten Herbst hindurch ja auch nicht.


    Muss da jetzt zwingend ein Blutbild her? (Ich hab nicht mal 'nen Hausarzt #rolleyes.) Oder kann man auch einfach versuchsweise mal was supplementieren und schauen, ob's Wirkung zeigt? Wenn ja - habt ihr eine Empfehlung?

    Sorry, falls das hier schon Thema war - war es ganz bestimmt - aber ich kann gerade keine 60 Seiten nachlesen 8o


    Was ich nicht verstehe, das ist mir bei dem Zeit-Artikel mal wieder aufgefallen: da wird ein Sachbuch besprochen. Das ist normalerweise ein Artikel, der in der Versenkung verschwindet. Aber sobald das Thema Feminismus, Gender oder ähnliches ist, explodieren die Kommentarbereiche und jeder, wirklich jeder Honk fühlt sich verpflichtet, wild in die Runde zu schießen. Warum ist das so? Warum löst das so viel Aggression aus?


    Angst vor Veränderung.
    Das ist alles. Schwer zu knacken.

    Ich glaube, dass es bei Formaten wie "Heidis Meeedchn" gar nicht um Männer geht.

    Man will einfach die "schönste" unter anderen Frauen sein. (Mal in Anführungszeichen, weil die ja überwiegend echt bescheuert aussehen, wenn Maske und Konstüm drauf sind.)

    Ich glaube, der Fokus ist da die Zielgruppe, die das anschaut - und das werden überwiegend keine Männer sein.


    Ich meine sogar zu beobachten, dass sich Frauen, denen ihre Außenwirkung sehr wichtig ist (haare, make up, Kleidung immer perfekt), entspannen, wenn sie vermehrt mit Männern zusammen sind. Weniger Konkurrenzdenken.


    Das wiederum finde ich gar nicht sexistisch - ein gewisses Konkurrenzdenken haben viele Menschen aller Geschlechter. Fast jede/r, die/der seinen Job liebt, versucht doch, in diesem Job ein bisschen besser zu sein, als andere.

    Es ist nur schade, wenn dieser ob einzig und allein darin besteht, gut auszusehen. - Wobei das wiederum bei eine Model gar nicht der Fall sein muss, aber jene, die wirklich mehr können, bleiben dann selten Model, sondern werden SchauspielerIn, ModeratorIn oder sowas.

    Und das ist das Wundervolle an der heutigen Zeit!
    Man muss nicht dem Diktat der Gruppen, denen man sich zugehörig fühlt, zur Gänze entsprechen. Man kann, darf und soll viel facettenreicher sein, und das macht das Leben in meinen Augen wesentlich abwechslungsreicher.


    Bei uns z.B. gab es die Onkelz-, die Ärzte-, die Roxette-, die Rap- und die NKOTB&TakeThat-Fans. Die erkannte man alle von Weitem anhand von Kleidung und Frisuren. Und da warst du "durch", wenn du zugegeben hast, eine andere Richtung auch mal ganz gut zu finden. Das gibt es so heute gar nicht mehr, und du kannst auch problemlos ein Nerd sein, der Casper hört und Fußball spielt.

    Heute sehen sie vielleicht alle ähnlich aus, wobei das, was "man trägt" viel breiter geworden ist. Es gibt nicht mehr DIE Hose, die man haben MUSS. (Die Levis501 - ob sie dir passt oder nicht.) Es gibt moderne Styles, aber ob das von Marke X oder Marke Y ist, ist relativ egal, und wenn es doch mal ein gewisses Teil gibt, das man haben muss, ist das eine Sache von einer Saison und danach kommt was anderes.

    Ich verstehe das Problem.

    Bin da auch nicht gut drin, hinzugehen, zu klingeln und zu sagen: "So bitte nicht."

    Aber letztlich hast du da die Wahl: Entweder du tust das, oder du nimmst es hin, dass du Kinderaufbewahrung wirst.


    Ich habe hier mal aus Unfähigkeit, Variante A durchzuziehen, Variante B gewählt. Und das Kind dann auch mit zum Einkaufen genommen, was mir nur folgerichtig erschien. Da war aber was los #blink So hatte sich das dann aber auch erledigt #weissnicht^^

    Was heißt denn, die Mutter geht weg?
    Mal 15 Minuten irgendwohin, sodass das Kind notfalls warte kann, oder richtig lange? Und sonst ist niemand zu Hause?

    Zweiteres würde ich auch nicht wollen. Angenommen du musst weg und weißt dann nicht, wie lange das Kind da planlos rumsteht ... Und das mit 5?
    Das würde ich ansprechen, würde mir auch nicht behagen.


    Meine Kinder hatten oft so eine "Tür ist immer auf"-Freundschaft, aber das beruhte auf Gegenseitigkeit, man kannte einander und es war eben auch eine deutlich engere Freundschaft. (Die Großen haben bis heute einen Schlüssel zum Haus/ zur Wohnung der anderen Familie.)

    Frohes neues Jahr!
    Unser Jüngster (wird übermorgen vier) hat sich sehr auf den "Raketenstart" gefreut. Den ersten Dämpfer gab es gegen 10. Mein Vater wollte ihm unbedingt eine Rakete vom Balkon aus losschießen. Typisch mein Vater landete die unterm Dach, kam wieder runter und explodierte im Blumenkübel. Das fand Bobby weniger lustig, wollte aber trotzdem Mitternacht das richtige Feuerwerk sehen.

    Ist auch wach geblieben, hat dann aber festgestellt: Laut. Sehr laut.

    Meine Eltern haben ihm dann Moana angemacht, er wollte nicht mal mehr am Fenster gucken. Gegen eins ist er dann eingeschlafen.


    Die anderen waren nach mir im Bett, bei mir war es vier.