Beiträge von moose

    An Schulen ist das „normal“, für verbeamtete Lehrer allemal. Ich finde es nicht verwunderlich, dass man das von den Erzieherinnen dann auch erwartet.

    5 Tage Klassenfahrt, wo man 24h bereit stehen muss (das letzte mal hab ich jede Nacht bis 3 Uhr schlafunwillige Sechsklässler gejagt). Elternabend bis 22 Uhr und am nächsten Tag wieder um 7 Uhr zur Frühaufsicht antreten? Arbeitsschutz ist hier nicht existent, kräht kein Hahn nach.

    In Internaten werden die Nachtaufsichten von Lehrern gemacht, weil die mit dem Deputat verrechnet 50 Stunden Aufsicht schieben müssen und nach dem Abenddienst bis 24 Uhr am nächsten Morgen wieder um 8 Uhr vor der Klasse stehen können.

    Da werden absichtlich keine Erzieher eingestellt, weil deren Arbeitszeiten zu unflexibel sind.

    Wen wundert es da, wenn im System Schule bei Erziehern versucht wird das gleiche Maß anzulegen.

    Seit kurzem gibt es eine Initiative zum Arbeitsschutz an Schulen - wenn das Fuß fasst, werden denen so einige konstrukte um die Ohren fliegen...

    Ich finde ja, dass Indien eher ein Reiseland für Fortgeschrittene ist. Ohne wirkliche Fernreiseerfahrung würde ich da niemals auf eigene Faust hinfahren.

    Vielleicht findest du eine Rundreise, die dir zusagt? Zwischen Indien auf der Aida und selbst einen Fahrer anheuern gibt es ja noch viele Abstufungen und es gibt auch organisierte Rundreise, die nicht nur von Highlight zu Highlight karren, sondern wo man auch Land und Leute kennenlernt.

    Wir waren im Sommer in Berlin Ostkreuz und uns hat es auch sehr gut gefallen.

    Alles nagelneu, Zimmer geräumig, riesiges Bad im Familienzimmer.

    Es gab eine nette Bar, gemütlicher (so gemütlich wie es neben den Bahngleisen halt sein kann) Außenbereich mit kleinem Spielplatz. An der Rezeption konnte man kostenlos Babyphons ausleihen.

    Das Essen fand ich ok.

    Das Personal ausgesprochen nett und zuvorkommend.

    Würde ich auf jeden Fall wieder buchen.

    In Baden-Württemberg kann man mit einem guten Abschluss an der Gemeinschaftsschule recht problemlos auf ein berufliches Gymnasium wechseln und dort in weiteren drei Jahren zum Abitur kommen. Die elfte Klasse bereitet dort explizit Realschul- und Gemeinschaftsschulschüler auf die gymnasiale Oberstufe vor. Es gibt verschiedene Zweige (Wirtschaft/Technik/Ernährung/Erziehung), es sollte also für fast jede Interessenslage etwas dabei sein. Am Ende steht die allgemeine Hochschulreife, genau wie am allgemeinbildenden Gymnasium, man sagt aber, dass es einfacher sei. Wir haben immer eine Reihe von Schülern, die nach der 10. aufs TG oder WG wechseln, weil sie sich bessere Noten versprechen oder an einer bestimmten Fachrichtung interessiert sind.

    „Problem“ der gemeinschaftsschule ist, dass es ehemalige Hauptschulen sind - sprich es sitzt da das Hauptschulklientel, die Lehrkräfte sind ausgebildete Hauptschullehrer. Die Kollegien werden in den letzten Jahren mit Realschul- und Gymnasialkollegen aufgefüllt, insbesondere um die zweite Fremdsprache und den Fachunterricht in den Naturwissenschaften abzudecken, aber das sind oft (Zwangs)Abordnungen oder junge Kollegen, die nichts anderes bekommen haben. Gymnasiale Oberstufen wird wohl kaum eine Schule zustande bringen, dafür braucht es ja eine gewisse Schülerzahl um auch eine Kurswahl möglich zu machen. Zumal die Stadt oder Gemeinde auf bestehende Gymnasien vor Ort verweisen wird, bevor sie dahingehend investiert.

    Wir hatten bei uns am Gymnasium einige Wechsler von der Gemeinschaftsschule (die mit dem Ganztagskonzept nicht zufrieden waren und lieber nachmittags „frei“ haben wollten)

    Auf dem Papier waren sie E-Niveau, in der Realität waren sie kein gymnasiales Niveau. Insbesondere das Verständnis von Strukturen hat gefehlt. Sie hätten eigentlich eine Klassenstufe wiederholen müssen um die Lücken aufzuarbeiten.

    Leider sind die meisten gescheitert und dann auf die Realschule gewechselt. Mit ein Grund war aber sicher auch die Arbeitseinstellung - auch am Gymnasium ist der Nachmittag nicht immer frei sondern es muss grundsätzlich Eigenmotivation für die Hausaufgaben und fürs Lernen aufgebracht werden.

    Das war aber nur ein Testflug für eine geplante Marsmission und ich fand es ziemlich beeindruckend, wie die Trägerraketen wieder heil gelandet sind.

    Elon Musk schafft es eine Rakete für ein Zehntel des Geldes, das die NASA für ein vergleichbares Projekt braucht, in die Luft zu bringen.


    Insofern war das schon ziemlich revolutionär.

    Doppelstunden mit jeweils 15 Minuten Pause zwischendurch.

    Ich unterrichte seit fast 15 Jahren jetzt so und kann gar keine Einzelstunden mehr.


    Zugegebenermaßen würden mir in der Unterstufe 60 Minuten meist reichen, weil da die Arbeitsphasen recht kurz sind und die Stoffeinheiten kompakter.

    Aber in der Mittel- und Oberstufe brauche ich für vernünftige Textarbeit und Transfer die Zeit meistens. Kooperative Lernformen sind in 45 Minuten auch nur schlecht unterzubringen - bis sich da eine Gruppe organisiert hat, läutet es ja schon wieder und man muss die Präsentation auf die nächste Stunde verschieben...

    Meine Schüler dürfen während der Stunde aufs Klo (wenn es nicht überhand nimmt) und was trinken.

    Meine Mutter hat meinem Bruder und mir früher sehr überzeugend weis gemacht, dass normales Kaugummi gegen Reiseübelkeit hilft. Wenn uns schlecht wurde, kam der obligatorische Griff ins Handschuhfach und es gab eine runde Wrigleys und es hat geholfen.

    Auf Klassenfahrt habe ich meist grüne Äpfel geknabbert oder Essiggurken gegessen, das saure Essen in kleinen Dosen hat auch gut geholfen.

    Du hattest Glück? In meiner Schulzeit gab es ständig Läusealarm.

    Immer wieder war die Dame vom Gesundheitsamt da, wir mussten uns alle in einen Kreis setzen und wurden untersucht. Die befallenen Kinder mussten dann gleich heimgehen.

    Ich hatte zum Glück nie Läuse, aber manche Kinder waren ständig verlaust. Ich erinnere mich, dass meine Klassenlehrerin einmal total böse geworden ist, weil ein Mädchen zum x-ten mal wieder in die Schule kam ohne dass die läuse behandelt waren . Einzugsgebiet war allerdings auch sozialer Brennpunkt...

    Wir waren damals zur Einstellung auf Movicol für drei Tage in der Uniklinik. Wichtig ist, dass der Darm erstmal richtig leer gemacht wird, bevor man richtig mit Movicol anfängt.

    Kann man mit einer „Überdosis“ Movicol zu Hause machen oder mit Hilfe von Einläufen in der Klinik.

    Wir haben uns für die Klinik entschieden, da wurde in der Zeit auch gleich Diagnostik gemacht: Ultraschall, Blutuntersuchung auf Unverträglichkeiten und Zöliakie etc.

    Dazu einmal täglich ein Einlauf bis der Darm leer war.

    Beim Movicol muss man mit der Dosis experimentieren, wir haben leider lange Zeit erst zu wenig gegeben (der Stuhlgang soll gerade noch so geformt sein) und dann zu früh ausgeschlichen, so dass sich die Verstopfung schleichend wieder manifestiert hat.

    Zur Zeit bekommt er vier Beutel am Tag und das für mindestens ein Jahr. Ist auch gut so, es läuft tagelang prima und dann versucht er wieder einzuhalten (warum, wissen wir nicht). Das geht aber ziemlich schnell im wahrsten Sinne des Wortes in die Hose 😝


    Halte durch, es ist halb so schlimm, ich habe auch so meine Probleme mit dem klothema, aber es hat sich doch deutlich entspannt.

    Für solche zusammengesetzten zeitformen mag ich satzbaumaschinen ganz gerne, also

    Do/does/did + Subjekt (Peter/I/he/the kids) + Vollverb (buy sweets/watch TV/...) - für jeden Satz aus jeder Kategorie eine Variante aussuchen, eventuell drauf aufmerksam machen, dass he/she/it ein s brauchen.

    So schleifen sich Satzstrukturen ganz gut ein.

    Wahrscheinlich liegt die Wahrheit irgendwo zwischendrin. Der Lehrer im letzten Jahr hat vielleicht zu gut bewertet, der neue dann zu streng.

    Wendet euch an euren Elternvertreter, der möge einen Elternabend einberufen. Dort sucht aber nach Möglichkeit nicht nach einem Schuldigen, sondern macht von vornherein klar, dass ihr an einer Lösung interessiert sein - woran und wie kann die Klasse arbeiten, um die Lücken aufzuholen. Was kann der Lehrer tun? Wiederholungseinheiten/extra Übungsaufgaben? Was können die Schüler in welchem Zeitraum nacharbeiten? Wie können die Eltern helfen? z.B. dass sie ein Übungsheft kaufen...

    Vielleicht kann temporär ein Förderkurs eingerichtet werden, wenn die Schule irgendwo noch Stunden freimachen kann?


    Wichtig finde ich in solchen Situationen erstmal ohne Schuldzuweisungen oder einseitige Forderungen heranzugehen, sonst gibt es schnell keine Basis für eine sinnvolle Zusammenarbeit.

    Erst wenn diese nicht möglich ist, würde man sich an die Schulleitung wenden.

    Die großen Anbieter von sprachreisen (EF, IST) bieten mittlerweile neben Gastfamilien auch Unterbringung in „Residenzen“, also quasi in Wohnheimen, an und das ab 14.


    Ab der Oberstufe würde ich überlegen, ob man sich einen selbst organisierten Aufenthalt an einer internationalen Sprachschule zutraut, da ist das Publikum international und man spricht deutlich mehr Englisch als bei so einer sprachreise, wo man ja mit ner deutschen Gruppe unterwegs ist.

    Wenn dann bei der organisierten sprachreise noch die Kommunikation in der Gastfamilie wegfällt, wäre mir das als Elternteil zu wenig Sprachbad fürs Geld.


    Allerdings muss man sich bei einem individuell gebuchten Sprachkurs mit Unterbringung im Studentenwohnheim meist selbst verpflegen (oder eventuell einen meal Plan kaufen) und auch die Anreise selbst organisieren und bewältigen.

    Es gibt das auch organisiert und begleitet, aber da kenne ich jetzt den Anbieter nicht.

    Verbrauchsmaterial ist immer gut, falls es etwas persönliches sein soll, würde ich mich über eine Tasse mit klassenfoto freuen, die würde sogar täglich benutzt werden - die in Lehrerzimmerküche sind alle angeschlagen oder grad nicht gespült...