Beiträge von moose

    Hier läuft es wie bei euch. Eigentlich kann er alles entziffern und liest sehr viele Einzelworte, die ihm so im Alltag begegnen.

    Richtig Bücher lesen ist ihm im Alltag auch noch zu anstrengend, insbesondere wenn die Geschichten dank Vorlesemutter, Hörspiel und Fernsehen doch so viel zugänglicher sind.

    Letzten hat er von sich aus ein längst bekanntes uraltes Bilderbuch seiner Schwester vorgelesen.

    Comics hat er auch schon entdeckt. Da ist auch die Motivation größer, weil ich es hasse Comics vorzulesen 🤪


    Wir üben nur mäßig viel, weil ich Angst habe die Motivation zu killen, wenn ich da zu sehr Pflichtprogramm draus mache. Ich bin mir aber durchaus bewusst, dass es eine gewisse Übung braucht, damit das lesen Spaß macht.

    Nächstes Jahr wird in BW ja erstmal die Oberstufe reformiert, vor 15 Jahren hat man die Grund- und Leistungskurse eingestampft, ab übernächstem Schuljahr kommen sie wieder.

    Wie sie genau aussehen, ob und wie die Bildungspläne und Schwerpunktthemen angepasst werden, das kann noch keiner sagen.

    Wenn das dann halbwegs läuft, wird die Regierung G9 als neues Wahlkampfthema entdecken, das dann zeitgleich mit dem Eintreffen der geburtenstarken Jahrgänge eingeführt wird, was wiederum einen krassen Lehrermangel auslösen wird.

    Langfristige Planung funktioniert irgendwie nicht. G9 in seiner früheren Form einführen geht auch nicht, damit wäre ja G8 gescheitert.


    Ich würde G9 sehr begrüßen, ich finde den Unterricht in der Oberstufe mit so jungen Schülern sehr herausfordernd, zumal sich die Inhalte ja nicht geändert haben. Aber das eine Jahr macht z.B. beim Verständnis von „Faust“ schon einen großen Unterschied.

    Das Berufspraktikum ist in Klasse 10 gerutscht - einige Berufe können aber nicht ausprobiert werden, weil ein Mindestalter von 16 Jahren z.B. in vielen Laboren vorgeschrieben wird.

    Meine Mutter hatte Mitte 40 Brustkrebs, meine uroma ist mit Mitte 30 dran gestorben.

    Da bei meiner Mutter Mitte der 90er noch kein gentest gemacht wurde, hatte ich, je mehr ich auf die 45 zugehe, das Bedürfnis zu wissen, woran ich bin. Zum einen würde das eine engmaschigere Vorsorge bedeuten, zum anderen hätte ich mir - nun, da die Familienplanung abgeschlossen ist, die Eierstöcke entfernen lassen, da das Risiko daran zu erkranken auch deutlich erhöht ist und man das häufig nicht rechtzeitig erkannt wird.

    Mein Frauenarzt hat mich an die Humangenetik der hiesigen Uniklinik verwiesen, die haben mir am Telefon gesagt, dass sie gerne meine Mutter testen würden, da immer das älteste, weibliche Familienmitglied getestet werden soll.

    Meine Mutter war einverstanden (nachdem sie über 20 Jahre nichts von dem Thema wissen wollte), sie hat (gesetzlich versichert) eine Überweisung gebraucht, ich (privat) nicht. Ich habe einiges an Unterlagen zugeschickt bekommen, wo ich die Familiengeschichte bezüglich Krebs zusammenschreiben sollte.

    Wir sind dann damit zu der Beratung. Ein netter Arzt hat dann alles mit uns durchgesprochen: was genau getestet wird, wie stark das Risiko an Brustkrebs zu erkranken bei den jeweiligen Genveränderungen erhöht ist, inwiefern sich bei positiver Diagnose etwas an der Vorsorge ändert. Dass man heute eigentlich nicht mehr dazu rät prophylaktisch die Brüste abzunehmen, sondern nur die Eierstöcke. Auch dass der Test freiwillig und streng vertraulich ist.

    Dann hat er mithilfe unseres Stammbaums unser persönliches Risiko das Gen zu haben ausgerechnet. Bei meiner Mutter lag es bei gut 45%, bei mir waren es knapp unter 20 %.

    Zum Schluss hat meine Mutter ein paar Röhrchen für die Blutabnahme bekommen, da es eine Wartefrist zwischen Beratung und Test von fünf Tagen gibt. Damit konnte sie dann zu ihrem Hausarzt.

    Außerdem haben wir noch das Angebot bekommen uns psychologisch begleiten zu lassen.

    Zwei Tage später habe ich alles nochmal schriftlich zusammengefasst bekommen, 6 Wochen nachdem meine Mutter dann ihr Blut eingeschickt hatte, kam ein Brief mit der Einladung zur Ergebnisbesprechung. Das wird nur im persönlichen Gespräch gemacht.

    Der gleiche Arzt hat uns dann mitgeteilt, dass erfreulicherweise keine Genmutation gefunden wurde. Für meine Mutter ändert sich nichts in der Vorsorge (mit knapp 70 und seit 25 Jahren gesund), bei mir wurde von jährlicher Mammographie auf alle zwei Jahre umgestellt.

    Das Ergebnis habe ich schriftlich mitbekommen und konnte selbst entscheiden, ob ich das meinem Frauenarzt mitteile.

    Wir hatten die Omas da, die haben das Baby bespaßt damit mein Mann und ich auch mal die Hände für unsere Gäste frei hatten.

    Als sie müde wurde, habe ich sie grstillt und meinem Mann in die manduca auf den Rücken gegeben, da hat sie dann gepennt und sich nicht vom Partygewusel beeindrucken lassen.

    Falls du Kochsalzlösung zum inhalieren da hast - die ist ja meist in Einmaldosen.


    Theoretisch gehen sicher auch anderen Tropfen in Einmaldosen. Leer machen, ausspülen, Muttermilch aufziehen und in das näschen damit.


    Ich fand es dann immer hilfreich das baby ein paar Minuten später auf den Bauch auf ein Frotteehandtuch zu legen. Die ganz kleinen fangen dann ja meist an den Kopf hin und her zu bewegen und wischen sich dabei den ganzen schmodder aus der Nase ins Handtuch.

    Nachgewiesen waren die Würmer bei der Vierjährigen, entwurmt wurde die ganze Familie, da zumindest ich im Rückblick wohl auch welche hatte - zumindest juckt es seither nicht mehr 😝

    Seither schlafen wir alle sehr viel besser.


    Würmer kann jeder haben, der sich die Finger oder sonstirgendwas in den Mund stecken kann....

    Keine Ahnung, wer sie bei uns zuerst hatte.

    Ich fand ganz starken schwarzen Tee, etwas gesüßt mit Traubenzucker immer hilfreich um den Darm in der Akutphase etwas zu beruhigen. In Schwarztee sind Gerbstoffe enthalten, die den Durchfall stoppen können.

    Wenn der Magen nicht mehr rebelliert kannst du Moro-Suppe trinken, das hilft auch sehr gut.

    Wahrscheinlich ist es ein Infekt - ich würde mich daher bei der Zubereitung von essen zurückhalten, sonst geht euer Besuch am Ende damit nach Hause.

    Meine Kinder haben meinen schlafrhythmus sehr gründlich durcheinander gebracht.

    Die kleine hatte bis sie 3,5 war regelmäßige nächtliche wachphasen und selbst wenn sie dann endlich geschlafen hat, lag ich wach.

    Generell brauche ich mit Kindern lange um soweit runter zu kommen, dass ich nicht ständig auf habacht bin und einschlafen kann.

    Deutliche Verbesserung unseres Schlafes hat eine Wurmkur gebracht. Seit es nicht mehr latent juckt, kann ich durchschlafen. Meine Tochter schläft seither übrigens wie ein Stein.

    Hier war bei keinem Kind der Mittagsschlaf von heute auf morgen vorbei, sondern wurde ausgeschlichen.

    Beide Kinder haben unter der Woche immer mal wieder einen Tag ausgelassen, bis sie mit 2,5 in der Krippe gar nicht mehr geschlafen haben. Dafür sind sie abends um 7 ins Bett gegangen.

    Dafür habe ich sie am Wochenende nachmittags öfter mal schlafen lassen - insbesondere die kleine hat das lange gebraucht und erst seit kurzem mit knapp 4,5 mag sie auch am Wochenende nicht mehr schlafen.

    Vielleicht kannst du da flexibel reagieren, auch je nachdem was an Nachmittagsprogramm ansteht.

    Ich würde auch das berufliche Gymnasium vorschlagen, mit ähnlichen Argumenten wie Hermine .

    Zum einen ist in BW das Abitur am beruflichen Gymnasium tatsächlich etwas abgespeckt (zumindest wenn ich mir die Abiaufgaben beider Schulformen in meinen Fächern anschaue). Auch Kollegen, die beide Schulformen kennen, bestätigen das.

    Außerdem bereitet die 11. klasse am WG oder TG explizit Realschüler auf die gymnasiale Oberstufe vor, in klasse 11 am Gymnasium wird das nicht in der Ausführlichkeit getan.

    Er würde sich am WG glaube ich einfach leichter tun und das Ergebnis (allgemeine Hochschulreife) ist ja das gleiche.

    Ich wünsche mir auch das Lehrerraumprinzip. Von allen am Unterricht beteiligten schleppe ich den meisten Kram mit mir rum. Cd-Player, Wörterbücher, Laptop, Kopien und anderes Material...

    Zumal die meisten Schulen so schlecht ausgestattet sind, dass man häufig seine eigene technische Ausstattung mitschleppt - jede Stunde von Raum zu Raum. Außerdem könnte ich mein eigenes Zimmer mit Karten und Lernpostern ausstatten.

    Ich hätte dort einen eigenen Schreibtisch für meine Unterlagen und um mal was dort zu arbeiten in einer Freistunde. Mein Platz im Lehrerzimmer ist so groß wie ein DIN A3 Blatt - wenn meine Kolleginnen recht, links und gegenüber nicht ihren Kram auf meinem Platz deponieren. Da kann ich nichtmal gescheit in einem geöffneten A4 Heft korrigieren.

    „Meine“ Autisten in der Schule haben allesamt Latein und sind sehr glücklich damit.

    Wenn man es nicht gerne spricht, kann jede Fremdsprache zum Alptraum werden.

    Wenn er generell viel im Unterricht mitnimmt, würde sich das Lateinlernen wahrscheinlich in erster Linie auf die Vokabeln beschränken, mit der Aussprache müsste er sich nicht rumschlagen.


    Generell empfehle ich meinen Schülern aber die Sprache zu wählen, auf die sie Bock haben.

    Aus Englischlehrersicht finde ich es wichtig, dass Schüler auch lernen mit einem richtigen Wörterbuch umzugehen, denn in Klausuren und im Abi dürfen sie ja auch nicht online nachschauen und oft artet es in ziellose Blätterei aus, weil sie nicht wissen, wo sie z.B. Nach zusammengesetzten Wörtern schauen müssen.

    Wörterbücher verleiten auch dazu zu denken, man müsse dann keine Vokabeln mehr lernen, aber der faule Schüler stellt schnell fest, dass er keine Zeit hat in der Klausur jedes zweite Wort nachzuschauen.

    Sinnvoll ist immer auch ein einsprachiges Wörterbuch, weil da deutlich mehr dazu drin steht, wie das jeweilige Wort verwendet wird. Die 5 Übersetzungen, die mir das zweisprachige Wörterbuch angibt, sind meist nicht alle passend für den Kontext.

    An Schulen ist das „normal“, für verbeamtete Lehrer allemal. Ich finde es nicht verwunderlich, dass man das von den Erzieherinnen dann auch erwartet.

    5 Tage Klassenfahrt, wo man 24h bereit stehen muss (das letzte mal hab ich jede Nacht bis 3 Uhr schlafunwillige Sechsklässler gejagt). Elternabend bis 22 Uhr und am nächsten Tag wieder um 7 Uhr zur Frühaufsicht antreten? Arbeitsschutz ist hier nicht existent, kräht kein Hahn nach.

    In Internaten werden die Nachtaufsichten von Lehrern gemacht, weil die mit dem Deputat verrechnet 50 Stunden Aufsicht schieben müssen und nach dem Abenddienst bis 24 Uhr am nächsten Morgen wieder um 8 Uhr vor der Klasse stehen können.

    Da werden absichtlich keine Erzieher eingestellt, weil deren Arbeitszeiten zu unflexibel sind.

    Wen wundert es da, wenn im System Schule bei Erziehern versucht wird das gleiche Maß anzulegen.

    Seit kurzem gibt es eine Initiative zum Arbeitsschutz an Schulen - wenn das Fuß fasst, werden denen so einige konstrukte um die Ohren fliegen...