Beiträge von Aoide

    Wenn an meinem Hautbild längere Zeit was nicht stimmt, dann läuft da mehr unrund als irgendein Mangel (zumal an irgendeinem Pflegeprodukt). Inzwischen kenne ich meine individuellen Bedürfnisse und Aussetzer ganz gut (die sich aber in Lebensphasen verändern, was für die Hautbildverbesserungen bzw. bei einer von euch auch -verschlechterungen in den SchwaScha spricht), richtig geholfen, da hinter zu kommen, haben mir ganzheitlich arbeitende Mediziner*innen (Ayurveda und TCM).


    Anders ausgedrückt: Blutbild samt Hormonstatus kann medizinisch unauffällig sein, an irgendeiner Stelle des Körpers tritt zu Tage, dass etwas innendrin nicht im Gleichgewicht ist. Bei manchen ist das immer die Haut, bei mir manchmal, aber ich denke, die Grundproblematik ist dieselbe.

    die Frage ist doch, ob du vorsichtig wirst auftreten können? ansonsten fnd ich ja ein Ganzkörpermuskeltraining so ganz grundsätzlich gut. Jetzt schon mit Krücken üben kann natürlich auch dazu führen, dass du vorher schon total verspannt bist.

    Octenisept nutzt jetzt nüscht mehr, das taugt zur Erstdesinfektion. Jodsalbe bevorzugen, würd ich sagen. Der Gatte hat sich mal ein Klavier (echt!) auf den Zeh geschmissen und hat ein halbes Jahr mit so einem comichaft verfärbten, verschwollenen Zeh rumgemacht. Und den natürlichen Lilaton mit dem Orangegelb von Betaisodona verfremdet. Dann fiel der olle Nagel ab und darunter war ein wunderschöner neuer gewachsen.

    Es sollte keine ewige Mahnung werden, deshalb hatte ich meine Zimmertür, die Schnupp, damals noch Wutbärchen, vor fast 4 Jahren eingetreten hat, noch am gleichen Wochenende gerichtet und provisorisch repariert einschließlich einem Schlag passender Farbe zum Kaschieren.


    Heute endlich habe ich die Tür ausgehängt, im Garten auf der imprivisierten Werkbank gespachtelt und nach dem Aushärten geschliffen und dann neu gestrichen. Nun hängt sie wieder und sieht besser aus als neu.

    Ah, jetzt verstehe ich, warum du mir gefühlt an den Karren fuhrst.


    Ich bin mit dir d'accord, dass es sich lohnt zu lernen, das, was da ist, wahrzunehmen, ohne es gleich zu bewerten. Wir bewerten ständig, die Klamotten oder die Figur der entgegenkommenden Frau, den Geschmack des Essens, die Äußerungen anderer und manche Menschen auch ihre eigenen Gedanken und Gefühle. Ich kann inzwischen wahrnehmen und annehmen, dass das so ist (meistens). Und bin zu dem Schluss gekommen, dass das alles seinen Platz und seine Zeit hat, es aber auch Zeiten geben muss, in denen das alles nicht stattfindet. In denen ich Abstand vom Bewerten haben kann. (Und was ich dann und deshalb tue bzw. nicht tue, gehört hier nicht hin.)


    MEine eigenen Gedanken und Gefühle zu bewerten ist aber die Voraussetzung, mich selber zu einem besseren Menschen zu entwickeln. Es ist nur die Frage, ob ich das dauernd oder bewusst zu manchen Zeiten tue und ob ich auch achtsam mit mir selbst umzugehen vermag, die die (Lebens-)Qualität ausmacht. DASS ein Mensch sich zu einem reifen und bewussten Menschen entwickeln will, halte ich für sehr wünschenswert. Und dass er dazu reflektieren muss, für unabdingbar. Und dass manche Exemplare, um zu Duracellmädchens Frage zurückzukehren, in der Folge mancher negativer GEfühle (Neid, Gier --> führt zu einem Haufen Kohle) einen größeren persönlichen Gewinn sehen als in der Überwindung dieser GEfühle (was schlicht hieße, nicht NOCH mehr zusammenzuraffen) , war der Ansatz meines Posts.

    Widersprich du. Ich kann weder in Neid noch in Gier irgendwas Positives sehen. Und allein der Begriff "positiv" impliziert für mich eine ehtisch-moralische Bewertung. Ich differenziere positiv von nützlich und erst recht von gewinnbringend. Auch "lebensfördernd" würde ich nicht damit gleichsetzen wollen.

    "Warum wollen reiche Menschen immer noch reicher werden? Warum kann nicht jeder Menach nur so viel haben wollen, wie er tatsächlich zum guten Leben braucht?"

    Kluges Mädchen hast du. Bei dieser Frage kann ich klar antworten:


    Neid und Gier (früher gehandelt als Todsünden) sind dem Menschen als schlechte Eigenschaften mitgegeben. Ein reifer, kluger Mensch hat sie überwunden. Offenbar ist aber materieller Besitz sehr hinderlich bei der Überwidung vor allem der Gier.

    Genau das meinte ich. Du schreibst über sie und ihre Genderkacke so ... abfällig. Und doch nennst du sie deine Freundin. Zeigt doch, dass auch vernünftige Menschen (Anwesende und die Schreiberin selbst eingeschlossen :D ) gelegentlich Stuss reden. Und war als Anstoß gedacht, mit liebevollerem Blick draufzuschauen.

    Positivbeispiel. Ich war die Tage auf einer Fortbildung, Anschlussperspektiven für Schüler*innen am Ende der Sek I. Da waren Mädchen mit Berufswünschen in technischen Bereichen als Beispiele, Mädchen mit chaotischer Schulkarriere genauso wie Mädchen mit Berufswunsch Erzieherin (die wir dann erstmal beraten sollten, dass es mehr als die Top Ten der Berufe gibt); Jungs mit Berufswunsch Richtung Kunst und Design genauso wie unzufriedene mit ihrer mittelguten Note oder welchen mit Berufswunsch im technischen Bereich (wo wir uns schlau machen durften, was es da außer Mechatroniker noch so gibt und wie man rausfindet, was das Richtige ist). Alles schön klischeefrei oder wenn im Mainstream (den es ja dorch auch gibt, ne?), dann sehr differenziert.

    Sohn kommentiert dann neuerdings mit meinem Lieblingsspruch..." ich bin 10 Jahre..ich kann mit ner Schere umgehen."

    Zu dem damals noch lang be-engelslockten etwa 12-jährigen und deutlich als Junge erkennbaren Schnupp sagte mal ein kahlköpfiger Herr missbilligend: "Junge, deine Frisur gefällt mir gar nicht." Und Schnupp entgegnete trocken: "Mir die Ihre auch nicht."

    Radikal genderneutral zu erziehen halte ich für lebensfern und kontraproduktiv im Sinne der Identitätsfindung. Da wird dem Kind von außen ständig gespiegelt, dass es ein Junge oder ein Mädchen ist und die Eltern tun die ganze Zeit so, als gäbe es diese Spiegelungen nicht?


    Und natürlich ist es eines von vielen Anzeichen, wenn ein Kind sich massiv von dem anderen Geschlecht attribuierten Gegenständen oder Beschäftigungen hingezogen fühlt. Ich habe ein Transgenderkind im Bekanntenkreis und das ist absolut anders als "mein Sohn mag rosa Kleider, lange Haare und spielt gerne mit Puppen" sondern es ist eine drastische Gegenreaktion auf das erwartete und hat durchaus zwanghafte Züge. So zwanghaft, dass man auch bei einem Hingezogensein zu diesen Attributen innerhalb der gesellschaftlich passenden Geschlechtszuordnung merken würde, da stimmt irgendwas nicht.


    Eine Gesellschaft, die solche Konformitäten weitgehend ablegt, anzustreben, halte ich für einen sehr demokratischen Akt. Aber solange dies noch derart in den Kinderschuhen steckt, wäre IMHO das Kind mit dem Bade ausgeschüttet [sic!], erzwänge man dies auf Kosten der Identität der eigenen Kinder.

    Ich halte eigentlich nichts von Homöopathie. Verdünnte HühnerKacke. Aber auf die DHU HeuschnupfenTabletten lass ich nichts kommen. All die Jahre haben die gute Dienste geleistet. Dieses Jahr, Birkenmastjshr, reichen die nicht bei mir. Ich schlucke tatsächlich Lorano. Das hilft. Ich bin nicht ganz beschwerdefrei, aber man kann damit leben. Vielleicht hilft dir das auch?

    Wie jetzt, Fisch? Und wer begleitet mich so lange auf meinem Weg von Vegetarier zum Veganer? Naja, dann warte ich eben damit bis zum Herbst.*Rülpst einen kleinen Omega3Rülpser, weil das Zeug in der Sojamilch war, die ich versehentlich erwischt habe*


    Genieß die Pause.