Beiträge von rheinländerin

    Bei Läusen gibt es eine Meldepflicht und darauf kann man die Eltern ruhig nochmal hinweisen. Was es nicht gibt ist die Pflicht, mit bestimmten Mitteln zu behandeln. Allerdings dürfen Kinder ja erst wieder in die Einrichtung, wenn mit der Behandlung (womit auch immer) begonnen wurde. Im Zweifelsfall können Eltern jedoch immer behaupten, sie hätten den Befall des eigenen Kindes nicht bemerkt.


    Wenn die Durchseuchung zum Problem wird, würde ich darüber nachdenken, die Gruppe zu schließen. Vielleicht hilft es auch das den Eltern im Vorfeld schon mal zu kommunizieren, dass eine solche Maßnahme in Erwägung gezogen wird.

    Das Problem liegt schon beim Schritt davor: Es gibt keine Pflicht, nach Läusen zu suchen. Wurden keine Läuse gesichtet, kann auch nichts gemeldet werden, selbst wenn Befall da sein sollte.

    Mit den Interessentinnen würde ich separate Treffen vereinbaren, die Kinder sollten unbedingt dabei sein. Wichtigstes Auswahlkriterium für uns ist, dass unser Sohn jemanden nicht spontan unsympathisch findet, und zwar unabhängig davon, ob die Gründe für eine mögliche Antipathie aus erwachsener Sicht überzeugend sind.


    Bei solchen Treffen erzählen wir dann ein wenig, was wir uns vorstellen, und hören zu, wie die Interessentinnen darauf eingehen. Eine Ahnung, ob eine Interessentin passen könnte, stellt sich gewöhnlich schnell ein. Kommt eine Interessentin für uns in Betracht, sprechen wir dann auch konkreter über die Rahmenbedingungen und führen die Person durch die Wohnung, um Schlafplatz des Kindes und Bad zu zeigen usw.

    Ich betrachte die Situation auch nicht als Extremsituation und bin im Nachgang immer noch erschüttert davon, dass mein Sohn unangeschnellt auf dem Rücksitz in der Mitte gefahren ist. Der Beifahrersitz wäre nämlich noch frei gewesen, da hätte das Kind wenigstens angeschnallt werden können.

    wie meine Gurte funktionieren weiß ich auch.

    ich kann mir das sehr gut vorstellen, dass man es nicht weiss. es ging ja um den mittelgurt und der wurde anscheinend zum ersten mal verwendet. wenn der jetzt blöd irgendwo zwischen/hinter dem sitz eingeklemmt ist, dann findet man ihn eventuell nicht. ausserdem soll es sogar menschen geben, die im technischen bereich das absolute gegenteil von versiert sind.

    Das kann ich mir auch vorstellen. Aber ich hätte erwartet, angerufen zu werden und handeln zu können, wenn es zu so einem Problem kommt.

    „Mutig“ finde ich die Verabredung insofern, dass ich mit meinen Kindergartenkindern immer zum ersten Besuch mitgegangen bin, weil es sich für Kind und mich besser angefühlt hat. Meine Kinder waren nicht so mutig, andere Familien zu erkunden. Aber das war bei uns auch ganz üblich - erstmal zusammen nen Kaffee trinken, dann Kind dort lassen, ab dann die Besuche direkt nach dem Kindergarten.


    Ich fahre selbst extrem ungern mit Leuten mit, deren Fahrweise ich nicht kenne und habe das bis vor kurzem für meine Kinder komplett vermieden...da bin ich eigen :)

    Ich frage meinen Sohn schon, ob ich bei der ersten Verabredung mit einem anderen Kind dabei sein soll. Bei aus dem Kindergarten vertrauten Kindern lehnt er das aber unterdessen ab. Mit den Eltern komme ich also eher beim Abholen ins Gespräch, oder aber wir begegnen uns ohnehin regelmäßig im Kiga-Kontext und kennen uns schon näher.

    Es besteht mit der Mutter übrigens keine Sprachbarriere, mit dem Vater schon, und ich habe den Eindruck, wir sind auf einem guten Weg, das Problem zu klären. Die Mutter hat mir inzwischen sehr freundlich geantwortet, sie werde sich von ihrem Mann zeigen lassen, wo sich die Gurte befinden und wie sie funktionieren. Wenn das geschehen ist, werde ich anfragen, ob ich mal ausprobieren dürfte, eine mitgebrachte Sitzerhöhung einzubauen.

    Wenn ich Leute kaum kenne, habe ich aber doch keine Anhaltspunkte dafür, die meinen Vertrauen ihnen gegenüber einschränken könnten. Die Kinder der Familie habe ich bislang auch nur mit Sitz im Auto gesehen. Jetzt ist ein Anhaltspunkt aufgetaucht, und das Problem wird sich hoffentlich bald klären lassen. Sprachlos war ich in der Situation zunächst auch, aber nun unfreundlich auf die andere Mutter zuzugehen, wäre nicht im Sinne einer guten Lösung für meinen Sohn. Der hat sich nämlich bei der Familie sehr wohlgefühlt, und zwar nicht nur mit dem Kind, sondern auch der (O-Ton) "sehr freundlichen" Mama. Was hättest Du denn für Vermutungen, was sonst noch alles so passieren könnte?


    Ich möchte eben gerade nicht meinem Sohn die Verantwortung dafür übertragen, bei anderen Erwachsenen durchzusetzen, dass er nur mit Sitz bzw. Sitzhilfe fährt. Deshalb soll er zukünftig, falls irgendwo nichts vorhanden sein sollte, die Erwachsenen bitten, mich anzurufen. Außerdem bemühe ich mich darum, dass diese konkrete Familie zukünftig eine von unserem Sohn mitgebrachte Sitzerhöhung nutzt, und falls das nicht möglich sein sollte, fährt mein Sohn nicht mehr mit dieser Familie im Auto.

    luxa-rosenburg : Meine Einschätzung dazu ist eine andere. Ich denke, wir alle sind von kulturellen Normen und Werten geprägt und agieren nicht frei von kulturellen Einflüssen. Ich verhalte mich auch in diversen Umgebungen unbeabsichtigt auffällig, weil mir die kulturellen Üblichkeiten der Umgebung wenig vertraut sind. (Mit Umgebung meine ich gar nicht nur ein anderes Land, sondern z. B. soziale Schichten, Fachkulturen, Unternehmenskulturen, religiöse Kontexte usw.) Vielleicht bin ich da zu sehr Soziologin, aber für mich kommt das Beobachten und Beschreiben von Differenzen nicht einer Bewertung und Hierarchisierung gleich, sondern es hilft mir, Anhaltspunkte für einen gelingenden Umgang miteinander aufzutun.

    Genauso schätze ich die Situation auch ein, Preschoolmum . Außerdem sind die Prioritäten bezüglich der Wichtigkeit eines Sitzes unterschiedlich, aber das wird sich klären lassen, ohne Crashtests etc. anzuführen. Die Mutter des Jungen hat mir heute morgen schon geschrieben, wie schön der Nachmittag war und eine baldige Wiederholung vorgeschlagen. Die Gelegenheit habe ich genutzt, um mich zu bedanken und das Sitz-Thema anzusprechen.

    In dem Fall war wirklich kein Unrechtsbewusstsein gegeben. Welche Gründe das haben könnte, interessiert mich wenig. Statistische Signifikanz halte ich bei der Fragestellung auch nicht für erforderlich, da reichen mir persönliche Beobachtungen. Der anderen Mutter ist offenbar die Nutzung eines Kindersitzes kaum wichtig, mir hingegen sehr. Ich werde nach einer Lösung für die Zukunft suchen und diese dann freundlich kommunizieren. Kind und Mutter machen einen sehr sympathischen Eindruck, gerade deshalb möchte ich einen Weg finden, der niemanden vor den Kopf stößt.


    Midna2 Die Familie ist, so weit mein persönlicher Vorurteils-Horizont reicht, eine untypische Waldkindergartenfamilie. Ich wurde gestern ernsthaft als mutig bezeichnet, weil ich meinem Sohn dorthin lasse. Das fand ich erschreckend. Das sind doch einfach zwei 5-jährige Jungs, von denen einer leider sehr ausgegrenzt wird, und die spielen nun gerne zusammen und wollen sich verabreden.

    Hm, ich stelle mir vor, dass es für einen 6jährigen schwierig wäre, etwas einzufordern, was ihm selbst nicht wichtig ist und ihn länger auf die Fantamango warten lässt.

    Ich glaube, dass du es klären musst.

    Dem Kleinen ist es selbst wichtig, nur mit Sitz oder -erhöhung zu fahren. Ihn hat das heutige Erlebnis sehr irritiert, beim Abholen berichtete er gleich aufgeregt davon. Später zu Hause meinte er dann, er habe sich nicht getraut, der anderen Mutter zu sagen, dass er ohne Sitz nicht fahren wolle. Deshalb nun die Vereinbarung, um einen Anruf bei mir zu bitten, falls nochmal jemand eine Sitzmöglichkeit "vergessen" haben sollte. Mit der konkreten Familie muss ich die Angelegenheit natürlich trotzdem irgendwie klären.


    Hermine Wirst Du aufgrund Deiner Haltung wirklich für spießig gehalten? Die Kindergartenkinder dürfen doch gar nicht ohne Sitz oder -erhöhung fahren.

    Hattet ihr einen Kindersitz mitgegeben, der nicht genutzt wurde?

    Wenn du den Eindruck hast, dass dein Wunsch nicht ernstgenommen wird - was ich aus der Antwort herauslese - dann würde ich mit dem Üblichen brechen und mein Kind selbst zur Spielverabredung bringen und holen.

    Nein, wir hatten keinen Sitz mitgegeben. Mein Sohn ist seit 2013 in diesem Kiga, und bislang war es immer so, dass die anderen Eltern entweder einen Sitz bzw. eine Sitzerhöhung für ein Gastkind hatten oder darum gebeten haben, unser Sohn möge etwas mitbringen. Oder es wurde uns eben mitgeteilt, man sei mit der Straßenbahn oder dem Fahrrad unterwegs. Dass Kinder nicht ohne Sitz bzw. -erhöhung fahren, hatte ich bislang als unausgesprochenen Konsens wahrgenommen.


    Mit meinem Sohn habe ich erstmal folgende Vereinbarung getroffen: Sollte es noch einmal vorkommen, dass es bei irgendjemandem keinen Sitz oder keine Sitzerhöhung für ihn gibt, soll er die anderen Eltern bitten, mich anzurufen.

    Oh, da wäre ich auch aufgeregt. Schwierig, deine Beschreibung lässt irgendwie kein Unrechtsbewusstsein vermuten, wahrscheinlich haben die Eltern/die Mutter da einfach unbedarft gehandelt. Anderer Kulturkreis?


    Ich würde jetzt nicht unbedingt ein weiteres Treffen verhindern wollen. Ich würde die nächsten Treffen wohl seufzend bei uns stattfinden lassen. Wenn ich Beförderungsbedenken hatte, habe ich meinen Kindern übrigens immer direkt eine eigene Sitzerhöhung mitgegeben, irgendwie hat sich nie jemand getraut, die nicht zu benutzen;)

    Unrechtsbewusstsein war schon gegeben, aber nur, weil mein Sohn nicht angeschnallt war, nicht weil er ohne Sitz oder -erhöhung unterwegs war. Kulturelle Faktoren könnten eine Rolle spielen, die Mutter des Kindes lebt allerdings seit über 30 Jahren in Deutschland.


    Ob eine unaufgefordert mitgebrachte Sitzerhöhung benutzt worden wäre, kann ich nicht einschätzen. Schließlich konnte mein Sohn nichtmal angeschnallt werden, weil es nicht funktioniert hat bzw. kein Gurt auffindbar war.


    Das nächste Treffen der beiden Jungen wird auf jeden Fall bei uns stattfinden, aber danach lockt sicher der wunderbare Garten sehr, außerdem Fastfood, Fernsehen, Fanta Mango als Alltagsgetränk...

    Habt Ihr eine Idee, wie ich unmissverständlich und freundlich zugleich anderen Eltern kommunizieren kann, dass mein 5-Jähriger Sohn ausschließlich mit Kindersitz oder Sitzerhöhung mit ihnen Auto fahren darf?


    Mein Sohn war heute zum ersten Mal mit einem Jungen aus seinem Wald-Kiga verabredet, dessen Eltern ich nahezu nicht kenne, da sie als einzige zum Bringen und Abholen nicht in den Wald kommen, sodass man sich seltenst begegnet. Außerdem ist der Junge leider ein absoluter Außenseiter in der Gruppe, auch mir vertrautere Familien keine Verabredungskontakte zu dieser Familie haben, von denen ich im Vorfeld gehört haben könnte. Die beiden Jungen haben sich gut verstanden, und auch sonst war das meiste absolut im Sinne meines Sohnes: Fastfood, Eis, Fanta, Simpsons und ein wundervoller Kleingarten. Allerdings ist mein Sohn im Auto der Familie ohne Kindersitz oder Sitzerhöhung gefahren, sogar unangeschnallt und das auf dem Rücksitz in der Mitte. Die Mutter hatte in dieser Hinsicht kein Problembewusstsein. Sie fand es "nicht gut", dass mein Sohn nicht angeschnallt war, aber leider habe das nicht funktioniert. Ihr Mann müsse ihr nochmal zeigen, wo der Gurt sei.


    Ich möchte meinem Sohn weitere Verabredungen nicht untersagen, und bei uns ist es üblich, dass die gastgebende Familie das Besuchskind mittags mit vom Kindergarten abholt, da die wenigsten Familien im Stadtteil des Kigas wohnen. Was mache ich denn jetzt?

    Ich finde, es ist ein großer Unterschied, ob Babysitter die Zeit überwiegend im Wohnzimmer absitzen, während ein Kind tief schläft oder ob sie sogar zwei Kinder im Wachzustand beschäftigen.

    Das spricht dafür, dass ihr ins obere Preisspektrum geht.

    Auf dem Sofa abhängen kann der Babysitter auch zu Hause, ggf. auch ungeduscht in Schlabberhose und ohne Anfahrtswege. Wenn der Babysitter aber seine Dienstleistung anbieten soll, nämlich die Verantwortung für Kinder zu übernehmen, dann ist es irrelevant, ob sie schlafen oder nicht. Die Verantwortung bleibt gleich groß. Ich persönlich finde es sogar schwieriger, Kinder zu begleiten, die aus einem schlechten Traum aufgewacht sind und dann die Eltern vermissen, als einfach mit spielenden Kindern Zeit zu verbringen. Ich würde keinen Babysitter haben wollen, der sich nur fürs Rumhocken auf dem Sofa bezahlt fühlt, sondern einen, der mein Kind tröstet, wenn es aufgewacht ist, der sich gut um ein ggf. krank gewordenes Kind kümmert und der bei einem (sehr unwahrscheinlichen) Brand nicht einfach alleine die Wohnung verlässt.


    Wir bezahlen den Babysittern je nach Absprache 10-12 Euro die Stunde.

    Hat der Möpp einen Kinderrucksack? Dann könnte er einen Teil seines Gepäcks selbst tragen.


    Die mitzunehmenden Sachen würde ich reduzieren. Weniger oder kein Sandspielzeug, kein Kuscheltier und eine sparsame Version Wechselkleidung für den Möpp, z. B. eine Strumpfhose und ein Langarmshirt, außerdem bei Bedarf zu Hause eincremen und die Sonnencrème dort lassen.

    Unser 5-Jähriger hat auch eine massive Aversion gegen das Haarewaschen. Wir bewegen ihn nicht in festen zeitlichen Abständen zum Haarewaschen, sondern nur, wenn es nötig ist, da sonst das gemeinsame Familienleben darunter leidet, d.h., wenn die Haare voller Sand oder mit irgendwas verklebt sind oder wenn der Kopf unangenehm riecht. (Leider tritt irgendetwas davon wöchentlich ein, ich wünschte, es wäre seltener.)


    Was bei uns einigermaßen geht:


    im Regen draußen unterwegs sein und Haare klatschnass werden lassen

    Haare mit nassem Waschlappen waschen

    in der Badewanne einige Liter Wasser langsam über den Kopf schütten und dabei etwas massieren

    Wir waren beide etwas aufgeregt, als das erste Mal ein Abend bzw. eine Nacht alleine mit Baby anstand. Der Nachtschlaf unseres Kleinen begann damals nie vor 00.30 Uhr, im Laufe des Abends schlief er aber irgendwann mal ein Stündchen. An das Trinken abgepumpter Muttermilch aus der Flasche war er aus anderen Gründen gewöhnt.


    Dein Vorteil als derjenige, der den Tag über nicht zu Hause war: Du freust Dich wahrscheinlich darauf, am Abend Zeit mit Deinem Baby zu verbringen und wartest nicht nach einem langen und ggf. anstrengenden Tag mit Baby sehnlich darauf, dass nun jemand anderes übernehmen kann.


    Es geht nicht darum, ein (neues) Ritual zu entwickeln, sondern es soll dem Baby und Dir an Abenden zu zweit möglichst gut gehen. Mein Partner und ich hatten damals völlig unterschiedliche Wege dafür gefunden. Ich bin gerne mit dem Baby rausgegangen, da ich lange Abende zu Hause alleine mit Baby als sehr zäh empfand und mein angestrengtes Warten auf sein Einschlafen für sehr angespannte Stimmung sorgte. Wir sind dann einfach spazieren gegangen oder auf einen Spielplatz. Zuhause haben wir öfters ausgiebig zusammen gebadet. Mein Partner blieb lieber zu Hause. Er hat Musik gehört oder am PC gelesen. Der Kleine lag währenddessen entweder auf einem Lammfell am Boden oder über der Schulter des Papas oder war in der Tragehilfe. Irgendwann war dann ein gemeinsamer Umzug mit Kind ins Bett möglich.


    Ab dem 1. Geburtstag des Kleinen war ich wöchentlich 1-2 Abende und Nächte unterwegs. Mein Partner und der Kleine haben das von Beginn an sehr gut zusammen geschafft. In meiner Abwesenheit ging vieles, was in meiner Anwesenheit völlig ausgeschlossen gewesen wäre. Natürlich kam es gelegentlich auch zu schwierigen Situationen, in denen sich das Kind sehr lange kaum beruhigen ließ oder mein Partner kräftemäßig am Ende war. Aber sowas passiert auch, wenn beide Elternteile da sind. Im äußersten Notfall halfen Autofahren oder Fernsehen, beides damals eine Einschlafgarantie.


    Ihr werdet das hinbekommen!

    Als unser Kleiner zwischen 12 und 24 Monate alt war, waren wir auf zwei Hochzeiten zu Gast. Der Kleine hat geschlafen, wenn er müde war, auf dem Arm, in der Tragehilfe oder auf einem Lammfell am Boden. Gestillt bzw. aus der Flasche getrunken hat er einfach da, wo wir gerade waren. Zu laut bzw. unangenehm war ihm die Orgelmusik in der Kirche. Da wir das vorher wußten, hatten wir einen Gehörschutz dabei. Wir haben uns am Abend früher von den Feiern verabschiedet als wir es ohne Kleinkind getan hätten, weil die Nächte noch keinen ununterbrochenen Schlaf für uns hergaben und wir am nächsten Tag nicht total ausgelutscht sein wollten. Außerdem haben wir wenig (Mann) bzw. keinen Alkohol (ich) getrunken.

    Zitat

    aber gewichtsschätzung und biometrie ist keine exakte methode

    das ist die Untertreibung des Tages. Was ich da schon für haarsträubende Geschichten gehört und gelesen habe, von viiiiel zu großen Kindern, die dann unter 4kg hatten und genauso auch in die andere Richtung...


    Da wird nämlich auch oft nicht dazu gesagt dass die gewichtsschätzung eben genau das ist: eine Schätzung. Das wird viel zu oft als Tatsache verkauft und als Druckmittel verwendet.

    Ich denke, die Aussagekraft von Gewichtsschätzung Biometrie hängt sehr wesentlich von der Qualität des Ultraschallgeräts und der Ultraschall-Kompetenz der untersuchenden Person ab. Im privaten Umfeld lässt sich beobachten, dass Messungen von ÄrztInnen ohne spezielle Ultraschallkompetenz oft sehr weit daneben lagen, wohingegen die Schätzungen von speziell ausgebildeten GynäkologInnen meist ziemlich genau waren, vorallem dann, wenn im Verlauf mehrere Untersuchungen vorgenommen worden waren.