Beiträge von rheinländerin

    rheinländerin danke für Deinen Beitrag. Das mit der Prismenfolie kann das der normale Augenarzt leisten, oder ist das eine Anfrage für das Vorstellungsgespräch in der Uni Klinik? Im Mai müssen wir zur Kontrolle zu unserem normalen Augenarzt, da würde ich sonst nochmal nachhorchen.

    Mein Sohn schielt jeweils immer mit einem Auge nach innen, nicht ständig. Besonders wenn er müde ist. Im Moment habe ich das Gefühl, dass es mehr geworden ist bzw stärker auffällt, wobei wie schon geschrieben sein Gesicht sich stark verändert hat.

    Die Orthopistin hat das wohl ähnlich gesehen. Laut Optiometrist ist wohl auch das Zeitfenster, um die Chance auf das räumliche Sehen zu bekommen nicht mehr allzu lang (bis 7 meine ich).

    Da Ihr schon einen habt, würde ich den Optometristen darauf ansprechen. Ansonsten könntest Du Deine Frage auch im Forum von optometrieonline.de platzieren, da scheinen erfahrene Leute unterwegs zu sein, und es gibt auch diverse Threads zu Fragestellungen rund um Schiel-OPs, die ich hilfreich fand.

    Schielt das Kind nach innen oder außen? Kann es zwischendurch fixieren? Und gab es größere Veränderungen, oder aus welchen Gründen wurde jetzt zur OP geraten?


    Unser 5-Jähriger schielt schon sehr lange beidseits nach außen und hat ein stark eingeschränktes bis kaum vorhandenes Binokularsehen. Über eine mögliche OP hatten wir schon viele Gespräche, im Laufe der Zeit habe ich auch einiges dazu gelesen. Bislang haben wir uns gegen eine OP entschieden, die Prognosen sind uns zu vage, die Risiken zu hoch.


    Einer OP vorschalten würde ich in jedem Fall den Ausgleich des Schielwinkels mit Prismen/Prismenfolien über mindestens 6 Monate, um genau herauszufinden, ob sich der Winkel verändert und was mit dem Binokularsehen passiert. Beim Außenschielen z. B. treten nach einer OP nicht selten größere Schielwinkel auf, und das Risiko von Doppelbildern ist hoch. Deshalb würde ich erstmal eine OP simulieren, da sich vom Muskel nichts zurückholen lässt, wenn es mal weggeschnippelt ist.

    Habt Ihr einen Kinderarzt? Um eine Blutentnahme kommt Ihr nicht herum, und Kinderärzte haben mehr Erfahrung damit, das bei Kindern zu tun. Falls das Kind große Angst vor dem unangenehmen Pieks hat, hilft es, die Stelle vorher mit Emla-Salbe oder -pflaster zu betäuben. Um einen Eisenmangel festzustellen, reicht der Hb nicht aus, zumindest nach Ferrtin (Eisenspeicher) sollte noch geschaut werden, eigentlich gehört noch einiges mehr dazu.

    Ob die Feier unter der Woche oder am Wochenende stattfindet, würde ich so entscheiden, wie es für Euch besser passt. Ich kenne hier beides. Eine Einladung bekommt das Kind meist 7-14 Tage vorher, manchmal gab es bereits eine Vorabankündigung der Eltern mündlich, per Whatsapp oder Mail. Die Anzahl der Gäste finde ich passend. Hier ist es eher unüblich, dass die Gäste mit Eltern kommen. Beim letzten Geburtstag hatte unser Sohn ein knapp 3-jähriges Geschwisterkind einer Freundin auch eingeladen, da war die Mutter dabei. Was ich schon häufiger erlebt habe, ist, dass die abholenden Eltern zum Abendessen dazu kommen, falls ein solches eingeplant ist.


    Ich würde es bevorzugen, unabhängig vom Wetter, ganz oder zumindest teilweise draußen zu feiern. Indoorspielplätze finde ich sehr anstrengend, und so viele aufgedrehte Kinder in der Wohnung auch.


    Wir haben den 4. Geburtstag auf einem Spielplatz gefeiert. Programm gab es nicht. Erst Geburtstagskuchen und Getränke, danach freies Spiel. Sandspielzeug und Fußball hatten wir dabei.


    Am 5. Geburtstag gab es in der Wohnung die Geschenke-Auspack-Runde, dann Muffins und Kuchen. Anschließend raus aus der Bude zur Schatzsuche. Danach haben die Kinder noch etwas draußen gespielt. Abschließend gab es ein simples Abendessen drin.


    Draußen feiern geht immer, in der Einladung um wettergerechte Kleidung bitten.

    Danke Ebura ! Wir erleben es ja auch, dass das Leben teilweise alles andere als nett ist, und sich den dann anstehenden belangen zu widmen, ist Arbeit, oft härtere Arbeit als die Erwerbstätigkeit. Insofern halte ich es für enorme wichtig, bei den Überlegungen zur Arbeitsteilung in der Partnerschaft alle anfallenden Formen von Arbeit zu berücksichtigen. Wir haben uns z. B. von der Perspektive verabschiedet, beide Vollzeit erwerbstätig zu sein. Geht einfach nicht.

    Lieben Dank auch für Eure guten Wünsche!


    Entwicklungsdiagnostik und ggf. mehr machen wir auf jeden Fall im SPZ. Wir gehen Schritt für Schritt vor, in mehreren Terminen, die Atmosphäre ist entspannt und die Psychologin sehr erfahren. Für uns ist es wichtig geworden, möglichst viel unter einem Dach zu bündeln, da bislang zu unstrukturiert im Nebel gestochert wurde. Der Leiter der Klinik für Neuropädiatrie, zu der auch das SPZ gehört, ist ohnehin der einzige, der uns vor Ort noch weiterhelfen könnte, insofern erscheint uns eine möglichst enge Anbindung sinnvoll.


    Die Frage danach, was wir wissen wollen, ist tatsächlich schwierig, mein Partner und ich sind diesbezüglich sehr unterschiedlich und konnten noch nicht zu einer gemeinsamen Haltung gelangen.

    Wie lieb, dass Du an uns denkst, Sakura ! Wir wissen leider noch nicht mehr. Der Kleine hatte verständlicherweise eine Diagnostik-Pause eingefordert, nun laufen allmählich einige Dinge wieder an. Es zeigt sich aber ganz deutlich, dass er eigentlich eine längere Pause bräuchte, die Gegenwehr vor und bei Arztterminen ist massiv. Ich hoffe, dass er wenigestens bei den zumindest teilweise spielerischen Terminen zur Entwicklungsdiagnostik im SPZ mitmacht. Wir wollen auf die Weise versuchen, mögliche syndromale Ursachen der Optikusatrophie einzugrenzen.

    Ist es bei Euch matschig? Hier gerade sehr, und der 5-Jährige und seine FreundInnen lieben das. Matschige Hänge runter rutschen, bis eine richtige Bahn entstanden ist, sich gegenseitig mit Matsch jagen und einreiben, im Matsch hüpfen, sodass es richtig spritzt, Matsch in Töpfe füllen und diverse Sachen wie Steinchen, Stöckchen etc. unterrühren (=kochen), mit großem Stock im Matsch malen,...

    Wir haben keinen Garten, aber sind bei jedem Wetter viel draußen, z. B. in Parks, im Wald, in Gewerbegebieten, auf brachliegenden Geländen, am Rande von Baustellen etc. Die Kinder spielen viel mit allen möglichen Materialien, die sie so finden: Stöcke, Steine, Reste von Baumaterial, Zapfen, Moos, Kohle, Laub... Es wird geklettert, gematscht, mit Stöcken gekämpft, irgendwas gebaut, geschnitzt, mit gefundener Kohle gemalt, Fangen gespielt etc... Allerdings nicht angeleitet. Erwachsene sind nur sehr am Rande gewünscht, um im Notfall zu trösten, schlimmen Streit zu moderieren oder eine kleine Verletzung zu behandeln.


    Was hier auch gut geht: Mit dem Fahrrad ein Ziel ansteuern im Rahmen alltäglicher Erledigungen (Einkauf, Altglasentsorgung, Überweisung von einer Arztpraxis holen, Briefkasten/Packstation,...)


    Wichtig finde ich, dass alle wirklich wettergerechte Kleidung haben, sonst macht das Draußensein im Winter sehr schnell keinen Spaß.

    Ich halte Bewegung sehr wichtig für Kinder und würde deshalb unabhängig vom Inhalt zeitlich den Medienkonsum einschränken. Ich sehe es aber auch so wie andere hier schon geschrieben haben: Wenn es mal eine längerer Konsum ist, an anderen Tagen dafür nichts finde ich es unproblematisch und würde dem Kind da mehr Freiheiten lassen. Was ich schwierig finde, ist zu entscheiden, wann es einem Kind schadet. Meiner Meinung nach merkt man das nicht immer direkt. Das Kind ist vielleicht am Wochenende zufrieden und sitzt lange am Fernseher still. Montags in der Schule schafft es es aber vielleicht nicht mehr ruhig auf dem Stuhl zu sitzen und noch etwas aufzunehmen.

    Wie würdest Du es denn halten bei einem Kind, dass sehr viel in Bewegung ist und viel Medien nutzen möchte? Ich habe hier einen 5-Jährigen, der nur bei Morgen- und Abschlusskreis im Kiga, beim Autofahren, Buch vorlesen und mal für wenige Minuten bei den Mahlzeiten nicht in Bewegung ist. Und bei der Nutzung audiovisueller Medien, das sind die Ruhepausen des Kindes.

    Ich hatte Deine Frage gestern gelesen und musste erst einmal darüber nachdenken. Ich schätze es als völlig normal ein, dass Kinder in diesem Alter irgendwie immer in Bewegung sind. Ich denke, das Spielen auch in Bewegung ist Entspannung für die Kinder. Bei einem meiner eigenen Kinder ist es so, dass z.B. auch das Stillsitzen bei einer Mahlzeit schwierig ist. Ich denke, da wäre ein höherer Medienkonsum schlecht, weil dieses Kind seine Bewegung einfach braucht. Da reicht für mich eine halbe Stunde Fernsehen, dann muss bei diesem Kind wieder etwas anderes kommen. Was macht Dein Kind denn im Kindergarten? Wenn es kein Waldkindergarten o.ä. ist, sind ruhigere Phasen wie z.B. das Bauen in der Bauecke ja automatisch gefordert, wenn nicht die ganze Gruppe gestört sein soll.

    Danke für Deine Antwort! Im Kindergarten ist das Kind auch hauptsächlich in Bewegung, mit Ausnahme von Morgen- und Abschlusskreis. Es ist ein Waldkindergarten. Dort ist es zwar möglich, in Ruhe zu malen, zu basteln oder Bücher anzuschauen, das macht mein Sohn aber ausschließlich, wenn es sich um einen verpflichtenden Programmbestandteil dreht. Insgesamt ist der Kleine im Winter an normalen Tagen mindestens 8 Stunden draußen in Bewegung, im Sommer 10 Stunden, und zu Hause dann auch noch bei Rollenspielen, Haushaltstätigkeiten etc. Er fordert zu Hause täglich irgendwann eine Ruhepause mit audiovisuellen Medien vehement ein, und das können dann auch mehr als 30 Minuten werden. Eigentlich fühlt sich das für uns o.k. so an, aber ich komme doch immer wieder ins Nachdenken, wenn ich hier im Forum lese.

    Ich halte Bewegung sehr wichtig für Kinder und würde deshalb unabhängig vom Inhalt zeitlich den Medienkonsum einschränken. Ich sehe es aber auch so wie andere hier schon geschrieben haben: Wenn es mal eine längerer Konsum ist, an anderen Tagen dafür nichts finde ich es unproblematisch und würde dem Kind da mehr Freiheiten lassen. Was ich schwierig finde, ist zu entscheiden, wann es einem Kind schadet. Meiner Meinung nach merkt man das nicht immer direkt. Das Kind ist vielleicht am Wochenende zufrieden und sitzt lange am Fernseher still. Montags in der Schule schafft es es aber vielleicht nicht mehr ruhig auf dem Stuhl zu sitzen und noch etwas aufzunehmen.

    Wie würdest Du es denn halten bei einem Kind, dass sehr viel in Bewegung ist und viel Medien nutzen möchte? Ich habe hier einen 5-Jährigen, der nur bei Morgen- und Abschlusskreis im Kiga, beim Autofahren, Buch vorlesen und mal für wenige Minuten bei den Mahlzeiten nicht in Bewegung ist. Und bei der Nutzung audiovisueller Medien, das sind die Ruhepausen des Kindes.

    Mit der Verdachtsdiagnose Bechterew in der Vergangenheit würde ich mich sehr zügig kundig machen nach einem guten Rheumatologen, niedergelassen oder in einer einer Klinik-Ambulanz, und einen Termin vereinbaren. Die Vorlaufzeit bis zum Termin kann sehr lange sein. Falls bis dahin die weitere Abklärung einen anderen Befund ergeben haben sollte, lässt sich der Termin wieder absagen.


    Erstmal könntest Du ausprobieren, ob Wärme oder Kälte für Linderung Deiner Schmerzen sorgen. Ich weiß nicht, ob Du dem gegenüber aufgeschlossen wärest oder Zugangsmöglichkeiten hättest: Wenn Du keine NRSA nehmen kannst, wäre es vielleicht möglich, es mit Cannabis zu versuchen.

    Dann wird man einen anderen Kindergarten wählen müssen.

    Meines Wissens ist das "Recht auf einen Betreuungsplatz" nicht daran gekoppelt, dass man eine Arbeitsstelle gleich nebenan hat. Der Rechtsanspruch besteht ja auch nicht auf einen Platz in Nähe der Arbeitsstelle.

    Es gibt hier ein städtisches Kitaplatz-Vergabesystem. Man gibt drei Wunsch-Einrichtungen an, nach Erhalt einer Absage ersetzt man diese Einrichtung durch eine andere, und irgendwann ist hoffentlich die Zusage für einen passenden Platz da. Üblich ist, sich die Einrichtungen vorher anzuschauen, einen Gespräch zu führen und ggf. auch zu hospitieren. Wenn ich beispielsweise keine katholische Erziehung, keine Ganztagsbetreuung oder kein offenes Konzept wünsche, gebe ich entsprechende Einrichtungen nicht als Wunsch an. So würde ich es auch halten, wenn wichtige andere Rahmenbedingungen eines Kigas nicht zu uns passen.


    Die Regelung, dass kranke Kinder innerhalb von 30 Minuten abgeholt werden sollen, halte ich bei unserem Kiga für sinnvoll. Es ist ein Wald-Kiga. Sofa, Bett, Kissen, Toilette oder fließendes Wasser sind nicht vorhanden. Im Winter liegt ein krankes Kind also auf einer harten Holzbank im Bauwagen, bis es abgeholt wird. Wenn die Gruppe unterwegs ist, fällt sogar der Schutz des Bauwagens weg. Kein Bollerwagen, kein Wasserkanister, keine Decke, keine Möglichkeit, Tee zu kochen etc.

    Wir sind seitens des Kindergartens aufgefordert, die Telefonnummer einer Person anzugeben, die das Kind notfalls innerhalb von 30 Minuten abholen kann. Hier fährt auch im Notfall kein Erzieher als Begleitperson im Rettungswagen mit einem Kind ins Krankenhaus, da der Kindergarten dann unterbesetzt wäre.

    Und wenn es so jemand nicht gibt?

    Dann wird man einen anderen Kindergarten wählen müssen. Allerdings ist der Kiga schon kulant. Wenn gerade jemand mitten in einem beruflichen Termin steckt oder sich etwas weiter entfernt aufhält, ist das o.k., so weit ich gehört habe. Wir waren selbst noch nie betroffen.


    Seit unser Sohn den Kiga besucht, musste ein Mal ein Kind mit dem RTW ins KH. Das ging nur unbegleitet, da bei einer Gruppe am Standort keine Zusammenlegung möglich ist, zwei Personen bei den übrigen Kindern bleiben mussten und die Anerkennungspraktikantin krank war. Der Vater war aber dann schon am KH, als der RTW eintraf.

    Im öffentlichen Dienst müsste ein Gespräch im Rahmen des Betrieblichen Wiedereingliederungsmanagements (nach 6 Wochen Erkrankung) ein Angebot sein. Teilnahme freiwillig.


    Ich würde mir das wohl überwiegend anhören und vorallem sehr wenig bis nichts Privates erzählen, und zwar weder im Rahmen dieses Gesprächs noch sonst.


    Ansonsten würde ich darauf achten, mich sehr korrekt zu verhalten:

    Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen pünklich einreichen

    Keine Diagnosen bei der Arbeit nennen (Du musst nicht mit Arbeitgeber oder Kollegen diskutieren, ob Du mit dieser oder jener Erkrankung vielleicht doch arbeiten könntest, und ob andere schonmal Magen-Darm hatten oder nicht ist auch irrelevant

    Kind-Krank-Bescheinigungen besorgen, wenn Du wegen des Kindes ausfällst

    Keine Nacharbeit leisten, wenn Du wegen eigener Erkrankung oder mit Kind-Krank-Bescheinigung ausgefallen bist