Beiträge von Dindymene

    Ohje, Snoopy , für Alleinerziehende ist es echt noch doppelt schwer! Da empfinde ich unsere Situation schon als Jammern auf hohem Niveau, denn wir können das immerhin zu Zweit irgendwie schultern. Unvorstellbar, da alleine durchzumüssen und dann auch noch ohne Entlastung von Großeltern oder sozialem Netz.


    Liebe Grüße

    roma

    Weil mich das Thema ja auch ein bisschen umtreibt und ich heute mit meiner Physiotherapeutin drüber sprach: Aupair?

    Ich habe mich in keinsterweise noch niemals nie mit diesem Thema beschäftigt, aber vielleicht wäre das ja eine Option?

    Haben wir ja auch immer mal wieder drueber nachgedacht. Aber wir sind dann doch immer wieder zu dem Entschluss gekommen, dass es uns nicht gut ginge mit einem/einer Fremden im Haus, wenn das eigene Kind so krank ist, dass man sich staendig Sorgen macht und Bauchweh hat und alles doof ist. Ich weiss auch nicht, ob das so eine tolle Situation fuer ein Aupair ist. Ein Aupair will ja auch bekuemmert werden, dann hat man die Mehrarbeit wieder an anderer Stelle. Ach, Kinder sollten einfach nicht krank werden.


    lg roma

    Ich habe nicht den Hauch einer Ahnung. Mein Mann hat Gottseidank einen sehr kulanten Arbeitgeber (aber irgendwann ist da auch Schluss) und ich kann ziemlich viel Homeoffice machen (allerdings schaffe ich mit krankem Kind auch nur Bruchteile dessen, was eigentlich muss.). Wir erwägen gerade zwei Maßnahmen, falls unser Kind noch länger chronisch krank ist: Entweder wird mein Mann zurückstecken und weniger arbeiten und ich finanziere ihn mit (das hatten wir uns aber eigentlich beide nie so vorgestellt, wir haben komplett getrennte Finanzen und verdienen beide eigenes Geld. Wir wollten nie eine Hausfrauen/Hausmannehe.) oder wir gehen an unser Erspartes und versuchen eine Hilfskraft zu finden, die das Kind hin und wieder betreut. Das sind so die einzigen Wege, die ich momentan bei chronischer Krankheit sehe.


    lg roma

    Huhu


    hier auch ein Synology NAS mit RAID1, schon seit vielen Jahren (und diverse Ports fuer irgendwelche Spiele geoeffnet und geroutet und nie wieder geschlossen und vergessen ..#schäm)

    Wir sind sehr gluecklich damit, benutzen fuer unsere mobilen Geraete auch die verschiednenen DS-Apps. Ich finde das ganze Synologysystem ziemlich gut. Einmal die Woche wird ein Sicherungspaket in diverse Gratisclouds geschickt.


    lg roma

    Huhu,


    rosarot : Wir haben aber fantastische Gesamtschulen in Hessen, ich habe beruflich Kontakte mit sehr vielen und die meisten finde ich unglaublich gut und innovativ.


    Hier daher noch eine Stimme für Gemeinschaftsschule. Mal davon abgesehen, dass ich persönlich ethische Probleme habe, Kinder nach der Klasse 4 nach ihrem Funktionieren im Regelschulsystem zu klassifizieren, finde ich, dass ein wenig "Runterschrauben" den Kindern hilft, Ruhe ins Leben zu bringen und sich auf das zu konzentrieren, was sie wirklich interessiert und für sie wichtig ist. Das ist leider nicht immer das, was an den Schulen "gelehrt" wird. Instrinsische Motivation ist soooo wichtig, und ein Kind, das gelernt hat, eigene Ziele zu verfolgen, wird auch nach der Schulzeit nicht im Regen stehen, sondern seinen selbst gesteckten Weg gehen. Hätte ich meine Tochter mit ihrem glatten Einser-Zeugnis nach der 4 aufs Gymnasium geschickt, hätte sie keine Zeit ihre Programmierprojekte zu verwirklichen, ihre Youtubefilmchen zu drehen, Romane zu schreiben. Sie könnte auch nicht mal eben 2 Monate krankheitsbedingt fehlen. Spaß am Lernen und Erkunden ist so wichtig, da sollte neben der Schule immer noch Zeit für übrig sein.


    lg - roma

    Jo, wollte ich auch erst schreiben und dann fiel mir ein, dass die beiden Damen dafür auch die halbe Flotte in Schutt und Asche legen.


    Nein, im Ernst, an der Serie finde ich toll, dass die Hauptdarstellerin einen recht vielschichtigen Charakter hat und nicht so stereotyp dargestellt wird. Auch wenn ich das schmerzverzerrte Leidensgesicht manchmal schlimmer finde als das von Frodo in Mordor.


    Lg - roma

    Ich gebe oft Workshops zu eLearning, bin aber im Moment ratlos, womit genau ich dich unterstützen kann. Oben wurde ja schon einiges gesagt. Erwartungsabfrage, kurzes Input, Lernjob/Lernaufgabe, auch differenziert, je nach Erwartung und Kompetenzniveau. Wenn du ganz Genaues wissen willst, dann gerne per PN


    Lg - roma

    Huhu


    Ich finde das Konzept gut, ich meine sogar, es kommt aus der GfK. Es gibt immer wieder Situationen, in denen Kinder aus verschiedenen Gründen gerade nicht beschulbar sind und die anderen aber vom Lernen abhalten - egal in welchem Unterrichtssetting. Meist sind es die Kandidaten, die früher einfach vor die Tür gesetzt wurden. Im Trainingsraum bekommt das Kind die Möglichkeit runterzukommen und mit einer geschulten Lehrkraft im 1:1-Gespräch herauszufinden, was gerade nicht funktioniert und welche Sorgen und Nöte es hat. Das kann ich im Unterricht nicht leisten - ohne dass immer dieselben zu kurz kommen. Daher ist es gut, wenn das woanders aufgefangen wird. Es bleibt mir ja als KlassenlehrerIn unbenommen, trotzdem noch ein Gespräch zu führen, gerade wenn jemand öfter die anderen stört.

    Allerdings muss allen Beteiligten ganz klar sein, dass es eben KEINE Strafe ist, sondern eine Auszeit vom Lernen mit Gespräch. Wenn das nicht klar ist, verkommt das Konzept zur reinen Bestrafungsmaßnahme ohne jeglichen Sinn. Passiert leider oft.


    Edit, weil Trin erst jetzt gelesen: Das Konzept ist weit, weit davon entfernt kostengünstig zu sein. Da müssen LehrerInnen im Coaching geschult werden, da müssen Stunden für bereitgestellt werden, die aus irgendeinem Topf genommen werden müssen, 6 Stunden am Tag, 5 Tage die Woche ...


    Lg - roma

    Huhu,


    es gibt bei uns im Landkreis die verschiedensten Modelle für Anstellung und Bezahlung, je nachdem welcher Träger involviert ist. Und selbst die bieten teilweise unterschiedliche Modelle an. Es gibt z.B. bei uns das Modell durchgängiger fester monatlicher Bezahlung, auch in den Ferienzeiten, es gibt aber auch Stundenlohn, es gibt Modelle, wo der Begleiter woanders einspringen muss, wenn das Kind nicht da ist, es gibt auch die Möglichkeit dann "frei" zu haben. Da müsstest du dich bei den Trägern erkundigen, was die so anbieten, das kann ganz schön unterschiedlich sein. Voraussetzungen gibt es keine.


    Der Job steht und fällt mit den beteiligten Personen. Das muss klar sein, dass wahnsinnig viel verschiedene Interessensgruppen involviert sind, dass es manchmal sehr aufreibend sein kann, es allen irgendwie Recht zu machen: Der Draht zum Kind muss natürlich da sein, d.h. man muss das Kind sehr gut kennen und abschätzen können, wann und wo es Hilfe braucht, wo sich vielleicht Situationen anbahnen, wo es zu irgendeiner Art von Eskalation kommen kann und im Vorfeld Maßnahmen treffen. Gleichzeitig dem Kind maximale Selbstständigkeit ermöglichen. Das richtige Maß finden. Die nächste Personengruppe sind die Eltern, die manchmal ganz andere Ansichten zur Begleitung haben und oftmals auch ein stark regulierendes Eingreifen wünschen. Die Lehrer und Lehrerinnen haben dann meistens dummerweise ganz unterschiedliche Vorstellungen davon, was ein Begleiter leisten sollte: Manche wünschen sich wenig "Sichtbarkeit" des Schulbegleiters und regeln viel selbst mit den Kindern (gerade in kleinen Klassen mit zusätzlichem Förderschullehrer), manche wünschen sich eher einen "Polizisten" der einen reibungslosen Unterrichtsablauf gewährleistet, manche möchten, dass sich die Begleitung auch um andere Kinder kümmert, oder auf dem Flur sitzt und nur in "Notfällen" geholt wird. Die Schulleitung hat dann oftmals noch ganz andere Vorstellungen davon, wie Inklusion umgesetzt wird und wie sich ein Schulbegleiter zu verhalten hat. Das muss man m.E, einfach vorher wissen, dass man sich in ein ziemlich verworrenes Interessensgemenge stürzt. Wenn man da ein Händchen hat oder - im Falle meines Gatten - ein dickes Fell, dann macht der Job mit Sicherheit viel Freude. Aber man sollte schon eine sehr hohe Sozialkompetenz und Gespür für die Wünsche anderer mitbringen.


    lg - roma