Beiträge von Katrin

    Ich könnte mir vorstellen, dass, wenn es bald Neuwahlen geben sollte, die AfD sogar noch mehr Stimmen bekommen könnte.

    Es hätte keine Neuwahlen geben müssen.


    Es hätte auch eine Minderheitenregierung geben können.

    Warum sagt eigentlich niemand etwas zur FDP und zur CDU, die ja beide entweder eine Koalition oder eine Minderheitenregierung einfach ausgeschlossen haben.

    Dass die Große Koalition an der SPD scheitert, gab es schon mal in der deutschen Geschichte. Nach einem halben Jahr Minderheitsregierung gab es dann Neuwahlen. Das war 1930.

    die erklärung liest sich stimmig, wobei auch früher hatten die noten auch einen hohen stellenwert. dennoch find ich den notenschlüssel total bescheuert, weil die möglichkeit eine 1 oder 2 zu bekommen sehr gering ist, wenn es bei 24 richtige antworten von 25 eine 2 rausspringt.... hey das kind hat nur einen!!!! fehler und trotzdem eine zwei???? für mich wäre es total demotivierend. bei uns war der schlüssel ein ganz anderer.


    und noten find ich auch bescheuert, eine bewertung dagegen nicht.


    die stellvertretende schulleitung hatte uns das beispiel gegeben, was sehr einleuchtend ist. einE schülerIn macht beim diktat 50 fehler, also eine 6. beim nächsten mal hat er/sie 25 fehler, es ist aber immer noch eine 6, obwohl er/sie sich wirklich verbessert hat. mensch braucht erfolgserlebnisse und nicht das gefühl des versagens.. ich hab mir mühe gegeben und trotzdem reicht es nicht für eine bessere note.

    Ich finde, bei 24 von 25 Punkten kommt es nochmal drauf an, wie die Aufgabenstellungen waren. Bei einer reinen Abfrage des 1x1 finde ich es durchaus gerechtfertigt, bei einem Fehler eine "2" zu geben. Bei komplexen Aufgabenstellungen ist das was anderes.

    Hier gab es in der GS auch oft noch "Zusatzaufgaben", wo man noch einen Zusatzpunkt holen konnte, um einen Schusselfehler auszugleichen.



    Klar hat sich jemand im Diktat von 50 auf 25 Fehler deutlich verbessert. Aber objektiv gesehen sind das immer noch deutlich zu viele Fehler.

    Und letztlich sollen Noten eine Rückmeldung über den aktuellen Leistungsstand geben - und der ist auf einen allgemeinen Erwartungswert bezogen, auch wenn die "ungenügende Leistung" für den einzelnen Schüler trotzdem ein riesiger Fortschritt sein kann. In so einem Fall sollte die Schule m.M.n. zeitweise die Benotung aussetzen, bis der Schüler leistungsmäßig wieder Anschluss gefunden hat.



    Ich war sehr froh, als hier Noten einführt wurden. Unter den Bewertungen ohne Noten in Klasse 1 und 2 in einer sehr leistungsorientierten GS hat mein Kind wirklich gelitten. Das ganze Ausmaß habe ich lange gar nicht geahnt - und die Leistungen zu Hause auch nicht weiter thematisiert habe, da ich keinen Focus darauf lenken wollte. Erst als es Noten gab, konnte mein Kind selber sehen, dass es eine "2" ist und die Fehler vielleicht nicht schön, aber auch nicht tragisch sind.


    Ansonsten finde ich Noten weniger persönlich und eine "3" weniger dramatisch, als so manchen Spruch, den sich Lehrkräfte - statt einer Note - zu einer solchen Leistung einfallen lassen und an dem Kinder u.U. weit mehr zu knabbern haben.

    Gymnasium ist doch eher eine Schule, wo man sich „Bildung abholen“ muss, wie jemand im Nachbarthread schrieb, und überwiegend auf sich allein gestellt ist.

    Das kommt sehr auf das einzelne Gymnasium an. Ich erlebe unser Gymnasium als sehr unterstützend und behütend. Davon hätte ich mir manches an der Grundschule gewünscht. Am Gymnasium werden die Aufgaben so vorbereitet, dass die Kinder auch anspruchsvolle Hausaufgaben wirklich alleine schaffen können. Unsere Grundschule hat sehr stark auf Elternhilfe gesetzt.

    2. inwiefern soll man zum Zeitpunkt des Übertrittes danach entscheiden, mit welchem Abschluss dem (motivationslosen) Kind am meisten geholfen ist? Da versteh ich wahrscheinlich einfach gar nicht, was du meinst. Kannst du das bitte erläutern?

    Motivation hängt von vielen Dingen ab. In einer anderen Schulumgebung kann sich das schon anders entwickeln. Ich würde deshalb wirklich schauen, wo sich das Kind - wahrscheinlich - am wohlsten fühlt. Nur dann kann das Kind auch motiviert mitarbeiten und Leistung bringen.

    Wir hatten heute einen Beratungsgespräch am Gymnasium. Der Lehrer denkt, dass Edda es dort sehr schwer haben würde. Er hält Ehrgeiz und Anstrengungsbereitschaft für essentiell, insbesondere wenn man schon Probleme bei Konzentration und Rechtschreibung hat. Sie hätten nur eine handvoll Kinder mit Realschulempfehlung dort, weniger als 10%. Er empfiehlt Gesamtschule oder Realschule, wenngleich wir natürlich die Entscheidung selbst treffen müssen und er den Wunsch verstehen kann.

    Such Dir eine Schule, die zu Deinem Kind passt (unabhängig erstmal von der Schulart). Ihr habt jetzt soviel angeschaut und Euch beraten. An welcher Schule hättest Du das Gefühl, dass DEIN Kind gut aufgehoben ist / gerne hingehen wird - einfach so vom Umfeld / vom Eindruck den die Schule macht?

    Und wenn unter einer 2 steht: Das kannst du besser.

    Das finde ich ziemlich gemein! Selbst wenn ein Kind das wirklich besser kann, weiß es das auch selber und ärgert sich. Vielleicht hatte es aber auch einfach einen schlechten Tag.

    Oder kann man auch einfach versuchsweise mal was supplementieren und schauen, ob's Wirkung zeigt? Wenn ja - habt ihr eine Empfehlung?

    Ich habe das - mit Erfolg - gemacht. Mein Hausarzt hat so über den "VitD-Hype" hergezogen und mir empfohlen, jeden Tag 10min spazieren zu gehen (das würde völlig reichen) - hatte ihn direkt darauf angesprochen - dann habe ich es eben so gemacht.


    Ich fand diese Seite sehr hilfreich:

    http://www.vitamind.net/mangel/therapie/

    undine : Ich befürchte fast, dass er es nicht einsieht.Ist so eine "Modeerscheinung". Könnte ich mir dann nicht mit mehreren Vigantoletten am Tag behelfen?

    Bei einer Versandapo habe ich auch 4000er Präparate ohne Verschreibungspflicht gesehen, glaube ich.

    Schau - auch wegen der Dosierung - in den Thread.


    Bei Vigantoletten kommen noch die ganzen Füllstoffe hinzu, weshalb es nicht so hilfreich ist, damit überzudosieren.


    Eine gute Alternative ist Vit D3-Öl. Damit ist eine Höherdosierung besser möglich.

    Aber irgendwie habe ich das Gefühl, es müsste etwas spektakulärer sein. Also in dem Sinne, dass die Natur um mich herum so großartig ist, dass ich mich angenehm klein fühlen kann und mein (mir gerade sehr groß erscheinender) Kummer relativiert wird.

    Dann ist das eher kleinteilige D vermutlich nicht so das Richtige.


    Ich werfe mal noch "Wüste" in den Ring. Wobei ich da von "alleine wandern" eher abraten würde. Du brauchst zumindest einen einheimischen Guide.

    Ich wandere sehr gerne und fand die Wüstenzeiten mit Abstand am Eindrücklichsten.


    Wenn Du am Abend im Freien unter dem riesigen Sternenhimmel einschläfst (wo Du vielmehr Sterne siehst und die Milchstraße z.B. klar und deutlich hervortritt), dann wird alles andere dagegen ganz klein. Wege gibt es nicht. Du läufst einfach und Du triffst auch sonst niemanden. In der Wüste habe ich gemerkt, wie wenig man wirklich braucht. Wasser ist wirklich wichtig, was zu Essen ist hilfreich und vielleicht noch eine Decke für die Nacht.

    ...und es gibt wirklich schöne, abwechslungsreiche und imposante Wüstengegenden.

    Danke schon mal für die vielen Tipps! Eine Radtour fände ich auch prima. Was habt Ihr bei Schlechtwetter gemacht?

    An Schlechtwettertagen kann man gut Burgen, Schlösser, Höhlen usw. besichtigen. Wenn die Sonne scheint, machen wir lieber Outdoorprogramm.

    Schau mal hier in den Thread:

    Wo abenteuerlich wandern in Deutschland?

    Da kannst Du Dir auch Ideen holen. Es gibt Nationalparks, die extrem langweilig sind und es gibt welche, mit richtig tollen, spannenden und abenteuerlichen Wegen (z.B. Sächsische Schweiz).


    Habe gerade gesehen, Deine Jungs sind noch im Grundschulalter. Dann würde ich noch nicht soviele Museen reinpacken bzw. wirklich einzelne kindgerechte Sachen auswählen bzw. Museen, Burgen, Schlösser mit einer guten Museumsdidaktik. Zum Teil gibt es auch Ferienprogramme / Aktionen an einzelnen Tagen für Kinder.

    Am liebsten mit Bewegung und Kultur aber auch ein wenig Komfort.

    Warum nicht eine schöne Stadt suchen und Kultur (Schlösser, Museen, Theater, Musik usw.) und Bewegung (Wandern, Klettern, Kanufahren, Höhlen) verbinden?


    z.B.

    - Bamberg/Nürnberg und Fränkische Schweiz

    - Dresden und Sächsische Schweiz

    - Weimar/Erfurt/Jena und dann in den Thüringer Wald

    - Trier und Eifel / Luxemburgische Schweiz

    Hier gibt es Familienzentren, die auch Babysitterkurse anbieten. Sicher muss man keinen Kurs gemacht haben, aber es schadet sicher nicht, wenn die zukünftigen Babysitter grundlegende Dinge in einem Kurs besprochen haben.


    Ich würde danach suchen und dort anfragen. Die können Dir dann auch was zu den Rahmenbedingungen sagen.

    Was bei Euch ja nun nicht in Frage kommt, ist, die nette Praktikantin im Kiga anzusprechen.

    An sich ist Camping mit Baby eher unproblematisch. Es kommt immer ein Stück weit auf das Kind an. Das kannst Du selber aber am besten einschätzen.


    Aus dem Umfeld waren welche im Sommer in den nordischen Ländern mit Hund campen. Das war wohl etwas schwieriger bzw. wesentlich hundeunfreundlicher als bei uns. Da würde ich nochmal genauer schauen.