Beiträge von Seerose

    Liebe Anne,


    ich hab bewußt weder geantwortet noch Dich angeschrieben wegen Deines superlieben, großzügigen Angebots. Bitte lass das Thema Spiegel ruhen. Ich mag nichts annehmen in dieser Hinsicht. Alles andere per PN.


    Ich wünsch Dir das beste für die OP. So ne OP ist ne große Sache! Von Herzen alles, alles Gute dafür!!

    Liebe Anne,


    ich kann nicht viel schreiben, aber ich denke ganz doll an Dich am Montag!


    #knuddel

    Weil ich nicht weiß wohin ich mit dem soll. Ich schleppe eh immer einen riesigen Rucksack mit mir rum. Und wenn ich einkaufen gehe, ist der überladen. D. h. ich kann nicht den Helm mit in die S Bahn, mit in die Stadt nehmen, ich habe schlichtweg keinen Platz für den Helm.

    Ich schließe meinen auch ab und zu an.


    Wenn du einen Rucksack dabei hast, müsstest du den Helm doch auch am Rucksack anschließn können, oder?

    Ja, ganz sicher.

    Ich find es nur mehr als unbequem mit dickem Rucksack und dranhängendem Helm den ganzen Tag rumzulaufen. Ich fall ja zudem eh schon auf mit meinem Riesenrucksack. ;-) Wenigstens hab ich ein super Erkennungszeichen..


    Ich glaub ich ziehe die Lösung vor wo der Helm angeschlossen am Fahrrad bleibt.

    Kann es sein, dass Schnappi eine Light-Variante davon hatte? Kein Fieber, keine Erkältungssymptome, nur wochenlang bellender, unproduktiver Husten, die Anfälle 1-2 Minuten, mit Atemnot, dann wieder gut. Letzte Nacht erstmalig hustenfrei durchgeschlafen.

    Kann man Keuchhusten im abklingenden Stadium noch nachweisen? Und muss man das, oder ist es jetzt auch egal, wenn das Schlimmste vorbei ist?

    Mein normaler Keuchhusten - ohne Lightvariante - verlief so wie oben. Kein Fieber oder Erklältungssymptome, aber drei Monate bellender Husten, sechs Monate insgesamt krank. Und ich hab natürlich gearbeitet weil es eh niemand erkannte. Als der Husten dann insgesamt 7 Rippen brach, wurde ich krank geschrieben.


    Therapieren konnte man eh nichts mehr, hätte man gleich am Anfang machen müssen.


    Meine Blutprobe war nicht eindeutig.


    Gute Besserung!

    Solange seine Spülbürste dabei ist, würd er auch auf dem Balkon schlafen :D

    Die gibt's immer noch?!!:D


    Weißt Du daß Du immer noch unter "Spülbürste" bei mir am Handy eingespeichert bist? #dance


    Weil ich euch nur mit Spülbürste beim Rabentreffen kennengelernt habe;-))



    Ich freu mich total für Dich, daß der Möpp nun immer in seinem Bett schläft. Ein Meilenstein!!

    Seerose das Land würde mich jetzt aber auch mal interessieren...

    Ich hab nicht mit Nachfrage gerechnet, aber ich ärger mich selbst 30 Jahre später immer noch so, daß ich es zumindest erwähnen wollte.


    Ich mag kein Länderbashing da das einfach dumm ist, denn es war ja bei mir nur die Summe aller Erlebnisse, die das Fass zum überlaufen brachte und mich früher abreisen ließ. Ich kann nicht ein gesamtes Land dafür verantwortlich machen, logisch.


    Aber in meinem ganzen Leben sind mir nie solche unangenehmen Dinge passiert (letztendlich ist zum Glück nicht wirklich was passiert) und ich bin jetzt noch fassungslos wenn ich zurückdenke.


    Z. B. hatte ich Interesse an einem Unisemester in Tunis und der Prof sperrte von innen sein Büro zu und war sich sicher nun ein Schäferstündchen zu bekommen.


    Es geschahen noch viel empörendere Dinge, aber jetzt wo ich das Land genannt habe, kann ich das nicht mehr schreiben. Natürlich gibt es in diesem Land auch "gute" Menschen mit Moral und Verantwortung, nur hatte ich keine Chance diese kennenzulernen.


    Witzigerweise hatte die Sprache bei den Menschen nichts verändert. Es hatte keinen Einfluss darauf wie sie mich behandelten. Wies ich die Menschen höflich mit Arabisch ab, hielten sie mich für eine Palästinenserin und haben sich eigentlich schlimmer benommen als wenn ich Französisch gesprochen hatte.


    O. K. ich lass es, ich fang schon wieder an mich aufzuregen.

    ebura: ichvweiss es noch nicht. aber iran oder alaska zb. würde ich lieber mit gruppe machen.

    Das wären beides Ziele die mich reizen würden. Alaska hab ich blöderweise mehrmals einem Freund abgesagt, der mich in den 90ern dazu einladen wollte. Ich glaub ich hab viel verpasst, aber mir wohl auch Probleme erspart.


    Und Iran.....#love


    Es muß ein so wunderschönes, riesiges Land sein. Ich möchte eigentlich hin seit der Pubertät. Und ich hab mein ganzes Leben lang nur absolut bezaubernde Iraner getroffen.


    Ich hoffe ich komme dort jemals hin.


    Ich ärger mich über mich selbst, ich wollte immer erst in den Iran wenn ich die Sprache einigermaßen beherrsche und mich ausreichend für gute Unterhaltungen mit den Menschen verständigen kann. Da es eine indogermanische Sprache ist, ist der Aufwand überschaubar. Trotzdem war ich immer irgendwie zu faul und mir fehlte die Motivation, da mir die Aussprache nicht gefällt.

    Soviel zum Thema unangenehme Seiten des allein Reisens: Grüße aus der Airport Klinik Taiwan #rolleyes jetzt wär natürlich ne Hand zum reinkrallen ganz nett gewesen. Aber es geht auch so.

    Ist auf jeden fall mal ne Erfahrung...

    Ohje, gute Besserung und alles Liebe!


    Egal wo man ist, ist es schrecklich allein zu sein wenn es einem nicht gut geht, man einen Unfall hatte o. ä .

    ich frag hier mal, ob es noch mehr Fans des alleine Reisens gibt? Falls ja, könnte man sich ja ein wenig austauschen, Tipps geben etc...




    Was sind denn eure highlights?

    Ich fürchte ich kann leider überhaupt keine Tipps geben, denn das Reisen hat sich so dermaßen verändert im Vergleich zu früher.


    Und das Schlimmste ist, ich kenne das moderne Alleinreisen gar nicht mit Couchsurfing & Co., aber ich schätze dies ist ein ganz großer Gewinn für das unkomplizierte und einfache Reisen in der gesamten Welt.


    Für mich war eigentlich jede Reise die ich alleine gemacht habe, ein Highlight. Egal wohin, ob nach Prag oder Budapest in den 80ern oder in die USA oder in die Türkei und nach Syrien, in den Jemen oder auch nach Burma, Indien, Kambodscha. Ich hab nie so viel und so engen Kontakt zu den Einheimischen gehabt, als dann wenn ich alleine ohne Freund/Freundin gereist bin.


    Ich hab unglaublich freundliche und offene Menschen kennengelernt, hab deren Gastfreundschaft genossen, die mich manchmal allerdings auch beschämt hat, wenn mir z. B. ein Ehepaar sein Bett zum schlafen gegeben hat und dann selbst es sich auf dem Fußboden im Raum nebenan bequem gemacht hat. In solchen Fällen wie im Libanon, bin ich dann so schnell wie möglich weitergereist, damit die Menschen wieder in ihren eigenen Betten schlafen können. Eine Chance abzulehnen hatte ich leider nicht.


    Ich habe so viele schöne Dinge erlebt, die aneinandergereiht bestimmt einige Bücher ergeben würden. Und ich habe durchweg nur Positives erlebt.


    Außer in einem Land, wo es m. E. nicht möglich ist alleine als Frau in Ruhe und Frieden zu reisen. Das hab ich einmal und nie wieder erlebt und hab mir nach einigen Tagen einen "deutschen Freund" aus einer Pauschalreisegruppe gesucht, mit dem ich dann noch einige Tage unterwegs war. Letztendlich hab ich so einen Hass auf dieses Land bekommen und bin wesentlich früher wieder abgereist. Und werd wohl auch nie wieder hinfahren.


    Auf jeden Fall gibt es keine bessere Möglichkeit ein Land und dessen Menschen kennenzulernen. Es macht einen riesigen Unterschied wie die Menschen auf einen zukommen, ob man alleine oder eben mit Freund/Partner/Freundin ist.

    Ich finde das ganz schwierig, hier im Forum zu sammeln.

    Ein Tattoo ist doch sehr individuell.

    Von daher würde ich mit dem Tattoo so lange warten, bis der Spruch wirklich "zu dir kommt" und du weißt: DAS ist er!

    Genau.


    Zudem würd ich noch ganz vorsichtig mit Fremdsprachen sein. Auch wenn es meist in Französisch nicht ganz so schlimme Auswirkungen hat wie in Arabisch. Ne Zeit lang war es wohl in sich die Namen seiner Kinder in arabischer Schrift tätowieren zu lassen. Was ich da alles schon gesehen hab, gruuuuuuselig. #kreischen


    Ich persönlich würde von dem obigen französischen Spruch Abstand nehmen, klar, reine Geschmackssache. An Südfrankreich würde der mich auch nicht erinnern.

    .. Schauspieler erkenne ich auch kaum. Wenn eine Schauspielerin in der Rolle sich plötzlich sehr verändert (reicht schon von Kostüm und Haare offen zu sportkleidung mit Zopf..) kapier ich die Handlung nicht. Ich erkenne Leute an ihren Fahrrädern, Schuhen, am Gang...

    ;-)


    Wie bei mir.

    Hiermit widerspreche ich öffentlich! :D


    Braten kann nur minimalst Prosodingelskirchen haben! Sie hat mich und meine Tochter eben im Zug erkannt ohne daß wir überhaupt wußten dass wir im gleichen Zug sitzen #super


    Und wir haben uns nie zuvor live gesehen...


    Ich erkenne grundsätzlich nie Menschen in Zügen ;-))

    Und die Türken kuaför, also zum Friseur, nicht zum Trottoir.


    Aber Französisch war nicht nur in Berlin verbreitet .


    Sorry, bin albern, brauche Ablenkung.

    bei uns im Bereich würde man keinen Job bekommen, der kein sehr gutes Hochdeutsch spricht und schreibt. Kann man von halten was man möchte.....

    Im Verlagswesen, Presse oder so? Da würd ich's noch verstehen..


    Ich glaub Dir das natürlich, aber verstehe es nicht. Ich war Jahre lang in einem Bereich eines großen deutschen Unternehmens und da erlaub ich mir mal zu sagen, daß mein Deutsch inkl Rechtschreibung und Grammatik vermutlich noch das beste war. Und ich war die fachliche DumpfbacKe in diesem Bereich. Bei der Einstellung von ausschließlich Akademikern (Anfang '90) ging es nur um die fachliche Kompetenz und nie nie nie um Dinge wie deutsche Sprache. Ich selbst war diejenige die Bewerbungsunterlagen vorsortieren mußte und da waren gruselige Anschreiben dabei, mit Rechtschreibfehlern in JEDEM Satz und einer Grammatik wo sich einem die Zehennägel aufrollen. Und das schriftlich, mündlich war meist gar keine Kommunikation auf Deutsch möglich.


    Der Vergleich hinkt natürlich, denn die meisten scheiterten sprachlich nicht wegen ihres Dialektes sondern weil sie schlichtweg die deutsche Sprache nicht beherrschten. Den Job bekamen sie aber trotzdem.


    Ich will damit nur mein Unverständnis ausdrücken: wenn man fachlich kompetent ist und nicht unbedingt den gesamten Tag Kundenkontakt in deutschsprachige Länder hat, spielt es dann eine große Rolle ob man Dialekt oder Hochdeutsch spricht?