Beiträge von Talpa

    Ich glaube, das ist der einzige Vorteil der Gymiprüfung in unseren Kantonen: die benachteiligt wenigstens alle gleich...

    Ich bin mir nicht sicher ob man das so sagen kann. Ich denke, dass es immer so ist, wenn man mit dem System vertraut ist, flutscht einiges leichter. Es sind oft so Kleinigkeiten, zb. wer muss das Kind zur Gymiprüfung anmelden, wo bekommt man die Anmeldungen, bis wann muss man sich angemeldet haben, wleche Fächer, wie wird geprüft, usw.


    Bei uns ist es so, dass ich als Elternteil das Kind anmelden muss. Ich musste auf die ziemlich unübersichtliche Seite der Kantonsschule, die Anmeldungsbögen suchen, ausdrucken, ausfüllen, usw.

    Die Mittlere rückt Anfangs Januar zur Gymiprüfung ein ;)

    Ja, klar hilft es, wenn die Eltern das System kennen - aber immerhin sind sie nicht der Willkür von Lehrpersonen ausgesetzt, die meinen: "Du als Tschinggenkind hast eh nichts am Gymnasium verloren." (Und ja, das ist ein Zitat)


    In meinem Kanton sind die Informationen offen zugänglich - dass es immer noch ein sehr bestimmtes Zielpublikum "aussiebt" ist eine andere Frage (und klar politisch motiviert). Aber eben: wer sich anmeldet, hat eine reele Chance mit derselben (komplett hirnrissig hohen und völlig beschtussten) Messlatte gemessen zu werden, egal wie der Nachname ist.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Ich glaube, das ist der einzige Vorteil der Gymiprüfung in unseren Kantonen: die benachteiligt wenigstens alle gleich...
    Ich habe mit einigen studiert, die von ihren Lehrern genau so wie Du es beschreibst, Ainu vom Gymi abgehalten wurden - manche hatten zum Glück kämpferische Migranteneltern, andere haben den Umweg übers Lehrerseminar genommen etc...


    Dennoch: ich bin weiterhin für die Abschaffung der Prüfung - und ich glaube auch nicht, dass dann auf einen Knall das duale Bildungssystem zusammenbrechen würde und es keine gut ausgebildeten Gesellinnen mehr gäbe. Österreich schafft das ja offensichtlich auch...


    Liebe Grüsse


    Talpa

    ich finde "das baby stillt" oder "wir stillen" klingt IN MEINEN ohren auf eine blöde weise öko-plakativ-alternativ.


    daher sorgt es jedes mal, wenn das so kommt, bei mir für innerliches leichtes zehennägelabheben (für komplettes aufrollen isses mir dann egal).


    ich sage immer nur "ich stille das baby" oder "das baby wird gestillt".

    Meine Ohren ähneln in dem Stück denen von patrick*star.

    Ich habe gestillt, meine Kinder getrunken.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Hier wird tendentiell die ganze Familie mitbehandelt.

    Ich hatte bereits einen Satz gekochte Bett- und Handtuchwäsche bereit. Dann alle Medis, alle Leibwäsche, Bettzeug und Handtücher gekocht - nach dem zweiten Zyklus Medis nochmal.


    Unsere Kinder sind ja schon etwas grösser, es war kein Nakedeiwetter daher wars das dann, Böden etc haben wir normal gesäubert.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    darf ich fragen, ob das ab jetzt gilt mit den drei gelben karten, die zur sperrung führen, oder ob da ältere gelbe karten einbezogen werden, bei denen keine der vorstufen dieser eskalationsleiter zu verzeichnen waren? also, wenn man nun vor einer weile einfach so ohne vorherige rücksprache oder ohne vorherige verwarnung eine gelbe karte bekommen hat, ist die dann jetzt schon auf dem sperr-minuspunktekonto?


    lg patrick

    Die Vorstufen (Netirabe, Gesprächsversuch unserseits, Verwarnung per PN) sind jeweils den Umständen angepasst: es ist deshalb tatsächlich möglich, eine gelbe Karte ohne "Vorwarnung" zu bekommen. Wenn das Post klar gegen unsere Nutzungsbedingungen verstösst, zum Beispiel.

    Da aber drei gelbe Karten innert 2 Jahren nötig sind, um eine rote Karte (=Sperrung) zu bekommen, finden ich das angemessen - wie bereits gesagt, das sind sehr selten genutzte Massnahmen (so selten, dass ich mir als Userin die nie merken kann).


    Liebe Grüsse


    Talpa als Teammitglied

    Ich kann nur aus meiner Sicht sprechen: auch ich bin kein Fan von Strafsystemen - in einem Forum genau wie in einer Schule können sie aber eine gewisse Berechtigung haben. Dass wir sie bis jetzt nur äusserst selten benutzen mussten, zeigt für mich, dass sie immer das letzte Mittel darstellen. Das Gespräch ist unser Mittel der Wahl bei Konflikten.


    In den Forenregeln (das obige ist eine abgewandelte Form davon) lassen sich Fristen und noch mehr nachlesen: gelbe Karten verfallen nach 2 Jahren.


    Liebe Grüsse


    Talpa als Teammitglied

    Ein Netirabe ist ein Netirabe und eine Verwarnung ist eine Verwarnung.


    Ein Netirabe ist eine öffentliche Erinnerung an die Netikette - oft meint er auch nicht eine einzelne Userin, sondern eine Diskussion, die droht abzudriften.

    Ein Netirabe hat keine Konsequenzen.


    Dagegen ist eine Verwarnung per PN offiziell - wenn dann weiterhin gegen unsere Regeln verstossen wird, zücken wir die gelbe Karte.


    Liebe Grüsse


    Talpa als Teammitglied

    meine Kinder waren bekannte Parasiten-Magnete und ich habe selten Würmer im Kot entdeckt, das lief immer über den Tesa-am-Poloch-Test ab. Da waren dann die Eier.

    Ich hatte ein paar Objektträger zu Hause, da kam dann der Tesa-Streifen drauf, ab zum KiA, und IMMER waren da welche.

    Medikament aus der Apotheke geholt, genommen, alles gewaschen, und dauern wiederholt, bis zur zweiten oder auch zur dritten Einnahme.

    Bei uns jetzt nur einmal, aber aus meiner Erfahrung in der Kindheit: Symptome waren klar, Wurmmittel wurde gegeben, Symptome waren weg...

    Wie sagte eine liebe Rabin mal: "Wenn das Kind abends im Bett im Viereck springt"...


    Tesatest kann man - falls gerade keine Objektträger zur Hand - auch mit einem zweiten Tesastreifen über dem anderen (Klebeseite an Klebeseite) so machen, vor dem Arztbesuch (unserer meinte ja, den Wahnsinnsaufriss muten sie Familien grundsätzlich nur bei positivem Test zu).


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Ich habe nun endlich im Forum die Regeln für die Gelben Karten gefunden#zwinker. Dass die zwei Jahre gelten ist felsenfest?? Finde ich jetzt schon ganz schön lang#hmpf.

    Liebe Holly,


    doch diese Regelung gilt. Wir machen uns die Entscheidungen jeweils nicht einfach - daher finden wir das im Moment durchaus praktikabel.


    Liebe Grüsse


    Talpa als Teammitglied

    Ich habe das gestern an einem Beitrag von Anfang November getestet, da kam auch nur die Nachricht, dass der Beitrag bereits gemeldet wurde.


    Das kann ich mir nicht vorstellen, dass die Meldung bisher nicht bearbeitet wurde.

    Liebe Xenia, liebe Sila,

    wir werden der Sache nachgehen. Ich kann das gerade so nicht beantworten.


    Liebe Grüsse


    Talpa als Teammitglied

    Nollaun, da bin ich die falsche Adresse, ich spreche von Haus aus ja nochmal einen anderen Dialekt.

    Da heisst das nochmal alles etwas anders...

    Bei den Buben finde ich ehrlich gesagt "Schnäbi" okay, es bezeichnet genau ein Körperteil (wir sagen, Pfiffeli) - bei den Mädchen habe ich allen Familiendialekten dasselbe Problem: Schnäggli, Schlitzli... das bezeichnet quasi nur die Aussenseite. Daher bezeichnen wir die Einzelteile ganz normal: Schamlippa, Schaida... Alles auf Dialekt ausgesprochen, aber halt nicht verschämtes 19tes Jahrhundert.


    Die kleinen Vögel an den Füssen sind bei uns aber Påtscha.


    Aber wir sind ein bisschen Wörtersammler, da klingt das dann so: "Aide, Amore, zia schnell d'Potscha an, suscht bisch blohappat - gemma!"


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Ich habe den Anzug bis auf die Füsse runtergezogen, an denen baumelte er dann in den Fussraum.

    Abgesehen vom Sicherheitsaspekt, meine Kinder würden vergehen vor Hitze... wir ziehen grundsätzlich alle die Jacken aus im Auto.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Nein, es sind einfach zwei unterschiedliche Sachen:

    - ich suche mir aus meiner Sprache die Worte aus, die mir besser gefallen

    - ich nutze in zwei verschiedenen Sprachen unterschiedliche Worte für dasselbe und würde es nicht direkt übersetzen, weil in Sprache A das Wort völlig ok ist, in Sprache B das Wort aber ein unflätiges Schimpfwort ist


    Ersteres mache ich natürlich auch.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    ich verstehe, was du meinst, talpa. empfinde es aber anders. auch in "meinem" dialekt (der hier in berlin oft eher im spass gesprochen wird), vermeide ich einige begriffe, die mir nicht gefallen. finde ich jetzt nicht schlimm. ich gebe ja keine empfehlungen ab.

    Es gibt für mich im Dialekt genauso Begriffe, die ich vulgär finde, wie es die für mich im Hochdeutschen gibt, nur sind die je nach dem unterschiedlich. Ich würde das dann ja auch nicht 1:1 übersetzen und einem Mann sagen: "Ich würde ich jetzt am liebsten direkt auf dein Maul küssen" während ich im Schweizerdeutschen ein "Kuss ufs Muul" ziemlich gut finde #zwinker

    Bei mir ist es auch eher so wie bei Daroan - wobei ich das schon kenne, dass es so Worte gibt, die in meinem einen (Erstsprache) Dialekt eine vulgäre Note haben, während im anderen (Zweitsprache) Dialekt dasselbe Wort eine ganz harmlose Konotation hat.

    Ein schönes Bespiel sind "Goofen" - das würde ich an meinem Wohnort niemals verwenden, spreche ich mit meiner Familie, dann ist es völlig klar, dass ich meine sehr geliebten Kinder damit meine, die fragen auch nett gemeint nach "wia gohts da Goofa?".

    Daher ja, es gibt Dialektwörter, die würde so mancher anderer Dialektsprecherin völlig normal finden, ich nutze sie dennoch nicht - und umgekehrt.

    Das kann ich deshalb gut nachvollziehen, dass sich Wörter "falsch" anfühlen, VivaLaVida.

    Aber das ist nicht schlimm. Irgendwie findet man sich immer. Ich finde es immer spannend, wenn man sich verständigen kann, über alle Dialekt und Sprachgrenzen hinweg, einfach weil der Wille dazu da ist sich zu verständigen.

    Ja - aber wie Du sagst, es hat auch viel mit Gewöhnung zu tun. Wenn in der Umgebung verschiedene Dialekte und Sprachen häufig sind, ist frau ja auch ein bisschen "eingehört".

    Und ich gebe zu, mit Oberwallisern telefoniere ich extrem ungern. Live verstehe ich die schon - wenn mir der Gesichtsausdruck aber fehlt, ist das wie Chinesisch für mich...


    Liebe Grüsse


    Talpa

    das ist mein persönliches empfinden. ich finde die auch nicht "ekliger", aber eben auch nicht schön.


    auf hochdeutsch existieren solche begriffe gar nicht in meinem wortschatz.

    Wie nennst Du denn den verlängerten Rücken?


    Klar ist das persönliches Empfinden - aus Sicht der "Fudi"-Sager hier ist es aber wohl schlicht so, dass das der normale Ausdruck für dieses Körperteil ist. Ich sage ja auch Muul und nicht Mund - und meine das in keiner Weise negativ. Wenn ich es schreiben würde, hätten meine Kinder natürlich Münder, keine Mäuler...
    #gruebel Versteht man, was ich meine?


    Liebe Grüsse


    Talpa

    VivaLaVida : welche Begriff meist du? Fudi? Kann sowohl als auch benutzt werden, für Hintern wie für Vagina.


    Ich verstehe auch nciht ganz, wieso vulgäre Begriffe auf Dialket ekliger sein sollen als in Schriftdeutsch. Abgesehen davon, dass ich "Fudi" jetzt nicht als vulgär bezeichnen würde. Eher Arsch, aber das ist ja kein spezifischer Dialektbegriff.

    Ja, das Fudi oder Füdli ist in der Anwendung auf einer Ebene wie der "Popes" oder der Popo vieler Familien in Deutschland - wenn frau vulgärer werden will, muss sie sich in anderen Sprachen bedienen (ich kenne das so, dass dann gerne der "Arsch" genommen wird).


    Das Wort hat schon so einen langen Weg genommen und das Grundwort, dass in manchen deutschsprachigen Regionen ja gebraucht wird (F****), ist nicht im Umlauf, daher hat es wohl auch nicht diesen unangenehmen Beiklang.

    Ich gebe aber zu, ich bin auch mit Fotze als Ohrfeige gross geworden, das ist auch in vielen Regionen Österreichs verbreitet. Auch da hat es den schlagenden Klang, nicht das Körperteil.


    Liebe Grüsse


    Talpa