Beiträge von Talpa

    Trotzdem ist ja die Sache noch nicht ausgestanden. Die Feuchtigkeit zieht sich ja in die Decke und Wände und auch die Elektrik ist ja gefährdet, wenn das Wasser an der Lampe entlanglief. Ich würde so schnell wie möglich die Gebäudeversicherung informieren, womöglich geht da auch der Versicherungsschutz verloren, wenn der Hausmeister da irgendwie mehr oder minder professionell irgendwas abdichtet, ohne die entstandenen Feuchtigkeitsschäden zu beseitigen. Da muss schnell professionell was unternommen werden, sonst verschimmelt euch die Bude.

    #ja

    Bitte nicht Deine Aussenerfahrung hier rein "denken" - ich glaube nicht, dass irgendeine Userin Dich fürs nächtliche Stillen abstempelt! Das wäre ja noch schöner!

    Ich glaube, es ist Konsens, dass Stillen nach Bedarf einen Einfluss aufs Schlafverhalten hat - völlig ohne Wertung. Nur beisst sich dieser Einfluss mit der westlichen Vorstellung "gesunden" Schlafes, besonders für Kinder.


    Ihr habt jetzt quasi ein "San-Kind", seid aber "deutsche Schläfer" - das anzugleichen braucht Zeit. Ich wollte also damit nicht Dir irgendeine Schuld zuweisen, sondern Dir Mut machen: es ist normal, dass es Zeit braucht. Ihr macht das sicher gut und habt Euer aller Bedürfnisse im Blick.


    Schnuller würde ich evt noch etwas ausprobieren - klappt vielleicht im Halbschlaf?


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Vielleicht habt ihr dazu noch Tipps für mich? (oder Tätschler?)

    Nur den Tipp: üben, üben, üben...

    Unsere Kinder mussten von Beginn an lernen, an fremden Orten zu übernachten - und das klappte besonders in der Stillzeit immer super. Auf Feiern waren sie ganz klein einfach so lange im Tuch dabei, bis ich ins Bett ging (und natürlich zwischendurch immer wieder gestillt - das geht meiner Erfahrung nach an fremden, aufregenden Orten etwas vergessen: während zuhause normalerweise abends der Bauch intensiv gefüllt wird (Clustern), ist es auswärts aufregend und jep, nachts hat man Hunger... da ein bisschen offensiv die Brust anbieten kann helfen).


    Liebe Grüssse


    Talpa

    #gruebel

    Ich gebe zu, ich verstehe Deinen Unmut nicht ganz.

    Ich verstehe die Empfehlung als äusserst kind- und bedürfnisbezogen (sonst würde da ja stehen: muss auf der Stelle abgestillt werden). Einem Kind in diesem Alter schrittweise das Einschlafstillen abzugewöhnen, wenn die Mutter offensichtlich unter diesem Schlafrhythmus leidet, finde ich einen vernünftigen Weg.


    Es ist völlig normal, dass viele Kinder (und speziell gestillte Kinder), das in dem Alter noch nicht können - ist das für den Mutterschlaf unerheblich (so ist es nämlich bei erstaunlich vielen Frauen), ist alles paletti.

    Ihr habt aber Hilfe gesucht, weil Euch dieser Schlafrhythmus belastet. Und da auch das Schlaflabor keine körperliche Ursache gefunden hat - was toll ist - kann meiner Erfahrung nach nur mit Verhaltenstherapie etwas geändert werden... Im Bericht steht nirgends etwas von schnell und abrupt, sondern von schrittweise, was für mich nach sanft klingt.


    Nächtliches Stillen nach Bedarf ist eine tolle Sache - wenn die Mutter nicht darunter leidet. Tut sie das, muss halt ein anderes tolles Konzept her... Hat schon jemand eine Stillberaterin vorgeschlagen?


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Ich verstehe das gut - aber gerade wenn Du den Verdacht auf eine "nur" Glutensensivität hast, ist die Ausschlussdiagnose so wichtig.

    Deshalb würde ich persönlich in den sauren Apfel beissen und den Termin für die Blutentnahme verschieben. Sicher ist sicher!


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Hat es irgendwelche Vorteile, wenn du den positiven Test hast?


    Es hört sich nämlich nicht sinnvoll an, sich absichtlich krank zu machen indem man Sachen isst, die man nicht verträgt.

    Wie Freda schon schön sagte, wenn eine lebenslange, sehr strenge Diät eingehalten werden muss, ist eine saubere Diagnose nicht zu verachten - ach ja, und unbehandelt potentiell tödlich hatte sie noch vergessen zu erwähnen...

    Kleinigkeiten wie Kostenübernahme bei der Krankenkasse, Diätessen bei Spital- und Altersheimaufenthalt etc sind dann nur so Goodies, die dazu kommen.


    Orange: wirklich, wenn Du auch nur den allerleisesten Verdacht hast, dass es Zöliakie sein könnte, dann bestehe auf einer sauberen Diagnose! Und so lange glutenarm und jetzt nur zwei Wochen glutenhaltig ist quasi der Garant für ein falsch-negatives Ergebnis...

    Ich weiss, es ist eine grauslige Vorstellung, jetzt 6 Wochen glutenhaltig durchzuziehen - aber wir reden hier wie gesagt von einer Diagnose, die lebenslang gilt, die eine Riesenumstellung bedeuten wird und bei der es nicht mit ein bisschen "Lifestyle-Glutenverzicht" getan ist!


    Liebe Grüsse


    Talpa


    Wir haben uns darauf geeinigt, dass ich in zwei Wochen wiederkomme und Blut abnehmen lasse. Wieviel Brot sollte ich denn jetzt so täglich essen? Ich esse zusätzlich noch Müsli, Eiswaffeln, etc, alles, was mir so in die Finger kommt. D

    #stirn

    T'schuldigung... (der war für beide Ärzte gedacht)

    Aber das funktioniert so nicht... wenn Du eine echte Diagnose haben möchtest, kannst Du Deinem neuen Arzt anrufen und den Termin um ein paar Wochen verschieben.

    Du hast glutenarm gegessen in letzter Zeit? Wie lange? Anyway, eigentlich egal: für eine vernünftige Zöliakieabklärung solltest Du 4-6 Wochen glutenhaltig essen, mindestens.

    Glutenhaltig heisst in dem Fall mehrere Portionen glutenhaltiger Nahrungsmittel pro Tag - Brot, Flocken, Nudeln... Es nützt absolut nichts für die Diagnose, wenn Du jetzt einfach mehr Gluten in kürzerer Zeit reinhaust, die Antikörper brauchen ihre Zeit.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Ich finde aber, man kann bei der Art und Weise, wie man über das Helmtragen spricht, überlegen, wessen Anwalt man ist.


    Ich fand das eigentlich deutlich genug...

    (Die Erleuchteten vs die Schafe... meine Lieblingsargumentation... und nein, ich weiss, dass Du natürlich niiiiiiieeeeemals sowas gemeint hast... aber dann lass es doch gleich bleiben, solche Allgemeinplätze rauszuschmeissen - hier diskutieren wir, nicht Du und der ADAC...)

    Bei Kindern ist das wie bereits gesagt recht häufig, dass sie über den "üblichen" Zeitraum von 6 Wochen hinaus Ausscheider sind - das verheilt dennoch meist einwandfrei.

    Und ich halte weiterhin jedes auswärts Essen für weitaus risikobehafteter als ein Kind in der Kita.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Also mir lässt das keine Ruhe. :D

    Worum es mir eigentlich geht, ist nicht die Frage, wer jetzt warum Helm trägt, und auch nicht, ob Helmtragen schützt oder nicht. Ich finde aber, man kann bei der Art und Weise, wie man über das Helmtragen spricht, überlegen, wessen Anwalt man ist.

    #hammer

    T'schuldigung, was anderes fällt mir gerade nicht ein...

    Sorry, die Argumentation finde ich immer noch ziemlich... äh.... albern?


    Dann glaub mal schön weiter, dass ich meinen Helm trage, weil der ADAC mich gehirn-gewaschen hat (was insofern besonders schön ist, dass hier kein ADAC wirbt und der schweizerische Autolobby-Verein, der TCS, sich nur äusserst verhalten zu Helmen äussert... die Tatsache, dass in der Schweiz mehr Fahrradfahrer mit Helm fahren hat wenig mit der Kampagne des deutschen ADAC zu tun. Pro Velo, die hiesige Fahrradvereinigung ist derselben Meinung wie die meisten Helmträgerinnen hier: Pflicht nein, freiwilig ja.


    Und mir ist es ehrlich gesagt völlig wuppe, ob ich in die Unfallstatistik einfliesse oder nicht, weil mein Bagatellunfall nicht aufgenommen wird - ich mag meinen Kopf halbwegs unverschrammt...


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Kroatien zählt ja durchaus zu den zivilisierten Ländern dieser Welt... und ja, Zahnärzte dort sind (wie übrigens alles medizinische Fachpersonal) bestens ausgebildet - und Mediknappheit wie vor 30 Jahren ist auch nicht mehr zu befürchten...

    Und in Touristenorten immer mehrsprachig - ich hatte dort schon Ärzte, deren Hochdeutsch besser als meines war 😉

    Wo seid Ihr denn genau? Vielleicht habe ich einen Tipp.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Ich glaube, ich kann mit Fug und Recht behaupten, wirklich fast überall gestillt zu haben - ausser an einem Ort: versteckt!


    Ich habe übrigens auch ausnahmslos positive Rückmeldungen bekommen und der grösste Teil der Menschheit kann wunderbar wegschauen (und ehrlich, wer im Restaurant vom Nebentisch aus beim Stillen meinen Busen sah, hat definitiv wo hin gestarrt, wo er NICHT hinzustarren hat! Es ist auch unhöflich nichtstillenden Frauen auf den Busen zu kucken, nämlich!).


    Also nur Mut!

    Auch unsere Senioren im Dorf, die mittlerweile alle stolz e-bikes fahren, tragen Helm und meist Weste.

    das ist der neue megatrend. senioren und ebikes. :D. überall sind sie.

    Jep!
    Und definitiv eine neue Gefahrenquelle - weil sie so unberechenbar schnell sind... (und, aus mir noch ungeklärten Gründen gerne rechts überholen...).


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Ich habe den Eindruck, am unspannendsten würde es für gewisse "Stänker-UserInnen" werden, wenn sie einfach ignoriert werden würden.


    Rheinländerin, ich finde es - komplett unabhängig von irgendeiner Reaktion von Passanten, Angestellten und dem Täter - ganz gross von Dir, dass Du etwas gesagt hast!

    Hut ab für Deinen Mut - den ich in solchen Situationen glaube ich nicht immer hätte.


    Und wenn die einzige Folge Deiner Reaktion war, dass das Kind gemerkt hat: "es gibt Menschen, die diese Behandlung nicht ok finden", dann ist doch schon etwas erreicht!


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Unterdessen verstehe ich glaube ich, was Ihr meint - aber: was hat das ganze verkehrspolitisch-gesellschaftliche Gedöns mit meiner ganz persönlichen Entscheidung und vor allem mit meinem ganz persönlichen Risiko zu tun?

    Nochmal: ja, ich mag Tempo 30, ich unterstütze Fahrradwege, gute Beleuchtungen etc... - aber dennoch lebe und fahre ich im hier und jetzt. Und da ist nunmal nicht das Fahrradparadies, sondern eine ganz stinknormale Verkehrssituation mit normal hohem Unfallrisiko (nicht übertrieben gross, aber vorhanden). Warum ist es dann ein offensichtlicher Affront (so kommt es mir nämlich gerade ein bisschen vor, als würde mein Helm andere Userinnen hier gerade persönlich angreifen), dass ich mein ganz persönliches Risiko ein bisschen verkleinere?


    Eben, wie Kindersitz: die Wahrscheinlichkeit, dass mein Kind den wirklich "braucht", der Sitz es also vor einer schweren Verletzung schützt ist winzig - ich denke, nur wenig grösser als die Wahrscheinlichkeit, dass ich beim Fahrradfahren einen Sturz/Unfall mit Kopfbeteiligung erlebe. Dennoch ist das gar keine Frage, dieses Risiko minimieren wir gerne.


    Liebe Grüsse


    Talpa