Beiträge von Talpa

    Die Pumpmenge entspricht nicht der Menge, die Dein Kind trinkt - selbst mit bester Pumptechnik kann ein Kind das schlichtweg besser... Es gibt eine Menge Frauen, die wunderbar Kinder ernähren mit Brüsten, die Abpumpen völlig verweigern.

    Lass Dich bitte nicht von solchen Experimenten nicht verunsichern - besprich Trinkmengen und "Zufütterplan" am Besten mit Deiner Stillberaterin.


    Jede Frau, jede Brust und jede Stillbeziehung ist anders - was mir geholfen hat, muss Dir nicht auch helfen... Deshalb: Deine Stillberaterin sieht Euch und kann am Besten raten.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    *knuddel*

    Es ist völlig okay, zuzufüttern! Es ist auch völlig okay übrigens, abzustillen, wenn das Stillen nur noch Belastung ist!

    Das mal einfach vorweg.

    Jeder Tropfen Muttermilch ist wertvoll - was Du Deinem Kind bis jetzt mitgegeben hast, geht nicht verloren.


    Ich glaube allerdings nicht, dass Deine Milch zu wenig gehaltvoll ist (das ist extrem selten) - sondern wirklich eher, dass Deine Produktion und ein kleiner Vielfrass nicht ganz zusammen passen...


    Ich würde jetzt versuchen zu fühlen, was Du möchtest: weiterstillen? So viel wie möglich oder "nur" als Zugabe? Dementsprechend würde ich weiterfahren. Aber die Zusatzflasche würde ich echt als das ansehen, was es ist: eine Entlastung für Dich (und auch das Kind - in dem Alter ist Dauerstillen ja irgendwann auch anstrengend, wenn man langsam ans Welt kennenlernen gehen möchte). Und ohne den ständigen Druck, das Kind um jeden Preis satt zu machen konnte ich damals das Stillen deutlich besser geniessen. Grundsätzlich kannst Du solange stillen und zufüttern, wie Du magst - Langzeitstillerinnen haben ja auch oft nur noch wenige Mahlzeiten am Tag.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Lesen - und auf keinen Fall im Rabenforum, das hat nämlich leider denselben Effekt wie Fernsehen, man will "nur ganz kurz noch schnell"...


    Also E-Reader an und ein Krimi vor die Nase.


    Meist werde ich dann ganz schnell wieder müde.

    Besonders in Stressphasen im Beruf muss ich schauen, dass ich nachts nicht ins "Arbeiten" komme - ist ja nett, wenn ganze Projektpläne durchgedacht sind... aber wirklich erledigt ist die Arbeit immer noch nicht und der nächste Tag ist der Horror - daher: genügend Schlaf ist enorm wichtig.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Gegen Juckreiz etc kann ein Antihistamin auch noch "verspätet" wirken.


    Wenn es nur geschwollen ist und nicht wahnsinnig stört würde ich persönlich mir jetzt aber die Tröpfli sparen und einfach etwas kühlen.


    Mein Mitgefühl, ich hatte das als Kind gefühlt dauernd...


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Erstmal: #knuddel

    Ich weiss sehr genau, wie Du Dich fühlst...


    Hast Du eine Stillberaterin? Falls nicht, wenn Du unsere Stillberaterin Denise Both anschreibst (Expertenforum), kann sie Dir vielleicht eine Kollegin in der Nähe empfehlen.

    Eine Stillberaterin kann auch - wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann - sehr viel beim Stillen und Arbeiten helfen.


    Aber jetzt noch ein paar Tipps, die mir (ab der ersten Wohe zugefüttert, nach 6 Wochen wieder gearbeitet, 9 Monate gestillt und zugefüttert) geholfen haben:

    - genug Trinken

    - kein Stress, Stress ist ganz schlecht für die Milch

    - immer zuerst die Brust anbieten, auch wenn das Kind nur kurz nuckelt und Du danach noch mit Fläschchen nachfüllst - so wird die Milchproduktion angeregt.

    - Stress unbedingt abbauen (Hilfe von überall annehmen!)

    - viel nackig zusammen kuscheln (auch wenn Du wieder arbeitest, tun so Kuschelwochenenden extrem gut).

    - genug Schlaf, viel Ausruhen (ja, genau: Stress vermeiden)

    - lieber etwas zu früh anlegen, dafür die Mahlzeiten etwas kürzer halten (oft Anlegen regt die Milchbildung an).

    - und, nicht vergessen: Stress vermeiden! Tu, was Dir gut tut - schick Deinen Mann ums Haus mit dem Kind, leg Dich in die Badewanne und geniess die Zeit!


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Ich weiss nicht, wie es bei Euch ist - aber hier steht auf den Ricolapackungen, dass eine "Überdosis" Magen-Darm-Probleme verursacht.


    Auf 14 Kilo verteilt ist ein Pack eine Menge Süssstoff, bei der entsprechenden Dosis würden die meisten Erwachsenen auch brechen...


    Alkohol wäre übrigens auch nicht so schnell vorüber.


    edit: Was die grundsätzliche Erreichbarkeit von Gift angeht: ein Kind in dem Alter und diese Oma wären für erstmal eine nicht machbare Kombi.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Ich hätte es meinem Sohn letztes Jahr (fast selbes Alter) zugetraut.


    Kann sie die Sprache? Weiss sie, was sie tun kann, wenn ihr etwas umangenehm ist (an wen wende ich mich, wen spreche ich an, wer hilft mir?)?


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Bei so Kleinen wollte ich jeweils noch die Rückversicherung von einem Arzt - bzw beim ersten Mal nicht mehr sichtbares Auge war ich jeweils noch zur Kontrolle und fragte, ob es okay sei, die Tröpfchen zu geben.

    Unterdessen, bei einem fast-Schulkind, gebe ich sie nach Bedarf.


    Meine Kinder und ich sind leider etwas überempfindlich auf Stiche...



    Ach ja, Wattepads mit Schwarztee im Kühlschrank gelagert und dann etwas "angetaut" tun uns gut.


    Gute Besserung!


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Sizilien würde ich im Oktober nicht empfehlen, wenn es wirklich auf jeden Fall Badeferien sein sollen.

    Mitte Oktober war ich schon baden, mehrmals - aber deutlich öfter nicht. ;)

    Mädels, sorry, das heisst Doppelmeter.


    Und ich besitze gleich mehrere davon in etwas ungewöhnlicher Ausführung, damit die auch jeweils bei mir bleiben.


    Mamaraupe: Hupenoptimierung heisst "passende BH-Grösse finden", nicht operieren/vergrössern lassen. Da liegt glaube ich ein Missverständnis vor.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Nein, da kann man nix machen - ausser Vorsorge (ich habe für mich bei Ausflügen immer meine eigenen Pflästerchen dabei, die ich auch vertrage).


    Talpita ist zum Glück eines der sehr selten verletzten Kinder und braucht wenig Pflaster - wenn sie eines im Hort bekommt (am Schlimmsten sind diese fröhlichen Kinder-Motiv-Pflaster) zupfe ich das am Abend ab. Sobald es länger drauf bleibt, gibt es eine Reaktion.

    Ein übersehenes Pflaster hat mal einen handtellergrossen Fleck zur Folge gehabt, der sage und schreibe 6 Wochen zum Abheilen brauchte.


    Schön, dass es bessert!


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Da scheinen sich ja eine Menge Leute über ein für sie so absolut nicht passendes Klischee zu ärgern...

    Und auch wenn Du findest, ich dürfe das nicht: doch, ich beschreibe das was ICH hier erlebe - und glaub mir, ich habe eine Menge Erfahrung mit Neubaugebieten in der Agglo... und, trotz meinen schrecklichen Vorurteilen sogar eine Menge Bekannter, die so wohnen. Und die reden immer noch mit mir...

    Aber eben: ich rede offensichtlich nicht von Eurer Wohnsituation (by the way: wir könnten es uns nicht leisten, auf dem Land wohnen - denn neben dem auch dort teuren Wohnraum müssten wir zwei Autos haben, während wir hier keines haben - bzw. nur das Geschäftsautos meines Mannes) sondern von der Situation um meine Stadt rum. Das ist keine Grossstadt, hat einen guten funktionierenden ÖV und einen enormen Zuzug an gutverdienenden Migranten in- und ausländischer Herkunft. Mit allen folgenden Problemen (das zum Beispiel Kinder in unserem Kindergarten und Schule lernen müssen, wie man richtig einschätzt, dass die meisten SUV-Fahrer schlichtweg nicht über ihren rechten Reifen hinwegsehen und sie deshalb Reifenfutter sind...).


    Aber das hat nichts mit den Fahrverboten bestimmter Fahrzeugtypen in D zu tun und wie schon etwa dreimal wiederholt: es hat nichts mit Eurer Wohnsituation um die meisten deutschen Städte zu tun und war wohl ein fehlplatzierter Einwurf in die Diskussion.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Ich wiederhole mich gerne, Adrasteia.

    Wie gesagt, Patrick, ich schimpfe nur über die PendlerInnen, deren Situation ich beurteilen kann, vor meiner Haustür - und da besteht die Bequemlichkeit in erster Linie darin, dass man sich nicht an den 15-Minuten Takt (sic!) und die anderen Menschen im ÖV halten muss, sondern lieber ein Drittel mehr Reisezeit hat, damit man im eigenen Auto im Stau stehen kann... (Mein Mann bevorzugt bei seinen Kundenbesuchen zu den Hauptverkehrszeiten das Fahrrad, denn vor lauter Agglos alleine im Auto kommen die Arbeiter in der Stadt kaum auf ihre Baustellen, zum Beispiel)

    Das es in den meisten deutschen Städten und ihrer Umgebung komplett anders aussieht, ist mir klar.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Wie oft musst du denn in die Innenstadt einer größeren Stadt, wo es ein Fahrverbot gibt bzw. geben wird? Wahrscheinlich nicht so oft. Die Fahrverbote werden doch sowieso nicht flächendeckend kommen.

    Die Pendler, die zur Arbeit müssen, haben da durchaus ein Problem. Wie schon geschrieben, sind die Park&Ride Parkplätze, die ich kenne regelmäßig zu sehr früher Zeit schon voll. Und somit ist dann die Landbevölkerung doch wieder vom Fahrverbot in den Innenstädten bedroht.

    Aber das sind dann ja andere Fahrten als die von AnneL erwähnten unter-5-km-fahrten. Es gibt - va für Städter - unglaublich viele Möglichkeiten, auf einen eigenen Pkw zu verzichten.


    Und wenn du zb in eine der riesenstädte pendeln musst gibt es eben auch Alternativen . Man muss sie schmackhaft machen, das sind sie im Moment sicher nicht immer und überall.


    Wir haben lange an jeweils einer der "Einfallsstrassen" in unsere Stadt gewohnt. Und nun leben wir in einer Stadt mit einem ausgezeichneten ÖV - auch für den Speckgürtel oder die Agglo, wie das hier heisst. Hätte man alle Autos rausgepickt, die an uns verbeifuhren zweimal am Tag, deren Insassen ohne grossen Aufwand auch mit der S-Bahn zur Arbeit hätten können (oder den Park und Ride-Bahnhof im Nachbardorf benützen), wären wir locker ein Drittel der Autos losgewesen, jede Wette.


    Und ja, für die "ich ziehe aufs Land, damit meine Kinderchen an der frischen Luft aufwachsen und es ist mir scheissegal, wenn dafür anderer Leute Kinder meinen Dreck einatmen müssen"-Agglos habe ich nur bedingt Sympathien...


    In meinem Wohnunfeld ist es in dem allergrössten Teil der Fälle eine Mischung aus Gedankenlosigkeit und Bequemlichkeit, warum das Auto zum Pendeln sein "muss". Roadpricing würde ich sehr begrüssen, ja.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Ein nicht unwesentlicher Punkt dabei, die Wutanfälle (und glaub mir, ich weiss, wovon ich rede, ich habe das schon zweimal durch, in ausgesprochen eindrucksvoller Lautstärke...) besser auszuhalten, ist sich selbst "körperlich" zu schützen.

    Nimm Dir Ohropax in die Hosentasche und stopf sie in die Ohren, wenn das Kind loslegt - wenn es, wie bei meinen Kindern, nicht geht, dass Du Dich aus dem Raum bewegst. Das nimmt dem Lärm die Schärfe und ich kann so ruhiger bleiben - im wahrsten Sinne des Wortes.


    Liebe Grüsse


    Talpa