Beiträge von janos

    Ach ich weiß nicht... Ich könnte mir vorstellen, dass viele Kinder keine Lust haben, die schule zu wechseln, wenn sie sich da gerade schön eingelebt haben. Ich hätte das als Kind glaube ich nicht gewollt. Mir waren meine schulkollegen immer sehr wichtig, das hätte mirgar nicht gepasst, nach zwei jahren gleich wieder zu wechseln.


    In meinem Bundesland gibt es Gesamtschulen, die auch gut durchlässig sind. Das ist schon mal was feines.

    Ich denke einfach, dem meisten hier ist es völlig egal. So egal, dass sie nie auf die Idee kämen, dass es jemand in einem Gespräch nebenher erwähnt.


    Ich kenne ehrlich gesagt auch nur die tratschvariante. Ich kann mich wirklich nicht erinnern, mich jemals mit irgendjemanden über jemands sexuelle Orientierung unterhalten zu haben. Weil es mir einfach komplett und völlig egal ist.

    prinzipiell sehe ich das auch so, dass nicht jeder aufs Gymnasium gehen muss.


    Allerdings ist einfach bei ganz vielen mit zehn Jahren nicht abzuschätzen, was sie leisten können und was sie leisten wollen. Das ist für viele viel zu früh.


    Deshalb bin ich froh in einem Land zu leben, in dem der elternwillen entscheidet.

    Meinst du wirklich, dass es in Deutschland keinen mehr juckt, ob jemand homo oder Hetero ist? Nicht wirklich oder?


    Solange zumindest eine der großen Kirchen in Deutschland das noch offiziell als Problem betrachtet muss man da glaube ich auch nicht drüber diskutieren...


    Und dann musst du dich vielleicht mal dringend mit Menschen außerhalb deines Dunstkreises unterhalten - ich stoße immer wieder auf homophobie. Seien es die "schwuchtel"-hänseleien auf dem Schulhof oder die Diskussionenum das adoptionsrecht von homopaaren. Bei manchen - sonst sehr netten und toleranten - Menschen um mich rum habe ich schon den Eindruck, dass homosexualität nix gutes ist. Keiner wird sagen es gehört verboten, aber was genau die sich denken will ich lieber nicht wissen (schon allein die oben aufgetauchte nähe von homosexualität und padophilie. Gruselig )

    Das sehe ich auch so. Die genderkacke steckt zu einem nicht unerheblichen teil in den Köpfen der Pädagogen selbst und multipliziert sich dadurch in die nächste Generation ihrer Schützlinge.


    Ist echt schade. Immerhin gibt s hier eigentlichkeine Angebote speziell für Jungs oder Mädchen. Aber eben eine deutliche Betonung der ags, die man ruhig am Tisch sitzend anbieten kann. Und dann wenige völlig überlaufene sport-ags, bei denen dann schnell die frage gestellt wird, ob nicht vorwiegend Jungs teilnehmen sollten (es gibt nur eine begrenzte Teilnehmerzahl und immer mehr Interessenten als plätze), weil die dem bastelkram so gar nichts abgewinnen können und so gar keine Alternative hätten. Während die meisten Mädchen wenigstens kein Drama draus machen, wenn sie mal was basteln sollen.


    Und ich erlebe die pädagogen auch viel zu häufig in traditionellen geschlechterrollen auftretend. Aber finde andererseits, dass sich niemand verbiegen sollen muss, nur weil er zufällig Pädagoge ist. Schwierig.

    Meine Jungs sind mit den Angeboten in kita und Hort tatsächlich immer wieder unzufrieden. Das korreliert sehr eng damit, wieviel nicht-künstlerisches angeboten wird. Und das wiederum damit, wie hoch der Männeranteil der Pädagogen ist.

    Kajak , ich denke deine formulierung bezüglich der angebote war etwas unglücklich... setze statt "jungskram" und "mädchenkram" ein "traditionell eher für Jungs / mädchen gedacht".... dann habe ich das gleiche kita- und grundschulproblem wie du. Die hauptangebote im hort sind künstlerische/gestalterische Dinge. Basteln und malen in der kita ist immer möglich. Sport und bewegung viel zu selten. Wer das nicht mag hat pech. Die sport-ags werden von Männern geleitet und sind deutlich in der unterzahl (werden aber erfreulicherweise von Kindern beiden Geschlechts gleichermaßen gut besucht).


    Aber die Zuordnung als jungs- bzw mädchenkram ist einfach sehr genderkackig, auch wenn das vor ein paar jahren noch komplett üblicher Sprachgebrauch war (und heute noch vielfach ist).

    Hoffentlich finden das die Leute, von denen man abhängig ist, auch nicht schlimm. Ich denke da an zukünftige Arbeitgeber, Ämter, Kreditgeber, Lehrer, Wähler, Fans usw. Hier in meiner Gegend (tiefstes Bayern) ist es doch recht konservativ. Da spricht man in einem solchen Fall noch von Rufmord.

    Ey, wenn bei dir die Vermutung jemand könne homosexuell sein quasi auf einer Stufe mit Pädobeschuldigungen oder ähnlichem steht ...(was für Konsequenzen das zB auf nem Amt haben könnte will mir so gar nicht in den Schädel)... sorry, da bin ich dann doch einfach nur dankbar in keiner bayrischen Hinterwäldlerprovinz zu leben. #weissnicht

    aber du könntest versuchen zu verstehen, dass es viele dieser hinterwäldler gibt. Und viele Gegenden in denen Homophobie gelebt wird, auch wenn die Gesellschaft dort auf dem Papier durchaus tolerant ist.

    Hmm und umgekehrt, Manea ? Wenn du mitbekommst, dass deine Kollegen, Nachbarn oder der Typ im Supermarkt sich mit seinen Freunden ausgiebig über dich und deine sexuelle Orientierung unterhält? Das würde dich nicht stören? Dann Glückwunsch, das zeugt von einer inneren Stabilität, die ziemlich überdurchschnittlich sein dürfte. Nimm noch das jugendliche Alter der Betroffenen dazu, und dann sollte doch klar sein, warum das nicht ok ist, oder?

    Genau so sehe ich das auch.


    Und wenn du dann noch daran denkst, dass es für den durchschnittlichen teenie durchaus von Bedeutung ist genauso zu sein wie die peergroup, dann kannst du vielleicht ansatzweise erahnen, warum es blöd ist, wenn sich die Umwelt darüber Gedanken macht, auf wen du stehst, Manea .


    Für die meisten jugendlichen ist es ja schon peinlich, wenn überhaupt jemand die Vermutung ausspricht, dass er oder sie überhaupt ein sexleben haben könnte.

    Die kassenärztliche Vereinigung bietet einen vermittlungsservice für Fachärzte an. Wenn es also nicht ein spezieller sein soll, dann kann man auch darüber recht schnell Termine bekommen. Den Kontakt findet man über die jeweilige kassenärztliche Vereinigung des Bundeslandes

    Ich habe gar keine kindkranktage von meiner kasse. Mein ag gewährt mir 4 pro Kalenderjahr für alle Kinder zusammen.


    Wenn jemand nachts nicht schlafen kann weil er ständig Kind rumträgt tröstet oder kotze wegwischt finde ich diesen menschen ausreichend beeinträchtigt. Va wenn ich sehe wofür sich manch Arbeitnehmer krankschreiben lässt

    Meine "halben" sind und bleiben "halb". Die "stief" betrachte ich überhaupt nicht als Geschwister sondern sie sind gebauso wenig mit mir verwandt wie mein Nachbar.

    Das ist mir wichtig und das stelle ich auch immer klar auch wenn die dazu gehörigen Eltern immer so getan haben als müssten wir uns sehr nahe stehen

    Ich habe nach mehreren Jahren genervt sein mich jetzt auch für einen ganz neuen Weg entschieden. Ich bin sehr gespannt


    Ich fand es komisch , ohne Not einen unbefristeten Vertrag im öffentlichen Dienst zu kündigen und mich ins ungewisse zu stürzen. Aber mittlerweile sehe ich die durch die Arbeit vermittelte (oder versagte) Lebensqualität als ein sehr hohes Gut an. Der Tatsache einer fehlenden Befristung zumindest ebenbürtig

    Und nicht zu vergessen : der perfekte tag möge von Nächten begleitet werden, in denen mich kerlchen nicht alle zwei Stunden weckt, weil er stillen will. Und am besten dann noch zwischen drei und fünf quakend neben mir liegt, weil er irgendwie nicht einschlafen kann. Am perfekten tag möchte ich konzentriert und ausgeschlafen sein

    Am allerwichtigsten am perfekten tag: ich muss Kinder weder wecken, noch webgringen, noch abholen.


    Dann wäre ich unglaublich gerne pünktlich dort. Nicht wie immer zwanzig Minuten zu spät. Und ich möchte nicht von lauter Hiobsbotschaften überhäuft werden über Dinge , nicht klappen oder Katastrophen, die sich in der Nacht ereignet haben.


    Ganz wichtig ist mir mittlerweile das, was einige auch schon geschrieben haben: bitte kein Leerlauf. Dieses Gefühl, anwesend sein zu müssen, aber die Zeit nutzlos abzusitzen und in dieser Zeit so vieles andere erledigen zu können macht mich wahnsinnig. Der Flow ist cool und ich empfinde es als sehr befriedigend auf die Uhr zu schauen und feststellen zu können, dass plötzlich Feierabend ist.


    Auch gut ist es, wenn nicht urplötzlich eine Stunde vor Schluss die Probleme dekompensieren oder Kundschaft mit völlig illusionären Sonderwünschen reinschneit. Wobei mich das gar nicht stört, wenn ich abends keine Kinder abholen muss - wenn es nach mir ginge, würde ich statt von acht bis fünf lieber von elf bis acht oder so arbeiten.