Sagt Ihr allen, dass Ihr noch stillt?

  • Wenn es sich ergibt, dann erzähle ich gern davon.
    Bei Deinem Beispiel hätte es sich für mich gradezu angeboten, da das andere Kind ja auch noch nachts trinkt und saugt, Dein Kind bekommt das Original das andere einen Ersatz.


    Wenn wir uns da alle "durchschummeln", wie soll es dann normaler und alltäglicher werden, daß Kinder auch nach 6 Monaten noch stillen?


    Ich bin so gut wie nie dafür angefeindet worden, überrascht waren einige und manche haben es toll gefunden und einige kamen ins nachdenken.

    "Über besorgte Bürger wusste er Bescheid. Wo auch immer se sich aufhielten: Sie sprachen immer die gleiche private Sprache in der "traditionelle Werte" und ähnliche Ausdrücke auf "jemanden lynchen" hinaus lief." Terry Pratchett: Die volle Wahrheit
    LG Bryn mit Svanhild (*01), Arfst (*02), Singefried (*09) und Isebrand (*12)

  • ich trage kein schild vor mir her"ich stille noch",doch verheimlichen tu ich es auch nicht.wenn das gespräch darauf kommt,erzähle ich auch offen das der große 2,5 jahre gestillt hat und das wir fb praktizieren.meist sagen die betreffenden frauen das sie auch gern länger gestillt hätten,ein teil ist begeistert(wie zb meine oma)und ein teil verwundert(z.b. meine sm-du bist ja ne milchkuh #augen )


    entschuldigt die kleinschreibung und den satzbau,ich stille gerade :D

  • Ich missioniere nicht aber bin ehrlich wenn das Thema drauf kommt, warum auch nicht, ich schäme mich ja nicht dafür solange zu stillen und negative Reaktion hatte bis auf ein bisschen Gestichel von Verwandten und Kia noch nie, aber das juckt mich kein Stück :).

  • ich habe noch kein kind länger als 21 monate (das erste sogar nur 15 monate) gestillt und kann mir momentan- das stillkind ist knapp 14 monate- auch nicht gut vorstellen, länger als etwa 2 jahre zu stillen. falls doch, weiß ich nicht, wie offen ich damit wäre. über die bisherigen stilldauern habe ich sehr offen und mit jedem (beispielsweise auch auf der arbeit) gesprochen

    Aber ICH persönlich diskuiere auch mit niemanden, wie oft ich meine Zähne putze. Besser?

    diskutieren würde ich das auch nicht, mitteilen sofort, da ich die häufigkeit des zähneputzens bei uns und den kindern als angemessen empfinde. genauso ist es mit dem stillen. aber das ist absolute geschmacksache.


    Wenn ich Sage, dass das kleine E so ein schlechter Schläfer ist... Dann fragen die Leute, was ich denn Nachts mit ihr mache? Und wenn ich dann stillen Sage, Ernte ich immer große Empörung...

    was um himmels willen sagen die denn zu dir?? ich warte ja förmlich darauf, dass mal ein ehrlicher negativer kommentar kommt, damit ich jemand die who-empfehlung um die ohren schlagen kann. aber die überzeugten nichtstiller halten wohl hier eher die klappe, wenn ein kommentar kam, dann bisher immer interessiert oder bewundernd.

  • Ich finde es auch sehr schade, dass so viele sich "gezwungen" sehen, die Stilldauer zu verschweigen.


    Ich habe bisher auch selten Entsetzen geerntet. Eher mal Verwunderung (DAS geht?). Und v.a. eher die Tendenz: Du (also ich) machst Dich damit kaputt 8I . Da kann man ja aber auch immer antworten, dass die Frau evolutionär dafür gedacht ist, Kinder zu gebären und zu stillen. Und wenn ich z.B. mein 3-jähriges Kind noch 5 min früh und abends stille, belastet das den Körper doch viel weniger, als wenn ich schon wieder ein vollstillendes Neugeborenes hätte #weissnicht .


    Was ich öfter mache, ist: Frauen ansprechen, die größere Kinder stillen (z.B. beim Babyschwimmen). Um ihnen zu sagen, wie schön ich das finde. Da kommt man auch häufig nett ins Gespräch.

  • Hi,


    also ich sage es auch nicht jedem. Der Zwerg ist diesen Monat 2 geweorden und geplant habe ich nicht solange z stillen. Ich kenne es von den beiden großen eigentlich so das man mit etwa nem halben jahr anfängt zuzufüttern und die Kinder mit rund nem jahr dann mehr oder minder alles am tisch essen udn der stillbedarf entfällt. Eigentlich hatte ich auch gedacht das kinder dann praktisch die ganze nacht durchschlafen. Aber gut der zwerg sieht das nunmal anders. Mittlerweile habe ich damit meinen eigenen Frieden gemacht aber ich stelle damit hier die riesen ausnahme. Hier wird viel gar nicht gestillt weil *man sich damit zu sehr aufopfert, das kind von einem abhängig ist, oder es gar als ekelig empfunden wird. Mit sogar über 2 jahren noch zu stillen ist hier fast wie ein marsmännchen. Selbst die einzige super ökomama aus dem Kiga hat nur eins ihrer Kinder knapp 20 monate gestillt. Die wenigen die hier stillen stillen auch mehrheitlich ab wenn der erste zahn kommt. Von daher sage ich es nur wenigen und da auch fast schon eine reduzierte variante. So in der richtung wir schlafen zusammen und shcmusen nachts statt zu stillen. Oder aber wir stillen nur 2 minuten dann pennt er wieder. Untwerwegs stille ich kaum noch.


    Mich macht das aber bei manchen auch etwas traurig. Meine familie zum beispiel, mutter und schwester reagieren jedesmal extrem entsetzt auf das thema. Unser zwerg stillt zum einschlafen, mittags manchmal abends und immer nachts. Neulich war ich wegen einer feier mal den ganzen tag bei den eltern und wollte den kleinen hinlegen da kamen gleich diverse entsetzte und schnippische bemerkungen. Ich kanns echt nicht mehr hören. Ist auch egal was ich da sage also sage ich auch nichts mehr.

    Glück kann man nicht kaufen, Glück wird geboren

  • Bei uns kommt dazu, dass meine Schwägerin den Kleinen jetzt auch 2 Jahre gestillt hat - und erst gerade sehr sanft abgestillt hat. Daher ist es bei der Familie sowieso völlig normal.


    Und in der Umgebung halt schon auch eher - viele Bekannte stillen zwar nicht mehr unbedingt, aber soooo unnormal ist es hier nicht, zumindest noch nicht im zweiten Lebensjahr.


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • Wenn ich direkt gefragt werde sag ich schon das wir noch stillen aber wenn nun jemand fragt wie der Kleine schläft würde ich nur antworten das wir zufrieden sind.


    Beim Arzt würde ich wohl tatsächlich lügen. Ich halte das da nach dem Motto "lächeln und nicken" :D aber ich weiß auch gar nicht wie die Kinderärztin zum stillen steht. Gefragt hat sie noch nicht seit der Kleine älter ist.


    Ich stille auch öffentlich wenn es notwendig ist, was aber selten vorkommt. In der Babygruppe jedesmal und ich bin wohl auch die Einzige die noch stillt aber sagen tut da niemand was.
    Meine Freundin stillt jetzt leider auch so langsam ab seit dem ersten Geburtstag ihrer Tochter.


    Insgesamt habe ich bisher glücklicher Weise noch nie negative Kommentare gehört obwohl aus dem engeren Bekannten- und Verwandtenkreis alle Bescheid wissen.
    Ich würde da aber auch nicht anfangen zu diskutieren weil mir relativ egal ist ob andere Leute gut finden was wir so machen.

    Viele Grüße von Mir mit Drittklässler +


    ehemals Jungsmama

  • Bis zum 3. Geburtstag habe ich sowohl in der Öffentlichkeit gestillt als es auch erzählt, wenn es sich ergeben hat. Bis dahin hatte ich auf etwaige blöde Kommentare hin immer das Argument in der Hinterhand, dass es ja auch nicht so ungewöhnlich ist, wenn 3jährige noch mit einem Schnulli rumlaufen und wo denn dann bitte der Unterschied wäre.


    Danach hat das eben nicht mehr gezogen und ich habe es nicht mehr erzählt - obwohl es enge Freunde und auch meine Eltern natürlich schon noch wussten

  • Allen nicht, aber wenn das Gespräch darauf kommt sag ichs schon. Finde ich auch nichts dabei, wobei wir schon auch eher eXoten sind, das ist mir klar. Aber wir stillen sowieso nur noch zum Einschlafen/Aufwachen und nachts, also kriegt es kaum jemand mit. Ich habe aber auch noch keine negativen Reaktionen gehört ( ich denke im direkten Gespräch sagen die Leute dann eher " Eeecht, haett ich gar nicht gedacht." als "Krass, soooo lange stillen..."). Wobei der ja noch unter zwei ist und für mich noch echt klein... Mal sehen, wie lang er noch will, ich denke aber auch mit 3 oder 4 habe ich da kein Problem drüber zu reden.

  • Bei unserem Kinderarzt hängt ein groooooosses Schild : " Stillen sie so lange wie möglich!"
    Na, da soll er mal was sagen; )

  • Kennt Ihr solche Situationen? Wie geht Ihr damit um?


    Nein, aber das liegt daran, daß ich so lange gestillt habe, daß sich die Leute das nicht vorstellen konnten. ;)


    Wer fragte, bekam auch eine Antwort, eine richtige. Hat mich nicht gestört.


    So mit 3 hat kein Mensch mehr gefragt (zumal meine Tochter auch noch älter aussah), da wie geschrieben, es sich niemand mehr vorstellen konnte.


    Edit: Erwischt... Doch, in einer Kinderzahnarztpraxis hab ich's nicht angeben. Die waren der Meinung länger als 6 Monate stillen richte allerschlimmstes Karies an. Da hatte ich schlichtweg keinen Bock auf dem 5 Seiten langen Fragebogen alles richtig anzugeben. Wir sind auch nie wieder dorthin gegangen. Zähne waren eh o. K.

  • Nein, mit fortschreitendem Kindergarten habe ich es eingeschränkt. Im Sommer habe ich es noch einer Nachbarin erzählt, da meine Tochter davon berichtet hat. Die hat erstaunt (Geht das denn so lange?) aber positiv reagiert. Manchmal sagt meine Tochter es von sich aus, aber die Leute glauben das nicht.


    Dort, wo ich es erzählen würde, ist es schon lange kein Thema mehr, sodass nicht gefragt wird.


    Wenn ich mal Medikamente nehmen muss, dann frage ich in der Apotheke, ob das stillkompatibel ist, und ich hab auch schon ein paar Mal bei diesem Beratungstelefon angerufen, die sind da sehr neutral, wenn ich Alter und Gewicht und Stillhäufigkeit angebe.


    Ich mag einfach nicht als Freak oder durchgeknallte Trulla angesehen werden, obwohl ich da eigentlich drüber stehe. Aber man muss ja nicht noch irgendwelche Nebenschauplätze eröffnen, wenn man genug um die Ohren hat. Bei direkter Nachfrage würde ich aber ehrlich antworten, wenn mir dadurch nicht irgendwelcher Stress drohen würde.


    Es ist doch auch irgendwie privat, muss man ja nicht rumerzählen.


    Die beste Freundin meiner Tochter ist allerdings seeeeeehr neidisch, was wohl mehr damit zu tun hat, dass meine Tochter soooo positiv davon erzählt. Schön, dass die zwei auch solche Themen haben.

    Fiawin mit d9be21343ykoa.gif


    age.png



    Eigentlich bin ich ganz anders. Ich komme nur so selten dazu.


    Lass die Hoffnungswaschmaschine laufen!


  • Ich glaube, ich bin da echt penetrant *g*. Ich erzähle das sehr oft und stille auch noch, wenn es sich ergibt, in der Öffentlichkeit.
    Es gab eine kurze Phase, als die Kleine so ca. 18-22 Monate alt war, da hatte ich das Gefühl, dass es mir unpassend vor kommt. Aber gerade in dieser Zeit hat sie sich angewöhnt, sich in Anwesenheit anderer ganz leise auf meinen Schoß zu schleichen, sich an mich zu drücken und mir dann zu zu flüstern "Ma Miich tinken?" und wenn ich dann ja sage, strahlt das ganze Kind aus jeder Pore. Selbst meine Schwiegermutter, die so ganz langsam etwas skeptisch wird, hat das neulich erleben dürfen und ist seit dem überzeugt, dass ich der Kleinen das auf keinen Fall weg nehmen darf!!!! *g*


    Ich muss zugeben, dass ich so stolz drauf bin, dass es dieses Mal so gut klappt, dass ich das nicht für mich behalten mag.
    Und gerade bei meiner Arbeit, wo ich viele junge Kolleginnen und Kollegen habe, erzähle ich gerne davon und die meisten, die noch vor anderthalb Jahren ganz entgeistert gefragt haben, wie lange man denn so stillen kann/darf/soll, finden es inzwischen, zumindest bei mir *g*, völlig normal. Und da mein Kind auch nicht irgendwie besonders anhänglich und schüchtern ist, gibts da auch keine Kommentare mehr zu.


    Und ich finde es auch wichtig, dass das ganze in der Öffentlichkeit die gleiche Normalität hat, wie bei uns im Alltag.


    Gestern war ich z.B. bei einer Sitzung mit lauter weitgehend fremden Kollegen. Ich musste mich von diesem Gremium in ein anderes Gremium wählen lassen. Weil meine Tochter krank ist musste sie mit, denn es war wichtig, dass ich bei der Wahl anwesend bin. Kurz bevor meine Wahl auf der Tagesordnung stand, wollte meine echt erschöpfte, kranke und bis dahin sehr ruhige und geduldige Tochter gerne gestillt werden. Also habe ich das gemacht und es hat definitiv jeder gesehen! Und als sie gerade fertig war, schritten wir dann zur Wahl. Schon irgendwie skuril. Aber irgendwie fühlt sich das für mich eher gut und stark an, als irgendwie peinlich oder so.
    #weissnicht
    Als ich abends meiner Mutter davon erzähle, fragte die mich (ganz sachlich und ohne Vorwurf!), ob ich nicht hätte raus gehen können. Da fiel mir auf, dass ich daran keine Sekunde gedacht hätte. Und vermutlich hätte ich dann die Wahl, wegen der wir den ganzen Stress auf uns genommen hatten, tatsächlich verpasst *g*.


    Der Sexvergleich triffts übrigens für mich sowas von überhaupt nicht! Und ich finde es auch immer wieder erschreckend, dass diese Verbindung so naheliegend zu sein scheint. Ist wohl ziemlich tief verwurzelt, in den meisten!



    LG, Katinki


    mit J. (3/2008) und G. (1/2011)



    2.321 Beiträge!

  • Ich sage es in der Regel schon. Nur meinen Schwiegereltern nicht. Aber denen haben es dann die Kinder erzählt :D .

    Liebe Grüße von Alusra
    #rose


    Manchmal braucht man keine Tipps. Manchmal braucht man nur einen
    Zuhörer, der an den richtigen stellen "Hmmm" sagt und auch alles blöd
    findet.


  • Ich thematisiere es nicht aber antworte ehrlich, wenn ich gefragt werde. Wobei ich manches mal keine Lust habe auf das Thema, wiel es dann oft so uferlos wird und die andern die Fakten von WHO etc nicht hören wollen bzw weil ich ihre Argumente oftmals einfach entkräftet habe, mit "wir machen das so, wie wir es gut finden!"
    Meine Familie ist da etwas speziell, udn ich habe dann oft keine Kraft und Lust, irgendwas an meinem Wissen auf taube Ohren zu werfen... Schade, aber das ist halt so. Es müssen ja nicht alle erhelligt werden, dass man selsbt entscheiden darf, was für sich und seine Familie gut und richtig ist und dass die Gesellschaftsnorm nicht immer das beste ist #hammer


    Aber da schon lange niemand mehr gefragt hat, denke ich eher, dass sich keiner mehr vorstellt, dass V noch nuckelt. Und jetzt mit der neuen Schwangerschaft sowieso nicht #pfeif Ich hoffe ja auf ein schönes Tandemstillfoto...


    Bei Ärzten sag ich es wie es ist, was die daraus machen ist mir egal. Solange sie keine falschen Aussagen weitergeben sollen die machen, was sie wollen.

  • Mir fällt dazu eine lustige Geschichte ein (ich überlege grade ob ich sie schon mal berichtet habe).


    Ich war nach dem positiven Schwangerschaftstest bei einer neuen Frauenärztin. Sie hat mich kurz ein paar Sachen gefragt und dann direkt ab zum Untersuchen. Beim Brustabtasten sagte sie: "die sind aber sehr gespannt, das kann aber am Anfang einer Schwangerschaft schon mal vorkommen" #gruebel
    Erst im Nachhinein ist kam mir, dass es wohl eher daran lag, dass ich ja noch stillte (zu dem Zeitpunkt knapp 18Monate alt). Auf diese Idee ist die Ärztin wohl garnicht gekommen #lol



    PS: sollte ich noch erwähnen, dass ich dort nicht nochmal hingegangen bin (aber da kamen mehrere Sachen zusammen) :stupid:

    Wie ein Quadrat in einem Kreis,
    eck ich immer wieder an.....




  • Meine Frauenärztin hat vor ca. 2 Jahren, glaub ich, beim Abtasten der Brust ein bisschen Milch ausgestrichen aus versehen... Hinter ihrer Stirn sah ich die große Diagnostikliste durchziehen. Da hab ich ihr gesagt, dass wir noch stillen, und da war sie seeeeehr erleichtert. :D

    Fiawin mit d9be21343ykoa.gif


    age.png



    Eigentlich bin ich ganz anders. Ich komme nur so selten dazu.


    Lass die Hoffnungswaschmaschine laufen!


  • Kommt immer drauf an. Theoretisch stehe ich dazu, lange zu stillen. Praktisch hab ich nicht immer Bock auf Diskussionen oder blöde Sprüche und binde das nicht jedem ungefragt auf die Nase.


    Auf konkrete Nachfragen antworte ich aber ehrlich und unterstreiche auch gerne wie entspannt meine Nächte sind :D


    Unseren Freundeskreis bereite ich auch dieses Mal wieder schonend aufs lange Stillen vor :) "Hebt mir den guten Wein noch zwei Jahre auf" oder sowas in der Art.

    Liebe Grüße von Flip mit Frau Zwergi (*11/09) und dem Schlumpf (*08/12)


    Die Welt ist absurd. Bewerfen wir sie mit Keksen. :D

  • Ich habe fast 2,5 Jahre gestillt, allerdings am Ende nur noch nachts oder zum Einschlafen, mit wenigen Ausnahmen auch tagsüber daheim.


    Es gab einige Leute, die das wussten, und teilweise immer wieder nachgefragt haben, ob ich noch stille. Blöd reagiert hat aber nie jemand.


    Ich habe es aber nicht ohne Nachfrage erwähnt. In so einem Gespräch, wie du das oben beschrieben hast, hätte ich wohl gesagt, dass ich nachts noch ein oder zweimal stille. Eben weil das andere Kind ja noch die Flasche bekommt.
    Wenn die Leute komisch schauen oder etwas sagen würden, würde ich dann einfach sagen, dass dein Kind keine Flasche bekommt/nimmt und auch keinen Schnuller (bei uns war das so), und dafür eben noch gestillt wird.
    Ich habe die Stillhäufigkeit dann durchaus auch mal runtergespielt und eben nur von kurz nachts gesprochen und das tagsüber und beim Aufwachen verschwiegen.


    Bei uns wäre die Alternative tragen gewesen und das war mir einfach zu anstrengend. Das habe ich dann auch so gesagt, wenn das Gespräch mal darauf kam.


    Aber wenn man es bestimmten Leuten nicht erzählen möchte, zum Beispiel, weil sie sich vorher schon mal abfällig über Langzeitstillende geäußert haben, dann würde ich es so machen wie du. Meinen Schwiegereltern hätte ich es auch niemals erzählt :)