Probleme beim abendlichen Umziehen

  • Liebe Rabengemeinde,


    wir brauchen Rat!


    Meine Kleine 2jährige macht uns gerade beim abendlichen Umziehen fertig, und wir wissen nicht so recht
    weiter.


    Folgende Situation:
    Nach dem Abendessen gibt es noch eine kurze Spielzeit mit Papa, die auch sehr stark eingefordert wird. Umziehen wird mehrmals angekündigt, manchmal mit Abzählen (noch 3mal xy spielen und dann ins Bad gehen). Hier ist sie meist noch willig, der Anfang läuft meist gut, aber dann irgendwann dürfen wir sie nicht weiter umziehen. Das äußert sich im Wehren, sie verlangt dann zB dass Papa/Mama (je nachdem wer wickelt) kommt und weiter macht oder was auch immer. In der Vergangenheit sind wir ihren Wünschen auch oft nachgegangen und vielleicht liegt hier der Fehler.
    Eigentlich haben wir beschlossen das nicht mehr zu machen, aber heute hat sie so gebrüllt, irgendwann gewürgt (sich auch schlussendlich erbrochen), Papa war so aufgeregt, dass ich es doch irgendwann übernommen habe und sie fertig angezogen habe.


    Ich habe schon viel versucht die Situation aufzulockern und zu verändern: wir haben Räumlichkeiten gewechselt, diverse Sofas ausprobiert, Kuscheltiere haben beim Umziehen geholfen, wir haben versucht Anziehsachen in verrückten Positionen anzuziehen, gerade läuft im Bad beim Umziehen Musik. Alles funktioniert kurz, und nach ein paar Tagen nicht mehr. Langsam bekomme ich das Gefühl, dass das ganze Gewusel unsere Situation vielleicht nicht besser macht...


    Aber wir haben auch keine Idee, wie wir konsequent bei der Sache bleiben können. Sie zum Anziehen zwingen können wir nicht, wir würden es zwar mit Müh und Not irgendwie schaffen, aber es wäre gewaltvoll und sie steigert sich nur umso mehr hinein (Versuche wurden schnell wieder abgebrochen und daraus sind meine "ichversuchsmitSpaßundDollerei"-Versuche entstanden). Wir sprechen kurz und knapp zu ihr "Ich ziehe dich jetzt um" "Ich möchte dich jetzt umziehen", aber das nützt gar nichts.


    Sie ist natürlich schon müde, und es wird natürlich nicht besser je länger es dauert. Sie vorher umziehen klappt bisher auch nicht, weil sie will dann ja noch nicht ins Bett, dass sie dann noch spielen könnte, kommt nicht bei ihr an.
    Sie nicht umziehen finde ich auch keine Option, da sie noch Windeln trägt und die müssen runter und neue drauf. Nackig ins Bett ist bei den Temperaturen auch keine Option.


    Was könnte es denn für eine logische Konsequenz geben? Eine, die vielleicht nicht dazu führt, dass es immer noch anstrengender für uns wird, weil es später wird und die Kleine immer müder?


    Ratlose Grüße (Ich hoffe es ist nicht zu wirr) und vielen Dank für eure Ideen und Anregungen!
    Neschka

    Große Kleine 09/10 und ganz Kleine 06/16

  • Edit, weil falsch verstanden:


    Wenn ich dann einspringe, kann ich ihr vielleicht ein Teil anziehen und dann will sie wieder nicht weitermachen und dann soll wieder der Papa kommen. Das Spiel geht dann schön hin und her, die Situation verbessert es kaum. Und wir wollen sie nicht beide gleichzeitig umziehen, dafür haben wir nicht genug Ressourcen.

    Große Kleine 09/10 und ganz Kleine 06/16

    Einmal editiert, zuletzt von Neschka ()

  • also, sie möchte, daß das andere elternteil kommt, und wenn es das tut, läßt sie sich trotzdem nicht umziehen?


    ah, das hat sich überschnitten!
    okay. hmm. fragt ihr sie vorher, wer sie heute umziehen soll? vielleicht könnt ihr vorher eine besprechung abhalten und erklären, daß einer sie umzieht und der andere die küche aufräumt (oder was auch immer bei euch da anfällt).
    evtl würde es auch helfen, sie in dem raum umzuziehen, wo die andere person gerade beschäftigt ist?


    ich glaube daß es bei einem 2-jährigen kind keinen sinn hat, ums prinzip zu kämpfen. sie will euch sicherlich nicht ärgern. vielleicht braucht sie gerade mehr aufmerksamkeit?

    the nature of this flower is to bloom

    (alice walker)

    Einmal editiert, zuletzt von Madrone ()

  • Bei uns ist jeden Abend das Highlight, wenn es "Nackidei-Zeit" ist.
    Dann kommen Windeln, Sachen usw. runter, er darf 10 Minuten so rumlaufen, spielen, Buch lesen usw.
    Wir zeigen ihm auf dem Wecker "Wenn der Zeiger da und da ist, dann ist Pyjama-Zeit".
    Inzwischen guckt er selbst, ob der Zeiger schon so weit gewandert ist :D


    Gelegentlich haben wir aber auch genau solche Szenarien, wie ihr. Leider.

    Schmutz ist ok. Kinder sind 100% waschbar.

  • Das kennen wir auch. Sohn ist auch knapp zwei.
    Bei uns ist das Zähneputzen noch schlimmer als das Umziehen.
    Das Umziehen machen wir häppchenweise. Hier ein Ärmel, da eine Socke und - huch - jetzt ist die Pampers aus. Das kann sich auf ne Stunde verteilen, bis er umgezogen ist. Es gibt immer wieder Protest zwischendurch und er will nicht, kommt nicht, flitzt in ein anderes Zimmer.
    Was auch ganz gut funktioniert ist:
    "Ich will dich jetzt gerne umziehen/die Socken/den Schlafanzug anziehen." "NEEEIIIIIIN!!!!!!!!!!!" "Okay, dann sag mir bescheid, wenn ich dich umziehen darf/wenn dir zu kalt wird/wenn ich es dir kuschelig warm machen soll." Er kommt tatsächlich meist nach ein paar Minuten an. Vor Allem, wenn er merkt, dass es halb nackt auf unserem heizungslosen Flur echt kalt ist.


    Druck rausnehmen, rechtzeitig anfangen, peu à peu klappt bei uns ohe großere Dramen.
    Dafür haut das Zähneputzen so rein. Wie ist das bei euch?

    Viele liebe Grüße von Sapotille mit Erdbärchen (03/11) und dem Braunbärchen (08/13) #sonne

  • Der andere Elternteil darf dann eventuell die Windel/Socken anziehen und den Body schon nicht mehr, weil ihr dann einfällt,dass sie sich ja nicht umziehen will. Wenn ich dann konsequent sage "Ich ziehe dich jetzt um", soll sofort wieder Papa kommen #haare

    Große Kleine 09/10 und ganz Kleine 06/16

  • Sapotille: Habe Deinen Beitrag zum Zähneputzen auch gerade gelesen!


    Bei uns ist Zähneputzen nicht so schlimm, manchmal gibt es etwas Protest, aber da scheine ich konsequenter zu sein, oder es schmeckt ihr etwas oder so. Ganz oft klappt das wiederum gut, weil das Gekreische ist dann ja meistens schon vorbei.


    Ja, Druck rausnehmen... Aber ich weiß nicht wie? Sie ist schon müde, es ist schon spät, es wird immer später und sie immer müder... vorher machen? Wann? Papa kommt um halb 6, um 6 gibts spätestens Abend essen, kurz noch spielen und dann ist sie auch schon müde.


    Sie verweigert ja auch nie den Anfang, also das ins Bad gehen zB.


    Immer noch ratlos...

    Große Kleine 09/10 und ganz Kleine 06/16

  • Dieses Wechselspiel würde mich nerven- da würde ich schlichtweg nicht mitmachen.


    Aber könnt Ihr das umziehen nicht vielleicht schon viel früher machen? Deutlich vorm Essen zB.?
    Du schreibst, daß sie das nicht will- vielleicht zieht Ihr ihr dann einfach keinen Schlafi an, sondern einen Body plus Leggins "zum Kuscheln" oder so, damit klar ist, daß es noch nicht ins Bett geht.


    Dann kann sie einfach für die Nacht so bleiben.


    Bei meinem Großen half auch gut, zu sagen, daß er in seinen Klamotten bleiben konnte- das wollte er nämlich auch nicht und wenn er selbst b estimmen durfte, daß er umgezogen werden wollte, klappte es.
    Das geht aber nur, wenn es einen nicht ekelt, mit dreckigen Spielisachen das kind ins bett zu lassen.

  • ich würd probieren die Abfolge zu ändern:
    nach dem Abendessen waschen, umziehen, zähneputzen und daaaaaaaan, wenn alles fertig ist noch ne Runde spielen.
    Das würde ich auch genau so ankündigen: komm, schnell den schlafanzug usw und dann können wir noch spielen!


    lg sama

  • Zitat

    Ich habe schon viel versucht die Situation aufzulockern und zu verändern: wir haben Räumlichkeiten gewechselt, diverse Sofas ausprobiert, Kuscheltiere haben beim Umziehen geholfen, wir haben versucht Anziehsachen in verrückten Positionen anzuziehen, gerade läuft im Bad beim Umziehen Musik. Alles funktioniert kurz, und nach ein paar Tagen nicht mehr. Langsam bekomme ich das Gefühl, dass das ganze Gewusel unsere Situation vielleicht nicht besser macht...


    Das war auch gleich mein Gedanke. Ich würde wahrscheinlich nur noch eine Sache probieren und die dann aussitzen. Meine Ideen dazu:


    1. Kann sich nicht einer mit ihr ins Bad verziehen und wenn sie nicht weiter machen will, einfach sitzen bleiben (zur Not mit Buch) und warten, bis sie so weit ist? Vielleicht tobt sie, vielleicht kriegt ihr sie wahrscheinlich ein paar Tage lang erst spät ins Bett, ich könnte mir aber vorstellen, das dadurch mit der Zeit der Druck weniger wird.
    2. Ich würde wohl nicht das Kind entscheiden lassen, wer sie fertig macht, dann habt ihr ja die gleiche Situation in grün. Ich würde im Wechsel einen Abend Mama, einen Abend Papa machen, das hat sich bei uns ganz gut bewährt.
    3. Wenn meine Tochter sich nicht ausziehen wollte, habe ich ihr immer gesagt, ok, kein problem, dann nur eine frische Pampers und du schläfst in deinen Klamotten. Hätte ich auch durchgezogen, aber sie wollte das nie, und dann klappte das Umziehen, naja, zumindest besser.

  • ich würde es auch früher machen... Hier waren an manchen Tagen die Kinder schon vor dem Abendessen im Pyjama, dann kommt halt ein Latz rum. Nach dem Essen nur noch Zähne putzen und fertig.
    Inzwischen läuft es relativ entspannt, aber sie sind trotzdem früh bettfertig, lieber im schlafbereiten Zustand noch etwas spielen oder CD hören.

    ... 12/2004 & 05/2006 & 01/2012 ...

  • Hatten wir in dem Alter auch. Bei uns hat als Einziges geholfen, dass ich meine innere Einstellung zu den "dreckigen" Klamotten geändert habe- d.h. sie hat sie halt einfach angelassen. Bei uns ging es allerdings nur um die Oberteile, sie hat also nie in Jeans geschlafen, weil sie die eh zuhause schon immer gleich ausgezogen hat.


    Mittlerweile ist es kein Thema mehr ;)

    und HIER und HIER treffen sich die Münchner Raben #top



    I`ve failed over and over and over again in my life....and that is why I succeed
    Michael Jordan

  • Hier noch eine Stimme fürs frühere Umziehen.
    Vielleicht direkt neben dem Spiel/Spielzeug umziehen und immer wieder sagen "Guck mal, je schneller Du den Schlafanzug anziehst, umso schneller können wir XYZ machen."


    Die logische Konsequenz ist bei uns, dass wir wenn sie lange rumdölmert, wir halt nur noch eine Seite lesen können. Je schneller sie ist, umso mehr Zeit haben wir zum Vorlesen.


    Das mit Mama und Papa abwechseln wollen klingt für mich eher nach Grenzen testen. Passt ja auch mit dem Alter.

    Liebe Grüße von Flip mit Frau Zwergi (*11/09) und dem Schlumpf (*08/12)


    Die Welt ist absurd. Bewerfen wir sie mit Keksen. :D

  • Hallo,


    Ich finde das auch normal für so kleine Wichtel.


    Ich würde schauen, was sich ändern lässt udn was nicht. Und bei dem, was sich nicht ändern lässt, wie viel man zulassen kann und wo man selber wirklich leidet.


    Bei uns ging es gleich nach dem Abendessen zum waschen und umziehen und danach NICHT direkt ins Bett. So brauchten sie das umzeihen nicht rauszuögern weil dann nur noch "schlafen gehen" kam, sondern es konnte durchaus auch noch ein netter Abend folgen.


    Für Konsequenzen ala "Wenn du jetzt nicht A dann können wir nicht mehr B " waren meine in dem Alter definitiv noch zu klein. (Und als sie alt genug waren, hätten sie bewusst B verweigert, um sich nicht erpresst zu fühlen ;) )


    Wenn Zeitpunkt verlegen nicht hilft - vielleicht hilft es, herumzukaspern? Den Pulli reden zu lassen, er sei doch sooo müde und wolle ins Wäschekörbchen. Und der Schlafpulli friert und braucht dringend einen warmen Bauch. Oder durch´s Schlafanzugkopfloch "Guckuck" spielen, bis man ihn drüberstreifen kann.


    Ja klar, man kann auch sagen, ich will mich nicht zum Affen mache und das Kind testes aus und da bräuchte man Konsequenz (hab ich alles zu hören bekommen)... Aber mir persönlich war es lieber mit etwas Afferei und dafür fröhlich als "konsequent" und mit Kampf. Und bald sind sie groß und keiner spielt mehr "Guckuck" mit... *schnüff*


    Und wenn alles nichts hilft? Dann kann ich nur entscheiden: Kann ich heute mal den Tagespulli tolerieren? Oder ist mir das Schlafgewand so wichtig, daß ich es auch gegen den Protest anziehe? Ich selber bin da glaub ich recht locker, andere können nicht gut schlafen, wenn sie wissen, ihr Kind liegt mit den Tagessachen neben ihnen im Bett... Das ist halt verschieden.

    Einmal editiert, zuletzt von Trin ()

  • ich würde auch dazu raten, jetzt erstmal die Spannung aus der ganzen Situation zu nehmen, das Kind irgendwann frisch zu wickeln und es dann in Tagsachen schlafen zu legen.


    Es klingt so, als ob ihr als Eltern euch auch ein wenig entspannen müsstet in der Situation, vielleicht klappt es dann auch schlagartig besser.


    Bei uns war es umgekehrt: Kind wollte sich morgens einfach nicht anziehen lassen. Ich hab alles probiert, und gemerkt, dass ich selbst davon zunehmend genervt war. Geholfen hat, dass ich mir gesagt habe, sie muss nicht angezogen werden. Sie ist dann halt notfalls im Schlafanzug (jahreszeitlich angepasst mit Jacke usw natürlich) in die Kita gegangen. Das hat auf meiner Seite zu einer großen Entspannung geführt, ich habe ihr einfach ruhig erklärt, dass sie sich nicht anziehen lassen muss und wir dann eben so losgehen. Sie war auch ein paarmal mit Schlafanzug in der Kita, aber doch eher selten. Meine Erfahrung war, dass es einfach viel besser lief, sobald der Druck des anziehen-müssens weg war.


    Vielleicht könnt ihr das auf euch irgendwie übertragen?

  • Bei meiner Kleinen war das bis vor ein paar Monaten, also auch so mit ca. 2 Jahren auch so und hat mich auch oft richtig genervt. Wie du schon schreibst war es bei uns, wenn sie schon zu müde war.
    Umziehen gegen Protest ging gar nicht, sie hat sich da richtig mit Krafteinsatz gewehrt, also nicht nur so ein bisschen protestiert, aber eigentlich wäre es OK gewesen...
    Meine letzte Option war immer: Dann geh ich eben allein ins Bett! Ich hab dann die Lichter ausgemacht (außer in dem Zimmer in dem sie war) und bin mit der großen Schwester ins Bett gegangen. Manchmal hat es tatsächlich bis zu einer halben Stunde gedauert bis sie nachkam und fragte, ob ich sie ausziehe. Meistens war aber die sofortige Reaktion, ein ebenso entrüsteter Wutanfall, sie will aber auch ins Bett, der aber sofort vorbei war, wenn ich ihr vorgeschlagen hab, sie umzuziehen.
    Außerdem war bei uns immer Umziehen gleich nach dem Abendessen und danach Vorlese-, Kuschel-, evtl. noch Spielzeit. So dass es oft auch funktionierte, zu sagen komm beeil Dich damit wir das Buch zusammen lesen können.

  • Beide Kinder hatten bei uns in diesem Alter auch diese Phase! Ja es ist eine Phase, aber das ist erst der Beginn! des Trotzens, glaub mir, das wird noch heftiger ;-)
    Kinder sind total unterschiedlich! Beim Sohn half herumalbern, Jacke "aus Versehen falsch rum anziehen" und alle möglichen Spässe (natürlich auch nicht immer). Die Tochter brauchte das Gefühl des selbstbestimmten Handelns! Ihr half es, sich aus zwei Kleidungsstücken eins aussuchen zu können. Vielleicht geht das ja bei Euch in diese Richtung: das Gefühl selbst bestimmen zu können, wer das nächste Kleidungsstück anzieht?
    Ihr seid erwachsen, ihr könnt da drüber stehen, Euch locker machen und einfach gute Miene machen, oder?
    Wie gesagt, es geht vorbei!!!
    Wäre das eine mögliche Option für Euch?

    "Die größte Kunst ist, den Kleinen alles, was sie tun oder lernen sollen, zum Spiel und Zeitvertreib zu machen."
    John Locke, 1632-1704

  • Hy


    auf die gefahr hin das Ausgangspost gelsen den rest überflogen.
    Wir haben und hatten auch so zeiten da geht nichts bei keinem von beiden.
    ich bestehe beim Mini auf frische Windel für die Nacht, bei Schnuff auf einen Toigang am Abend(kurz vorm schlafen) und bei beiden auf Zähneputzen.
    Sollen sie doch ihre Tagsachen (warum denn nicht) anhaben, die kann ich am nächste morgen oder so auch noch Wechseln. ( für uns passt das so #weissnicht
    Belasst es bei einer neuen anderen Sache alles andere ist zuviel.



    lg und starke nerven und ein bissl #yoga *es ist nu reine phase es ist nu reine phase esist nur eine phase*

    Tagsüber Zirkus abends Theater


    Schnuff 09 & Schlumpl 11 & Augustmädchen 16
  • bei uns hat sich das inzwischen gelegt, aber das letzte halbe Jahr war es auch so.


    Mein Sohn braucht anscheinend auch so ein bisschen Nackidei-Zeit. Aus Hose/Strumpfhose/Socken war er meistens schon draußen, weil er nach dem Heimkommen von der Tagesmutter meistens einmal gewickelt werden musste und dann in keine HOse mehr reinwollte. er läuft also oft zuhause ohne HOse oder Socken rum, auch jetzt im Winter. Macht ihm nichts aus.


    Bei uns ist der Minimalstandard fürs Schlafengehen: Oberteil und Windel. Egal zu welcher Jahreszeit.
    Oberteil kann auch der Body vom Tag sein.


    Ich sehe das ganze als ein Ritual von Kinderseite, um das Schlafengehen rauszuzögern. Ich würde also eher noch eine schöne Aktivität im Bett in Aussicht stellen, z.B. Buch lesen, Rückenmassage ("Pizza backen" - hat bei uns eine Weile super geholfen), eine schöne CD hören, mit Mama und Papa kuscheln etc.


    Und zwischen Aus- udn Anziehen einfach auch ne Weile nackt flitzen lassen.


    Das Hin- und Her würde ich aber abstellen. Unserem Sohn zumindest schien es da auch nicht ums Entscheiden-dürfen zu gehen, sondern es war halt eine Hinhaltestrategie, oder hat bei ihm zum Abendritual dazugehört.