Gender-Kacke in Schule und Alltag

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  • ich glaube, das übelste, was man mädchen antun kann, ist, sie in dem glauben großwerden zu lassen, dass strukturelle benachteiligung von mädchen und frauen eine sache der vergangenheit sei. dass sie alles tun/machen/werden könnten, was sie wollen.

    Das möchte ich unterstreichen. Und ebenso wichtig ist es, dass wir das nicht nur mit den Mädchen, sondern auch mit den Jungs besprechen.

    Nothing is permanent.

    Everything is subject to change.

    Being is always becoming.

  • Das möchte ich unterstreichen. U

    Ich auch, patrick*star.

    Und Nachtkerze, genau. Die Jungs müssen auch davon erfahren. Sich hinterfragen lernen, wenn ein Mädchen ihrer Meinung nach zuviel redet.



    absolut richtig. denn jetzt haben wir eine generation von männern aktiv in den sozialen medien, die das komplett ableugnet bzw. sich noch als die "opfer" sieht, allenthalben benachteiligt durch den bösen einfluss des feminismus.


    lg patrick

  • Genau.

    Umso wichtiger ist unsere Aufgabe, als Mütter: die Töchter stark machen und die Söhne genauso. Und aufmerksam.


    Denn wenn wir auch noch in dieses "arme benachteiligte Jungs"- Gequacke einsteigen, wird sich das nie ändern.


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • Zur Präzisierung:

    Es wurde von einer Lehrerin in den Klassen der betreffenden Jahrgänge beworben. Als die ersten Jungs Interesse bekundeten, wurde ihnen erst mitgeteilt, dass es nur für Mädchen sei.

    Ich dachte zunächst, mein Sohn habe sich verhört und habe beim Klassenlehrer nachgefragt. Der vermutete ebenfalls ein Missverständnis und fragte bei der Leiterin des Angebots nach. Tja,und war dann ebenfalls sehr erstaunt über die Antwort.


    Und es gibt KEIN Alternativangebot für Jungs oder für eine gemischte Runde.

    Ich erlebe es als Mutter von zwei Jungs recht häufig, dass den Jungs die Tatsache, dass die männlich sind, als Nachteil vermittelt wird.


    Ein Beispiel:

    Meine Jungs haben aus der Grundschule mitgenommen, dass Mädchen sowohl (jeweils bis zu einem gewissen Grad) psychische als auch physische Gewalt anwenden dürfen, Jungs aber nicht. Auf keinen Fall dürfen sich Jungs körperlich wehren (egal gegen welches Geschlecht). Was haben wir diskutiert, dass sie sehr wohl ab einem gewissen Punkt ihre Grenzen verteidigen dürfen...


    Überhaupt, Grundschule... Es war alles extrem auf Mädchen ausgerichtet. "Typisches" Jungsverhalten wurde von einem erheblichen Teil der überwiegend weiblichen Lehrkräfte gemissbilligt. Interessanterweise wurde dasselbe (Fehl-) Verhalten von Mädchen meist toleriert (z B im Unterricht stören).


    Ich finde Ungerechtigkeit immer schlimm.

    Ich finde es völlig okay,wenn homogene Gruppen auch mal unter sich sein wollen. Es muss aber eben möglichst gerecht zugehen.

    Angebote speziell für Mädchen, Jungs, Brillenträger, Dünne, Lockige, alles sehr gerne.

    Mit Alternativen für die Ausgeschossenen und ohne Diskreditierung dieser. (Geschützt vor den Jungs...)


    Xenia ja, als Neuntklässlerin habe ich mich, obgleich ein ehemals sehr gehemmtes Kind, sehr wohl vor gemischten Gruppen zu Wort gemeldet. In dem Alter öffnet man sich ja gerade wieder für das andere Geschlecht, Jungs waren nicht mehr "grundsätzlich blöd".


    Auch im Unterricht sprechen die Kinder ja vor beiderlei Geschlecht. Bestimmt gibt es immer wieder sehr gehemmte Jungs und Mädchen, die einen geschützten Raum vor dominanten Menschen brauchen könnten. Aber das auf das Geschlecht zu schieben finde ich völlig unsinnig.

    Großartig fänd ich hingegen , wenn es so ein Angebot speziell für die stillen Kinder gäbe,z B die Klassenleitungen gezielt Kandidaten ansprechen würden.

  • patrick*star solche Kommentare habe ich von meinen Jungs leider auch schon gehört. Und da diskutieren wir viel!

    Um so wichtiger finde ich es, dieser Seite kein unnötiges Futter zu liefern. Denn ich möchte für meine Söhne, eventuelle Schwiegertochter und überhaupt die nachfolgenden Generationen Gleichberechtigung und Empathie, keine Lagerkämpfe.

    Die heutigen Jungs können erstmal nichts für die Jahrtausende der Frauenunterdrückung. Klar muss man sie für das Thema sensibilisieren. Aber nicht per se verurteilen.

  • Überhaupt, Grundschule... Es war alles extrem auf Mädchen ausgerichtet. "Typisches" Jungsverhalten wurde von einem erheblichen Teil der überwiegend weiblichen Lehrkräfte gemissbilligt. Interessanterweise wurde dasselbe (Fehl-) Verhalten von Mädchen meist toleriert (z B im Unterricht stören).

    Im Unterricht stören ist typisches jungsverhalten#blink

    Dein Ernst?!

  • dass solche sachen unterschiedlich bewertet werden, geht in dem fall auch nicht.


    "im unterricht stören", "wild rumtoben" außerhalb des gegebenen rahmens = klar zu missbilligen. körperliche gewalt = NO NO NO NO NO, aber für ALLE beteiligten. "sich wehren" muss auch allen beteiligten gestattet werden, man kann ja von niemandem verlangen, dass er oder sie sich körperlich angehen lässt und wie ein schaf dasteht.


    natürlich hat sowas auch nichts mit dem geschlecht zu tun. mein sohn z.b. würde sich niemals gewalttätig auseinandersetzen und wäre im leben nicht auf die idee gekommen, den unterricht zu sabotieren oder sowas. wenn er das getan hätte, wäre ich damit einverstanden gewesen, dass das massiv sanktioniert wird. insbesondere die körperliche gewalt. da sollte JEDER mensch eine absolute schranke und hemmschwelle besitzen.

  • Ich habe ja beides im Schulalltag drin und muss sagen, dieses "die armen benachteiligten Buben in der Schule" sehe ich schlicht nicht. Da gibt es auch in der Schweiz eine Menge "Bubenrechtler" (jep, die männliche Form ist gewollt und spiegelt die Realität) und die dazugehörigen Fans.

    Es gibt aber auch eine Menge Fachleute, die diesen Mythos entkräften können in vielen Bereichen. Zum Beispiel, wie hier ja schon gezeigt: Jungen bekommen deutlich mehr Aufmerksamkeit (und Unterstützung!) als Mädchen.


    Warum es gerecht sein soll, toxisches Männlichkeitsgehabe als "typisch Junge" zu schützen, wird mir ein ewiges Rätsel bleiben, auch nach bald 13 Jahren Schulerfahrung mit einem Jungen.

    Ich habe hier ein Mädchen, das ganz klar davon benachteiligt wird, dass die "ach so typischen wilden Jungs" in allen Bereichen Aufmerksamkeit und Zeit beanspruchen. Zeit, die für mein Kind dann schlicht fehlt. Und Zeit, die gar nicht so sehr nötig wäre, wenn in den Familien diese "Männlichkeit" nicht zelebriert und gefördert würde...


    Nö, mein Junge war nie unterdrückt, übersehen oder sonstwie benachteiligt durch sein Junge-Sein. Mit einer Haltung zu Gewalt, die Patricks Sohn sehr ähnlich ist, ist er sehr gut durch die Schule gekommen - und ist auch empathisch und teamorientiert ein ganz toller junger Mann geworden, ganz ohne die anscheinend nötigen Raufereien.


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • dass solche sachen unterschiedlich bewertet werden, geht in dem fall auch nicht.


    "im unterricht stören", "wild rumtoben" außerhalb des gegebenen rahmens = klar zu missbilligen. körperliche gewalt = NO NO NO NO NO, aber für ALLE beteiligten. "sich wehren" muss auch allen beteiligten gestattet werden, man kann ja von niemandem verlangen, dass er oder sie sich körperlich angehen lässt und wie ein schaf dasteht.


    natürlich hat sowas auch nichts mit dem geschlecht zu tun. mein sohn z.b. würde sich niemals gewalttätig auseinandersetzen und wäre im leben nicht auf die idee gekommen, den unterricht zu sabotieren oder sowas. wenn er das getan hätte, wäre ich damit einverstanden gewesen, dass das massiv sanktioniert wird. insbesondere die körperliche gewalt. da sollte JEDER mensch eine absolute schranke und hemmschwelle besitzen.

    Ich schließe mich da an! Mein Großer war als er in die erste Klasse kam so zart und leicht (15 kg /105 cm), dass er gegen niemanden eine Chance gehabt hätte. In der Grundschule ums Eck haben wir gesehen, dass sich niemand für die "Raufereien" interessiert, damit war diese Schule ein No-Go für uns. Die dann ausgesuchte Schule fährt ganz klare Kante gegen jegliche Gewalt, was ein Segen für ihn war. Mein Mittlerer hat das in der 1. Klasse dann auch schnell lernen müssen - Stopp heißt Stopp, auch wenn es von einer Seite nur als wildes Spiel gesehen wird (er war damals in der Ritter, Piraten, Wikinger-Phase). Auch für ihn war es ein Segen, dass er einen angemessenen Umgang lernte. Er ist später dann noch sehr erfolgreicher Streitschlichter auf dem Schulhof geworden und wurde mir gegenüber für seine freundliche Art gelobt. Er hat übrigens weiter wild gespielt, jede Menge tolle Geschichten auf dem ganzen Schulgelände gespielt. Die Horde Kinder war übrigens aus Jungs und Mädchen zusammen gesetzt. So kamen alle zum Zug und keiner wurde dominiert. Auch meine Tochter besucht aktuell noch diese Grundschule und ich bin jeden Tag glücklich darüber!

    Wenn wir einen Menschen glücklicher und heiterer machen können, so sollten wir es in jedem Fall tun, mag er uns darum bitten oder nicht.


    - Hermann Hesse: Das Glasperlenspiel -

  • Es geht doch sogar so weit, dass "wild" von Jungs erwartet und toleriert wird und wenn dann ein Mädchen sich mit ähnlichen Mitteln (verbal) wehrt, ist sie ein Problemkind und braucht Medikamente.

  • Ich denke, da spielen extrem die persönlichen Erfahrungen rein.

    Beide meiner Jungs durften von Lehrern und Lehrerinnen schon hören, dass sie (die LuL) selber sehen, dass sie die Mädchen bevorzugen, darin aber kein Problem sehen.

    Und ja, den MNUnterricht stören taten Jungs wie Mädels in sämtlichen Klassen, es wurde und wird aber anders geahndet.

    Ein bei Jungs im Durchschnitt höherer Bewegungsdrang gerade in den unteren Jahrgängen wird zudem meist negativ bewertet usw usf. (Halleluja, an der weiterführenden Schule des Großen gibt es ein "Fair Fight" Angebot in der Mittagspause, mit Aufsicht und Anleitung! Wird sehr gut angenommen, wirklich großartig (wenn auch überhaupt gar nichts für meinen ruhigen Jungen, aber auch er profitiert davon, weil eben die "Kämpfer" dort ausgelastet sind))


    Und ja, bestimmt gibt es Jungs, die mehr Aufmerksamkeit im Unterricht fordern als Mädchen.

    Und sie vielleicht auch brauchen. Ein typisches Systemproblem, Bildung soll ja möglichst nichts kosten....


    Ich sehe es keinesfalls so, dass nun die Jungs an sich das benachteiligte Geschlecht sind.

    Ich sehe nur keinen Vorteil darin, dass nun in manchen Situationen Jungs oder Männer eine offensichtlich e Benachrichtigung (wie z B Debattier-Club Angebote ausschließlich und alternativlos für Mädchen) klaglos hinnehmen sollten.

    Es erstaunt mich immer wieder, wie mache (meist Frauen) es völlig akzeptabel finden, wenn es eben nur die Jungs trifft.


    Glücklicherweise gibt es aber auch eine große Anzahl von Menschen, die sich für Gleichberechtigung einsetzen, erfreulicherweise auch an den Schulen .

  • Es geht doch sogar so weit, dass "wild" von Jungs erwartet und toleriert wird und wenn dann ein Mädchen sich mit ähnlichen Mitteln (verbal) wehrt, ist sie ein Problemkind und braucht Medikamente.

    Ritalin wird Jungs vier Mal häufiger verordnet als Mädchen, hab ich gelesen.

  • Es erstaunt mich immer wieder, wie mache (meist Frauen) es völlig akzeptabel finden, wenn es eben nur die Jungs trifft.

    #blink

    Ich glaube da vermischst Du was: keine von uns "Kampfemanzen" (eine Bezeichnung, die ich gerne und mit Stolz trage) hat gesagt, dass sie das Debatierclub-Debakel nicht besch*** findet. Nur in der weiteren Diskussion bin ich der Meinung, dass es diese - sogar vom Lehrpersonen wiedergekaute - Mär der schulischen Benachteilung nicht so sehe.


    Ich gehöre sogar zu den Menschen, die sich für Gleichberechtigung einsetzt, auf mehreren Ebenen.


    Nur halte ich Bewegungsdrang schlicht und ergreifend für kindlich, nicht männlich. Und das sollte Raum haben.


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • Es geht doch sogar so weit, dass "wild" von Jungs erwartet und toleriert wird und wenn dann ein Mädchen sich mit ähnlichen Mitteln (verbal) wehrt, ist sie ein Problemkind und braucht Medikamente.

    Ritalin wird Jungs vier Mal häufiger verordnet als Mädchen, hab ich gelesen.

    Und?

  • Es geht doch sogar so weit, dass "wild" von Jungs erwartet und toleriert wird und wenn dann ein Mädchen sich mit ähnlichen Mitteln (verbal) wehrt, ist sie ein Problemkind und braucht Medikamente.

    Das sind die Situationen am Spielplatz - einsparen Jungs raufen, schreien, sind wild. Die Mütter kommentieren das damit, dass das halt so sein muesse und man da eh nix machen können, die seien halt so. Kurz darauf fangen ein paar Mädchen an zu streiten, schreien, werden körperlich. Die Mütter schritten sofort ein und unterbanden dieses Verhalten, sowas mache man doch nicht.


    Aber es liegt ja alles in den Genen.

    Nothing is permanent.

    Everything is subject to change.

    Being is always becoming.

  • Es geht doch sogar so weit, dass "wild" von Jungs erwartet und toleriert wird und wenn dann ein Mädchen sich mit ähnlichen Mitteln (verbal) wehrt, ist sie ein Problemkind und braucht Medikamente.

    Das sind die Situationen am Spielplatz - einsparen Jungs raufen, schreien, sind wild. Die Mütter kommentieren das damit, dass das halt so sein muesse und man da eh nix machen können, die seien halt so. Kurz darauf fangen ein paar Mädchen an zu streiten, schreien, werden körperlich. Die Mütter schritten sofort ein und unterbanden dieses Verhalten, sowas mache man doch nicht.


    Aber es liegt ja alles in den Genen.

    Nee, das meinte ich nicht. Ich meinte eher in Schulklassen von Lehrern. Meine Tochter ist ja bekanntlich eine Wilddrude. Kommt nicht gut an- bei nem Mädchen.

    Dabei wird sie nichtmal körperlich und niemals gemein. Aber sie kann wütend und laut werden und schon das scheint zu viel zu sein.

  • Um so wichtiger finde ich es, dieser Seite kein unnötiges Futter zu liefern.


    Es erstaunt mich immer wieder, wie mache (meist Frauen) es völlig akzeptabel finden, wenn es eben nur die Jungs trifft.

    Aber es trifft ja eben nicht nur die Jungs. Und wenn dann doch sehr eingeschränkt.

    Hier sind die Störenfriede in der Klasse entweder "Jungs sind halt so" oder "das muss sie aber wirklich noch lernen, ist ja fast ein junge". In jeder Klasse, in jedem Fach, bei jeder nachmittagsbeschäftigung muss sie damit rechnen, anzuecken, wenn sie auch nur annähernd die Redezeit beansprucht, die Jungs in dieser Gesellschaft völlig automatisch und intuitiv zugestanden wird.

    Und da ist imo gerade die Pubertät ein Problem, weil (!) da das andere Geschlecht wieder interessant ist - Jungs lernen mansplaining und Mädchen lernen, sich dezent zurückzuhalten.

    Ich gebe dir völlig recht - Ziel sollte Gleichberechtigung sein. Aber das kann imo nur über schutzräume erreicht werden.

    Ich war ausgesprochen baff über das Selbstbewußtsein von Schülerinnen einer Mädchenschule in den Naturwissenschaften. Sie hatten schlicht nicht gelernt, dass sie das ja nicht können. Und in Ermangelung von Jungs im Unterricht mussten sie halt alle Beiträge selbst liefern.

  • ich glaube, da sind die Erfahrungen sehr unterschiedlich.

    Ich habe es in Schulen eher erlebt, dass meine wilden, lauten und präsenten Mädchen sehr hofiert wurden, während es für meine Jungs dort immer schwierig war.

    Meine Tochter wurde von der Lehrerschaft gefeiert, weil sie einen Jungen, der sie bedroht hat, kurzerhand niedergeschlagen hat.

    Bobby hat so eine Hass-Liebe zu einem Mädchen, das ihn immer wieder umwirft, sich auf ihn schmeißt, ihn herumstößt oder von der Schaukel auf ihn drauf springt (!). Sie ist größer und schwerer als er. Er steckt da echt viel ein, weil er einfach der letzte ist, der sich wehrt und sie halt so nimmt wie sie ist. Irgendwann hat er sie aber mal so weggeschubst, dass sie auf den Po gefallen ist - und prompt einen Anschiss bekommen, dass er keine Mädchen körperlich angehen darf. (Uh, da war aber was los!)

    Die mögen sich übrigens, auch wenn "P. noch lernen muss, dass ich es nicht so wild mag."


    Der Zweitling hatte eine GS-Lehrerin, die allen Jungseltern im Laufe der Schulzeit gesagt hat, ihr Kind sei das schlimmste, das sie in ihrer Karriere je hatte. Und die Schulleiterin sagte klar, Mädchen werden so oft benachteiligt, da sei das hier kein Problem, das es bei Frau K. mal die Jungs trifft.

    Man löst aber keine Benachteiligung, indem man andere benachteiligt.


    Natürlich ist Schule nur ein kleines Fragment des Lebens und im Gesamtbild sind Jungs und Männer wohl definitiv im Vorteil. Aber das wird ja durch Benachteiligung von Jungs im Kleinen nicht verbessert.

    Ich finde es wirklich total schlimm, wenn es Angebote nur für ein Geschlecht gibt, sei es "Kochen nur für Jungs" oder "Selbstverteidigung nur für Mädchen".

  • Das denke ich inzwischen auch. Schöner wär's, wenn das nicht so wäre.