Gender-Kacke in Schule und Alltag

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  • Das ist mir noch nie begegnet. Ich fände es befremdlich. Was ich öfters lese, ist "Liebes Team", "Liebe Geschäftsstelle", "Liebe Sportbegeisterte" etc.

    (...) Die von Anisp genannten Beispiele disqualifizieren die Schreibenden schlicht als doof. My two chents.

    #blink Holla!

    ja dann bin ich als "liebe Alle" schreibende wohl doof. was soll´s. ich mag diese anrede und stehe auch dazu....


    das ist keine persönliche auffassung Aoide. diese wäre, wenn du schreiben würdest, ich benutze die von Anisp genannten beispiele nicht, ich mag sie nicht, ich finde sie unpassend usw.


    da steht: wer so schreibt, ist doof.


    dran ändert auch deine unfreundliche antwort an ebura nix.

    #sonneige Grüße von Fibula mit drei Juli-Männern #kerze #kerze #kerze #kerze
    Vorurteile sind menschenfreundlich. Sie passen sich dem Niveau ihrer Benutzer bedingungslos an.
    Ernst Ferstl

  • Damit wir alle Anreden einmal besprochen haben: Wie steht ihr so zu “Liebe alle“? Im Englischen ist das okay, im Deutschen finde ich das irgendwie.... falsch#weissnicht

    Ich hätte noch "san" zu bieten. Meine japanischen Kollegen starten konsequent alle Emails mit "dear Meier-san", "dear Ulli-san", "dear Dr. barbara-san".


    Ich finde das ausgesprochen charmant und käme nicht auf die Idee, sie sollten die Sprachen besser nicht mischen.

  • Aoide was ist denn an Anisp s Beispielen doof? Ich finde das nette Anreden "liebes Team, liebe Studierende...". Und ganz generell finde ich es auch nicht sonderlich nett, persönlich als doof bezeichnet zu werden, wenn man evtl nicht das nötige Sprachgefühl besitzt. Das finde ich sehr arrogant und überheblich.

    "Liebe Geschäftsstelle" für eine nicht-natürliche Person ist idiotisch. Und ich verstehe die beiden anderen Beispiele in der selben Semantik als undurchdacht. Natürlich geht "Liebe Sportbegeisterte" oder "Liebes Team", wenn ich die dahintersteckenden Leute alle kenne und auch einzeln so anreden würde. Sonst nicht, dann wirkt es IMHO pauschalisierend-anbiedernd. Vermutlich aber einfach nur nicht sprachsensibel.


    Und wenn du, liebe Ebura , dir den Schuh einer eindeutig als persönliche Auffassung gekennzeichneten Äüßerung (danach war gefragt und so hab ich ausdrücklich geantwortet) anziehen möchtest, ist das dir unbenommen. Ich höre den Vorwurf, arrogant und überheblich zu sein, schon so lange, das scheint dann so zu sein. Mach also , was du willst und bezeichne mich halt auch noch so, weil du nicht richtig liest.

    Hallo Aoife ,

    Das markierte finde ich übrigens schon fast unverschämt. Ich zitiere dich mal wortwörtlich, um deine Behauptung zu widerlegen:


    Zitat

    Die von Anisp genannten Beispiele disqualifizieren die Schreibenden schlicht als doof. My two chents.

    du schreibst ganz klar, dass du damit die schreibende Person für doof erachtest. Nicht das Geschriebene etc. Und das finde ich sehr pauschalisierend und überheblich. Weil die Person ein anderes Sprachgefühl hat, oder evtl kein Muttersprachlerin ist, ist sie doof? Und das ist schon an einer Äußerung festzumachen? Ok.


    Und by the way: wenn ich öfter die Rückmeldung bekäme, in meinen Äußerungen überheblich zu wirken, dann würde ich hinterfragen, woran das liegen könnte und was ichcdaran evtl verändern könnte, wenn ich eigentlich gar nicht überheblich wirken möchte.

    Und im übrigen möchte ich auch nochmal darauf hinweisen, dass ich Aussage als überheblich und arrogant empfunden und bezeichnet habe und nicht dich als Person. Falls du das eventuell nicht richtig gelesen hast.


    Mit freundlichen Grüßen

    We must accept finite disappointment, but never lose infinite hope.

    Martin Luther King, Jr.

    ———-

    ebura mit S (*04), E (*05) und #paket (12/21)

  • Danke fibula ich hab schon kurz gezweifelt.


    happy spider das finde ich auch sympathisch. Aber ich finde es generell sympathisch, wenn ich die verschiedenen sprachlichen und kulturellen Einflüsse in Briefen und emails lesen kann.

    Im englischen schreibt man unter private Briefe oft

    "Love

    Ebura"

    Der eine Onkel versuchte es mal auf deutsch und da stand dann unter dem Brief einfach nur ganz groß "Liebe" #herzen

    We must accept finite disappointment, but never lose infinite hope.

    Martin Luther King, Jr.

    ———-

    ebura mit S (*04), E (*05) und #paket (12/21)

  • Damit wir alle Anreden einmal besprochen haben: Wie steht ihr so zu “Liebe alle“? Im Englischen ist das okay, im Deutschen finde ich das irgendwie.... falsch#weissnicht

    Das ist mir noch nie begegnet. Ich fände es befremdlich. Was ich öfters lese, ist "Liebes Team", "Liebe Geschäftsstelle", "Liebe Sportbegeisterte" etc.

    Mit Sunnivas Beispiel disqualifiziert sich die schreibende Person als unnötigerweise einem Anglizismus aufgesessen (wie bei Verwendung von "macht Sinn", "in 2018"), also als nicht sprachlich geschickt schreibend (und denkend). Die von Anisp genannten Beispiele disqualifizieren die Schreibenden schlicht als doof. My two chents.

    Huch!

    Ich bilde mir ein, ein relativ gutes Sprachgefühl zu haben (auch wenn ich nicht immer gut formuliere) und mir stoßen manche Formulierungen auch auf. Aber die Person als sich als doof disqualifizierend zu betrachten?

    Ich bin nicht sonderlich fit in Chemie oder Physik, weil ich damals beides möglichst schnell abgewählt habe und froh war, diese öden Fächer los zu sein. Erst allmählich wurde mir klar, dass die Fächer an sich alles andere als doof waren - unser Unterricht hat mir das Interesse ausgetrieben und wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich mich da gerne wieder kundiger machen.


    Da könnte jemand schnell zur Auffassung kommen, dass ich doof bin, wenn er mich nur anhand meiner Fachkenntnisse in diesen Fächern beurteilen würde.

    Das fände ich unschön. Ebenso wie ich Menschen, die vielleicht kein gutes Sprachgefühl haben, nicht pauschal als doof einsortieren würde.


    Und ja, auch bei mir kam das als Aussage rüber und nicht als Meinung. Die nachgeschobenenen "My two chents" ändern daran für mein Empfinden nichts, sondern bekräftigen das. Aber da halte ich es mit Konrad Lorenz: Gesagt ist nicht gehört, gehört ist nicht verstanden" etc.

    Alle Möpse bellen, alle Möpse bellen, nur der kleine Rollmops nicht...

  • Puh wenn ich das so lese bin ich doch sehr froh über mein berufliches Umfeld. Das ist denkbar unhierarchisch, es wird praktisch ausschließlich gedutzt. “Liebe Alle“ schreibe ich oft dann, wenn ich den selben Verteiler (5-10 geduzte Partner) zum dritten oder vierten mal am selben Tag anschreibe. Dann wechsle ich durch zwischen Projektbeteiligte, Alle, Mitlesende und was mir sonst noch so einfällt.

    Ich finde aber: die Anrede wird ganz stark durch den weiteren Tonfall der Mail legitimiert. Schreibt mir jemand “Hallo“ (finde ich eher unfreundlich), danach aber sehr nett und herzlich, dann bleibt das bei mir einfach als “bissi ungeschickt“ hängen. Und umgekehrt. Deshalb finde ich es zu kurz gegriffen, nur Grußformeln zu betrachten.

    Und zum eigentlichen Thema: sind mehrere Geschlechter im Verteiler, bleibe ich immer neutral. Oder spreche jede einzelne Person mit der selben Formel an.

    ~~ Luxa


    Sometimes something will change and that change

    Will change you


    Strong people stand up for themselves.
    Stronger people stand up for others.


  • Bei beruflichen Mails nutze ich Hallo "Vorname", wenn wir uns duzen. Sehr geehte(r) Frau/Herr "Nachname" bei höherrangigen oder bei Personen aus anderen Unternehmen. Guten Tag Frau/Herr "Nachname" wenn ich sehr geehrte zu förmlich finde und Hallo zu locker. Bei mehreren Sehr geehrte Damen und Herren oder Hallo usammen oder Guten Tag zusammen. Abschluss je nachdem Mit freundlichen Grüßen, Viele Grüße oder VG. Im beruflichen Umfeld verwende ich niemals Liebe/r und niemals Liebe Grüße, ist mir beides zu persönlich.

    Liebe Grüße, Lillian

    "Okay Hazel Grace?"

  • Ich finde ja gerade beruflichen informellen Mailverkehr auch ein Platz, an dem mal eine Runde Humor drin ist. Das scheint aber nicht Allen gegeben, nech?

  • bzgl. hallo als anrede, ich empfinde es ruppig und unfreundlich und als regelrechten anschiss, wenn es einfach so da steht.


    hallo, blablalbalbla


    wenn aber da steht hallo + anrede, finde ich es in ordnung, also


    hallo patrick, blablabla


    oder


    hallo, frau *star, blablalbla



    die beiden letzten varianten kommen bei mir freundlich an. aber das würde ich auch nur bei bekannten nutzen, selbst in der siez-variante.

  • Damit wir alle Anreden einmal besprochen haben: Wie steht ihr so zu “Liebe alle“? Im Englischen ist das okay, im Deutschen finde ich das irgendwie.... falsch#weissnicht

    Ich hätte noch "san" zu bieten. Meine japanischen Kollegen starten konsequent alle Emails mit "dear Meier-san", "dear Ulli-san", "dear Dr. barbara-san".


    Ich finde das ausgesprochen charmant und käme nicht auf die Idee, sie sollten die Sprachen besser nicht mischen.

    Das finde ich auch sehr hübsch#blume

    Puh wenn ich das so lese bin ich doch sehr froh über mein berufliches Umfeld.

    Oh ja, das habe ich auch gedacht. Wer wen wann duzen darf oder nicht... puh, das ist mir viel zu kompliziert#blink Ich duze wahrlich nicht alle i meinem beruflichen Umfeld, habe aber noch nie erlebt, dass darum ein großes Gewese gemacht wurde.

    Ich finde ja gerade beruflichen informellen Mailverkehr auch ein Platz, an dem mal eine Runde Humor drin ist. Das scheint aber nicht Allen gegeben, nech?

    Ich bin froh, dass das andere auch so sehen#cool Was ich alleine heute an verschiedensten Anreden aus meinen mails fischen würde... Ich bin tatsächlich froh und dankbar, dass offenbar der Großteil meines beruflichen Umfeldes (incl. Chef (quasi-emeritierter Prof)) auch mal einen Smiley in einer mail verwendet und es niemand anstößig findet, wenn die wissenschaftliche Hilfskraft den Webmeeting-Raum für die Teamsitzung "konspiratives Treffen No. 3" nennt#sonne


    Und ansonsten ist mein Sprachgefühl so stabil und gut, dass ich mich bei Aoides Rundumschlag einfach mal nicht mitgemeint fühle#nägel

  • Wie ist das eigentlich in klassischer Konvention: Prinzipiell biete ich ja auch niemandem, der eine wesentlich höhere Stellung hat oder der wesentlich älter ist, das Du an. Ist jetzt wichtiger, dass ich eine Frau bin? Das heisst, ich müsste, dem 60 jährigen Generaldirektor das Du anbieten oder sticht Hierarchie meine Weiblichkeit und dieser bietet mir das Du an?

    Soweit ich das verstanden habe, kann mit der vertraulichen Anrede im dienstlichen Belang nur eine Hierarchiestufe übersprungen werden, sofern nicht ein generelles Du in der Abteilung üblich ist. Ist nun die Frau in der niedrigeren Hierarchiestufe als der mann, entsteht ein Patt, das idealerweise bei einem gesellschaftlichen Anlass, z.B. einer kleinen Bürofeier kommunikativ von beiden Seiten aufgebrochen werden kann. Dann lockern sich sozusagen die Regeln ein bisschen. Aber wenn der Abteilungsleiter der Teamassistentin [oder die Abteilungsleiterin dem Teamassistenten] das Du anbietet (das wäre in meiner beruflichen Welt das Überspringen von 3 Hierarchiestufen), hat das ein G'schmäckle, was eindeitig Zweideutiges. Die beiden würden wohl beim Sie bleiben.

    Wie ist das eigentlich in klassischer Konvention: Prinzipiell biete ich ja auch niemandem, der eine wesentlich höhere Stellung hat oder der wesentlich älter ist, das Du an. Ist jetzt wichtiger, dass ich eine Frau bin? Das heisst, ich müsste, dem 60 jährigen Generaldirektor das Du anbieten oder sticht Hierarchie meine Weiblichkeit und dieser bietet mir das Du an?


    Wenn du den Generaldirektor in einem komplett privaten Umfeld kennenlernst, sticht meines Wissens die Weiblichkeit den Rang, wobei ich gefühlt da auch wieder differenzieren würde, z.B. bin ich mit meinem Ex-Schwiegervater-in-Spe nicht per Du, und hätte das Gefühl, dass er das hätte anbieten müssen.


    Im beruflichen Kontext geht es nach Hierarchie, nicht nach Geschlecht.

    Vielen Dank für die Antworten! Mir ging es hauptsächlich uns berufliche Umfeld. Privat habe ich mich bisher auf mein Gefühl und das Auftreten des Gegenübers oder auch das allgemeine Umfeld verlassen.

    Innerhalb aller Unternehmen, in denen ich bisher gearbeitet habe, haben sich immer alle geduzt, alles eher kleine Unternehmen. Schwieriger finde ich es halt dann eher bei Kunden, Unternehmern, Planer anderer Firmen etc. Da ist ja die Hierarchie nicht unbedingt so klar definiert. Und da merke ich halt, dass meine männlichen Arbeitskollegen wesentlich schneller beim Du landen.

    Meist mobil im Forum. Bitte um Entschuldigung für Kürze und Tippfehler.

    Einmal editiert, zuletzt von Nollaun ()

  • Waah! Nach dieser Diskussion werde ich das nächste mal wenn ich eine schriftliche Anrede verwenden muss total verunsichert sein.

    #herzKleiner Zwerg 07/14

    #herzMinizwerg 06/17

    ticker?TT=bdy&TT1=bdy&CL=&CT=&CG=F&O=m_chick&T=t_b14&D=2017-06-07&M1=&D1=&T2=&T1=Minizwerg&T3=&CC=0&CO=FFFFFF&CO2=&W=&TS=&R=A&SC=green

  • Ich finde ja gerade beruflichen informellen Mailverkehr auch ein Platz, an dem mal eine Runde Humor drin ist. Das scheint aber nicht Allen gegeben, nech?

    Oh ja... wenn der Geschäftsführer eines Architekturbüros, mit dem wir schon viele Projekte hatten, mich anschreibt mit "Werte Frau Kollegin... "

    könnte ich eingeschnappt sein, weil ich keine Architektin und somit keine Kollegin bin.

    Ich hab aber sofort ein Grinsen im Gesicht, weil ich weiß, dass er jetzt was von mir will, was eigentlich nicht meine Aufgabe ist oder nicht durch unseren Vertrag abgedeckt ist.

    Oft schließt er die Mail dann wörtlich mit

    *wimperklimper*

    Herzlichst... Vorname Nachname


    In Bayern aufm Bau simmer halt net so gstelzt :P#zwinker

    Wer nicht zuweilen zu viel und zu weich empfindet, der empfindet gewiss immer zu wenig.
    Jean Paul

  • Ich hatte ja jetzt viel Mail-Verkehr mit Lehrern. Da war an anreden und Grußformeln (und fehlerdichte...) alles dabei.

    Am besten war die Mail des Deutschlehrers, die endete mit "Tschö" #freu

    We must accept finite disappointment, but never lose infinite hope.

    Martin Luther King, Jr.

    ———-

    ebura mit S (*04), E (*05) und #paket (12/21)

  • Damit wir alle Anreden einmal besprochen haben: Wie steht ihr so zu “Liebe alle“? Im Englischen ist das okay, im Deutschen finde ich das irgendwie.... falsch#weissnicht

    Das ist mir noch nie begegnet. Ich fände es befremdlich. Was ich öfters lese, ist "Liebes Team", "Liebe Geschäftsstelle", "Liebe Sportbegeisterte" etc.

    Mit Sunnivas Beispiel disqualifiziert sich die schreibende Person als unnötigerweise einem Anglizismus aufgesessen (wie bei Verwendung von "macht Sinn", "in 2018"), also als nicht sprachlich geschickt schreibend (und denkend). Die von Anisp genannten Beispiele disqualifizieren die Schreibenden schlicht als doof. My two chents. netirabe.gif

    Hallo Aoife,


    wir möchten dich erneut darauf hinweisen, dass wir einen respektvollen Umgang untereinander möchten.

    Eigene Auffassung auszudrücken geht auch anders.


    Viele Grüße


    Rabeneltern.org-Team

  • ich benutze oft Liebe Alle im Freundeskontext wenn ich Mails an mehrere schreibe. Und bin bestimmt alles andere als sprachlich doof, sondern eher sehr gerne sprachlich kreativ.

    mit elfchen 04/09 und minielfchen 03/12


    quand ta thèse te pousse à bout et que tu veux tout arrêter kannste vergessen.


    #rose 49,7

  • Ich frage mich gerade, weshalb eine Anrede überhaupt soviel Wert hat?

    Es ist schließlich nur eine Floskel, die sein muss, weil Menschen es als unangenehm empfinden, wenn da nichts steht.

    Ich beachte eine Anrede insofern, dass ich damit nur kurz prüfe, an wen der Brief gerichtet ist. Wobei ich mich da eigentlich bereits an der Empfängeradresse orientiert habe. Ich finde da ein „Hallo“ oder ein“Guten Tag“ deutlich angenehmer als dieses gestelzte „Sehr geehrtes Etwas“. Gerade das find ich eigentlich sogar ganz schrecklich, denn je nach Empfänger ist der-/diejenige/n überhaupt nicht geehrt, wie in Briefen ans Jobcenter. Da möchte mensch lieber wütend durchs Briefpapier springen, statt den-/diejenige/n zu ehren oder ihm/ihr freundliche Grüße zu senden.

    Ich finde Floskeln aber eh blöd. Genau genommen sogar verlogen. Es sind von der Gesellschaft festgelegte Sätze, die man in Situationen so zu sagen/schreiben hat, egal ob man so fühlt oder nicht. Tut mensch anders, sind ganz viele wieder angepieselt. Passiert heutzutage aber eh extrem schnell. Leider.

  • Gerade das find ich eigentlich sogar ganz schrecklich, denn je nach Empfänger ist der-/diejenige/n überhaupt nicht geehrt, wie in Briefen ans Jobcenter. Da möchte mensch lieber wütend durchs Briefpapier springen, statt den-/diejenige/n zu ehren oder ihm/ihr freundliche Grüße zu senden.

    Aber genau dafür gibt's diese Floskeln doch, damit man den Brief an den doofen Jobcenter-Typen nicht mit den Worten "Jetzt hören Sie mir mal zu, Sie #motz, blöder :diablo:!", beginnt. Da geht's um die Wahrung des sozialen Friedens. ;)

    Und wenn einem das "Sehr geehrteR...", nicht über die Finger kommt, dann ersetzt man es halt durch ein unterkühltes "Hallo...". :P


    (Das "Hallo", find ich übrigens KollegInnen gegenüber in Emails ganz normal, in einem Brief an ein Amt oder so wär es für mich auch fast schon unverschämt.)

    Kids don't drive you crazy, you were crazy already. That's why you had them.


    Lieben Gruß vom Rattenkind mit dem Kätzchen (10/2015) und dem Katerchen (09/2018).


    giphy.gif


    In meinem Waldland geht ein Monster um...

    Einmal editiert, zuletzt von Rattenkind ()

  • Ich finde Floskeln aber eh blöd. Genau genommen sogar verlogen. Es sind von der Gesellschaft festgelegte Sätze, die man in Situationen so zu sagen/schreiben hat, egal ob man so fühlt oder nicht. Tut mensch anders, sind ganz viele wieder angepieselt. Passiert heutzutage aber eh extrem schnell. Leider.

    Heutzutage passiert das eher seltener und hat kaum Konsequenzen. Angepieselt sein wegen einer Briefanrede war vor 300 Jahren Grund für ein Duell. Wenn da eines der hocherlaucht, wohledelgeborenfest fehlte, aber holla.

    mit elfchen 04/09 und minielfchen 03/12


    quand ta thèse te pousse à bout et que tu veux tout arrêter kannste vergessen.


    #rose 49,7

  • *grad schmunzeln muss*


    Ich pass mich einfach immer gerne der Unterschrift/Grußformel meines Gegenübers an. Mit "werte Frau..." oder "Seien Sie gegrüßt Herr ..." fahr ich irgendwie immer gut. "Fröhliche, sonnige "abschiedsgrüße kommen auch nett.


    Ganz furchtbar finde ich in Mails an Personen die ich kenne, bspw. Kiga Leiterin, das "Sehr geehrte Frau XY" wenns nur darum geht einen Termin zu bestätigen, Unterlagen weiter zu leiten. Dann muss ein kurzes: "Guten Tag Frau XY, wie besprochen xy danke bitte" reichen. Nur mal so.


    Hallo ihr Lieben, hallo alle - klar verwende ich das, wenns an den Verteiler des Elternbeirats geht. Bei der Einladung zur EB Sitzung wahre ich allerdings einen Schein und bin ganz professionell ;)... was muss das muss.....