Gender-Kacke in Schule und Alltag

  • Dadurch, dass es eigentlich durch die Bank nur noch gemeinsames Sorgerecht gibt, ist das Leben für viele Alleinerziehende noch mal kräftezehrender geworden.

    allerdings... ich kann nicht genug feiern, dass es das damals noch nicht gab. und ich habe KEINEN knüppelzwischendiebeinewerfenden ex.

  • Da sind wir aber eher die Ausnahme patrick*star . Ich bin so froh, dass er genau weiß, dass er nicht so das Händchen für Jungenaufzucht hat. Sonst begegnen mir fast nur sehr selbstüberschätzende Exemplare mit Machtding am Laufen. Aber vielleicht kenne ich auch nur die falschen Leute.


    Die Diskussion ist zwar etwas OT gerade, aber ich finde es schön, mal beide Seiten zu verstehen. Es geht ja um Verständnis für Frauen in anderen Situationen.

  • Ayala das weiß ich, und da bin ich auch sehr dankbar und sehr glücklich drüber! genau deshalb finde ich die gesetzlichen regelungen katastrophal und sie werden immer schlimmer. würden die fdp-maskulistenkreise mit ihrer forderung nach "wechselmodell als standard" erfolg haben, wäre der schaden nicht auszudenken.

  • Ich bin traumatisiert. Was bei einigen Gerichten und Jugendämtern läuft, hätte ich vorher im Traum nicht für möglich gehalten. Wissen viel zu wenige. Und über "Kindeswohl" kann ich nur noch lachen.


    So, aber hier ist zu öffentlich.


    Wir lagen auf der Wiese und baumelten mit der Seele.


    Kurt Tucholsky (Schloß Gripsholm)

  • Ayala das weiß ich, und da bin ich auch sehr dankbar und sehr glücklich drüber! genau deshalb finde ich die gesetzlichen regelungen katastrophal und sie werden immer schlimmer. würden die fdp-maskulistenkreise mit ihrer forderung nach "wechselmodell als standard" erfolg haben, wäre der schaden nicht auszudenken.

    Es wird oft leider schon so gehandhabt, dass wenn der Herr Papa das so wünscht, sein Wille geschehe. Meine Freundin (Baby war da gerade eins) hat es so erlebt. Dabei war sie zu dem Zeitpunkt ohne Arbeit und der Ex arbeitete Vollzeit. Aber Unterhalt zahlen wollte er nicht und wofür gibt es Fremdbetreuung..


    Marienkäfer, das tut mir so Leid.

  • man sollte jedoch fingerspitzengefühl haben und beweisen. ich würde NIE über meine körperlichen beschwerden (und die sind schon böse im moment) bei dem bekannten von mir jammern, dem sie kürzlich wegen krebs alle eingeweide rausgeholt und durchsortiert und in giftsoße gespült und wieder zurückgelegt haben

    Ich verstehe was du meinst, aber ich möchte doch sagen, dass das auch ein bisschen eine übergriffige Haltung ist. Du entscheidest quasi was dem anderen zu zumuten ist und was nicht. Das kann eine Freundschaft aber auch negativ beeinflussen, wenn ich da so entscheide was der andere verkraften kann oder wo er eben ein "Opfer" ist quasi.


    Ich habe eine gute Freundin. Sie ist die Patin meines Jüngsten. Sie ist 3o Jahre älter ist, körplich eingeschränkt, ihr Leben lang Single, kinderlos (alles ungewollt) und sie hat keine Familie.

    Ich könnte sie also da als ausgesprochen defizitär wahrnehmen und festlegen, dass ich mit ihr a) weder über Kinder b) noch über meinen Partner c) noch über gesundheitliche Themen, d) noch über meine ganze Familien ...usw. sprechen kann.


    Das würde unsere Gespräche sehr ausdünnen, weil ich über viele Dinge, die wichtig sind in meinem Leben zensieren würde.

    Und es würde ausblenden, dass sie eine reflektierte Frau ist, die durchaus in der Lage ist sich abzugrenzen, wenn es zuviel wird. Die bewusst auch noch andere Freunde hat für andere Themen. Ich möchte mich weiterhin mich ihr voll und ganz zumuten. Nicht überfahren, aber ich möchte mit ihr über mir wichtige Dinge sprechen können. Sie ist ja nicht nur "Opfer" sondern hat auch viele Stärken und Ressourcen.

    Daroan mit Zottel 01, Zick 03, Zwerg 05 und Sternenkind (98-99)

  • Ayala


    Danke. Die Mütter, die es betrifft, dürfen ja öffentlich nicht darüber reden. Wird ihnen dann gerichtlich ein Strick draus gedreht. Das sind schlimme Ohnmachtserfahrungen in vielerlei Hinsicht. Und das, was sich da seit ein paar Jahren abspielt, ist mehr als "Genderkacke".


    Wir lagen auf der Wiese und baumelten mit der Seele.


    Kurt Tucholsky (Schloß Gripsholm)

    Einmal editiert, zuletzt von Marienkaefer ()

  • Ich bin traumatisiert. Was bei einigen Gerichten und Jugendämtern läuft, hätte ich vorher im Traum nicht für möglich gehalten. Wissen viel zu wenige. Und über "Kindeswohl" kann ich nur noch lachen.


    So, aber hier ist zu öffentlich.

    #crying#crying#crying#crying#crying#crying



    das tut mir so leid! ich glaube es aufs wort und habe selbst oder bei dritten schon wirklich entsetzlichstes unrecht gegen frauen und mütter mitbekommen.

    es gilt ganz klar oft zuallererst väterrecht. und wie sich die dann auch noch aufkröppen in der öffentlichen debatte darüber, dass sie die armen benachteiligten seien.


    ich hoffe, es ist inzwischen besser bei dir oder wird zumindest besser.

  • Aber: ich bin tatsächlich manchmal neidisch auf AE, die nix absprechen müssen mit einem Partner, weil es den einfach nicht gibt. Die ihr Ding machen können etc. Das kann ich immer nur bedingt.

    Wenn du allerdings einen Ex-Partner hast, der alles, was du machst, bekämpfst und zwar gerichtlich oder per Jugendamt, wird das so unglaublich anstrengend und zerstört meiner Meinung nach auch viel Spontaneität in der Beziehung zum Kind. Dadurch, dass es eigentlich durch die Bank nur noch gemeinsames Sorgerecht gibt, ist das Leben für viele Alleinerziehende noch mal kräftezehrender geworden.

    natürlich, deshalb oben ja mein aber. Ich denke, es gibt nicht wenige Ex-Beziehungen, die noch so weiterlaufen, dass wahlweise der Partner oder die Partnerin dem/der jeweils anderen ständig das leben schwer machen.

    mit elfchen 04/09 und minielfchen 03/12


    quand ta thèse te pousse à bout et que tu veux tout arrêter kannste vergessen.


    #rose 49,7

  • Danke. Erst nachdem ich ein bestimmtes Bundesland verlassen habe, wurde es von Seiten der Justiz/des Jugendamtes her besser.


    Dass es von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ist und man aufpassen muss, in welcher Stadt man lebt als AE, ist auch so ein Unding.


    Wir lagen auf der Wiese und baumelten mit der Seele.


    Kurt Tucholsky (Schloß Gripsholm)

  • darf ich die debatte mal kurz unterbrechen: gerade eben passiert!!

    werbeanruf von a1: spreche ich mit herrn sowieso?

    ich : nein?! um was gehts?

    die frau (!) von a1: ums internet - kennen sie sich da aus oder soll ich mit dem gatten sprechen?#blink#stirn#hammer

    ich: erst mal sprachlos....

  • Tochter und ich haben heute Mathe geübt und dafür habe ich Übungsblätter aus dem Internet ausgedruckt von Gr*undschulkönig, auf den Seiten unten steht Gr*undschulkönig drauf. Tochter sieht das und schreibt bevor sie mit üben anfängt ein "in" dran #top

    Liebe Grüße, Lillian

    "Okay Hazel Grace?"

  • An den Hebeln der Macht sitzen jetzt ja selten die Eltern kleiner Kinder, sondern eher deren Großeltern.

    Eher die männlichen Teile der (Groß-)eltern :-(

    Die weiblichen Teile sind ja oftmals in anderweitige Care-Arbeit eingebunden.


    Hier -auf lokaler Ebene- erleben wir es auch immer wieder, das gerade Frauen jeglichen Betreeungsfirtschritt und Regelungen boykottieren, die auch AE -Müttern entgegen kämen . Es scheint von immenser Wichtigkeit für viele Frauen sich von AE Müttern zu differenzieren, hier auf dem Land ist Frau eben genau dann was wenn sie gut verheiratet ist und er so viel verdient, dass sie gar nicht oder nur wenig zuverdient. AEs haftet per se, der „Assitouch“ an und da gilt es sich gezielt ab zu setzen....

    Da möchte ich brechen. Welche Ängste sich da bei den Frauen zeigen, dass sie andere Frauen so sehr bekämpfen müssen, dass die Solidarität da völlig verschwindet. Sehr spaltend für die Frauen-Power.


    Solange allein erziehend mit wahlweise minderjährig, rauchend vor der Glotze, neurotisch, überspannt, völlig überfordert assoziiert wird, kann es mich - ordentliche Hausfrau, nachsichtige aufopfernde Gattin, attraktiver Blondton, nicht treffen. Wir bräuchten eine nettere Bezeichnung, "allein erziehend" klingt ja schon defizitär oder wie eine Diagnose (AlgII, Alkoholismus, allein erziehend).

    Sehr, sehr bitter, scheint aber trotzdem oftmals genau den Nagel auf den Kopf zu treffen.

    Was es leider NOCH bitterer macht.


    Die eine laufbegeisterte Mutter erzählt mir dann mal von der schwierigen Trennung von ihrem Ex-Mann, der sich ins Ausland abgesetzt hat und ich erzähle ihr dann dafür mal in einem ruhigen Moment von meinem Robin. Eine andere erzählt von ihrer Mutter, die dement wird und eine andere von ihrem Mann, der Angst um den Job hat und nahe an einem Burnout steht.

    Ich muss nicht alles erlebt haben um zuzuhören und anteilzunehmen.

    Das finde ich sehr treffend analysiert.

    Das Gras auf der anderen Seite scheint oftmals grüner, als es tatsächlich ist. Vielleicht muss man erst beide Seiten des Zaunes abgegrast haben, um das zu merken. Oder aber, man hat genug Feingefühl und Abstraktionsvermögen, um sich das vorstellen zu können.


    Ich schließe mich denjenigen Stimmen hier an, die sagen, dass jegliches Jammern oder Lebensumstände nicht bewertet werden sollten.

    Wer verpartnert aber damit kreuzunglücklich ist, leidet psychisch nicht unbedingt mehr oder weniger als jemand, die alleinerziehend ist, die aber sich selbst zur Trennung entschlossen hat, etc. pp.


    Übel ist es halt besonders, wenn der Partner unvorbereitet weggbrochen ist, z.B. von heute auf morgen abgehauen oder gestorben ist, oder wenn man schlimmste finanzielle Probleme hat, die Existenzängste schüren. Das kann sehr traumatisch sein.

    Aber davon ab: Fast jede hat ihr Päckchen zu tragen. Aber ich finde nicht, dass das Größe des Päckchens wirklich "gemessen" und verglichen werden sollte.


    Auch darf man dabei nicht die unterschiedlich vorhandene Resilienz vergessen: Manche AE-Mutter mit 3 Kindern ohne Vaterhilfe kommt psychisch besser zurecht, als so manche finanziell vom Mann abhägige Mutter mit einem Kind und Mann, der zwar Geld in die Kasse bringt, sie aber oft betrügt (als einfach wahllos konstruierte Beispiele).


    Die individuelle Disposition und Resilienz ist nicht geichmäßig auf alle Menschen verteilt: manche Menschen gehen hat scheinbaren Banalitäten schon fast kaputt, andere stemmen schier unmenschliches und sind dabei im Glauben an das Positive kaum zu erschüttern.

    Da kann man nicht einfach die verschiedenen Schicksale miteinander vergleichen, um sie in ein allgemeingültiges Ranking einzuordnen. Das wird der Komplexität der jeweiligen Gesamtsituation nicht grecht, finde ich.


    LG,

    Anne

    "Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben" ~ Johann Wolfgang von Goethe

  • Es geht nicht um Mitleid sondern um Benachteiligung. Um Sch... Kinderbetreuung in der Schule. Um Elternvertreter, die immer aus den gut gebildeten Schichten kommen und der gehobenen Mittelschicht und die nicht wissen und nie erfahren werden, wie das wirkliche Leben aussehen kann.

    Um Lehrer, die immer nur fordern und den Eltern die Schuld geben.

    Um ein System, dass unfair ist.

    Um Mütter, die den Luxus haben wenig zu arbeiten und viel Zeit zu haben, die Kinder außerschulisch zu fördern und damit die Standards unerreichbar hoch zu treiben für die, die wirklich viel arbeiten müssen.

    Um den Luxus, nur Teilzeit arbeiten zu müssen, der in Westdeutschland als Standard angesehen wird. Darum, dass das mir als Alleinerziehende das Genick bricht, wenn die Hausaufgabenbetreuung in der Schule defizitär ist.

    Um Kinder, die allerlei Hobbys pflegen dürfen, weil Mama Taxi fährt. Und darum, dass meine Kinder das nicht können, weil das - im Gegensatz zu anderen Ländern - außerschulisch stattfindet.

    Weil für die Betreuung kein Geld und kein Personal da ist und keine Lobby und weil dass den ganzen gut situierten Emternvetretern egal ist, da bei denen Mami eh nur maximal Teilzeit arbeitet.

  • Ich bin grad auf der Hannover-Messe. Eine Massenveranstaltung, auf der es nicht die kleinste Schlange auf der Damentoilette gibt. Was sagt uns das über Deutsche Industriekultur?

    Messen sind einfach nur sexistische Kackscheisse. Ich hab mal vor Jahren einen CeBIt Stand betreut, da kamen Reporter von der Messezeitung und haben mich interviewt und fotografiert. Ich hab also das Produkt beschrieben und am nächsten Tag stand in der Messezeitung sowas wie "wer sich Engineering Software von hübschen Frauen zeigen lassen will, ist bei Anna (26) in Halle 10 richtig." Klar, darum fährt man zu Messen - wegen der Standgirls. *kotz*

  • Ja, ja und ja. Ich bin vollzeit arbeitend und ich habe keine Ahnung wie das ganze zu wuppen ist , wenn kein Partner da ist, der mitzieht und aktiv ist. Eine Freundin von mir ist allein erziehend , aber GsD eine gute Networkerin aber auch die steht ab und an vor der Wand...

  • Danke, Kajak


    Annie


    Es geht ja nicht darum, das eine gegen das andere auszuspielen. Aber bei der Situation der Singlemütter ist so viel strukturell bedingt, was man ändern könnte - wenn die Gesellschaft ein Interesse daran hätte. Statt dessen wurde familienrechtlich in den letzten Jahren ja fast unbemerkt vieles zum Schlechtern für die Mütter geändert. Und da kannst du noch so resilient sein: Wenn du über Jahre sehr arm bist, deinen Job verlierst wegen schlechter Kinderbetreuungsmöglichkeiten, krank wirst, weil du nie krank sein darfst, endlose überflüssige Prozesse führen musst - das zermürbt.


    Und zu so einer Situation kommen dann die normalen Schicksalsschläge dazu, die Päckchen, die jede tragen muss: Ein Bruder kommt viel zu früh ums Leben, ein Elternteil hat Krebs etc. - dann hast du wenig Ressourcen, um zu trauern oder das zu bearbeiten. Dazu kommt: Du weißt und siehst als einigermaßen sensible Mutter, dass dein Kind deinen Stress und die Erschöpfung potenziert abbekommt. Und kannst es aber nicht ändern, weil die Umstände tatsächlich nicht zu ändern sind - das ganze ist ja nichts, was sich nur im Kopf abspielt. Letzteres fand ich am Schlimmsten. Genau zu wissen, was uns jetzt gut täte (eine Stunde für mich), und sich das nicht leisten zu können. Bei mir betraf das v.a. die ersten Lebensjahre meines KIndes.


    Jetzt hätte ich Kapazitäten, um mich für eine bessere Situation von Singlemüttern einzusetzen. Möchte aber im Moment erst einmal wieder entspannt am Leben teilnehmen.


    Ich erzähle übrigens im RL nichts mehr davon.


    Wir lagen auf der Wiese und baumelten mit der Seele.


    Kurt Tucholsky (Schloß Gripsholm)

  • Zitat

    Aber bei der Situation der Singlemütter ist so viel strukturell bedingt, was man ändern könnte - wenn die Gesellschaft ein Interesse daran hätte. Statt dessen wurde familienrechtlich in den letzten Jahren ja fast unbemerkt vieles zum Schlechtern für die Mütter geändert. Und da kannst du noch so resilient sein: Wenn du über Jahre sehr arm bist, deinen Job verlierst wegen schlechter Kinderbetreuungsmöglichkeiten, krank wirst, weil du nie krank sein darfst, endlose überflüssige Prozesse führen musst - das zermürbt.

    sehe ich ganz genauso! es hat sich sowieso vieles zum schlechten geändert für menschen, die von durchschnittlicher erwerbsarbeit leben sollen, für alleinerziehende aber ganz besonders. deutschland scheint da auch eher vorreiter dieser entwicklung zu sein.

    Ehre den Widerspruch höher als die Zustimmung - Bettina von Arnim

    Einmal editiert, zuletzt von VivaLaVida ()

  • Ich denke auch,d ass mit dem vorherrschenden Gedanken der allumfassenden Liberalisierung es billigend in Kauf genommen wird, dass viele Menschen auf der Strecke bleiben.

    Aufgrund der verletzlichen Position sind Alleinerziehnde mehr betroffen. Aber es betrifft eigentlich alle "verletzlichen" Menschen der Gesellschaft.


    Working Poor, kinderreiche Familie, Familien mit Kindern mit besonderen Bedürfnissen, Rentner, usw.


    Und da ist es sinnlos Gruppen noch gegeneinander aufzuwiegen. Also Alleinerziehende vs. verheiratet. Weil es eigentlich nicht darum geht. Es geht darum, dass momentan manche Menschen der Gesellschaft sehr, sehr viel reicher werden, während eine neue "Armutsschicht" heranwächst. Und um das zu verschleiern, wird von Selbstverantwortung gefaselt und quasi, dass es ja jeder selber hin der Hand hat, -nicht Kinder in die Welt zu stellen, -sich nicht zu trennen, -nicht krank zu werden, -nicht alt zu werden usw.


    Bei uns der letzte Knaller war wohl der Vorschlag der Schweizer Krankenkassenchefin zur Kostendämmung bei den Krankenkassenbeiträgen: den Selbstbehalt der Versicherten auf 10`000.- hochzuheben. Nein, nicht etwa Beiträge, die auf der Höhe des Einkommens basieren wie in Deutschland, da würden ja die niedrig verdienenden profitieren. LIeber alle wenig-verdiener von der Gesundheitsvorsorge ausschliessen (aber trotzdem noch Beiträge zahlen lassen...)

    Egal ob alleine oder nicht, wir wären nie in der Lage 50`000.-/Jahr aufzubringen für Gesundheitskosten.

    Daroan mit Zottel 01, Zick 03, Zwerg 05 und Sternenkind (98-99)

  • Kajak Ich bin das fleischgewordene Klischee der Teilzeit-arbeitenden besserverdienenden West-Mutter im Schulelternrat und nebenbei Musikschul-Taxi. Und ich sehe auch, dass ich da verglichen mit einigen AE Eltern gewaltige Vorteile geniesse. Aber was könnte ich praktisch tun, um die AE zu unterstützen? Bisher beschränkte sich meine Tätigkeit im Schulelternrat auf nervige Konferenzen und Sammeln für Babygschenke. Was würdest Du Dir von Elternvertretern wünschen? Könnte an Schulen etwas für die AE verbessert werden, was in der Macht des SER liegt? Ich würde sofort loslegen, wenn ich wüsste, was sinnvoll und machbar wäre.