Gender-Kacke in Schule und Alltag

  • das ist so vollkommen unwitzig. ich würde ihr andere betätigungsfelder anraten.

    "Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.

    Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.

    Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter.

    Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“


    Pfarrer Martin Niemöller

  • Die Haas wird innerhalb von 3 Staffeln von einer toughen, unabhängigen, cleveren Frau zu einem hysterischen Nervenbündel, als das mit Heirat etc. aufkommt und danach ist sie irgendwie... gebrochen? Die 3. Staffel fand ich am Schlimmsten. Der Film versucht es rauszureißen, aber schafft das nicht so recht. Bei Bärbel ähnlich, mit den langen Haaren ab 3. Staffel plötzlich hirnlos und hormongesteuert, sorry. Und die Scheffer verliert auch extrem an Courage und Biss, ist in der 3. Staffel auch eher am Heulen und zusammen klappen.

    Ist jetzt schon eine Weile her, dass ich das gesehen habe, aber ich habe es nicht so wahrgenommen. Haas fand ich auch am Ende noch tough. Nur Bärbels Veränderungen mochte ich nicht, der Figur hätten sie, finde ich, noch etwas mehr Entwicklung zugestehen können. Insgesamt finde ich, dass die Serie aber ab Staffel 3 nicht mehr so spannend war, weil ich kein Charakter mehr entwickeln konnte. Das traf dann aber auf alle zu, nicht nur auf die Frauen.

  • ich beömmel mich gerade- die Kommentare sind toll.

    LG, Kalliope


    Und bist du nicht willig, so brauch ich Geduld! (Prof. Peter Kruse) tap.gif

  • Äh, ich bin begriffstutzig. Kalliope , das ist keine Parodie?

    Nope. Das ist bitterer Ernst. Und ich wette, kein kalkulierter Shitstorm, sondern tatsächlich Blödheit (weil kein Social Media Team Scherben aufsammelt)

    LG, Kalliope


    Und bist du nicht willig, so brauch ich Geduld! (Prof. Peter Kruse) tap.gif

  • Oh Himmel hilf....aber ja, die Kommentare sind gut!

    "Wir wollen lieber fliegen als kriechen" - Louise Otto-Peters (1819-1895) Frauenrechtlerin


    „Es gibt so viele gute Sachen auf der Welt. Es ist wirklich wichtig, dass jemand sie findet!“ Pippi Langstrumpf

  • Hab mal weiter geklickt. Mir bereitet das Bauchweh bzw. kommt mir so alibimäßig rüber. Jeder nennt zwei Frauen-Vorbilder. Das erste immer aus dem Bereich Politik, Beruf etc. Das zweite privat. Die privaten Vorbilder sind allesamt Frauen, die entweder Mütter sind, Kinder oder Angehörige pflegen etc. Also wieder ganz klassisch. Wäre schön gewesen, wenn einer der Männer seine Frau als Vorbild sehen könnte, weil sie irgendeinen tollen Beruf hat oder so. Schade eigentlich.

    Alle Möpse bellen, alle Möpse bellen, nur der kleine Rollmops nicht...

  • Hab mal weiter geklickt. Mir bereitet das Bauchweh bzw. kommt mir so alibimäßig rüber. Jeder nennt zwei Frauen-Vorbilder. Das erste immer aus dem Bereich Politik, Beruf etc. Das zweite privat. Die privaten Vorbilder sind allesamt Frauen, die entweder Mütter sind, Kinder oder Angehörige pflegen etc. Also wieder ganz klassisch. Wäre schön gewesen, wenn einer der Männer seine Frau als Vorbild sehen könnte, weil sie irgendeinen tollen Beruf hat oder so. Schade eigentlich.

    Schön wäre es auch, wenn im Vorstand die eine oder andere Frau vertreten wäre...

  • Also mich irritiert noch mehr der Bild-Hintergrund.


    Stehen diese Männer auf dem Flachdach eines Hochhauses auf einem Bau-Materialien-Floss in einer riesen Pfütze? In das sie sich mit einem Bildbearbeitungsprogramm hineinkopiert haben, weil sie zu perfekt ausgeleuchtet sind? :stupid:

  • Also mich irritiert noch mehr der Bild-Hintergrund.


    Stehen diese Männer auf dem Flachdach eines Hochhauses auf einem Bau-Materialien-Floss in einer riesen Pfütze? In das sie sich mit einem Bildbearbeitungsprogramm hineinkopiert haben, weil sie zu perfekt ausgeleuchtet sind? :stupid:

    Ja, die stehen ohne Helm auf einer Baustelle? Sollen wir die Bauaufsicht informieren? #lol

    Und was definitiv noch fehlt: der aufgerissene Himmel, aus dem ein einzelner Sonnenstrahl himmelsgleich die Köpfe streift. Ne, das Bild ist extrem seltsam komponiert und völlig unverständlich. Wenn die da wirklich stünden, vielleicht sogar hemdsärmelig mit Bauhelm oder so, wäre das eventuell sogar noch glaubwürdig, aber so, mit Palette über Pfütze...ähm. ne.

    LG, Kalliope


    Und bist du nicht willig, so brauch ich Geduld! (Prof. Peter Kruse) tap.gif

  • Also ich amüsiere mich gerade köstlich. Die Kommentare sind Gold! #super

    Aber im Ernst: Der Tweet zeigt wunderbar, was noch so festsitzt in manchen Köpfen. Aber auch, dass das nicht mehr so stillschweigend hingenommen wird, das ist doch gut!

  • Hab mal weiter geklickt. Mir bereitet das Bauchweh bzw. kommt mir so alibimäßig rüber. Jeder nennt zwei Frauen-Vorbilder. Das erste immer aus dem Bereich Politik, Beruf etc. Das zweite privat. Die privaten Vorbilder sind allesamt Frauen, die entweder Mütter sind, Kinder oder Angehörige pflegen etc. Also wieder ganz klassisch. Wäre schön gewesen, wenn einer der Männer seine Frau als Vorbild sehen könnte, weil sie irgendeinen tollen Beruf hat oder so. Schade eigentlich.

    Schön wäre es auch, wenn im Vorstand die eine oder andere Frau vertreten wäre...

    Ach, als ich das Bild sah, habe ich meine Ansprüche ganz schnell runtergeschraubt. Das wäre doch nicht mehr Satire, sondern Utopie!

    Alle Möpse bellen, alle Möpse bellen, nur der kleine Rollmops nicht...

  • Unsere Wohnung haben wir damals über die gekauft (bzw. hat der Verkäufer über die verkauft).


    So was aalglattes und unehrliches habe ich noch nie in meinem Leben erlebt.

    Wir wollte allerdings unbeding die Wohnung haben.

    It all started with the big BANG!


    (Big Bang Theory)

  • Eben in dem im Rassismus Thread verlinkten Artikel gelesen: "Auch geschlechtsstereotype Verkleidungen – wie zum Beispiel als Prinzessin verkleidete Mädchen – werden in dem Artikel kritisiert. Demnach sehe man es lieber, wenn Mädchen als Piratinnen und Jungs als Meerjungmann verkleidet wären."

    Das empfinde ich tatsächlich als seltsam. Klar achten wir als Eltern darauf, den Kindern keine Stereotype aufzudrängen, und sicher ist es gut, sich dahingehend zu hinterfragen und den Kindern auch untypische Optionen anzubieten. Ich würde aber nicht auf den Gedanken kommen, meiner Tochter das Prinzessinnenkostüm auszureden, wenn sie es denn gern tragen möchte. Generell finde ich es nicht gut, Kindern das Gefühl zu geben, dass sie "nicht richtig" sind, und das geht für mich schon in die Richtung. Seht ihr das anders?



    (Hier ist der Artikel: https://mobil.stern.de/lokal/h…ner-kostueme-8607510.html
    Da geht es in erster Linie um Indianerkostüme, der Satz stand da nur am Rand)

  • Also ausreden würde ich es meiner Tochter auch nicht, aber sie vielleicht fragen, ob sie nicht noch andere Ideen hat. #pfeif Es gäbe auf jeden Fall Wünsche, über die ich mich mehr freuen würde...

    Edit: hängt aber vielleicht auch von ihrer Motivation ab. Und wenn sie sich sonst auch gerne als Tiger, Drache, Robin Hood verkleidet, würde es mir deutlich leichter fallen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Zephyr ()