Gender-Kacke in Schule und Alltag

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  • Ich hatte vor zwischen und nach den bisherigen Kindern die Spirale, Legen und Ziehen find ich ziemlich unproblematisch seit der ersten Geburt. ;)

    Kids don't drive you crazy, you were crazy already. That's why you had them.


    Lieben Gruß vom Rattenkind mit dem Kätzchen (10/2015) und dem Katerchen (09/2018).


    giphy.gif


    In meinem Waldland geht ein Monster um...

  • Mit der Kupferspirale wär ich monatlich fast verblutet #hmpf das ist leider keine Option, wenn man zu heftigen Blutungen neigt.

    Aber dafür komme ich mit der Hormonspirale bestens klar.

    Hier ganz genauso. Erst war ich skeptisch, aber für mich ist das ganz super, ich habe keinerlei Beeinträchtigungen und nur noch eine leichte Blutung.


    Alternative-wenn man kein Problem mit Hormonen hat wäre vielleicht noch der Nuva-Ring, mit dem habe ich vor und zwischen den Kindern verhütet...

  • Ich bin seit mittlerweile ca. 15 Jahren hormonfrei und finde das für mich super. Neige auch zu starken Blutungen und kenne so viele Geschichten, bei denen Frauen mit der Spirale Schwierigkeiten hatten, dass ich das nicht probieren mag. Wir verhüten mit Kondom. Und da ich sehr früh in die Wechseljahre gekommen bin, hoff ich einfach, dass wir das Thema bald durch haben.

  • In meinem Job #rolleyes


    Es geht um eine Kinderbuchreihe ab 10; dass das Theme "Pferde-Fantasy" die Zielgruppe als Mädchen definiert, schlucke ich ja bereits. (Sofern die Cover nicht wieder rosa werden.)

    Aber nun deutet der Verlag an, man möchte für die Zielgruppe viel weniger Abenteuer und Spannung, sondern eher Konflikte durch Rivalitäten zwischen den Mädchen.

    Zu Deutsch: Handlung weg, stattdessen Zickenterror.


    Geht nicht #hmpf Die Handlung ist zu gut, da mach ich keinen Mist draus, weil irgendjemand meint, Mädchen würden ja keine Abenteuer mögen, sondern lieber Gezanke unter Freundinnen lesen wollen. #kreischen

    ... wartet auf: Impfung - Chip - Morgellon-Entwurmung.

  • Ohnezahn Bücher mit Abenteuer erlebenden Protagonistinnen haben mich schon als Kind feministisch geprägt. Die haben mir eingeredet, ich dürfte selbst Abenteuer erleben. Weder wollte ich von Prinzen gerettet werden noch selbige bewundern noch denen die Abenteuer überlassen noch mich mit Rivalitäten unter Frauen (womöglich noch Rivalitäten um Helden #kreischen) zu befassen.


    Also sowas kannst Du echt nicht bringen, Mädchen könnten sonst Anspruch auf die Welt erheben. Tststs.

    "Stay afraid, but do it anyway. What’s important is the action. You don’t have to wait to be confident. Just do it and eventually the confidence will follow." Carrie Fisher

    LG Matilda mit Tochter (08/2004) und Sohn (09/2015)

  • Da werd ich richtig sauer, dieses Rumgezicke unter Frauen nervt mich total. Ich habe das Gefühl, in Fantasyliteratur ist das Frauenbild überproportional eine Katastrophe.

  • allerdings, die art und weise wie Mädchen porträtiert werden, gehts noch? Dann denken die Menschen das sei normal.

    mit elfchen 04/09 und minielfchen 03/12


    quand ta thèse te pousse à bout et que tu veux tout arrêter kannste vergessen.


    #rose 49,7

  • Rattenkind - wie sagt man, dass denn sonst? Buecher, die speziell fuer die weibliche Leserschaft vermarktet werden?


    Was ich sagen wollte - ich bin eher erstaunt, dass diese Buecher eben nicht unbedingt starke Heldinnen haben, sondern oft voll mit den Klischees spielen. Klar, gibt es Ausnahmen.

    Nothing is permanent.

    Everything is subject to change.

    Being is always becoming.

  • Es ist leider so, da lässt sich so schnell nichts dran ändern: Es gibt Hauptzielgruppe Mädchen und es gibt Hauptzielgruppe Kinder.

    Kinder teilen sich dann noch mal in "Kinder" und "Kinder steht drauf - gemeint sind aber Jungs": Das sind dann oft klassische Fußballbücher.


    Und am schwersten zu vermarkten sind Bücher für KINDER, die laufen entweder als mega Bestseller (Sylvia Englerts Woodwalker z.B.) oder gar nicht.

    Die Kundinnen schieben es auf die Autorinnen. Die Autorinnen schieben es auf die Verlage. Die Verlage auf die Vertriebler, die Vertriebler auf die Buchhändler, die Buchhändler auf die Kundinnen. #n8

    ... wartet auf: Impfung - Chip - Morgellon-Entwurmung.

  • Rattenkind - wie sagt man, dass denn sonst? Buecher, die speziell fuer die weibliche Leserschaft vermarktet werden?

    Nee, man sagt genau das. Aber ich finds halt schon genderkackig, dass Bücher so einseitig vermarktet werden. Das ging nicht gegen Dich, das war "Systemkritik". ;)

    Kids don't drive you crazy, you were crazy already. That's why you had them.


    Lieben Gruß vom Rattenkind mit dem Kätzchen (10/2015) und dem Katerchen (09/2018).


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    In meinem Waldland geht ein Monster um...

  • Es ist leider so, da lässt sich so schnell nichts dran ändern: Es gibt Hauptzielgruppe Mädchen und es gibt Hauptzielgruppe Kinder.

    Kinder teilen sich dann noch mal in "Kinder" und "Kinder steht drauf - gemeint sind aber Jungs": Das sind dann oft klassische Fußballbücher.


    Und am schwersten zu vermarkten sind Bücher für KINDER, die laufen entweder als mega Bestseller (Sylvia Englerts Woodwalker z.B.) oder gar nicht.

    Die Kundinnen schieben es auf die Autorinnen. Die Autorinnen schieben es auf die Verlage. Die Verlage auf die Vertriebler, die Vertriebler auf die Buchhändler, die Buchhändler auf die Kundinnen. #n8

    Ist ja logisch, das Drama den Kundinnen zu schieben, warum kaufen sie auch keine genderkackefreien Bücher? #stirn Achso man kann ja nichts kaufen, was es nicht gibt!



    Ich finde es in meinem Beruf blöd, dass es nicht so viele Bücher mit Zielgruppe Kinder gibt.

    "Immer die Wahrheit zu sagen, wird nicht viele Freunde einbringen, jedoch die Richtigen."

  • Oh ja, das ist eines meiner Lieblingsthemen #rolleyes.

    Es gibt so tolle, aktuelle Kinderbücher, aber es ist echt schwierig "neutrale" Bücher zu bekommen.

    Das geht schon damit los, dass die meisten Titel einen Namen enthalten, der schon auf die "Zielgruppe" ausgerichtet ist. Oder eben die Coverfarbe.


    Komischerweise gibt es das in der Erwachsenenliteratur deutlich weniger diese Fixierung auf Bücher für Männer/Frauen, da wird mehr nach Sparten getrennt.

  • Es gibt aber als Pendant zu Mädchenromanen die "Frauenromane", aber keine "Männerromane".

  • Also wir haben im Bücherbus jedenfalls eine "Männerliteratur"-Ecke. Gemeint sind Schwulenromane, gelesen von der gelangweilten Hausfrau TM (wir sind hier angewiesen hinten in die Bücher Kürzel zu machen, wenn wir es gelesen/für lesenswert befunden haben, und man kennt ja irgendwann die Kürzel :D).

  • Jaaah, und Bücher, die als ernsthafte Bücher vermarktet werden wenn sie denn ein Mann geschrieben hat (also so Familiendrama à la Philip Roth z.B.) kriegen einen pinken Umschlag und sind chick lit wenn sie eine Frau schreibt, selbst dann wenn es bei weitem nicht nur seichte Liebesgeschichten sind, sondern durchaus schwierige Themen behandeln. Und so viele von den vermeintlichen "neutralen" Büchern haben so wenig aktiv handelnde Mädchen oder Frauen. Es ist echt schlimm. Und wann immer man darüber spricht, heißt es: Ja, Jungs lesen eher keine Bücher mit Mädchen in den Hauptrollen, aber Mädchen schon Bücher mit Jungs in den Hauptrollen, daher gibt es eher Bücher mit Jungs in den Hauptrollen.


    Ja, verdammt, vielleicht erziehen wir Mädchen ja auch einfach seit frühester Kindheit dazu, dass Jungs und Männer eher die Hauptrolle haben. Und vielleicht wäre es ganz sinnvoll auch Jungs ab und an darauf zu stoßen, dass es ja auch Mädchen in Hauptrollen geben könnte (so theoretisch, halt, nicht im echten Leben, natürlich).

  • Da werd ich richtig sauer, dieses Rumgezicke unter Frauen nervt mich total. Ich habe das Gefühl, in Fantasyliteratur ist das Frauenbild überproportional eine Katastrophe.

    Oh ja, deshalb habe ich ein anderes geschrieben. Das nun kein Verlag haben will. Es ist zum Heulen!