Gender-Kacke in Schule und Alltag

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  • Das muss ich leider dick und fett unterschreiben. Als meine Große noch als Bub gelebt hat war es ganz genau so wie bei euch. Für sie hat es sich insofern gelöst weil sie sich als Mädchen entpuppt hat. Aber für Jungs die eindeutig Jungs sind und trotzdem so gar nicht dem Klischee-Jungen entsprechen ist es sau schwer! Und genau da geht es nämlich schon los.

  • tulan Siehst du da inhaltlich einen Zusammenhang? Für mich scheint das nur ein eigenes Problem mit ähnlichen Schlagwörtern zu sein.

    Ja, klar. Die AfD ist ohne Patriarchat nicht denkbar.

    Mein Gefühl derzeit ist, dass es für Mädchen zunehmend einfacher wird, zu sein, wie sie eben sind. Jungs lassen wir ein bisschen zurück, vielleicht weil sie männlich grundsätzlich ohnehin im Vorteil in unserer Gesellschaft sind?

    Aber es wird dadurch ja kein Ausgleich geschaffen, dass jetzt einfach mal die Jungs benachteiligt werden.

    Ich glaube, der Mechanismus ist anders: Mädels, die mit Autos spielen, gefährden das Patriarchat nicht, weil sie tendenziell in der machtlosen Position sind. Jungs, die "keine richtigen Männer werden wollen" dagegen stellen das ganze Bild von Männlichkeit in Frage. Sie machen deutlich, dass sie die alte toxische Männlichkeit nicht wollen. Und das wird als viel gefährlicher erlebt und viel stärker bekämpft. Denn wenn Männer anfangen, schwach zu werden (oder, um mal noch einen anderen Aspekt zu benennen, Frauen anfangen, wirklich trans Männer sein zu wollen), dann wird es gefährlich. Dann wankt das ganze System. Dann wird eben auch sichtbarer, dass auch die Männer in den Machtpositionen leiden. Denn natürlich tun sie das. Auch wenn es ihnen zu oft nicht zugestanden wird.

  • Tulan, genau, du sagst es. Jungs und Männer, die das klassische patriarchische Bild von "Mann" nicht abbilden, aber bedrohen dieses. Diese Fassade von "Mann ist ..." bekommt dadurch Kratzer, weil sie beweisen, dass Charaktereigenschaften eben doch nicht klar männlich/ weiblich sind, sondern: menschlich.


    Und es ist eben so schwierig, weil derzeit dieser "Kampf" darum stattfindet.

    Ein kleiner Junge lackiert sich die Nägel. Klar, einige kommentieren das immer noch mit "Du bist doch kein Mädchen". Aber andere kommentieren ganz besonders euphorisch: "DU als JUNGE traust dich, deine Nägel zu lackieren, das ist ja TOOOLL!".

    Und beides ist schwierig, weil beim Kind ankommt: Irgendwas stimmt hier nicht.

    Kaum jemand sagt einfach mal: "Hey, schöne Farbe." #blume

  • Super guter Punkt tulan , da ist eine Sprengkraft drin, die alleine vom wandelnden Rollenbild der Frauen garnicht ausgelöst werden kann/konnte bzw warum auch dieses Bestreben immer wieder isn Stocken gerät, immer wieder neu angefangen werden muss (nur um das nochmal so klar zu schreiben, dass ich die Privilegien der Männer nicht so zu sehen vermag heißt nicht, dass ich die Hemmnisse der Frauen ebenso nicht sehen würde!).


    Also muss man auch auf dieser Seite Bewegung reinbringen, wenn man die ganze Struktur aufbrechen will!! Und da sind die nächsten Steps aber mal ganz dringend auf Seiten der Männer, finde ich, da muss mehr Bewegung reinkommen, und zwar - finde ich - nicht mit ständigen Forderungen nach "die Männer sollen mal dies, die Männer sollen mal das", sondern erstmal durch das Anerkennen wie unfrei auch Männer durch diese Dinge sind!


    Ohnezahn Danke für deine Beiträge, bei den Jungs kann man das so gut beobachten, aber auch entsprechende Männer trifft das gesellschaftliche Urteil ja gerne recht unbarmherzig. Ich hab auch so ne Räubertochter wie es scheint und sie trägt ständig "Jungsklamotten", weil wir halt viel gebraucht bekommen haben, und wenn (falls) ich dann "aufkläre", dass es ein Mädchen ist, dann werden die Augen groß, aber stören tut sich keiner daran. Ich werd eher noch gelobt, dass ich das Mädchen so gemacht habe (nein, hab ich natürlich nicht, das ist ihr Naturell. Aber gut ist natürlich, dass wir als Eltern das total okay finden und sie eben nicht zu Zurückhaltung und leise-sein anhalten, weil sich das für Mädchen so gehört!). Bei dem Jungen mit den langen Wimpern und der Puppe in der Hand müssen die Eltern aber schleunigst mal zusehen, sonst.... #angst


    Xenia Würdest du sagen, jeder (heterosexuelle) Mann der in seinem Leben Kinder wollte hat am Ende auch welche??? Wirklich???

    Also ich bin echt erstaunt, dass du das schreibst. Ich kann aus dem Stegreif zehn mir persönlich bekannte Männer aufzählen, bei denen das nicht so ist. Und ich habe sogar schon mehrfach genau solche Gespräche erlebt, seit ich mit Kind unterwegs bin in jüngerer Stadt. Da kommt man vorm Supermarkt oder sonstwo mit einem älteren Herren ins Gespräch, der sich nett erkundigt, und im Verlauf kommt dann ganz oft ein großes Bedauern, dass man ja selbst leider keine Kinder hat. Sogar meinem Mann ist genau das schon zwei mal passiert, als er mit Kind unterwegs war!!



    Danke nochmal kurz in die Runde für eure Beiträge, ich hatte echt Schiss meine Beiträge fliegen mir um die Ohren und alle sind ärgerlich auf mich, weil ich mich sicher auch nicht so perfekt ausgedrückt hab und viel einfach aus mir rausgesprudelt ist. Aber stattdessen kommen so viele tolle Beiträge dazu und nochmal andere Aspekte und ich fühle mich jetzt auch nicht mehr so unwohl. Ich wollte auch niemanden aufbringen.



    Jetzt hat sie sich entschuldigt #rolleyes Aber das hab ich nicht gemacht, weil ich als Mädchen dazu angehalten wurde, mich möglichst immer zurückzunehmen (äh, nein. Wirklich nicht #freu), sondern weil ich den Umgangston hier im Forum so beobachte und sehe, dass auch andere hier sehr offen sowas thematisieren, also offen ansprechen wie es ihnen mit der Diskussion geht, sich entschuldigen, sich bedanken etc.

    Ich selbst in meinem privaten Leben agiere so garnicht. Und ich glaube, dass das schon auch ein Grund ist, warum ich manchmal (in Frauengruppen) anecke. In Männergruppen würde man da wohl hochgezogene Augenbrauen ernten.

    Meine Sozialisation ist scheinbar etwas anders und es hat mich lange Zeit gekostet, das aufzudecken und mein Verhalten entsprechend situativ anzupassen. Das führt jetzt alles bisschen weit weg, sorry, aber das fiel mir gerade an der Stelle nochmal auf.

  • Xenia Würdest du sagen, jeder (heterosexuelle) Mann der in seinem Leben Kinder wollte hat am Ende auch welche??? Wirklich???

    Nein, natürlich nicht.


    Ich sage, dass der starke Kinderwunsch, für den man auch Kompromisse einzugehen bereit ist, bei Männern nicht so verbreitet ist, dass die Männer als Kollektiv deshalb die Regeln ändern wollen würden.


    Aber: Was die Leute dir auf dem Supermarkt-Parkplatz oder in der Straßenbahn erzählen, wenn sie dein süßes kleines Kind sehen, muss nicht das gleiche sein, was die gleichen Leute mit 30 gedacht haben.


    Übrigens: Es hat bei weitem auch nicht jede Frau Kinder, die gerne welche gehabt hätte.

  • Okay dann hatte ich deine Aussage in ihrer Verkürzung einfach zu einseitig interpretiert :) Gut, dass ich nochmal gefragt hab.


    zu den Frauen: ja natürlich, und es lastet auch ihnen nochmal als "Bonus" der stille Vorwurf irgendwie schuld daran zu haben, wenn es trotz eines Kinderwunschs nicht klappt...

  • enfj-a ich komme gerade nicht zum ausführlich weiter schreiben. Wollte Dir nur kurz da lassen, dass ich Deine Beiträge ganz toll und bereichernd finde.


    Und nicht, dass das wichtig wäre, aber auch inhaltlich liegen wir, denke ich, ganz nah beieinander. Ich finde es in der Diskussion spannender, die unterschiedlichen Nuancen zu diskutieren, als sich lediglich gegenseitig zuzunicken. :-)

    Meist mobil im Forum. Bitte um Entschuldigung für Kürze und Tippfehler.

  • Ich glaube, der Mechanismus ist anders: Mädels, die mit Autos spielen, gefährden das Patriarchat nicht, weil sie tendenziell in der machtlosen Position sind. Jungs, die "keine richtigen Männer werden wollen" dagegen stellen das ganze Bild von Männlichkeit in Frage. Sie machen deutlich, dass sie die alte toxische Männlichkeit nicht wollen. Und das wird als viel gefährlicher erlebt und viel stärker bekämpft. Denn wenn Männer anfangen, schwach zu werden (oder, um mal noch einen anderen Aspekt zu benennen, Frauen anfangen, wirklich trans Männer sein zu wollen), dann wird es gefährlich. Dann wankt das ganze System. Dann wird eben auch sichtbarer, dass auch die Männer in den Machtpositionen leiden. Denn natürlich tun sie das. Auch wenn es ihnen zu oft nicht zugestanden wird.

    Die sind ja nicht in erster Linie schwach, die sind einfach nett und viele Frauen haben doch lieber einen netten Mann, und nehmen einiges nur in Kauf, weil "Männer halt so sind".

    Wobei nach meiner Erfahrung, es eine Menge Männer gibt, die gar nicht solche Machos sind, sondern einfach ihren Teil machen, sich um ihre Kinder kümmern und eine stabile Beziehung führen.

    Die meisten haben nur früh gelernt, dass nicht so herauszukehren.


    Das habe ich bei meinem Sohn gesehen, wie früh er anfing damit, dass die anderen Kinder lachen, wenn er etwas macht (Pferdemotive, Blumenmuster, die falschen Turnschuhe).


    Dazu kommt noch, dass zu dem klassischen Jungsverhalten auch eine gewisse Aggressivität gehört. Das sehe ich auch gerade an meinen Kindern: Meine Tochter wehrt sich, Also verbal, aber das dann auch richtig.

    Sie dumm anzumachen, weil sie nicht Mädchenhaft genug ist, oder das doch was für Jungs ist, führt zu einer hefitgen (verbalen) Auseinandersetzung mit ihr, die dazu führt, dass man sich sehr dumm und klein und von gestern fühlt.


    Mein Sohn ist da deutlich ruhiger und sanfter. Seine Methode ist da mehr die dummen Sprüche zu ignorieren - was sie nicht stoppt, und dann vermeidet er eben die Auslöser.

    Was mir immer sehr leid tat.

    It all started with the big BANG!


    (Big Bang Theory)

  • Ohnezahn

    Kennst du das Buch "Prinzessinnenjungs"?

    Ich finde es auch gar nicht so leicht so einen Jungen möglichst frei vom Druck der Gender-Erwartungen großzuziehen. Und dabei leben wir schon in einer sehr geschützten Blase. Ich glaube unser Kind hat im Kindergarten noch keinen dummen Spruch kassiert, weil es die "falsche" Farbe oder Frisur trug. Aber je älter es wird, merke ich auch, wie ich z.B. bei der Kleiderwahl vorsichtiger werde aus Angst ihm Hänseleien auszusetzen.

    Dabei ist das Kind eigentlich alles mögliche: Wild und raufend, ängstlich, kuschelig, mag Dinos, Fahrzeuge und Technik, aber eben auch sich schön drehende Kleider und schicke Frisuren und Haarspangen (nunja, so schön ich das eben hinbekomme). Das würde ich gerne so erhalten.

    Wir hatten kürzlich Besuch von Freunden von früher mit gleichaltrigen Kindern und da bekam mein Kind gleich einen Kommentar zu den Haarspangen "Haha, du Mädchen!". Es hat es gut weggesteckt, aber ich bin innerlich ganz schön zusammengezuckt.


    Und irgendwie wird Mädchen in Kindheit und Jugend vermittelt sie könnten alles sein, auch die wilde Räubertochter, aber im Erwachsenenleben kommt dann eben die knallharte Realität um die Ecke.


    Edit: Beim nochmal drüber lesen ist es mir noch aufgefallen: "Haha, du Mädchen" als Beleidigung sagt eigentlich auch schon alles über unsere Gesellschaft aus...

  • Die sind ja nicht in erster Linie schwach, die sind einfach nett und viele Frauen haben doch lieber einen netten Mann, und nehmen einiges nur in Kauf, weil "Männer halt so sind".

    Wobei nach meiner Erfahrung, es eine Menge Männer gibt, die gar nicht solche Machos sind, sondern einfach ihren Teil machen, sich um ihre Kinder kümmern und eine stabile Beziehung führen.

    Die meisten haben nur früh gelernt, dass nicht so herauszukehren.

    Das ist mal wieder so ein typischer Fall, wo du meinen Text konträr zur Intention zu interpretieren scheinst. Natürlich finde ich solches Verhalten nicht schwach, sondern es wird im Rahmen von Bildern toxischer Männlichkeit so interpretiert.

    Wir hatten kürzlich Besuch von Freunden von früher mit gleichaltrigen Kindern und da bekam mein Kind gleich einen Kommentar zu den Haarspangen "Haha, du Mädchen!". Es hat es gut weggesteckt, aber ich bin innerlich ganz schön zusammengezuckt.

    Ich zucke da inzwischen nicht nur zusammen, sondern sage ganz klar, dass entwertende Äußerungen in diesem Haushalt nicht erwünscht sind.

  • Wir hatten kürzlich Besuch von Freunden von früher mit gleichaltrigen Kindern und da bekam mein Kind gleich einen Kommentar zu den Haarspangen "Haha, du Mädchen!". Es hat es gut weggesteckt, aber ich bin innerlich ganz schön zusammengezuckt.

    Ich zucke da inzwischen nicht nur zusammen, sondern sage ganz klar, dass entwertende Äußerungen in diesem Haushalt nicht erwünscht sind.

    Na, da finde ich aber Zusammenzucken die bessere Reaktion.

    Wenn du „du Mädchen“ als entwertende Äußerung bezeichnest, was sagst du dann über Mädchen aus?

  • Ich spreche das immer an und frage zB, was die Person gegen Mädchen hat, dass sie das mit so einem abwertenden Tonfall sagt.

    Oder ich habe auch schonmal gesagt, dass der der Penis bisher nicht abgefallen ist. ZB wenn der Kommentar von Kindern kommt.

  • Wir hatten kürzlich Besuch von Freunden von früher mit gleichaltrigen Kindern und da bekam mein Kind gleich einen Kommentar zu den Haarspangen "Haha, du Mädchen!". Es hat es gut weggesteckt, aber ich bin innerlich ganz schön zusammengezuckt.

    Ich zucke da inzwischen nicht nur zusammen, sondern sage ganz klar, dass entwertende Äußerungen in diesem Haushalt nicht erwünscht sind.

    Na, da finde ich aber Zusammenzucken die bessere Reaktion.

    Wenn du „du Mädchen“ als entwertende Äußerung bezeichnest, was sagst du dann über Mädchen aus?

    Ja gut, so kann man das deuten. Aber da macht doch der Ton die Musik. So wie das Kind es gesagt hat, war es ganz klar abwertend gemeint. Und ja, ich hab das dann natürlich auch kommentiert, wollte aber auch kein großes Ding daraus machen, weil mein Kind diese Verknüpfung "Rosa Haarspange = Mädchen noch gar nicht im Kopf hat.

  • Kuekenmama, ich seh das genauso. Es ist sexistisch und klar entwertend. Ist ja nicht so, als würd ich den Spruch nicht kennen und du hast ihn ja auch eindeutig kontextualisiert.

  • Die sind ja nicht in erster Linie schwach, die sind einfach nett und viele Frauen haben doch lieber einen netten Mann, und nehmen einiges nur in Kauf, weil "Männer halt so sind".

    Wobei nach meiner Erfahrung, es eine Menge Männer gibt, die gar nicht solche Machos sind, sondern einfach ihren Teil machen, sich um ihre Kinder kümmern und eine stabile Beziehung führen.

    Die meisten haben nur früh gelernt, dass nicht so herauszukehren.

    Das ist mal wieder so ein typischer Fall, wo du meinen Text konträr zur Intention zu interpretieren scheinst. Natürlich finde ich solches Verhalten nicht schwach, sondern es wird im Rahmen von Bildern toxischer Männlichkeit so interpretiert.

    Ich habe aber nicht geschrieben, und auch nicht impliziert, dass du diese Einordnung teilst.
    Natürlich ist das die Sichtiweise ganz bestimmter Männer. Und dass sehr viele Frauen diese Sichtiweise nicht teilen, dürfte die Situation (für diese Männer) verschärfen.

    It all started with the big BANG!


    (Big Bang Theory)

  • Boah! So einen Kochlöffel habe ich sogar!

    Als ich 1994 ausgezogen bin, habe ich den in der Küche von meiner Mutter gefunden und fand den so unglaublich. Ich musste den einfach mitnehmen. Und da fand ich den Spruch schon gruselig. Dass die das immer noch machen!

    Und es sind definitiv keine Reste von früher, meiner sieht nämlich etwas anders aus, da ist der Spruch "reingebrannt", man kann es immer noch erkennen.

  • Letze Woche gab es hier in der Zeitung übrigens eine tolle Überschrift für eine kurze Meldung für eine bestimmt Ortschaft. Da stand: "Alle Erzieherinnen in Ort X sind diese Jahr Wahlhelfer"

  • Ich habe meiner Familie den tweet gezeigt und beide würden unbedingt den Kochlöffel haben wollen

    Herr Winkle "zu Hause koche ja wohl ick"

    Duracellteenie "dann habe ich wenigstens ne Waffe, und kann jedem chauvi eins überbraten "


    8o#applaus#top

    "Wenn Dein Leben schwerer geworden ist, bist Du vielleicht ein Level aufgestiegen?!"