Gender-Kacke in Schule und Alltag

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  • Aus unserer kiga und Grundschulzeit kann ich berichten dass bestimmte Dinge eben nur mit Eltern stattfinden oder gar nicht.

    Ich bin überzeugt davon, dass für einige Kinder die Kindergartenbasteltüte die einzige Schultüte ist die sie bekommen würden, weil den Eltern der Brauch so nicht bewusst ist. Mir war die Wichtigkeit auch nicht so bewusst, hatte nämlich auch keine.

    Jetzt wäre es toll wenn der Kindergarten die mit den Kindern basteln würde, so wie hier die Martinslaternen, aber ich sehe auch dass die Erzieherinen da wenig Zeit für haben.

    Klar, für einige ist es nervig, aber am Ende des Tages kann man auch Nein sagen. Und seinem Kind Zuhause eine Schultüte basteln oder kaufen.

    Beid uns richteten sich die Mitmachangebote meist an beide Eltern, es gab zwar im Schnitt mehr Mütter aber das liegt doch auch daran dass viele Frauen mit Geschwisterkind noch in elternzeit sind und eben flexibel.

    Es gab sogar ein explizites Väterfrühstück, bei dem die Väter nach dem bringen der Kinder doch mit frühstücken sollten um mehr vom Kita Alltag mitzubekommen. Es waren immer die gleichen Väter die das wahrgenommen haben und es wurde abgeschafft, auch weil einige Kinder traurig waren dass ihre Väter da nicht dran teilgenommen haben.

    Wenn jetzt Eltern diese Bastelsachen nicht mehr mitmachen, weil Eltern es doof finden werden sie abgeschafft. Im Grunde finde ich es schön dass es das gibt. Genauso wie die Gartenaktionen und Wir bauen ein Klettergerüst aktionen der Kita und Grundschule.

    In der Grundschule hatten wir auch die Plätzchen Back Aktion vor Weihnachten. Da mussten auch Eltern herhalten und auch das waren fast nur Frauen.

    Mein Mann hat sich da immer rausgezogen, dass er das nicht könnte. Zeit hätte er teilweise gehabt. Vielleicht bin ich einfach so gestrickt dass mir so Sachen wichtig sind.

    Schokojunkie mit Töchtern (5/07 und7/09)

  • Mir war nicht klar, welcher Druck in manchen Kindergärten und Schulen da aufgebaut wird. Ich weiss nicht, ob ich da nicht sensibel genug bin, nicht lange genug hier lebe, oder ob da durchaus regionale Unterschiede mit reinspielen. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass "im Dorf" viel mehr darueber geredet wird, welches Kind welche Schultüte hat und wer nun bastelt oder nicht, und dass das auch belastender ist.


    Jette die Listen so öffentlich zu machen, ist doof. Kann man das ändern?

    "C'est ici que l'aventure se mêle au vent de la mer."

    Pierre Marc Orlan

  • Beim letzten Punkt bin ich bei dir. Da waren unsere KiTas immer vorbildlich - es wurde immer ein Termin am Wochenende nachmittags angeboten und einer in der Woche abends. Und es wurde auch immer klar darauf hingewiesen, dass das keine Mütter-Veranstaltung ist, bzw wurden für die Schultüten und Laternen explizit die Väter einbestellt.


    Der Rest: Ich sehe den Druck einfach nicht, bzw empfinde ich ihn als selbstgemacht. Der Gedanke, dass aus "öffentlicher Dank an Eltern, die sich engagieren" ein "Ätschi, mein Elter ist toller als deins" wird, ist mir noch nie gekommen. Und ich finde das auch albern. Natürlich KANN das passieren, genau wie ein Kind sich hinstellen und behaupten kann, die eigene Mama wäre toller, weil sie Ärztin ist, während die andere nur putzen geht. Aber das sind Punkte, über die man eben mit KIndern sprechen kann. Wir leben eben nicht alle mit den gleichen Voraussetzungen und unter denselben Bedingungen, die einen engagieren sich hier und andere dort.

    Aber mein Kind leidet doch nicht darunter, wenn ich ihm erkläre: "Meine Arbeit lässt mir dafür leider keine Zeit, aber es ist doch prima, dass Lisas Papa euch regelmäßig vorliest."

    Ich muss doch nicht überall vorn dabei sein und alles abliefern?


    Wo ist das Problem zu sagen: "Ich mag echt nicht gern basteln, das macht mir einfach gar keinen Spaß, aber du darfst dir ne tolle Tüte im Laden aussuchen." (Oder: Ich kann an den Terminen nicht, aber wir suchen ein Bastelset aus und Papa/ Mama/ Opa bastelt dir die abends zusammen.)

    Ich finde das sogar ganz wichtig: Grenzen stecken auch und gerade als Eltern, aber einen guten Kompromiss finden.

    Man kann nun mal nicht alle Wünsche erfüllen, eine Menge Begehrlichkeiten bleiben unerfüllt. Das ist doch normal.

    Ich mach mir doch auch keinen Kopf darum, dass nachher andere Kinder heulen, weil sie auch lieber die gekaufte gehabt hätten. Hier war ein I-Dotz der Held, der eine StarWars-Tüte hatte. 7€ im Kaufland. Die Hälfte der Klasse stand mit offenem Mund und blankem Neid in den Augen drum herum, einer (mit genähter Tüte, die zu schwer war, als dass er sie hätte tragen können) heulte, weil er auch so eine wollte. Ne StarWars-Schultüte!


    Und ich kenne das natürlich auch. "Die Frau Ohnezahn kommt auch nie zum Fönen und nicht zum Vorlesen." Hier lästern die auch, so ist es nicht #weissnicht Kann uns aber echt egal sein #laola

    Lasse halt reden, dann haben sie was zu tun.

    Weil ein paar Leute lästern, muss ich mich doch trotzdem oder erst recht nicht irgendwelchen Zwängen aussetzen, auf die ich keinen Bock habe.

  • Ich bin da ja im Grundsatz absolut bei Dir und kann das für mich auch meist ganz gut mit dieser Abgrenzerei.


    Wenn das Kind dann aber weinend beim Abendessen sitzt, weil ihm klar wird, dass keiner von uns (schon wieder) an den Elternbesuchsmorgen kommen kann, dann fühlt sich der Druck schon doof an.


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • Ohnezahn ich bewundere deine in sich ruhende Selbstsicherheit


    Ehrlich und ohne Ironie oder so was.


    Ich kann zwar ebenso hart agieren, aber ich wünschte zutiefst, ich müsste es nicht.

    Die beste Vergeltung ist, nicht zu werden wie dein Feind (Marcus Aurelius)

  • Die Schultüten konnten sich meine Kinder im Laden aussuchen.

    Das war kein Problem.


    Manche hatten gebastelte, andere gekaufte, am Ende habe ich eh das Ding rumgeschleppt, nicht mein Kind. #weissnicht

    It all started with the big BANG!


    (Big Bang Theory)

  • Ohnezahn ich bewundere deine in sich ruhende Selbstsicherheit

    Nee, hab ich nicht. Nicht mal ein bisschen.

    Ich hab nur so viele Zweifel, dass ich mir unmöglich alle aufhalsen kann, die von außen kommen. #tuppern Meine eigenen haben Priorität.


    Im Ernst. Meine großen Kinder haben sehr viel verknuspern müssen, was für andere ging, für sie aber nicht, weil wir das Geld damals nicht hatten. Skifahrt, Urlaub am Meer, Ponyhof oder Reitschule, irgendwelche angesagten Spielzeuge, neues Fahrrad ... Klar ist das scheiße, wenn sie dann heulen, weil man immer nein sagen muss. Aber am Ende geht nicht alles.

    Sie hatten selbst übrigens sehr wenig davon, dass ich dafür Zeit hatte, die Vorlesemutti zu geben oder Waldausflüge zu begleiten. Aber immerhin bekam ich mein "Mum of the Year"-Blümchen vom Kindergarten. #nägel

  • Ohnezahn ich bewundere deine in sich ruhende Selbstsicherheit


    Ehrlich und ohne Ironie oder so was.


    Ich kann zwar ebenso hart agieren, aber ich wünschte zutiefst, ich müsste es nicht.

    Klingt, als würde Ohnezahn mit der Brechstange durch's Leben walzen - das lese ich aus ihren Beschreibungen überhaupt nicht. Sie lebt einfach ihr Leben und richtet nicht den Fokus darauf, was vielleicht wer auch immer dazu sagen könnte.


    Und ich muss auch ehrlich sagen, dass ich es ganz schön traurig finde, wenn im Grunde gar nichts mehr an Aktivitäten mit Eltern angeboten werden darf, weil das dann nicht politisch korrekt ist.

    Liebe Grüße
    Silke mit dem Großen 06/2006 und der Kleinen 06/2009

  • Da sprichst du viel Wahres.

    Meine erste "Begegnung" damit war das Weihnachtssingen mit Eltern (Müttern), als mein Großer von der Tagesmutter - wo es so etwas nicht gab - in den Kindergarten gewechselt war. Kurz nach 12 waren wir eingeladen und ich war da gerade in Elternzeit. Jedes Mal, wenn die Tür aufging, schauten dutzende hoffnungsvolle Kinderaugen hin. Die meisten schauten dann enttäuscht wieder weg. So ging das eine gefühlte Ewigkeit und irgendwann ging die Tür nicht mehr auf und einige enttäuschte Kinderaugen blieben zurück.

    Da wusste ich, was die Erwartung an mich ist.

    Nur war es halt ein Problem, wenn ich selbst nicht in Elternzeit war - und ich war das immer weniger als ein Jahr -, da geht das halt einfach nicht. Kann ja schlecht die Kinder anderer Eltern sitzen lassen, um zu meinen eigenen zu eilen, um ihnen beim Singen zuzuhören. Mein Chef würde mir einen Vogel zeigen.

    Die Alternative ist dann eben nur sehr wenig oder gar nicht mehr zu arbeiten.

    Das würde aber nie von Vätern erwartet werden. Diese Erwartung gibt es nur an Frauen.

    Beim Abschiedsfest eines meiner Kinder (dem offiziellen "Rausschmiss" aus dem Kindergarten, der gar nicht am letzten Tag ist, sondern halt vor den scjließtagen und danach kommen die meisten ja eh wieder) habe ich krank gefeiert, weil ich es nicht übers Herz bekommen habe mein Kind nicht "zu fangen". Wäre ich erwischt worden, hätte das massive dienstrechtliche Konsequenzen für mich gehabt! Für die Einschulungsfeiern am Freitag um 9 Uhr musste ich mich drei Mal auf Antrag beurlauben lassen und die Stunden auf Zuruf nacharbeiten (ist kein offizieller Beurlaubungsgrund bei Lehrern).

    Und wenn die kollektive Bastelaktion, auf die die Kinder wochenlang heiß gemacht werden, dann eben um 14 Uhr ist, dann können da halt einige nicht und einige nur mit sehr viel Aufwand und es gibt traurige Kinder und gestresste Mütter.


    es gab zwar im Schnitt mehr Mütter aber das liegt doch auch daran dass viele Frauen mit Geschwisterkind noch in elternzeit sind und eben flexibel.

    Das ist eines der Kernprobleme: dass die Elternzeiten und die "Flexibilität" (sprich: Die geringe Berufstätigkeit) noch immer hauptsächlich bei uns Frauen liegt. Den Preis bezahlen wir dafür halt auch.

  • Und ich muss auch ehrlich sagen, dass ich es ganz schön traurig finde, wenn im Grunde gar nichts mehr an Aktivitäten mit Eltern angeboten werden darf, weil das dann nicht politisch korrekt ist.

    Das stimmt auch.

    Letztlich ist vieles ja eben das: ein Angebot. (Meist sogar ein nettes, das die Erzieher:innen oft in ihrer Freizeit betreuen.)

    Dass wir uns daraus den Druck machen, das alles wahrnehmen oder den Kindern bieten zu müssen, ist vielleicht das einzige Problem.


    Einiges lässt sich sicher auch ansprechen. Der Eltern-Besuchs-Morgen kann vielleicht auf Nachgfrage zeitlich auch mal verlegt werden, sodass berufstätige Eltern mehr Möglichkeiten haben.

  • Jette die Listen so öffentlich zu machen, ist doof. Kann man das ändern?

    Ich bin mit dem Thema durch und werde mich da sicher nicht mehr engagieren, nachdem die Kinder längst in der Schule sind. Prinzipiell war KiGa1 sehr aufgeschlossen für Neuerungen, bei KiGa2 wurde alles so gemacht, wie schon seit gefühlten 50 Jahren (die der KiGa tatsächlich alt ist mit Personal was teilweise >25 Jahre dabei ist)

    Und ich muss auch ehrlich sagen, dass ich es ganz schön traurig finde, wenn im Grunde gar nichts mehr an Aktivitäten mit Eltern angeboten werden darf, weil das dann nicht politisch korrekt ist.

    Ich glaube, ich hatte oben ziemlich eindeutig gesagt, dass ich nicht per se gegen Aktivtäten mit Eltern bin, es aber ziemlich auf die Details ankommt und einige immer noch sehr übliche Wege schon ziemlich viel Genderkacke enthalten.


    Z.B. gab es in KiGa 1 ein Sommerfest, zu dem explizit die ganze Familie eingeladen war und was zeitlich auch so lag, dass auch die Väter eine Chance hatten (ich glaube, das war Samstags). Das fanden wir sehr gut. KiGa2 dagegen veranstaltet alljährlich ein Mütterfest an einem Wochentag nachmittags um 14 Uhr und ein Väter-Frühstück Samstag um 10 Uhr. Das fanden wir jedes Jahr wieder Mist.


    Ein wirklich freiwilliges Bastelangebot für Schultüten, bei dem kein Druck über die Kinder aufgebaut wird, wäre für mich auch ok. Diese Art, wie es hier gelebt wird, finde ich Mist.


    KiGa1 hatte alle paar Wochen ein Elternfrühstück für Eltern, die es sich einrichten konnten, wo die Kinder nicht dabei waren, aber sich Eltern untereinander kennenlernen konnten. Fand ich gut. Mist wäre es, wenn es sich nur explizit an die Mütter wenden würde.

  • Aber wenn der Vater gekommen wäre, wäre es auch OK, oder?

    Wahrscheinlich nicht OK sondern superklasse. Denn da wird die Erwartung deutlich übertroffen.

    Tja... #rolleyes


    (Ich war zur Kita-Zeit meiner Kinder die meiste Zeit alleinerziehend, was das Thema natürlich noch krasser machte. Heute sage ich klipp und klar, dass ich nicht mehr bastle und singe und backe. Bisher steht bei dem Kleinkind auch nicht viel an (weil wieder Tagesmutter), aber auch dann im Kindergarten werde ich mich verweigern. Die Kämpfe mit seinem Chef oder der Kita-Leitung darf dann mein Mann ausführen (oder sich feiern lassen, wenn er es übernimmt). Ich habe meinen Rabenmutter-Ruf, was das angeht, eh weg.)

  • Ich möchte noch einmal den Beitrag von patrick*star hochholen. Das finde ich neben den anderen Argumenten hier nämlich auch sehr relevant. Gemeinschaft schaffen, Beziehungen pflegen, für einander da sein usw. das sind alles Sachen, die wichtig sind und eben nicht mit dem Lohn, der in der Zeit erwirtschaftet werden könnte, aufgewogen werden sollten. Problematisch ist doch allein die Geschlechterschieflage und die gefühlten/tatsächlichen Verpflichtungen. So lange ich die wirkliche Wahl bei meinem Engagement habe, fühlt sich das auch als freie Entscheidung an. Ja, ich war im Kindergarten und habe in der Schule zum Backen mit den Kindern. Aber nicht weil ich eine Frau bin - die Erzieherinnen wussten, dass ich gern backe. Der in Polen aufgewachsene Vater kam dafür in der Adventszeit und hat ein polnisches Märchen vorgelesen. Auch viele andere Eltern sind gekommen - zu der Zeit zu der sie konnten und mit einer Tätigkeit, die sie gern machten. Für meine Kinder war es übrigens meistens nicht so toll, wenn ich kam. Das war also tatsächlicher eher für die Gruppe und nicht für sie. Backen für Kuchenbassare fanden sie auch doof, ich sollte lieber noch einen Kuchen nur für uns backen. #rolleyes Ich habe aber lieber etwas gebacken, dafür mochte ich das Auf-/und Abbauen nicht und habe versucht das zu vermeiden. Auch gemeinsames Basteln war nie so meins.

    Wenn wir einen Menschen glücklicher und heiterer machen können, so sollten wir es in jedem Fall tun, mag er uns darum bitten oder nicht.


    - Hermann Hesse: Das Glasperlenspiel -

  • Jedes Mal, wenn die Tür aufging, schauten dutzende hoffnungsvolle Kinderaugen hin. Die meisten schauten dann enttäuscht wieder weg. So ging das eine gefühlte Ewigkeit und irgendwann ging die Tür nicht mehr auf und einige enttäuschte Kinderaugen blieben zurück.

    Das klingt echt traurig.


    Ich habe auch schon einige Veranstaltungen erlebt, wo nicht alle Eltern teilnehmen konnten, manchmal auch ich nicht. Das ist doch auch normal, dass die Eltern nicht immer zugucken koennen. Ich habe dabei bisher auch keine enttäuschten Kinderaugen bemerkt.

    "C'est ici que l'aventure se mêle au vent de la mer."

    Pierre Marc Orlan

  • jette... genauso meine ich das.


    Dieser Druck auf die Eltern...vorzugsweise die Mütter ist enorm.


    Und wenn das eigene Kind sich dann noch von Freunden aus den Halbtagsklassen anhören darf..."Meine Mutter kocht für mich Mittags..ich muss nicht in der Schule das essen...das soll ja voll ekelig sein...hat meine Mama gehört"


    Ja, dann macht das was auf Dauer mit einem.

    LG paulina mit paula (11.05)
    + paul (04.08)

  • Die Frage ist doch was, wann und in welcher Häufigkeit.


    Ich war im Kiga die einzige Mutter, die nicht zu den Elternfrühstücks am Mittwoch, 9.00 Uhr gegangen ist. Das wurde mir klar, als ich mir für die Vorbereitungen zum Kiga-Abschluss frei genommen habe.


    ... ich war auch nie um 11.15 Uhr am Do zum Föhnen im Schwimmbad.


    Ich empfand die Ansprüche als absurd! Ja, es gab auch Aktivitäten am Samstag - aber da durften nur die Väter kommen.


    Ich bin so froh, dass die Kinder endlich am Gymnasium sind!

  • Ja, diese Erwartung der Kinder dass die Eltern doch bitte kommen mögen ist ein effektives Druckmittel.

    Ich habe mir für solche Aktionen teilweise frei genommen (also freie Tage verschoben), aber auch weil an diesen Tagen keine ausreichend lange Betreuung stattfand. Ich sage nur Karneval im Rheinland.

    Es waren aber schon ganz oft die gleichen Eltern die Dinge gemacht haben , auch weil diese ihre Zeit freier einteilen konnten. Da waren auch Väter dabei die aber ganz genderkackig den Anhänger voll Erde fürs Hochbeet geholt haben und zur Schule gekarrt haben. Oder eben Tipis für die Kinder gebaut haben.

    Am Ende müssen wir die Väter zu mehr Engagement bringen und nicht einspringen weil es sonst keiner macht

    Schokojunkie mit Töchtern (5/07 und7/09)

  • Meine Mutter kocht für mich Mittags..ich muss nicht in der Schule das essen...das soll ja voll ekelig sein...hat meine Mama gehört"

    Hier bitten die Kinder doch bitte mittags in der Schule essen zu dürfen. Gerade Donnerstage sind beleibt, da gibt es Süßspeisen.


    Ich selbst fand die Qualität des Schulessens eher nicht so prickelnd. Aber man konnte den Kinder sich essen mitgeben.

    "C'est ici que l'aventure se mêle au vent de la mer."

    Pierre Marc Orlan