Gender-Kacke in Schule und Alltag

  • Am Besten fand ich ja...

    Zitat

    Aber, liebe Männer, ich möchte gar nicht, dass ihr euch ändert. Denn dann müssten sich die Frauen zwecks Gleichberechtigung auch ändern. Wir müssten auf sinnlose Schuhkäufe verzichten oder darauf, vier Stunden zu sprechen und nichts dabei gesagt zu haben. Wir müssten uns im Badezimmer unter 20 Minuten fertig machen und dürften knalliges Pink nicht mehr in die Deko mogeln.


    #kreischen

  • das ist einfach nur dümmliches Gesülze, was diese Dame da von sich gibt. Der ist wohl nichts weiter eingefallen als ganz tief in die Sch... zu greifen

  • Was für ein Frauen- und Männerbild #stumm .


    Ich hab mich gestern im Geburtsvorbereitungskurs gefragt, in welcher Zeit wir denn leben. Wir mussten einen Bogen ausfüllen mit Angaben zur Krankenkasse etc. Und dann: Name des Ehegatten. Ähm, sind alle schwangeren Frauen verheiratet? Und dann auch noch zwingend mit einem Mann? Hat auch für Irritationen gesorgt, ob auch unverheiratete Paare das ausfüllen müssen. Es wäre doch nun wirklich nicht schwer, den Bogen zu überarbeiten...

  • Am Besten fand ich ja...


    #kreischen


    Die sollte Teil der AfD Kampagne werden die Gute....


    Mir fällt es ehrlich sdchwer zu glauben das all diese Leute nicht merken was für einen Müll sie da immer von sich geben......

    Liebe Grüße #sonne


    "I travel a lot; I hate having my life disrupted by routine." (C.S)

  • #kreischen So ein Mist, ....
    Werden Männer eigentlich auch immer gefragt wer ihr Kind betreut? Und warum Sie arbeiten und die Frau mit Kind zuhause ist?


    Und nein es geht nicht um eine neue Stelle...
    Und jeder frag, Kollegen ... Aber auch Leute die in anderen Abteilungen arbeiten...
    #hammer

    Hebt man den Blick sieht man keine Grenzen #rose

  • #taetschel Manchmal ist es auch einfach nur Neugierde. Weil man keine Ahnung hat wie sowas funktioniert wenn Mama nicht daheim bleibt. Oder der Versuch ein Gespraech anzufangen ...
    Aber es kann nerven #yoga und ich versuchs dann moeglichst selbstverstaendlich rueberzubringen, a la: 'Natuerlich uebernimmt mein Mann einen Teil der Elternpflichten (Mittwochs) und an den anderen Tagen sind sie in der Krippe und finden das toll!' Mehr brauchts nicht.
    am tollsten ist wenn der AG vom Mann meint er koenne ja kurzfristig an seinem 'freien Tag' (Mittwochs s.o.) arbeiten kommen ... dass dann die Kinder allein zu Hause sind, weil ich arbeite (und das laenger als an Krippentagen) geht nicht in seinen Kopf #yoga

  • Staubkind: die Frage warum du arbeiten gehst finde ich ebenfalls sehr daneben. Doch ehrlich gesagt könnte auch von mir die Frage kommen, wer denn das Kind betreut. Einfach so aus Interesse, wie machen es die Anderen, der Versuch Smalltalk zu starten, nur so ohne Hintergedanken. Denn nach wie vor ist es ja in Deutschland in den meisten Regionen extrem schwierig, die Kinderbetreuung zu organisieren, wenn beide arbeiten und man z.B. keine Großeltern in der Nähe hat, die mal einspringen und sich auch kein Au-Pair oder sowas leisten kann. Und die Frage ob denn der Mann zuhause bleibt würde ich stellen, um danach vielleicht ein anerkennendes - wow, toll zu äussern. Denn es ist halt mal noch nicht die Regel und leider tun sich noch immer manche Männer schwer damit.

  • Da gibts halt die zwei Sorten Fragen: "Wo sind denn die Kinder, wenn DU arbeitest?" *entsetzt-abschätzig-kuck* und "Du, wie löst IHR das denn? Klappt das gut?"


    Ich habe zum Glück eher Letzteres.


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • Ich erinner mich noch an die Abschätzigen Blicke der Schwiegerfamilie, als ich Junior mit 2 Jahren (!) Vormittags (!) in die Kita gab:
    Aber man bekommt doch keine Kinder, um sie dann abzugeben!


    Ich finde es immer wieder erstaunlich wie unterschiedlich das teils auch noch in den Regionen ist. Bei meinem Großen wäre mir das nie passiert, hier deutlich weiter südlich und ländlich sind so Sprüche Standard
    - und leider entsprechend damit einhergehend eine viel miesere Struktur in Sachen Kinderbetreuung allgemein ;(

    Nichts ist so gewöhnlich, wie der wunsch außergewöhnlich zu sein (Shakespeare)

  • Ich hatte im Dezember ein Vorstellungsgespräch in der Kind- und Jugendabteilung unseres Landes. Man möchte meinen, dass die also ein familienfeeundlicher Arbeitgeber wären. Auszüge davon:


    "Äh, sie haben ein Kind. Und wer soll sich darum kümmern, wenn sie hier sind?"
    "Sie wissen schon, dass es auch Abendtermine gibt? Da müssten sie kommen. Und am Wochenende. Ihr Mann macht das dann? Muss der nicht arbeiten? Wieso muss er das dann auffangen?"
    "Natürlich beschäftigen wir gern Mütter, aber denken sie daran, dass dann jemand anderes ihr Kind ins Bett bringt!"
    "Sind sie sich wirklich sicher, dass sie arbeiten wollen? Daheim sein ist nicht verkehrt."


    Muss ich betonen, dass ich den Job nicht bekommen habe?

    Girl keep your head up,
    We've still got miles to go,
    Were lead by starlight through,
    The rain and the snow.

    Einmal editiert, zuletzt von Rasselbande ()

  • Rasselbande, das ist ja zum Kotzen.


    Werden Männer eigentlich auch immer gefragt wer ihr Kind betreut? Und warum Sie arbeiten und die Frau mit Kind zuhause ist?


    Ich frage zumindest, wer die Kinder betreut. #ja


    Aber man bekommt doch keine Kinder, um sie dann abzugeben!


    Meine Stiefmutter hat mal so was ähnliches gesagt - sie könne nicht verstehen, warum man Kinder bekäme, um sie dann wegzugeben. Ich meinte dann sinngemäß, sie könne ja mal meinen Vater fragen, der mit uns im Auto saß. Danach kam nix mehr...


    Ich investiere doch nicht fünf bis zehn Jahre in eine anstrengende Ausbildung, nur um dann was ganz anderes zu machen, für das ich überhaupt nicht qualifiziert bin... Das wirft doch die Frage auf, warum man die Ausbildung überhaupt gemacht hat. (Ich kenne einige Leute, die irgendwas studiert haben, dann schwanger wurden und nie im gelernten Beruf gearbeitet haben, wo also die Wahl des Studiengangs wirkliche eine Fehlentscheidung war.)

  • Ich hatte im Dezember ein Vorstellungsgespräch in der Kind- und Jugendabteilung unseres Landes. Man möchte meinen, dass die also ein familienfeeundlicher Arbeitgeber wären. Auszüge davon:


    "Äh, sie haben ein Kind. Und wer soll sich darum kümmern, wenn sie hier sind?"
    "Sie wissen schon, dass es auch Abendtermine gibt? Da müssten sie kommen. Und am Wochenende. Ihr Mann macht das dann? Muss der nicht arbeiten? Wieso muss er das dann auffangen?"
    "Natürlich beschäftigen wir gern Mütter, aber denken sie daran, dass dann jemand anderes ihr Kind ins Bett bringt!"
    "Sind sie sich wirklich sicher, dass sie arbeiten wollen? Daheim sein ist nicht verkehrt."


    Muss ich betonen, dass ich den Job nicht bekommen habe?

    Das finde ich krass- und #sauer #stumm

  • Oh weiter geht natuerlich das Rad mit der Tatsache das wir vorhaben eine Haushaltshilfe einzustellen. 'Ich zahl doch nicht fuer etwas, was ich selber tun kann' (ich glaub der Gedanke war mehr 'tun sollte') . Da hab ich dann geantwortet, dass wir genug mit Job und Kindern zu tun haben und lieber jemand anstaendig dafuer bezahlen es zu tun, anstatt auszubrennen, weil das einfach mengenmaessig nicht (mehr) zu schaffen ist. Man ist ja tendenziell nicht nur Mutter sondern auch 'Hausfrau', auch wenn man 'noch etwas arbeitet' (ein 80% Pensum sogar).

  • Ich habe mal ein Gegenbeispiel bezüglich Chef. Ich habe seit Anfang des Monats einen neuen und er war letzte Woche zum Gespräch hier.
    Ich habe ihm auch erzählt, dass ich Großeltern im Hintergrund habe, die die Kinder bei Krankheit auch nehmen. Da sagte er: "Nimm ruhig die Kindkrank-Tage, denn die Kinder sind doch am liebsten bei Mama, wenn es ihnen nicht gut geht."
    Und bei uns gibt es die erste Woche kindkrank (pro Kind) volles Gehalt.

  • Zitat

    in der Kind- und Jugendabteilung unseres Landes


    #motz
    Hast du dich irgendwo beschwert, Rasselbande?


    Zitat

    "aber denken sie daran, dass dann jemand anderes ihr Kind ins Bett bringt!"


    Das ist doch das Gute an Abendterminen.
    #angst #angst #angst #tuppern #tuppern #tuppern


    Zitat

    "Sind sie sich wirklich sicher, dass sie arbeiten wollen? Daheim sein ist nicht verkehrt."


    Also ich wäre mir nach dem Gespräch ziemlich sicher gewesen, für diesen Arbeitgeber in der Tat nicht arbeiten zu wollen.
    Sowas beeindruckt Arbeitgeber leider nur dann, wenn man zufällig eine extrem gefragte und seltene Fähigkeit hat, ich weiß...

  • hab gelesen wo du daheim bist rasselbande - da regiert die Partei für Familie und christliche Werte oder so?! - ich wüsste echt nicht, wie ich verhindert hätte, denen an die Gurgel zu gehen.

  • Du könntest versuchen Sie zu verklagen. Das so etwas in Zeiten des AGG noch vorkommt, ist unglaublich.


    Im übrigen muss der AG dann nachweisen, dass er nicht diskriminiert hat. Die Juristen korrigieren mich bitte. Wenn du prinzipiell geeignet warst hat Du evtl. ganz gute Chancen. Auf jeden Fall ist es ein Schuß vor dem Bug.

    Liebe Grüße
    Jazi

    Einmal editiert, zuletzt von Jazi ()

  • Ich war definitiv geeignet. Hätte mir keine passendere Stelle backen können. Ich kenne netterweise einen Chef der Abteilung und habe ihm rückwirkend vom Gespräch erzählt und auch wie oft nach Kinderbetreuung gefragt wurde etc. 2 Wochen später hatte ich ne Entschuldigung des Vorstellungsgesprächführers im Postkasten und n Blumenstrauß daheim. Davon kann ich mir halt nichts kaufen und ich habe mich seitdem auch nirgendwo mehr beworben.. Ich bin mehr als deprimiert, obwohl ich durchaus gut qualifiziert bin.... Ich bin geneigt bald irgendwo mit nem Wischeimer anzufangen. DA fragt keiner nach der Kinderbetreuung.


    Supergreen: an die Gurgel? Ne... Ich bin heulend in meine Praktikumsstelle gedackelt. Mich deprimiert das aktuell zu sehr, als das ich mich noch aufregen würd.

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    The rain and the snow.

  • WELCHE Träume denn: Highheels tragende Frauen in Pink


    Also, um das zu tun, bräuchte ich eine Menge Ermutigung.


    Da gibts halt die zwei Sorten Fragen: "Wo sind denn die Kinder, wenn DU arbeitest?" *entsetzt-abschätzig-kuck* und "Du, wie löst IHR das denn? Klappt das gut?"


    Darauf bekam ich von einem Kollegen mal die Antwort: "Die Kinder sind bei meiner Frau. Ich erlaube ihr nicht zu arbeiten."

    तत् त्वम् असि