Vitamin D Mangel -Austausch?

  • ...und die verlinkte Pharmazeutische Zeitung ist eine der großen pharmazeutischen Fach(!)Zeitschriften.

    Hier die originale Stellungnahme der Arzneimittelkommission der Ärzteschaft

    https://www.akdae.de/Arzneimit…t/DSM/Archiv/2017-42.html

    Aber die ganze Ärzteschaft und Pharmalobby ist doch nur daran interessiert, uns das Vit. D als Wundermittel madig zu machen, damit sie uns weiter mit ihren giftigen und sündhaft teuren Medikamenten versorgen können...


    Wer Ironie findet, darf sie behalten. ;-)


    Ich dachte da früher schon mal dran. Wenn ich jetzt täglich irgendwelche BTM konsumieren würde, würds mir vielleicht auch prima gehen. Aber irgendwann zeigen sich halt die Folgen... Bei Vit. D dauert das halt evtl. länger als bei Speed oder Chrystal....

    Wer nicht zuweilen zu viel und zu weich empfindet, der empfindet gewiss immer zu wenig.
    Jean Paul


  • Hmm, aber was heißt das?


    Soll ich das Vitamin D nun nehmen, wenn der Arzt es mir aufschreibt oder nicht?


    Mein Doc ist echt eher relaxt, eher so auf der Naturheilschiene, eher für "bei starker Erkältung lieber mal zu Hause bleiben und auskurieren, viel trinken und dem Körper Ruhe gönnen" anstatt irgendwelche Erkältungspillen zu nehmen, Fieber nicht senken, etc. etc.

    Eher für natürliche Geburt und Stillen, eher gegen Antibiotikagabe (er hat den Kindern und mir in fast 10 Jahren auch noch nie ein AB verschrieben)

    Und er ist sonst überhaupt nicht für Vitaminpillen und dergleichen.


    Aber das Dekristol hat er jetzt halt verschrieben.


    Mir ist auch nicht wohl dabei, sowas monatelang einzunehmen.

    Aber wenn ich halt müde und schlapp ohne Ende bin und die Werte so niedrig sind, was mache ich denn dann?

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  • Also eigentlich beginnt der Körper erst bei einem Wert von 80 mit den Reparaturarbeiten.


    Meine Freundin (chronisch krank) hat jetzt einen Wert von 160. Mit dem geht es ihr richtig gut.

    Hier zeigt sich, wie wichtig die Maßeinheit ist.


    Ein Wert von 80 ng/ml ist ein hoher Wert, bei Werten über 150 ng/ml spricht man von einer Vergiftung!


    Dagegen ist ein Wert von 80 nmol/l ein Normalwert und ein Wert von 160 nmol/l ein hoher Wert.


    Ich habe gerade angerufen, mein aktueller Vitamin D Wert ist bei 19,3 (war letzte Woche zum Blutabnehmen), nachdem ich nun seit letztem Frühjahr Dekristol genommen hatte (im Frühjahr war der Wert bei 4? sagte die Arzthelferin gerade am Telefon)

    Bei 19,3 liegt immer noch ein Mangel vor - egal welche Maßeinheit. Wenn der Normalbereich bei 20 beginnt, dürfte es sich um ng/ml handeln. Bei dieser Maßeinheit beginnt der Normalbereich bei 35 ng/ml.

    Welche Dekristol hast du denn genommen? die gibt es inzwischen mit unterschiedlichen Dosierungen.

    Sprich doch mal mit deinem Arzt über eine Dosiserhöhung - gerade jetzt über den Winter.

    „Ich mache nicht nur leere Versprechungen, ich halte mich auch daran.“
    (Edmund Stoiber im Wahlkampf 2005)

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  • liddy , es geht nicht darum, eine ärztlich verordnete und kontrollierte Vit D-Einnahme zu hinterfragen, sondern die Einnahme sehr hoher Dosen auf eigene Faust, die die gängigen Empfehlungen sicherer Dosen um Vielfache übersteigen.

    There is a crack in everything. That's how the light gets in.
    - Leonard Cohen

  • liddy : dann nimmst du jetzt das Dekristol. Aber halt vermutlich nicht fünf am Tag. Damit bringst du deinen Spiegel wieder in den Normbereich und es geht dir besser.


    Es gibt ja in Bezug auf Vitamin D mindestens diese 3 Gruppen:

    - diejenigen, die das als Mode-Vitamin abtun

    - diejenigen, die Mängel ernst nehmem und eine Aufsättigung verordnen

    - diejenigen, die Trendbücher schreiben und lesen und extrem hohe Dosen propagieren...


    Mit meinem Arzt in der mittleren Gruppe fühle ich mich ganz wohl :)

  • Welche Dekristol hast du denn genommen? die gibt es inzwischen mit unterschiedlichen Dosierungen.

    Sprich doch mal mit deinem Arzt über eine Dosiserhöhung - gerade jetzt über den Winter.

    Dekristol 20 000 I.E.

    Davon eine pro Woche

    (In den ersten vier Wochen 2 Kapseln pro Woche)

    Ich nehme die seit... weiß nimmer.

    April oder Mai muss es gewesen sein. Irgendwann im Frühjahr habe ich damit angefangen.

  • Soll ich das Vitamin D nun nehmen, wenn der Arzt es mir aufschreibt oder nicht?

    Ja, ich würde das schon tun (bzw. ich mache das!)

    Die Patienten in dem Beispiel der PZ haben täglich hohe Mengen genommen.

    Zum Vergleich: Wenn du 1x die Woche eine Kapsel Dekristol mit 20.000 IE Vitamin D nimmst, kommst du auf nicht ganz 3000 Einheiten am Tag.


    Damit hast du es geschafft deinen Wert innerhalb eines halben Jahres um 15 Einheiten in die Höhe zu hieven. Bis zum Normbereich ist da noch Luft.


    „Ich mache nicht nur leere Versprechungen, ich halte mich auch daran.“
    (Edmund Stoiber im Wahlkampf 2005)

  • Soll ich das Vitamin D nun nehmen, wenn der Arzt es mir aufschreibt oder nicht?

    Ja, ich würde das schon tun (bzw. ich mache das!)

    Okay,

    Ich hoffe, dass ich den Doc heute Nachmittag in seiner Telefonsprechstunde erreiche, man kommt da immer sehr schlecht durch.

    Soll ich ihn dann auch darauf ansprechen, ob ich was Anderes zusätzlich nehmen soll?

    Was war das, Kalcium oder Natrium, wovon Ihr weiter oben im Thread geschrieben habt?


    Es tut ja nix zur Sache, aber ich wundere mich echt, dass mein Ferritin-Spiegel ok ist. Eigentlich war ich immer so eine Eisenmangel-Kandidatin. Ich musste das als Kind und auch noch in der Pubertät lange Jahre immer im Winter nehmen, und ich erinnere mich, dass mich selbst als Berufstätige mal der Betriebsarzt nach einem Bluttest auf die Eisenwerte angesprochen hat.

    Mit den Schwangerschaften ist das aber irgendwie weggegangen,verblüffend (eigentlich neigt man ja in den Schwangerschaften eher zu Eisenmangel)

    Sorry fürs OT.


    Jetzt halt Vitamin D...

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  • Dazu nochmal meine Frage, vielleicht weiß jemand was dazu:


    Wie kommt es, dass in anderen Ländern so völlig andere Grenzwerte gelten zu "was noch sicher ist"?

    Es interessiert mich wirklich, warum in gerade in Dtl. so niedrige Werte gelten.


    Und bei dem von Lumme verlinkten Artikel steht nicht dabei, ob die zwei! besagten Personen noch irgendetwas anderes dazu genommen haben.

    Bei den "Vit.-D-Gurus" ;) die diese hohen Dosen propagieren wird ja auch immer von zu hohem Kalziumspiegel gewarnt, das ist ja nichts, was die wegreden.

  • *unterschreib*

    There is a crack in everything. That's how the light gets in.
    - Leonard Cohen

  • Da steht aber, dass Hinweise auf alternative Ursachen ausgeschlossen werden konnten.


    Welche Grenzwerte gelten denn wo?


    Grundsätzlich: ich bin davon überzeugt, dass es sinnvoll ist, Vit D Mangelzustände auszugleichen und nehme selbst seit ein paar Jahren Vitamin D*, aber die Dosen, die hier bei einigen wenigen genannt werden, entbehren jeder wissenschaftlich begründeten Empfehlung.

    Wenn es Studien gibt, die zu dem Schluss kommen, dass es gesundheitlich sinnvoll ist, so hohe Dosen Vit D einzunehmen, dann würde ich die gerne lesen.

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    - Leonard Cohen

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  • jascha , ich habe gelesen, dass andere ursachen ausgeschlossen wurden. mich interessiert aber, ob z.bsp. vit k dazu genommen wurde :)



    ich habe selbst in frankreich mehrmals ampullen von 100.000 IE direkt in der arztpraxis bekommen. das ist keine behauptung, sondern selbst erlebtes.



    und grundsätzlich: genau daher weiß ich, dass ICH besser mit kleinen dosen klar komme.

  • homunkulus Das glaube ich dir, aber wie oft hast du Dosen von 100.000 iE bekommen? das ist doch ausschlaggebend.

    Klar kann man das mal machen (auf ärztliche Empfehlung), aber doch nicht täglich. Zudem war es ja offensichtlich ärztlich überwacht.


    Weiter oben habe ich eine Stellungnahme zum Thema Vitamin K gepostet und nach Studien dazu gefragt. Soweit ich bisher herausfinden konnte, ist das nicht wissenschaftlich belegt. Wenn jemand Studien kennt, die den positiven Effekt von Vit K Einnahme in Zusammenhang mit Vit D belegen, würden mich diese wirklich interessieren.

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    - Leonard Cohen

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  • ja, sicher das war unter ärztlicher aufsicht. das wirst du hier in dtl. aber kaum bekommen, auch nicht mit arzt.

    ich erzählte das nur um darauf hinzuweisen, dass es länder gibt, in denen das völlig normal ist, mit so hohen dosen umzugehen.


    ich habe ein trimester lang so eine 100.000 IE ampulle jede woche bekommen.

  • ja, sicher das war unter ärztlicher aufsicht. das wirst du hier in dtl. aber kaum bekommen, auch nicht mit arzt.

    ich erzählte das nur um darauf hinzuweisen, dass es länder gibt, in denen das völlig normal ist, mit so hohen dosen umzugehen.


    ich habe ein trimester lang so eine 100.000 IE ampulle jede woche bekommen.

    Aber es war ein begrenzter Zeitraum.

    Man kann auch hier 20.000 iE pro Woche nehmen, auf den Tag gerechnet wird damit aber der Grenzwert einer sicheren Dosis, die 4000 iE / Tag für Erwachsene beträgt, nicht überschritten.

    Aufs Jahr gerechnet überschreitet auch deine hohe Dosierung nicht die 4000 iE / Tag (es sei denn, ich habe mich verrechnet).

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    - Leonard Cohen

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  • Wenn man einen so niedrigen Wert hat dann kann man den nicht mit 20.000 - 40.000 IE in der Woche pushen. So hält man nur den Wert aber er wird nicht steigen. Da muss man schon deutlich höhere Dosen zu sich nehmen. 10.000 IE täglich wäre da minimum (natürlich K2 mk7 nicht vergessen und Magnesium). Meine Meinung.

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  • @jacha: das Problem ist, dass man auch darüber streiten kann, was wissenschaftliche Studien sind. Und da hab ich keine Lust, mir die Mühe zu machen, was rauszusuchen.


    Gehen wir doch mal davon aus, dass die hier als "Verschwörungstheorie" abgetane Behauptung, die Pharmaindustrie wolle uns krank halten, um an ihrer Medizin zu verdienen, doch stimmen. Dann würde die Pharmaindustrie natürlich auch dafür sorgen, dass in Fachzeitschriften von Ärzten und Apothekern vor hohen Dosen Vitamin D gewarnt wird.


    Da könnte die Fachzeitschrift noch so "wissenschaftlich" sein, die Informationen wären dennoch falsch.


    Ebenso können aber auch die Veröffentlichungen der "anderen Seite" falsch sein. Aber eben auch nicht.


    Ich hatte es schon mal geschrieben: das ist wie eine Diskussion zwischen Gläubigen und Atheisten....