Vitamin D Mangel -Austausch?

Liebe interessierte Neu-Rabeneltern,

wenn Ihr Euch für das Forum registrieren möchtet, schickt uns bitte eine Mail an kontakt@rabeneltern.org mit eurem Wunschnickname.
Auch bei Fragen erreicht ihr uns unter der obigen Mail-Adresse.

Herzliche Grüße
das Team von Rabeneltern.org
  • Nayala danke für deinen Erfahrungsbericht.

    Warum soll ein 70 kg Jugendlicher weniger brauchen als ein Erwachsener ? Sein Kreislauf wird eher aktiver sein.


    Die von mir verlinkte Seite empfiehlt:


    Wir empfehlen, den Spiegel über insgesamt 3 Monate (90 Tage) aufzufüllen. Wir raten ausdrücklich von kurzzeitigen, sehr hohen Dosierungen ab, da sie viele unerwünschte Wirkungen zeigen können.

    Danke alien

    Auf der Seite des Melzrechner stand was von 7-14 Tagen. Ich finde das auch sehr sportlich. So schnell den Wert angeben klingt für mich nicht gesund. 90 Tage klingt da etwas realistischer. Auf welcher Seite steht das?

    Liebe Grüße Genmaicha
    ---------------------------------
    Hat der Schüler schlechte Noten, hat der Lehrer versagt!

  • Der Verdacht auf Zolliakie stand vor 10 Jahren, aufgrund komischer Blutwerte. Wurde aber durch eine Darmbiopsie ausgeschlossen. Danach waren die Blutwerte regelmäßig komplett durcheinander, was schließlich auf die Psyche geschoben wurde. Selbst die Endokrinologie in Berlin hat ihn untersucht. Aber damals hatte er noch keine Hautausschläge.

    Ich bekomme schon Herzrasen wenn ich daran denke, diesen Marathon nochmal zu durchlaufen und wieder überall abgewiesen werde.

    Vitamin D Mangel ist sehr häufig bei Zöliakie.

    Auch die nicht heilenden Hautstellen können schlicht durch einen Zöliakie-verursachten Zinkmangel kommen (wäre noch etwas anderes als M.Duhring).

    Wenn es vor 10 Jahren schon mal einen Verdacht auf Zöliakie gab, und jetzt solche Probleme bestehen, sollte unbedingt eine erneute Diagnostik durchgeführt werden! Das sage ich sehr bestimmt und verweise ausdrücklich nicht auf fachkundige Beratung vor Ort (klar, die sollte es immer geben, aber an dieser Stelle solltest Du Dich durchsetzen).

    Zunächst reichen die einschlägigen Antikörper sowie das Gesamt IgA. Falls beides negativ sein sollte, muss man die einschlägigen IgG-Antikörper bestimmen.

    Mit etwas "Glück" reicht das schon für eine Diagnose ohne weitere Biopsie.


    Ich bitte alle noch einmal, sehr vorsichtig zu sein mit Vitamin D -Dosierungen, die oberhalb der offiziell empfohlenen Mengen liegen. Sowohl in der Empfehlung vorsichtig zu sein, als auch mit der Einnahme. Sehr hohe Dosen können im Einzelfall richtig und wichtig sein. Aber hier ist Internet, und man sollte vorsichtig und umsichtig sein, denn es hat schon Todesfälle wegen Vitamin D Überdosierung gegeben.

  • die.lumme Danke dir. Ich verweise seit Jahren auf Zoliakie, aber der Arzt sagt nein. Auch diesmal hat er die Zoliakie AK mit bestimmt Gliadinpeptide und Transglutaminase IGE und IGA. Alle niedrig. Aber er hat auch einen angeborenen IGA Mangel. #confused Wie dann das weitere Vorgehen wäre, weiß ich nicht. Für den Arzt sind die AK negativ, also keine Zoliakie.

    Liebe Grüße Genmaicha
    ---------------------------------
    Hat der Schüler schlechte Noten, hat der Lehrer versagt!

  • Ich hab etwas den Überblick über die Zöli-Verdachtsfälle hier im Forum verloren #angst bitte sieh es mir also nach, wenns doppelt ist, ich Dich schon belatschert habe.

    Wenn Du magst, kannst Du mir die Werte (von damals und aktuell) gerne zuschicken.

    Für eine M. Duhring Diagnose braucht es eine Hautärzt:in, die sich damit auskennt. Die Probennahme ist speziell, und die Aufbereitung und Auswertung der Probe sollte auch durch ein erfahrenes Labor erfolgen. Da sind i.A. die Unikliniken ganz gut davor.

    Beim M. Duhring ist quasi die Zöliakie immer inclusive.

  • Danach waren die Blutwerte regelmäßig komplett durcheinander, was schließlich auf die Psyche geschoben wurde.

    Boah. Das ist aber schon eine neue Stufe von Ignoranz, wenn man schlechte Blutwerte ignoriert weil psychisch.


    Ich werfe dann mal noch in die Diskussion, dass es keine Vorschrift gibt, Gluten zu essen. Wenn der Sohn Symptome hat, dann darf er auch einfach so, ohne ärztliche Genehmigung, mal glutenfreie Ernährung ausprobieren.


    Das übliche Gegenargument („dann lässt es sich nicht mehr diagnostizieren“) hat sich hier offensichtlich erledigt, weil das Diagnostizieren bereits erfolglos versucht wurde.

  • Ich hab etwas den Überblick über die Zöli-Verdachtsfälle hier im Forum verloren #angst bitte sieh es mir also nach, wenns doppelt ist, ich Dich schon belatschert habe.

    Wenn Du magst, kannst Du mir die Werte (von damals und aktuell) gerne zuschicken.

    Für eine M. Duhring Diagnose braucht es eine Hautärzt:in, die sich damit auskennt. Die Probennahme ist speziell, und die Aufbereitung und Auswertung der Probe sollte auch durch ein erfahrenes Labor erfolgen. Da sind i.A. die Unikliniken ganz gut davor.

    Beim M. Duhring ist quasi die Zöliakie immer inclusive.

    Oh vielen Dank. Ich schaue Mal in den ganzen Unterlagen der letzten 10 Jahre, was ich so finde. Das wäre sehr lieb, wenn du Mal drüber schaust.

    Ich weiß nur, dass wir extra einen zweiten Termin beim Allergologen bräuchten für einen Eistest, der dann nicht ausgewertet werden konnte vom Labor weil der Name auf der Probe fehlte 🙈 Professionell sieht glaub anders aus.

    Ich habe mich entschieden den Kinderarzt zu überrumpeln und einfach am Telefon um eine Überweisung zu bitten. Wenn das nicht klappt, dann über die Hausärztin, und als PlanC den bekannten Arzt.

    Liebe Grüße Genmaicha
    ---------------------------------
    Hat der Schüler schlechte Noten, hat der Lehrer versagt!

  • Ein bisschen kann ich es verstehen. Die Werte alle durcheinander, beim Endokrinologen alles gut. Dann wieder alles hoch und runter Querbeet, Endokrinologie Berlin: alle Werte OK.


    Und so geht das seit Jahren. Und da mein Kind zu diesen Zeiten mit katastrophalen Werten psychisch aus der Bahn war, hat man es darauf geschoben.


    Aber stimmt mit der Diät. Es wäre ein Versuch wert. Mit etwas Druck durch eine Diagnose nur bestimmt leichter einzuhalten. #angst

    Liebe Grüße Genmaicha
    ---------------------------------
    Hat der Schüler schlechte Noten, hat der Lehrer versagt!

  • Mit etwas Druck durch eine Diagnose nur bestimmt leichter einzuhalten. #angst

    Wenn das Gluten wirklich ein Problem ist, dann braucht man für sich selbst keine offizielle Diagnose, um sich gerne an die Diät zu halten, das kann ich dir versichern.


    Es gab hier im Forum schon mehrmals jahrelange Leidensgeschichten, wo Leute trotz Beschwerden erst mit glutenfreier Diät angefangen haben, nachdem sie auch wirklich die offizielle Bestätigung vom Arzt dafür hatten. Die Betreffenden finden diesen Weg auch immer noch richtig - und zwar mit der Begründung, dass man ja mal ein offizielles Attest brauchen hätte können oder irgendwer auf dessen Küche man angewiesen war danach gefragt hat.


    #weissnicht Möglich. Meine Große hat ein paar Jahre lang Gluten nicht vertragen, ohne dass es dafür einen Grund oder eine Diagnose gegeben hätte - es war nie ein Thema, dass ihr irgendwer das nicht gekocht hätte.

  • Nein, ich meine nicht jemand anderen damit, sonder mich. Mir würde es leichter fallen. #stirn

    Aber ich versuche es. Vielleicht wird es doch besser mit dem Ausschlag. Ich meine wir haben jetzt schon 2 Monate histaminarm und 5 Monate vegetarisch gegessen, da schaffen wir glutenfrei auch noch.

    Liebe Grüße Genmaicha
    ---------------------------------
    Hat der Schüler schlechte Noten, hat der Lehrer versagt!

  • Wenn ihr weitere Diagnostik anstrebt, solltest du bzw dein Kind vorher NICHT auf Gluten verzichten. Das können Talpa und die.lumme aber besser erklären

    LG, Kalliope


    Und bist du nicht willig, so brauch ich Geduld! (Prof. Peter Kruse) tap.gif

  • Kalliope , du hast gesehen, dass Elfie und Sohn Diagnostik schon probiert haben, da nichts bei raus kam, und keine Kraft für nochmal ne Runde Arztbesuche haben?


    Ja, man kann darauf aufmerksam machen, dass die Diagnostik nur geht, solange das Problem besteht.

    Aber man darf das Problem auch selber ausräumen, dann ist es auch weg. Und wenn man ums verrecken das Problem wieder haben will, damit man es diagnostizieren lassen kann, dann steht dieser Weg zur Not immer noch offen. 3 Monate Glutenbelastung irgendwann in der Zukunft sind auch nicht ungesünder als 3 Monate Glutenbelastung während der Pandemie.


    Wobei jedem vernünftigen Arzt ein „schwerwiegende Beschwerden Y gehen unter Diät X weg“ auch ausreichen dürfte um ein Attest auszustellen, dass Diät X notwendig ist.

  • ja, das habenich gesehen. Und deshalb der Hinweis: wenn dann mal eine Diagnose gebraucht wird, wird sie nicht einfach so gehen. Ich finde, dass diese Info wichtig ist.

    LG, Kalliope


    Und bist du nicht willig, so brauch ich Geduld! (Prof. Peter Kruse) tap.gif

  • Der Thread hat mich dazu gebracht, die letzte Blutabnahme gleich noch zur Bestimmung des Vitamin-D-Spiegels zu nutzen - wenn man eh einmal die Nadel im Arm hat ^^


    Mein letzter Wert war vom Sommer Ende August war 23,1 ug/l - laut Arzt in Ordnung, ich war nicht zufrieden #hmpf

    Über den Winter habe ich täglich 1800 I.E. genommen. Jetzt ist der Wert bei 20,3 ug/l.

    Immer noch schlecht, aber nach einem langen Winter im Verhältnis zu vorher doch gar nicht so schlecht, oder?

    Ich hatte Sorge, dass er deutlich niedriger sein würde.

    Werde natürlich weiter substituieren ...

    Gruß Biene


    *** Still- und Trageberaterin ***


    Ich kaufe und verkaufe im Rabenflohmarkt - schaut doch mal vorbei und stöbert in meinen Sachen #rabe

  • Darf ich mich hier mit einer Frage anhängen?

    Ich hab heute meinen VitD-Wert erhalten, der sieht so aus:

    "Vitamin D 25-OH 20 µg/l | Wertebereich: 20 - 70 µg/l"


    Der Arzt meinte im letzten Gespräch allerdings, dass am Labor nichts auffällig sei. (Er hält das Thema VitD-Mangel glaube ich nur für einen Hype)

    Aber wenn ich das richtig verstehe, liegt der Wert am unteren Rand und ich könnte doch etwas tun? Ich habe aktuell verschiedene Symptome und frage mich, ob mir eine Vit D-Einnahme evtl. helfen könnte.

    Danke:)

  • Hallo mamimo


    Auf jeden Fall kannst du was machen. Mit ähnlichen Werten fühle ich mich direkt furchtbar. Das wird durch die Substitution ziemlich sofort besser, auch wenn der Wert noch nicht nennenswert Zeit hatte zum steigen.


    Also, ich merke den Unterschied sofort.


    Lg Erised

  • Erised

    Danke dir! Ich weiß, dass man da keine wirklichen Empfehlungen für andere geben kann, aber nimmst du dann hochdosiert ein paar Mal oder einfach jeden Tag etwas über einen längeren Zeitraum?

  • Ich lasse jetzt ca zwei mal im Jahr bestimmen, Plan ist im Frühjahr und Herbst.

    Irgendwann stellt sich vermutlich auch eine Routine ein und ich weiß / spüre es ganz gut selber, wie viel ich zum Erhalt brauche. Im Moment sinkt der Spiegel aber leider immer noch ab.

    Wenn ich den aktuellen Wert habe, gebe ich den in den Rechner ein


    https://www.vitamind.net/vitamin-d-rechner/


    und substituiere nach dem vorgeschlagenen Verfahren

    Erstdosis ca 50 000 1x

    dann x Tage 10 000 (bei mir sind das meist 30-40 Tage) danach sollte ich mit der Erhaltungsdosis weiter machen (ca 4500...) das vergesse ich aber gerne #schäm



    Lg Erised

  • Lieben Dank für deine Erfahrungen Erised !

    Ich habe jetzt mal geschaut, diese hohen Dosen sind doch dann rezeptpflichtig, oder? Oder kann man da auch etwas niedriger Dosiertes nehmen und dann eine entsprechend große Menge?

    Sorry für meine vielen Fragen#schäm