Vitamin D Mangel -Austausch?

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  • Steht so auf der Flasche. Ich kann halt nicht ausschließen, dass die Dosierung per Pipette ungenau war.


    Prüfen lasse ich den Wert demnächst zusammen mit der Schilddrüse (Nadelangst, ich lasse mich nicht zweimal zum Blut abnehmen stechen)

  • Ich drück dir die Daumen und wäre gespannt, was dabei rauskommt (wenn du es schreiben magst).

    Vielleicht lags auch am Präparat?

    Jedenfalls alles Gute für dich!

  • Vielleicht lags auch am Präparat?

    Nahrungsergänzungsmittel unterliegen keiner wirksamen Qualitätskontrolle (was nicht heißen soll, dass es nicht einzelne hochwertige NEM gibt).

    Und zur Dosierung: es gab (gibt?) einzelne europäische Länder, da bekommen Säuglinge einmalig 100.000IE.

    Das ist aber nicht für alle gut verträglich, deshalb wird in D die tägliche (niedrige) Dosierung empfohlen. Haben hier ja auch schon einige die Erfahrung gemacht, dass tägliche kleine Dosen besser für sie sind.


  • Ein Jahr später: Mein Vitamin D liegt jetzt, Anfang Juni, bei 45. Nach einem Jahr Substitution mit 20.000 IE 1x/Woche und echt sehr sehr viel Zeit draußen.

    sehr gut, so einen tollen Wert hatte ich noch nie und ich würde sagen, dass es mir in mancherlei Hinsicht auch besser geht, psychisch insbesondere.


    Aber: Parathormon und Calcium immernoch am jeweils obersten Ende des als "normal" deklarieren Bereichs (74,3ng/l und 2,54mmol/l) Die Werte haben sich quasi nicht geändert (und, ich habe mal nachgesehen, das ist durchgehend so seit 2015, bei VitaminD Werten von zwischenzeitlich 9). Die Vermutung, diese Werte könnten also irgendwie erhöht sein als Kompensation aus dem niedrigen Vitamin D (so hatte ich das damals verstanden), ist damit wohl hinfällig, oder? Ich steige immernovj nicht durch, was da eigentlich passiert. Muss ich mich jetzt kümmern? Soll ich nochmal bei der nuklearmedizin vorstellig werden? Oder sind halt die Werte einfach eher im oberen Bereich, aber es ist nicht besorgniserregend?

    Die Hausarztpraxis war damit völlig überfragt, mal wieder kam am Telefon nur "Sie können Ihre Laborergebnisse abholen, war alles in Ordnung". Das sagen die immer #rolleyes

    Weil Schilddrüse in meiner Familie ein Thema ist, bin ich einfach besorgt. Bei der nuklearmedizin erreiche ich erst nächste Woche jemanden.

  • Aber: Parathormon und Calcium immernoch am jeweils obersten Ende des als "normal" deklarieren Bereichs (74,3ng/l und 2,54mmol/l

    Das waren ziemlich genau die Werte, die ich vor meiner Schilddrüsen-OP hatte. Im Vorfeld war die Vermutung schon, dass irgendwas auf die Nebenschilddrüsen drückt, man hat es aber in den Voruntersuchungen nicht sehen können (meine Schilddrüse hatte nach meiner Schwangerschaft jede Menge neue Knoten bekommen). Bei der OP hat man dann sehen können, dass ein Adenom auf 2 Nebenschildrüsen gedrückt hat und die dadurch wohl angeregt wurden.


    Von Vitamin D war die ganze Zeit nicht die Rede, das war aber in dem Calciummedikament, dass ich nach der OP eine Zeit lang nehmen musste mit drin.


    Ich würde an deiner Stelle schon noch mal genauer nachforschen lassen. Nuklearmedizin und vielleicht auch Endokrinologie, das waren die Bereiche bei mir.

  • Salino Danke für deine Antwort. Also hat man "auf Verdacht" die OP machen müssen? Gab es denn weitere Indikatoren dafür? Und (worin) hat sich dein gesundheitlicher Zustand danach gebessert? Das müsste bei mir ja schon mind 7 Jahren so sein womöglich. Wächst sowas nicht auch und würde mit der Zeit schlimmer?

    Die Fragen sind natürlich alle eigentlich bei dir verkehrt, du musst nicht antworten. Ich nehm das mal als Blase und kümmere mich drum, dass ich da weitere Untersuchungen/Infos kriege. Vermutlich ist das besser, die genervt zu haben, lieber ein mal zu viel.

  • Danke für deine Antwort. Also hat man "auf Verdacht" die OP machen müssen? Gab es denn weitere Indikatoren dafür?

    Ich glaube ohne die Probleme mit der Schilddrüse wäre gar nicht aufgefallen, dass da ein Problem mit der Nebenschilddrüse ist. Auf die Blutwerte allein hat meine Hausärztin nicht reagiert und ohne die durch die Schilddrüse verursachten Probleme wäre ich gar nicht zum Spezialisten gegangen.

    Und (worin) hat sich dein gesundheitlicher Zustand danach gebessert?

    Erstmal hat er sich verschlechtert, weil die Werte (zu?) schnell gesunken sind, und ich im Gesicht und in den Armen ein starkes Kribbeln verspürte. Ich hab dann Parathormon und Calcium/VItamin D Präparat bekommen, damit ging es dann nach ein paar Tagen. Ich hab das dann noch etwa ein halbes Jahr genommen. Ansonsten führe ich die spürbaren Veränderungen (deutlich niedriger Ruhepuls, weniger Extrasystolen, besserer Schlaf) mehr auf die fehlende Schilddrüse zurück.


    Das müsste bei mir ja schon mind 7 Jahren so sein womöglich. Wächst sowas nicht auch und würde mit der Zeit schlimmer?

    Nicht unbedingt. Ich hatte bereits vor der Schwangerschaft einige Knoten, die über Jahre unverändert waren und erst in der Schwangerschaft größer geworden sind.


    Was du vielleicht machen solltest wäre eine Knochendichtemessung. Mir wurde gesagt, dass verstärkter Knochenabbau eine Folge dieser Problematik sein kann und meine Werte haben sich seit der OP im Vergleich zu meiner Altergruppe verbessert.