Wie könnt ihr es euch leisten "nur" Hausfrau zu sein? (finanzielle Frage)

  • mich verwirrt diese Diskussion gerade sehr; weil, es ist doch allen bekannt, wie groß die Einkommensunterschiede ausfallen? Was soll denn dann hier verglichen werden, zumal ja noch eine ganze Reihe weiterer Differenzen, also Wohnungshaltungskosten, Haushaltsgröße etc dazukommen?


    Eine Familie mit einem weit überdurchschnittlichen Einkommen kann problemlos mit einem Gehalt leben. Eine Familie unterdurchschnittlichen Einkommen kann das oft nicht. Mehr kann ich dazu doch im Grunde gar nicht sagen?


    Diskussionen über Ansprüche, Lebensmodelle oder auch Diskussionen der grundsätzlichen Einstellung zum Einverdienerhaushalt haben damit doch im Grunde gar nix zu tun?

    Wir sind das Gegenteil von traurig!


    Einling und Zwillinge #dance

  • Danke für den Thread, mir gehen momentan nämlich auch alle möglichen Gedanken im Kopf rum, wie andere das hin bekommen.


    Wir verdienen beide praktisch gleich und wenn dann ein Gehalt weg fällt ist das schon ein Einschnitt. Zumal wir so auch nicht das Gefühl haben, es dick zu haben. Allerdings fällt uns auf, dass wir mit zwei Umzügen, ein paar wenigen Möbelkäufen (Ikea), einem Gebrauchtwagenkauf etc. in den letzten vier Jahren schon einiges gewoppt haben ausser der Reihe, ich habe einen Bildungskredit abbezahlt.. Daher kommt vielleicht auch das Gefühl es eher knapp zu haben. Und, was wir uns wirklich bewusst gegönnt haben, solange noch ein bißchen mehr Geld da ist war Unterwegssein, aber alles Campingurlaube, indenen v.a. die Benzinkosten stärker zu Buche geschlagen haben.


    Was mich echt jetzt bißchen geschockt hat sind die Mietangaben, die hier gemacht wurden, wir zahlen viel mehr, 1100-1200 € mit Heizung und Strom und da waren wir schon froh, da wir da noch deutlich unter dem durchschnittlichen Preis hier liegen. Dafür haben wir nur noch für einen Arbeitsweg Kosten, ich kann praktisch überall mit dem Fahrrad hin.

  • ich habs gard auch alles mit grossen interesse gelesen,
    grad so interessant, wie verschieden die einzelnen ansprueche sind.


    @ stille,
    verrat mir mal, wie man mit 200€ zwei wochen campen kann,
    und vor allem wo?
    haben lange in kroatien gecampt,
    bis unser toller campingplatz so teuer war, wie die wohnungen dort.


    gibs da geheimtips, oder bist du etwa wildcamperer?? :-))


    Für die einen ist das Glas halbleer,
    für die anderen ist es halbvoll,
    und ich freu mich schon, wenn überhaupt etwas drin ist !!
    :D

  • @ stille,
    verrat mir mal, wie man mit 200€ zwei wochen campen kann,
    und vor allem wo?
    haben lange in kroatien gecampt,
    bis unser toller campingplatz so teuer war, wie die wohnungen dort.


    gibs da geheimtips, oder bist du etwa wildcamperer?? :-))


    Ja, genau, das interessiert mich auch!

  • . Weil nur Demeter kann ich mir nicht leisten (wir haben Glück, dass wir demeter-Verwandtschaft haben, für Fleisch z.B.)


    Oh je,also da würde ich lieber aufs Fleisch verzichten, bevor die arme Verwandtschaft dafür drauf geht... #dance


    (Sorry, aber das liest sich so witzig... 8) )

  • mich verwirrt diese Diskussion gerade sehr; weil, es ist doch allen bekannt, wie groß die Einkommensunterschiede ausfallen? Was soll denn dann hier verglichen werden, zumal ja noch eine ganze Reihe weiterer Differenzen, also Wohnungshaltungskosten, Haushaltsgröße etc dazukommen?


    Eine Familie mit einem weit überdurchschnittlichen Einkommen kann problemlos mit einem Gehalt leben. Eine Familie unterdurchschnittlichen Einkommen kann das oft nicht. Mehr kann ich dazu doch im Grunde gar nicht sagen?


    So ist es wohl....


    Die ganzen "Spartipps" der "Hausfrauen" leben wir jetzt auch in der Elternzeit ( und auch vorher in der Studienzeit), trotzdem wäre es absolut unmöglich von nur einem Einkommen zu leben.
    In meinem Bekanntenkreis kenne ich auch keinen, wo man es sich leisten kann auf ein Einkommen zu verzichten. Wo ein Elternteil etwas mehr verdient ( ich sag mal so um die 2000 netto), gibts meist Eigentum abzuzahlen.
    Naja, ist eben so.
    Die einen leben so und die anderen eben anders. #weissnicht


    Wenn wir es uns leisten könnten, würde ich gerne halbtags arbeiten und vielleicht 2 Jahre zu Hause bleiben. So gänzlich Hausfrau auch mit relativ großen Kindern könnt ich mir nicht vorstellen.

  • Ich bin 18 Monate nach dem ersten Kind und 24 Monate nach der zweiten Geburt wieder arbeiten gegangen. Wir hatten jeweils unsere Ersparnisse fast aufgebraucht.


    Mein Mann verdient genug um unsere Fixkosten inkl. Altersvorsorge und Versicherungen zu bezahlen, Ich verdiene das, was wir zu leben brauchen.
    Das sind keine Reichtümer, aber wir müssen auch nicht überlegen, wie wir denn DASS wieder machen, wenn aus der Schule ein Zettel mit einer Geldforderung für was-auch-immer kommt.

    „Ich mache nicht nur leere Versprechungen, ich halte mich auch daran.“
    (Edmund Stoiber im Wahlkampf 2005)

  • Ich finde solche Threads sehr interessant, weil mich schon interessiert wie andere das mit wenig Einkommen schaffen und für Tipps bin ich sehr dankbar. Ich denke hier geht's nicht um's Einkommen-Vergleichen. Vielleicht sollte ich endlich im Spar-Thread mitschreiben :)

  • Es kommt ja auch wirklich sehr auf so manche Umstände an:


    - wohne ich in München oder in MeckPomm auf dem Land? Miete oder Eigentum? beengt oder großzügig?


    - brauchen wir ein Auto für lange Fahrten zur Arbeit? und wenn ja, kaufen wir einen gebrauchten Kia oder leasen wir einen Audo A3?


    - wieviel kann selbst erwirtschaftet werden (Garten, Möbel, Kleidung, Reparaturen), was muss zugekauft werden, wieviel bekommt man von Verwandten oder Freunden geschenkt?


    - was für "Altlasten" hat man, etwa durch Kredite?


    - wie sparsam wirtschafte ich?

  • Ich bin jetzt seit gut 9 Jahren "nur" Hausfrau. Das funktioniert aber nur, weil mein Mann sehr sehr viel arbeitet und ja, dabei auch gut Geld verdient. Er ist selbständig und geht in seinem Beruf auf.
    Wir führen eine Wochenendbeziehung und mein Mann arbeitet in der Woche quer Beet durch Deutschland, Europa und auch ab und an in den USA. Er arbeitet durchschnittlich 60 - 70 Stunden die Woche und wenn dann Wochenende ist, ist halt Familienzeit.
    Zu dem Umstand, dass ich "nur" Hausfrau bin, führt aber auch die Situation, dass wir keine Familie vor Ort haben und ich da auf niemanden was die Betreuung der Kinder angehen würde, zurückgreifen kann.
    Wir haben uns dieses Familienmodell so ausgesucht. Es hat sicherlich Nachteile, aber ganz klar auch Vorteile.........zumindest für uns.

    Lieben Gruß
    J. 03/70 & Tochter M. 01/04 & Sohn M. 09/06

  • Bei uns ist es so, dass der Papa in einer sehr großen Internationalen Firma angestellt ist und dort gut verdient und nach dazu ständig Boni bekommt. Ich selber war vor Geburt des ersten Kindes arbeitslos und habe auch jetzt noch ekine Chance zu arbeiten um mir etwas zu verdienen.


    Wir haben eine kleine, günstige Wohnung (Warm sinds etwa 500€) und machen Urlaub nur bei der Verwandtschaft. Klamotten kauft der Papa den Jungs, meist neu/ ich ab und zu wenns mal sowas wie Wolle sein soll auch gebraucht. Extras sind schon immer mal drin, weil wir einfach sparsam leben, wir gehen nicht aus, machen eher Ausflüge in die Natur. Teuer sind sein Auto und die Benzinkosten (er fährt jeden Tag zwei Stunden).


    Ich selber kaufe mir fast gar nix (außer wenn mir die Klamotten vom Leibe fallen ;) ), lieber kaufe ich schöne Sachen für die Jungs.


    Da wir in letzter Zeit einige Rückzahlungen hatten, war auch eher sparen angesagt, jetzt allerdings wird das Geld wieder mehr.

    Johanna mit Max (02.11) und Moritz (09.09) und Helene (07.16)

  • Mh, wir haben von einem Bafög und Studentenjob gelebt.
    Jetzt von 1 Gehalt leben zu können ist sozusagen schon Luxus.


    Bei uns gibt's bioessen (vegetarisch bis vegan), damit hört der Luxus dann auf.
    Klamotten trag ich auf, "neues" ist gebrauchtes.


    Ein Auto haben wir neuerdings, das haben uns meine Eltern geschenkt: blöd blos, dass und Versicherung und tanken vor echte Probleme stellt.


    Urlaub ist nicht.


    Friseurkosten hab ich alle 6-8 Wochen 13€.


    Sport: laufen oder klettern.
    Ausrüstung alt aber vorhanden, kostet also vorerst nichts.


    Kindergarten ist ne Eltern-Ini, da arbeite ich so viel mit, dass wir fast Beitragsfrei sind unterm Strich.


    Bleibt die Miete... Unser Mietspiegel ist dem Münchener nicht unähnlich, leider.


    Ich finde immernoch, dass viele (nicht alle!) könnten, wenn sie wollten, ist blos immer die Frage, worauf man freiwillig verzichtet und was man denkt zu brauchen.

    Süsskram aus den Jahren 2009 und 2012 <3

  • wir verdienen beide überdurchschnittlich gut und kommen trotzdem nicht hin mit dem geld. ich denke - so wie das schon gesagt wurde - das ist immer eine frage der einstellung und gewöhnung. mit einem gehalt auskommen wäre für uns undenkbar, obwohl es objektiv gesehen hier bestimmt einige gibt, die das mit "leichtigkeit" schaffen würden.


    ula

  • Kommt ja auch wirklich auf vieles an.
    Wir zum Beispiel kennen uns erst 5 Jahre und sind 3 Jahre verheiratet. Einen"langsam gewachsenen" Hausstand gibt es nicht. Genausowenig ein Sparkapital.
    Ih hatte vorher zwei Jobs, einer lief aus und einer war freiberuflich, in den kann ich auch nicht zurück. Das vereinfacht das Thema. Kein Chef, kein erwartetes Gehalt.:)

  • Wir sind jeweils mit einem Gehalt ausgekommen.
    Wir leben in einem Altbau, sanieren und bauen selbst um. Die Hütte ist alt und klein, aber bald abgezahlt und der Garten ist riesig. In den Einverdienerzeiten (1 x ich 12 Monate zuhause, dann ich 8 und im Anschluss mein Mann 20 Monate zuhause) haben wir uns von einem Auto getrennt, Urlaub gestrichen usw.
    Das ging schon. Klar, als ich 80 % und mein Mann 100 % gearbeitet haben, war mit zwei Kindern schon mehr Geld da. Letztlich aber auf Kosten unser Gesundheit. Aktuell arbeiten wir beide weniger, mein Mann 80 % und ich 2/3. Und das ist echt Luxus!
    Urlaub gibt´s mit dem Wohnwagen, unsere Autos sind älter (eins ist BJ 85) und werden von meinem Mann repariert.
    Wir sparen extrem an Make up und Friseur, wie Mädels sind alle recht langhaarig, ich vertrage und mag kein Make up.


    Ich bekomme hier unheimlich viele Klamotten von Nachbarn und Bekannten für die Kinder, das ist super. Wir kaufen viel beim Discounter, meist aber bio. Fleisch essen wir selten, wenn dann aber von Neuland oder regional beim Metzger. Einmal die Woche gibt´s eine Biotüte mit Obst und Gemüse (außer im Sommer, da gibts Grünzeug aus dem Garten). Selbst kaufe ich eher qualitativ gute Klamotten, da wir Schuhe und Jacken auch tragen, bis sie auseinanderfallen. :)


    K*ik betrete ich nicht, in unserem stinkt´s. Ich kaufe gerne bei Family oder bestelle Angebotszeug bei Vertbaudet oder Globetrotter.



    Ich empfinde uns als "reich", weil wir viel Zeit haben und nn mit 1,4 Gehältern auch mal ohne Rechnen ins Kino oder die Eisdiele gehen können.
    Ich denke aber auch, dass wir so viel Klamotten bekommen, weil unser Haus und unser Auto so aussehen als käme nächste Woche der Insolvenzverwalter. #lol Aber hey, unsere Prioritäten liegen nicht im Repräsentieren. ;)

    LG
    Marion mit zwei Mädels 04/04 und 05/06

  • Danke für den Thread, mir gehen momentan nämlich auch alle möglichen Gedanken im Kopf rum, wie andere das hin bekommen.


    Wir verdienen beide praktisch gleich und wenn dann ein Gehalt weg fällt ist das schon ein Einschnitt. Zumal wir so auch nicht das Gefühl haben, es dick zu haben. Allerdings fällt uns auf, dass wir mit zwei Umzügen, ein paar wenigen Möbelkäufen (Ikea), einem Gebrauchtwagenkauf etc. in den letzten vier Jahren schon einiges gewoppt haben ausser der Reihe, ich habe einen Bildungskredit abbezahlt.. Daher kommt vielleicht auch das Gefühl es eher knapp zu haben. Und, was wir uns wirklich bewusst gegönnt haben, solange noch ein bißchen mehr Geld da ist war Unterwegssein, aber alles Campingurlaube, indenen v.a. die Benzinkosten stärker zu Buche geschlagen haben.


    Was mich echt jetzt bißchen geschockt hat sind die Mietangaben, die hier gemacht wurden, wir zahlen viel mehr, 1100-1200 € mit Heizung und Strom und da waren wir schon froh, da wir da noch deutlich unter dem durchschnittlichen Preis hier liegen. Dafür haben wir nur noch für einen Arbeitsweg Kosten, ich kann praktisch überall mit dem Fahrrad hin.

    Ja, das mit den Mieten finde ich hier auch interessant. Wir haben damals, als wir hierher gezogen sind (da waren wir noch ohne Kind), lange nach was gesucht und dachten, dass wir hier im Osten weniger zahlen würden, als früher in NRW. Aber gefunden haben wir da rein gar nichts. Es musste dann allerdings schnell gehen und auf den letzten Drücker haben wir ein Haus gefunden (allerdings nur zur Miete - das ist der Nachteil). Das Haus ist für uns Drei, bald Vier, sehr schön, aber wir zahlen auch um die 1000 Euro. Die Größe ist okay für uns, wenn ich selbst allerdings bauen würde, käme ich mit weniger Quadratmeter, dafür aber besser angeordnet aus. Der Schnitt ist etwas seltsam hier an manchen Stellen.


    Neben uns wohnen Bekannte, auch drei Personen, haben lediglich eine Wohnung mit 90 Quadratmeter und zahlen auch um die 800 Euro. Wenn man dann bedenkt, dass wir ein Haus haben mit Garten und zwei Tiefgaragenplätzen, dann sind die 1000 Euro wiederum okay. Obwohl mein Mann auch immer sagt: Die Miete zieht uns rein - vor allem in Anbetracht, dass wir es ja nicht für uns zahlen und man mit 1000 Euro schon auch Kredite bedienen könnte.


    Ansonsten: Wir leben nicht besonders oppulent. Ich kaufe bei Discountern ein (jetzt nicht ausschließlich Aldi, Lidl und Co, sondern hier gibt es noch Kaufland), achte da aber auch wirklich auf Angebote. Rewe und Edeka sind mir eigentlich zu teuer in vielem. Klamottenmäßig hat es sich seit der Geburt unseres Sohnes echt total verändert. Früher bin ich gerne auch für mich mal shoppen gegangen, da ist mein Interesse absolut gesunken. Wenn mein Mann dann mal sagt - zu Geburtstag oder so - ich soll mir doch mal was Nettes aussuchen, dann fällt es mir inzwischen echt schwer, was zu finden. Dadurch, dass ich zuhause bin mit unserem Sohn habe ich auch gar nicht mehr so viel Möglichkeiten, die ganzen Klamotten spazieren zu tragen. Und zuhause laufe ich ja jetzt nicht im Fummel rum. Also fällt da kaum was an. Mein Mann, dem kaufe ich dann schon lieber was, weil mir schon wichtig ist, dass er nicht wie der letzte Hängel rumrennt. Aber auch da achte ich drauf, dass es mal reduziert ist oder beispielsweise jetzt bei Esprit gibt es gerade auf alles 20%. Da habe ich ihm jetzt dann zwei Hosen bestellt und wollte mal schauen, welche ihm vielleicht gefällt. Und ansonsten bekommt dann unser Sohn noch Klamotten. Der bekommt zwar in der Regel neue Sachen, allerdings kaufe ich da dann lieber weniger Sachen, dafür qualitativ Gutes. Hosen muss ich beispielsweise immer s.Oliver oder Esprit nehmen, weil er so arg schlank ist, dass ich wirklich schlanke Schnitte für ihn brauche. Und die beiden Marken bieten die an. Und GsD haben wir in einem Einkaufszentrum hier von beidem einen Laden mit Kinderabteilung und die reduzieren alle 6 bis 8 Wochen knallhart die Sachen, weil sie dann schon Neues rein bekommen. Da decke ich unseren Sohn dann gerne mit wirklich reduzierten Dingen ein. Die sind dann qualitativ gut, aber trotzdem preiswert.


    Ansonsten: BIO gibt es bei uns eher weniger #stumm Kino oder so überhaupt nicht, weil wir keinen Babysitter haben. Essen gehen, alle paar Monate mal, aber nichts Ausuferndes. Unser Sohn isst wahnsinnig gerne Nudeln bei Vapiano. Wenn wir da dann mit 3 Mann für 30 Euro raus gehen, das war es dann aber schon.


    Und Urlaub, ja, das ist so das Einzige, an dem ich mit dem Herzen hänge und wo ich auch denke: Bekommt man das dann noch geregelt, wenn weitere Kinder da sind und ich kaum was dazu verdienen kann?! Mein Mann ist eben viel unterwegs und kommt immer mal raus hier. Ich hingegen bin durch unseren Sohn doch sehr stark hier gebunden und bin - im Gegensatz zu meinem früheren Berufsalltag - nun die meiste Zeit daheim. Und da ist mir ein schöner Urlaub - zumindest alle zwei Jahre - doch wichtig, um einfach mal für mich das Gefühl zu haben, dass ich was anderes sehe, dass ich mal nicht im Dauereinsatz bin, dass ich mich mal an den gedeckten Tisch setzen kann, mal einen Cocktail im Sonnenuntergang genießen kann - für meine Seele so der einzige Luxus, den ich eigentlich haben möchte.


    Aber wie gesagt, ansonsten leben wir nicht besonders ausufernd. Und Rücklagen können wir definitiv keine bilden (außer Versicherungen, die wir abgeschlossen haben und zahlen). Das macht meinem Mann immer eher Kummer, ich blende das aus. Weil wie gesagt, ich bin eigentlich nicht so ein wirklicher Kostenpunkt und leiste eben - zuhause - derzeit eben meinen Anteil in anderer Weise. Ich schaue eben, dass alles möglichst im Rahmen bleibt. Das große Rechnen übernimmt aber dann er. Und wenn dann mal gespart werden muss oder so, dann ziehen wir da auch an einem Strang.

    Sternenkind 11/2004 #kerze
    Junge 10/2010 #herz
    Junge 8/2013 #herz
    Sternenkind 9/2015 #kerze

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