Karies bei 3-jährigem Kind

  • Hilfe, der Kindergartenzahnarzt hat bei meiner kleinen Tochter an zwei Zähnen Karies festgestellt.
    Wenn ich das früher gelesen habe, hab ich immer gedacht, wie kann das passieren, da putzen doch die Eltern, das müssen die doch gründlich machen.
    Tja, und jetzt ist es uns passiert.
    Und das Schlimme daran ist, meine Kinder waren noch nie beim Zahnarzt, und sie muß jetzt dahin, und muß gleich behandelt werden.
    Scheiße! Entschuldigung.
    Also: Ich muß einen geeigneten Zahnarzt suchen. Worauf muß ich achten? Was kann ich im Vorfeld schon alles fragen, damit ich die richtige Entscheidung treffe?
    Wie wird bei so einem kleinen Kind behandelt? Wie wird betäubt? Wie kann sie den Mund so lange aufbehalten? Was kann ich machen, daß sich meine Panik nicht auf sie überträgt? Wie kann ich sie stärken? Wie trösten?
    Oh mann, ich fühl mich schuldig und hilflos.
    Die arme Schnecke. ;(

    liebe Grüße
    adriela


    Gott trägt dein Bild in seiner Brieftasche. (Tony Campolo)

  • Mein Sohn hatte letzten Sommer an einer Stelle etwas Karies, da war er 3,5. Es lag eng zu eng stehenden Zähnen, wir müssen seither Zahnseide verwenden (die hat allerdings die Plombe rausgedoktert und wir mussten im Februar erneuern). Prinzipiell wird meist zu einer Sedierung (das ist so eine Art "Schlaftrunk" geraten) war bei uns aber nicht nötig. Wenn dein Sohn Ärzte prinzipiell eher mag (so ist es bei meinem) dann geht es auch so, eventuell mit einer kleinen lokalen Betäubung. Sind es kleine oder große Löcher? Darauf kommt es schon an vom Zeitaufwand und vom Schmerzlevel her.


    Kinderzahnärzte haben meist auch Monitore an der Decke, wo ferngeguckt werden kann, das lenkt schon auch ab. Allerdings war es bei uns so, dass uns die Kinderzahnärztin im Gegensatz zur normalen Zahnärztin zur Sedierung "zwingen" wollte.


    Meiner Erfahrung nach ist das Wichtigste das der/die Zahnärzt/in nett ist und sehr geduldig. Ich habe es bei der machen lassen, die uns allen am sympathischten war.

  • Meine Tochter hat diese Woche zwei Füllungen bekommen.
    Ohne Betäubung, mit Glücksbärchis an der Decke im Fernseher, die wollte gar nicht mehr weg.
    Das Wichtigste ist glaube ich echt ein toller Zahnarzt, der alles genau erklärt und auf das Kind eingeht.
    Vielleicht kann dir hier jemand einen empfehlen, wenn du fragst?

    Je kaputter die Welt draußen, desto heiler muss sie zu Hause sein. Rheinhard Mey

  • Unser mittlerer hat drei etwas karies "weggesandstrahlt" bekommen, das war easy, mit fünf dann zwei Füllungen gekriegt - basierend auf dieser Erfahrung würde ich vorher möglichst genau herausfinden wollen, wie tief die Löcher sind und vermutlich einer Sedierung oder einer lokalen Betäubung zustimmen. Bei ihm war es letztlich doch sehr schmerzhaft, Mann und Kind waren völlig fertig anschließend. Unser Sohn hält super still, aber so was muss man ja nicht unbedingt aushalten.

  • Unserer hatte massiv Karies, da war er 2,5. Trotz 2x täglich gründlich putzen (wurde uns auch bestätigt, dass alles gut geputzt ist), trotz wenig Zucker, trotz Fluorzahnpasta.. die Zahnärzte glaubten uns nicht, dass wir keine süßen Getränke haben. #weissnicht
    Nun ja. Es wurde immerhin leise angesprochen, dass es auch an Antibiotika-Gaben (hatten wir zur Geburt und mit 1 Jahr wegen Bronchitis) oder vererbten Problemen mit dem Zahnschmelz (hatte ich selbst in dem Alter) liegen könnte. Oder am offenen Mund beim Schlafen. Wer weiß. Aber ich kam mir auch doof vor. Und dann wurde sofort vorgeschlagen, wegen der großflächigen Schäden Zähne zu überkronen und das Kind in Vollnarkose zu legen. Da war uns mulmig. Hätten wir aber gemacht, wenn es keine andere sinnvolle Lösung gegeben hätte.


    Wir haben letztendlich drei Kinderzahnärzte und einen normalen Zahnarzt durchprobiert, bis wir bei einer Kinderzahnärztin hängen blieben, die uns einfühlsam genug erschien und bereit war, das ganze in dem Alter ohne Vollnarkose wenigstens mal zu testen. Unser Sohn war nämlich ziemlich aufgeschlossen, ließ sich untersuchen, solange er bei uns auf dem Schoß liegen durfte, hatte keine Angst etc.
    Am Ende war die Zahnärztin selbst ganz erstaunt, wie gut das ging, obwohl er erst knapp 3 und am Ende der Behandlungen 3,5 war. Es wurden schließlich in 8 einzelnen Terminen 8 Zähne gefüllt, immer einer pro Termin, Termine immer 1-3 Wochen auseinander, ohne jede Betäubung oder Sedierung, und er ging da freudig und gerne hin und freute sich auf das kleine Geschenk am Schluss. Und als das so problemlos ging, war von überkronten Zähnen plötzlich auch keine Rede mehr, jaja.... #gruebel


    Was ist wichtig?
    1. dass ihr selbst keine Angst habt
    2. dass der Arzt euch ernst nimmt (Bedenken etc.)
    3. uns war wichtig, dass sofort abgebrochen wird, falls das Kind so nicht mehr will - wir wären notfalls dann auf Sedierung etc. umgeschwenkt
    4. dass sie sich Zeit nehmen, auch wenn das wie bei uns viele, kleine Termine heißt, statt alles in 2h mit Vollnarkose in einem Rutsch, was natürlich für den Arzt "angenehmer" ist
    5. dass das Kind sich dort wohlfühlt und evtl auch 1-2 Termine Zeit hat, wo erst mal nur geschaut und Stuhl ausprobiert wird
    6. dass auf das Kind eingegangen wird - bei uns z.B. die komplette Behandlung bei meinem Mann auf dem Schoß, Mann lag auf dem Zahnarztstuhl, Kind oben drauf, ging perfekt.


    Hilft das? Bei uns hat sich die Suche gelohnt, er geht auch jetzt noch gerne hin, wir hatten seither keine Kariesprobleme mehr und gehen aber alle 3 Monate zur engmaschigen Kontrolle.
    Viel Erfolg und alles Gute

  • Also heißt das, wir brauchen jetzt nicht in Hektik zu verfallen, sondern können erst mal zu 3-4 Zahnärzten gehen und nachschauen lassen, und gucken, wie die mit dem Kind umgehen, hören, was sie zur nötigen Behandlung sagen, und sehen, wie es Töchterchen dort so geht?

    liebe Grüße
    adriela


    Gott trägt dein Bild in seiner Brieftasche. (Tony Campolo)

  • Mh... jein. Ich würde mich damit schon beeilen. Wir hatten 2 Monate bis zum Beginn und da wurde es schon noch mal mehr (wobei die verschiedenen Ärzte jeweils unterschiedlich viel sahen, der eine sagte 6 Zähne, der nächste sagte 2 Zähne...). Vor Behandlungsbeginn haben sie mit Fluoridgel behandelt, um möglichst zu stoppen, was zu stoppen ist. Bei einer Freundin haben sie dasselbe mit "tooth mousse" versucht, das soll wohl den Schmelz wieder aufbauen. In solche Richtungen würde ich auf jeden Fall gehen. Aber als wir dann die richtige Ärztin gefunden hatten, sah sie kein Problem darin, die Behandlung über diese 4-5 Monate auszudehnen, sie sagte, so schnell passiert da nichts dramatisches, wichtig ist halt, dass es jetzt gemacht wird.

  • hallo!
    ich kann bei chaosrabin unterschreiben, wir haben uns auch eine zweite meinung eingeholt. unsere tochter ist fast 4 und hat an den backenzähnen zwei kleine löcher. bei der ersten zahnärztin wurde nach zwei vergeblichen versuchen eine behandlung unter vollnarkose vorgeschlagen.das war mir aber zu heftig, weil es ja kein notfall ist. ich hatte hier einen thread zum thema kinderzahnärzte aufgemacht und nach meinungen gefragt. durch ein ärztebewertungsportal habe ich dann eine passende praxis gefunden. beim ersten termin wurde erstmal nur geschaut und eine spezielle zahncreme mitgegeben, damit der karies sich nicht weiter ausbreitet. "von einer narkose wären wir noch weit entfernt", meinte die zahnärztin.


    nun waren wir diese woche auch hin und die erste füllung hat super geklappt. die ärztin und arzthelferin haben auch viel quatsch mit ihr gemacht :D die ganzen instrumente hatten namen (willi und biene maja z.b.),die töchterlein auch in die hand nehmen durfte. sie hatte einen plüschdrachen auf dem schoß, der beim bohren mit in den mund reinschauen wollte. nach der behandlung gab es ein kleines geschenk aus der schatztruhe, was natürlich das beste war :) wenn es überhaupt nicht gegangen wären, dann hätten sie in der praxis noch eine fernsehbrille gehabt. aber die wird wohl erst dann gezeigt, wenn das kind nicht mehr möchte. ich bin total froh, dass wir weiter gesucht haben. ich finde diese ärztin symphatischer, aber auch das personal ist sehr nett. wahrscheinlich hat das auch töchterlein gespürt.

  • Alhambra, das klingt nach einem speziellen Kinderzahnarzt, oder?
    Ich wohne hier halt nicht grad am Nabel der Welt und unsere Zahnarztauswahl ist leider eher beschränkt. Und von einem Kinderzahnarzt hab ich bei uns noch nie was gehört.

    liebe Grüße
    adriela


    Gott trägt dein Bild in seiner Brieftasche. (Tony Campolo)

  • Bei unserer Kleinen steht das nun auch an. Sie war vorher nur einmal mit, als die Schwester behandelt wurde. Ich bin gespannt auf den Termin, ich muss nämlich mit allen drei Kindern hin...


    Die beiden Großen haben überhaupt noch kein Karies. Ich denke, ein wenig hat die Kleine Pech gehabt und das "schlechte Material" meines Mannes geerbt. Aber sicher hätte ich aufmerksamer sein können. Kann man immer... Hätte ich, wäre ich. Das hilft einem nicht.


    Wir sind einfach bei unserem Haus-Zahnarzt. Der hat die Mittlere schon sehr gut behandelt (sie musste nach einem Sturz mit abgebrochenem Backenzahn schon mehrmals hin, das Plombieren dieser großen Stelle lief nicht gut bzw. Milchzähne sind da irgendwie recht speziell und ach, das ist eine echt lange Geschichte...), und ich hoffe, dass die Kleine sich als genauso kooperativ erweist.


    Ich hab hier schon von Leuten gehört, die sich Kinderzahnarzt nennen, und auch nicht wirklich besser mit den Kindern umgegangen sind bzw. die Behandlung hat sich nicht von einem guten "normalen" Zahnarzt unterschieden. Im Gegenteil, es wird gerne noch vorgeschlagen, dies und jenes doch bitte zu machen, was eventuell nicht wirklich nötig ist. Aber wie gesagt, dass ist EINER hier in der Nähe.


    Edit: Alhambra, was war das denn für eine Zahncreme? Elmex Gelee?


    Nochmal edit: Betäubt wurde bei der Mittleren ganz langsam, mit lauter kleinen "Tupfern" auf dem Zahnfleisch. Also nicht eine Riesennadel und ein fieser Stich, sondern wirklich unauffällig. Der Arzt hat sich dabei mit ihr unterhalten bzw. sie unterhalten. Es war allerdings auch "nur" dieser eine Zahn. Aber Zeit muss man sich halt wirklich nehmen als Arzt und Ruhe braucht man auch. Als Eltern ist das gar nicht immer so einfach.
    Bei uns liegt auch immer ein Erwachsener untendrunter. Nur beim Großen nicht mehr, der ist zu schwer. :D

    Liebe Grüße,

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von krebbel ()

  • adriela :


    die zahnärztin ist auch "normale" zahnärztin, hat ihren schwerpunkt in der kinderzahnheilkunde. sie teilt sich die praxis mit dem ehemann und sie behandelt dort die kinder. wir wohnen auch sehr ländlich, eine reine kinderzahnarztpraxis gibt es hier auch erst ca. 45 min entfernt. ich hab halt bei einer ärzteberwertung ( z.b. jameda) gesucht und die praxis,bei der wir nun sind, hat super bewertungen und stand auch unter kinderzahnärzten. entfernung ist nun 20 min.


    @krebel:
    das zahngel heißt cervitec gel. wir versuche jeden zweiten abend damit zu putzen, aber töchterlein findet den geschmack so schrecklich...da bin ich schon froh, wenn es so oft klappt. ansonsten putzen wir normal mit elmex kinderzahncreme.

  • Ich hab jetzt einige Ärztebewertungen durchgesehen, aber die Leute in unserer Gegend sind leider sehr bewertungsfaul - kaum eine Bewertung. #flop

    liebe Grüße
    adriela


    Gott trägt dein Bild in seiner Brieftasche. (Tony Campolo)

  • Wo und wie groß ist denn der Kariesbefall? Bei Rasmus hatten wir das auch - ein bisschen Karies vorne an einem Schneidezahn, entdeckt mit 3 1/2 Jahren. Der Zahnarzt hat ihn sich angeschaut und gemeint, wir versuchen mal, ob wir das nicht aussitzen können, bis der Milchzahn rausfällt. Gründlich putzen, auch mit einer speziellen Flouridzahnpasta 1 bis 2 mal die Woche und beobachten. Die Kariesstelle hat sich nicht vergrößert - Rasmus hat nur jedes mal, wenn im Kindergarten und dann in der Schule der Zahnarzt war einen Brief nach Hause bekommen: Ihr Kind hat Karies... - ja, ich weiß!


    Mit knapp 7 1/2 ist der Zahn dann rausgefallen und kürzlich war der Zaharzt wieder in der Schule. Rasmus war ganz begeistert, dass er einen Zettel nach Hause bringen konnte, auf dem angekreuzt war: Alles in bester Ordnung :D


    Wir haben also 4 Jahre lang schlicht abgewartet. :)

  • Leider weiß ich nicht, wo die Stellen sind.
    Wenn ich Töchterchen frage, dann deutet sie irgendwo an die oberen und unteren Schneidezähne. Oben hab ich heute auch gemeint, eine klitzekleine hellbraune Stelle gesehen zu haben, aber unten kann ich beim besten Willen nichts finden.
    Vielleicht haben wir ja Glück und es ist wirklich harmlos, wie bei Euch. Ich hoffe es so sehr.

    liebe Grüße
    adriela


    Gott trägt dein Bild in seiner Brieftasche. (Tony Campolo)

  • Dann nimm sie doch einfach mit zu eurem Standard-Zahnarzt und lass den mal gucken. Wenn es wenig ist, geht das mit dem Sandstrahl-Gerät. Das hat unser dreieinhalbjähriger damals einfach mit Händchen halten über sich ergehen lassen.
    Ansonsten: habt ihr schon xylit-Bonbons/Kaugummis/Pulver um die Zähne so ein bisschen zu pflegen?


    Alles Gute,


    Cashew.

  • Wir haben keinen wirklichen Standartzahnarzt.
    Mein Mann geht zu dem Nachfolger des Zahnarztes, der mich damals als Kind versaut hat; in das Gebäude bringen mich keine 10 Pferde mehr.
    Ich bin in einer Gemeinschaftspraxis, wo ein ständiges Kommen und Gehen neuer Zahnärzte ist, weswegen ich auch wechseln möchte.
    Und eigentlich hatte ich vor, jetzt ganz in Ruhe einen neuen vertrauenswürdigen Zahnarzt für mich und die Kinder zu suchen, aber die Löchlis kamen mir zuvor.
    Wir haben Xylit-Kaugummis, kauen aber nicht regelmäßig, und die Kleine durfte bislang eh noch keine Kaugummis kauen. Ich werd mich wohl mal um Pulver kümmern. Das nimmt man dann täglich einen Teelöffel voll, wenn ich mich recht erinner?

    liebe Grüße
    adriela


    Gott trägt dein Bild in seiner Brieftasche. (Tony Campolo)

  • Mit dem Xylit aufpassen, da muss sich der Körper erst dran gewöhnen. Meine Große hat bei der Menge, die Kinder brauchen, am Anfang Durchfall bekommen.
    Wir streuen das feine Xylit auf die Zahnbürste, mitunter nochauf die fluoridierte Zahnpasta. Seit die Große spülen kann, löse ich das Pulver in Wasser auf und sie darf damit halt spülen. So landet halt nix oder nur vernachlässigbare Mengen im Verdauungstrakt.
    Wir haben zusätzlich noch Touth Mousse, das wir auf die Zähne schmieren, das remineralisiert die Zähne.
    Meine Große hat Zahnschmelzdefekte und wir haben auch 4 Zahnärzte durch. Vor ca. einem Jahr haben wir das Gebiss sanieren lassen und zwar unter Sedierung (da der erste (Kiner!)Zahnarzt ihr da ein Trauma verursacht hat. Aber nun haben wir die perfekte Zahnärztin gefunden.
    Sie hatte übrigens Karies an Stelle, das glaubt man nicht: vorne aussen an den Schneidezähnen und das wir putzen hat die ZÄ gesehen. Die Kleine lief bei dem ganzen Zahnputzmegaritual von Anfang an mit und die muss ja auch immer mit. Sie hat daher null Berührungsängste aber auch eine ganz andere Zahnsubstanz. Man steckt halt nicht drin.
    Um Zucker wird übrigens bei den Aufklärungen gar nicht mehr so viel Aufhebens gemacht. die Säuren sind da wohl was Karies angeht um Längen schlimmer. Gerade in (oft zahnfreundlich!) gesüßten Kinder- und Softdrinks. Daher hat uns die Zahnärztin geraten, nach Genuß von "fruchtigem" jeglicher Art (also Säfte, Obst selber aber auch Gummibärchen, Bonbons o.ä.) mit Xylitwasser spülen zu lassen, um die Säuren zu neutralisieren. Und auf keinen Fall unmittelbar nach dem Essen die Zähne zu putzen.
    Das machen wir halt so. Irgendwie...
    Ich habe auch unterwegs immer eine kleine Dose Xylit dabei, das dürfen die Kids dann von der Hand lutschen.