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  • Eben per Mail bekommen: http://www.youtube.com/watch?v=lJu_UTeZemE&feature=youtu.be

    Da gehts um eine "Challenge", wo Eltern so fiese Sachen wie Tragen, Stillen und Familienbett praktizieren sollen. Und das ganze 20 Tage lang!!! Das ist ja fast unzumutbarer als das Dschungelcamp!

    Bin gerade etwas perplex ob der Engstirnigkeit mancher Eltern :stupid: und dass es doch einige gab, die dem etwas abgewinnen konnten. #top

  • Ich hab mir das Video jetzt noch nicht angucken können, hab hier keinen Ton am PC aber war kurz auf der dazu gehörigen Website. http://www.einfach20tage.de


    Ich glaube du hast das etwas falsch verstanden. Da soll der 'Mainstream' angesprochen werden um zu sehen was für Vorteile Attachment Parenting hat.

    Von der Website "Jeder muss seinen Weg finden, aber Attachment Parenting (Bedürfnisorientierte Erziehung) ist ein guter Werkzeugkoffer, aus dem man sich je nach Bedarf bedienen sollte. Einfach Eltern - Mehr Freiheit durch Bindung!"

    Liebe Grüße #sonne

    "I travel a lot; I hate having my life disrupted by routine." (C.S)

    Einmal editiert, zuletzt von AlexaL (20. März 2013 um 16:02)

  • Ich hab die Webseite erst später gesehen - ja, ist wohl so. Da macht man nun eine Challenge draus. Lustiger Ansatz. Das hat was von Dschungelcamp -echt. Traust du dich das, was sich andere ja nicht trauen?

    Das Video für sich ohne die Hintergrundinfo fand ich irgendwie befremdlich.

  • also ich habe auch nur das Video gesehen, ohne von einfach eltern zu wissen und mir war sofort klar, worum es geht und konnte deine verwunderung nicht wirklich nachvollziehen...

    ich fand, es war ein guter ansatz...

  • An dem Werbevideo merke ich, wie wahnsinnig weltfremd ich zu sein scheine.

    Was ist an Tragen, Stillen und zusammen im Bett schlafen so sensationell? Traurig.

    Aber die "Eltern" leistet tolle Arbeit. #top

  • Ich finds immer noch komisch. Die Eltern, die von ihrem bisherigen Tun überzeugt sind, erreicht man damit sowieso nicht. Die würden es doch gar nicht erst in Erwägung ziehen, weil man das Kind ja in den 20 Tagen "verzieht". Die, die es da ausprobieren, sind wohl nur welche, die sich sonst nicht trauen. Ich finds halt komisch, da so einen Wettbewerb draus zu machen. Als sei das eine riesige furchtbare Einschränkung, wenn man bedürfnisorientiert mit dem Kind umgeht.

  • Ich fand das Video jetzt eigentlich ganz nett. #ja
    *Mal-auf-die-Website-schauen-geh*

    ...und Punkte sind doch Rudeltiere...


  • Ich finds immer noch komisch. Die Eltern, die von ihrem bisherigen Tun überzeugt sind, erreicht man damit sowieso nicht. Die würden es doch gar nicht erst in Erwägung ziehen, weil man das Kind ja in den 20 Tagen "verzieht". Die, die es da ausprobieren, sind wohl nur welche, die sich sonst nicht trauen. Ich finds halt komisch, da so einen Wettbewerb draus zu machen. Als sei das eine riesige furchtbare Einschränkung, wenn man bedürfnisorientiert mit dem Kind umgeht.

    Das finde ich gar nicht. Das sind ganz normale Eltern, die sind "bekehrt" wurden und da würde ich denken "wow, das probier ich auch mal". Denkt doch mal an die Fielmann-Werbung, da werden normale Leute auf der Straße interviewt (oder was die für normal halten) und die erzählen, sie hätten das ausprobiert und so weiter.


    Kein Wettbewerb, nur ausprobieren. Etwas anderes habe ich nicht verstanden.

  • Irene, du denkst aber nicht wirklich, dass die von Fielmann einfach so Passanten angesprochen haben oder?

    »Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet.«

    Christian Morgenstern

  • Irene, du denkst aber nicht wirklich, dass die von Fielmann einfach so Passanten angesprochen haben oder?

    Nein :) Deshalb schrieb ich "und was die (Marketingabteilung) davon halten".
    Anscheinend versprechen sie sich aber was davon, sonst würden sie es nicht machen, glaube ich.

  • Ich finde es total spannend. Tolle Idee. Hätte von uns sein können. 8o

    Trillian grüßt


    “Isn't it enough to see that a garden is beautiful without having to believe that there are fairies at the bottom of it too?“ (Douglas Adams)

  • Ich finde ja die Statistik am Ende sehr interessant und recht positiv, aber was ist Auge sticht, ist die Stillbilanz, nur "4 von 8 Stillmamas haben eine positive Veränderung beim Stillen festgestellt"

    Was ist beim Rest passiert? #gruebel

    The Buddha wasn't joking when he said, "Every morning we are born again. What we do today is what matters most."

  • Ich find das video toll.
    Am liebsten würd ich das mit den Eltern im meiner Umgebung machen...
    Aber bei "20 Tage lang auf jedes Weinen sofort reagieren" hab ich schon mit den Augen gerollt.
    Alles andere ist ja eher Stil, aber dass DAS nicht zum Mainstream gehört, finde ich doch traurig.

    edit: @die_sina: ich kann mir vorstellen, dass die anderen vier vielleicht eh eher kurze stillabstände hatten oder unbewusst eh nach bedarf gefüttert haben ohne sich darüber klar zu sein, dass sie das tun. Oder dass die babys gar nicht öfter als alle drei stunden wollten (mein fröschchen war über lange strecken so ein Baby), und die deswegen gar nicht so einen riesen Unterschied bemerkt haben.
    Einen echten Effekt hatten wahrscheinlich nur die, die vorher echt so ne Bücher wie von Gina Ford oder so gelesen hatten, in denen sehr rigide Stundenpläne zelebriert werden.

  • kichern musste ich schon bei dem Video. Derjenige, der die Musik ausgewählt hat, muss wohl ein Fan von "Fluch der Karibik" sein. So heroische Musik zu einem Beitrag über Attachement Parenting ist einerseits etwas kontrapunktisch, unterstreicht aber sehr schön diesen Aufbruchs-Experiment-Charakter.

    Klar kommt es uns hier seltsam vor, Tragen und Familienbett als Abenteuer und Wagnis darzustellen, wenn es sich für uns so normal anfühlt.
    Aber wer das nicht kennt, noch nie probiert hat, niemanden hatte, der dabei Hilfestellung leistet, für den ist es ein ziemlicher Schritt. Wenn ich mir vorstelle, ich müsste was Neues in der Erziehung ausprobieren, fände ich diese Form des Experiments auch hilfreich.
    Ich habe es auch nicht so verstanden, dass bedürfnisorientierte Erziehung als Einschränkung empfunden wird, die man sich als Eltern erst mal zutrauen muss, während "herkömmliche" Babypflege unaufwändiges Zuckerschlecken ist. Eher so, dass Tragen, Stillen und Familienbett eben nicht allgemein verbreitet sind, sondern Elemente einer unterschätzten Form der Erziehung.
    Andere, rabiatere Erziehungsmethoden werden ja auch mit dem Argument verkauft, dass sich schon nach kurzer Zeit eine Verbesserung einstellt. Kind schläft schlecht? Probiert doch mal 20 Tage Familienbett, nicht 3 Nächte brüllen lassen. Funktioniert viel besser!

    Und es ist schön zu sehen, dass da auch wirklich geschätzte und erfahrene Leute hinter der Aktion stehen und dass die Bindung beider Eltern zum Kind betont wird.

  • Ich finde ja die Statistik am Ende sehr interessant und recht positiv, aber was ist Auge sticht, ist die Stillbilanz, nur "4 von 8 Stillmamas haben eine positive Veränderung beim Stillen festgestellt"

    Was ist beim Rest passiert? #gruebel

    Die hatten schon eine sehr tolle stillbeziehung...
    Oder 20 Tage reichen nicht aus
    Oder, die Schwierigkeiten, die sie mit dem Stillen haben, sind nicht durch Bindung zu lösen

    "Wenn Dein Leben schwerer geworden ist, bist Du vielleicht ein Level aufgestiegen?!"

  • An dem Werbevideo merke ich, wie wahnsinnig weltfremd ich zu sein scheine. Was ist an Tragen, Stillen und zusammen im Bett schlafen so sensationell? Traurig.

    Das fand ich auch schlimm. Ich hab dauernd überlegen müssen, wie mainstreamorientierte Leuten üblicherweise mit ihren Kindern umgehen, daß ihnen der bedürfnisorientierte Zugang so exotisch erscheint.

    Aber die "Eltern" leistet tolle Arbeit. #top

    Das ist wohl zu einem großen Teil Nora Imlau in der "Eltern"-Redaktion zu verdanken, die ja auch hier viel unterwegs ist ;).