Eure Spielzeug-Erfolge? Wieviel Spielzeug?

  • In meinem Kopf hat sich in letzter Zeit die Idee festgesetzt, wie toll es wäre, wenn wir kein (klassisches) Spielzeug hätten. (leider zu spät)


    Daher würde ich einem Kind in dem Alter schachteln, Dosen etc anbieten, in die es verschiedene Dinge (Kastanien, Eicheln, steinchen) reinfüllen kann, mit wasser schütten, zusammenstecken usw. Vielleicht schon große Knöpfe an Jacken, Verschlüsse an Taschen auf- und zumachen.


    Dann wäre ein schräges brett spannend, dass man vielleicht an irgendein Möbelstück lehnen kann oder so, zum balancieren, rutschen...


    Spielzeug ist total überflüssig.


    Kaufmannsladen oder Kinderküche kann man eigentlich ohne weiteres mit Haushaltsgegenständen, Bänkchen usw. improvisieren, dann hat man die teuren, sperrigen sachen nicht für ewig im Kinderzimmer rumstehen.


    edit: nur bilderbücher sind unerlässlich. ^^

  • Unserer liebt für zu Hause schon immer kleine Autos. In dem Alter von Deinem haben wir mit größeren Autos angefangen, mittlerweile sind die klassischen Matchbox der Renner, dazu ein Brett zum runterfahren lassen. Außerdem mag er Bälle (normale Bälle aber auch Murmeln und vor allem Flummis) und sein Bobby-Car. (Für das Bobby-Car braucht es aber ein paar qm Wohnfläche) Mit diesen Sachen spielt er auch außdauernd alleine bzw. mit seinem Besuch :) Und er mag Motorikschleifen.
    Zum Zusammenspielen mit Mama und Papa eignen sich bei uns besonders Bausteine (Turm bauen - Turm umwerfen ;) ) und die Holzeisenbahn. Außerdem haben wir ein kleines Trampolin (Durchmesser ca. 1m) und ein Spielzelt - die sind bei ihm und seinem Besuch der Renner;-))

  • Wie oft haben mein Mann und ich darüber gelacht, dass Töchterchen fast ausschließlich mit Alltagsgegenständen spielt..oder Dingen, die ich zum Wegwerfen hergerichtet hatte #schäm (wie z.B. eine gelbe Plastikschüssel, in welcher sie nun seit Ewigkeiten badet und plantscht, obwohl sie kaum mehr reinpasst - oder sechs Kinderflaschen vom FLohmarkt, die sich in so einem Tragebehältnis befinden..Flaschen rausnehmen, aufschrauben, zusammenschrauben, wieder reintun etc etc.).


    Alltagsgegenstände, mit welchen sie gerne spielt sind z.B..:


    - Töpfe und Tupperzeugs
    - Postkarten
    - Lappen zum Putzen
    - CD /DVD Sammlung rein -und rausräumen
    - ehemalige Spucktücher (als Rock, Decke, Tragetuch, Schal, Kopftuch etc.)
    - ihre Unterhosen / Unterhemden rausnehmen, anders falten, wieder reinlegen (seit diese in einer Schublade in ihrer Reichweite liegen)
    - meine Gitarre #pfeif


    gerne bespieltes Spielzeug:


    - kleine hölzerne Puppenküche
    - Registrierkasse
    - Bälle
    - Schiebewagen (oder wie heißt dieses Ding, was man volladen und vor sich herschieben kann ?)


    Ansonsten malt sie gerne mit Fingerfarben und verlangt derzeit auch viel die Schere zum Schnippeln von Papier.


    Und wir spielen sehr oft ganz ohne Spielzeug Rollenspiele (also sie geht z.B. einkaufen und bringt mir imaginäre Äpfel, Birnen, Eier, Mehl o.ä. mit).

    und HIER und HIER treffen sich die Münchner Raben #top



    I`ve failed over and over and over again in my life....and that is why I succeed
    Michael Jordan

    Einmal editiert, zuletzt von schokine ()

  • In dem Alter war es bei uns auch Duplo (vor allem Fahrzeuge und Tiere) und Autos jeglicher Art. Etwas später dann (so mit zwei) eine kleine Küche. Und alles mit Wasser.
    Lego zieht sich allerdings durch, mit drei hat er zu den kleinen Steinen gewechselt und damit würde er 24 Stunden täglich spielen, wenn es ginge...

    Räubermutter mit Räubersohn (01/2006), Rumpelkind (06/2013) und Räuberhund (09/2011)



    “We don’t stop playing because we grow old; we grow old because we stop playing.” (G.B. Shaw)
    G.B. Shaw
  • hier ist es ein Puppebbuggy eine Puppe und alles was man zum Versorgen nehmen kann.


    Schachteln und Dosen


    Spielküche


    Lego duplo


    Little People


    Bücher


    Schleich Tiere


    die Sachen werde hier ab einem Jahr benutzt. Nun ist die Jüngste 2 und die Älteste 5 1/2 und mit allem spielen beide noch viel.


    Natürlich hat die Große auch noch andere Interessen. und spielt mit anderen Sachen.

  • In der Kita, in der ich früher gearbeitet habe, waren diese Hüpf-Tiere dauerhaft beliebt bei den Kindern:


    Rody bai Amazon


    Die gab es in 2 Größen und 3 Farben.


    Ich schätze mal, dass die Kinder so ab 2 Jahren damit umgehen konnten, vorher war ihr Gleichgewicht noch nicht gut genug.


    Edit: wir haben früher (als ich klein war) auch Hüpfbälle gehabt und über längere Zeit gerne damit gespielt.

  • edit: nur bilderbücher sind unerlässlich. ^^


    Sag das nicht ;)
    Die beliebtesten Bücher sind hier die von Mama und Papa. Sie hat ein Buch aus meinem Bücherschrank dermaßen ins Herz geschlossen, dass sie das regelmäßig zum Einschlafen im Arm haben muss ;) Da ich das eh loswerden wollte, ist das jetzt halt ihrs und sie lässt meine anderen lieben Bücher in Ruhe. Aber aus diesem Buch müssen wir ihr auch regelmäßig vorlesen..

    Do one thing everyday that scares you - Eleanor Roosevelt
    When you reach for the stars, you may not quite get one, but you won't come up with a handful of mud either - Leo Burnett


  • Sag das nicht ;)
    Die beliebtesten Bücher sind hier die von Mama und Papa. Sie hat ein Buch aus meinem Bücherschrank dermaßen ins Herz geschlossen, dass sie das regelmäßig zum Einschlafen im Arm haben muss ;) Da ich das eh loswerden wollte, ist das jetzt halt ihrs und sie lässt meine anderen lieben Bücher in Ruhe. Aber aus diesem Buch müssen wir ihr auch regelmäßig vorlesen..


    das ist hier auch so. Ein Buch aus meinem Regal ist hier das meist geliebte. Leider scheidet vorlesen aus es ist ein Thriller 8I

  • Ich finde die Spielsachen nicht überflüssig.


    Bei uns war in dem Alter heiss geliebt:


    - Bobbycar


    - Holzbausteine aller Art


    - richtig große no-name Plastikbausteine zum Türme und allerlei Bauen


    - Steckspiele (Pyramide u. Co.) und Holzpuzzles


    - Schiebe- und Ziehfahrzeuge


    - Playmobil 123


    - Bilderbücher aller Art, altersgemäß zum Fühlen, mit Löcher, mkit Fenster usw.


    Was meine Tochter nicht daran gehindert hat, regelmäßig meine Lehrbücher durchzusehen, meine Schrankschubladen auszuräumen, meine Unterwäsche anzuziehen, den Schreibtisch und die Küchenschubladen auszuräumen usw. Das Eine schlließt das Andere nicht aus.

  • Duplo und Autos, Autos und Duplo, Autos aus Duplo, Autos von Duplo, Autos mit Duplo..... erwähnte ich schon Autos und Duplo. #augen

    Ich finde, Erwachsene verstehen manchmal nicht so viel vom Leben. Nicht mal Mama.
    Tara aus dem Möwenweg (Kirsten Boie)

  • je mehr Spielzeug desto besser! :)


    Wir haben auch erst nix gehabt, dann wenig, dann die "sinnvollen" ;) Basics und dann haben wir den restlichen Platz im Haus mit anderem Kram aufgefüllt.
    Das Kind spielt überall mit. Und es kombiniert gern. Kneten und Baden und im Sand spielen ohne Playmobiltiere ist nix. Wer mit Fillys spielt hier im Haus, der braucht auch Holzklötzchen.
    Und die Dardabahn wird oft aufgebaut, weil die Kuscheltiere eine Kirmes brauchen.
    Ich mag das.


    Wichtig ist nur, dass man das Spielzeug noch irgendwie aufgeräumt bekommt, damit man nicht in Bergen untergeht und das Kind noch geradeaus denken und spielen kann.
    Ich habe hier immer noch ein Kisten und Kästen-System, da hat man es schnell ordentlich und das Kind kann auch prima mithelfen. Zudem sind es keine durchsichtigen Kisten. Das hat den Vorteil, dass vieles längere Zeit nicht beachtet wird und dann plötzlich wie neu ist.


    Jetzt ist mein Kind ja schon fast 5,5, da kann ich dir sagen, welche Anschaffungen sich auf mehrere Jahre lohnen! :) Holzbausteine!!! Davon kann man nie genug haben. Dann die Murmelbahn und Autos (die kleinen, eine ganze Kiste voll), die Kinderküchenausstattung und (bei uns nicht, aber bei allen befreundeten Jungs) die Holzeisenbahn.


    Mehr fällt mir gerade nicht ein, das Kind will ins Bett. #lol

  • Hey, super! So viele Antworten! Ich habe mit großem Interesse und mehrfachem Gelächter gelesen und danke euch für die Anregungen!
    Die Salatschleuder und das bilderfreie Buch als geliebte Objekte gibt es hier auch ;-)
    Und so einen Terrorkreisel, wie Betty ihn beschreibt, gibt es bei den Großeltern, den findet er auch echt gut. Der hat sogar schon die Nachbarn auf den Plan gerufen.
    Ich finde die Frage, Spielzeug oder nicht, sehr interessant. Der Kleine hat ja schon ein bißchen und es wird auch noch etwas dazukommen, aber theoretisch denke ich öfter drüber nach, wie es ganz ohne wäre. Solange sie ganz klein sind, ist es, glaube ich, wirklich kein Problem. Später geht dann wohl das Vergleichen los... das ja aber auch mit Spielzeug losgeht.
    Momentan denke ich, beides hat sein für und wieder, beides ist möglich. Ohne Spielzeug fordert vielleicht etwas mehr Kreativität von den Betreuungspersonen. Was ich gerade beobachte und so interessant finde mit dem Spielzeug, das er sich bei anderen sucht, ist, dass er immer ganz systematisch untersucht, was kann das? Was macht es, wenn ich...? Und dann natürlich, dass er jetzt langsam anfängt, Sachen wiederzuerkennen, Tiere, Autos usw., Puppen streichelt und herumträgt, also eben Welt nachahmt #herzen ...
    Ich werde wohl ein paar der vielgenannten soliden Basics anschaffen und dann mal gucken, was noch Wildes über den Flohmarkt oder sonstwie zu uns kommt :-)


    Liebe Grüße
    Li

    Es geht auch anders, doch so geht es auch.

  • Ich wollte nur noch anfuegen, dass viel Spielzeug auch nicht unbedingt hinderlich fuer die Kreativitaet sein muss. Meine Tochter (im Herbst 7) hat (fuer unser Verstaendnis) recht viel Spielzeug. Sie ist aber gar nicht so der Spielzeugtyp. Sie malt, bastelt, naeht, strickt, schreibt und liest am liebsten. Ich selbst bastle ueberhaupt nicht gerne (musste auch noch nie mitbasteln) UND sie hat viele Spielsachen TROTZDEM ist sie ein sehr kreativer Mensch. Wenn sie mit Spielsachen spielt dann eher im Rollenspiel. Sie hat sogar ein Leappad (von Leapfrog) mit Spielen zur freien Verfuegung in ihrem Zimmer. Seit Weihnachten hat sie vielleicht dreimal damit gespielt.


    Kreativitaet foerdern ist sicher immer gut, aber es kommt auch aufs Kind an. Wir haben auch ein paar blinkende laute Platikteile (Kleinkindspielzeug) und auch die wurden bespielt.

  • Das ist so unterschiedlich. Mein Großer hätte kein klassisches Spielzeug gebraucht; erst mit 7 hat er begonnen, sich für Lego-Technik zu interessieren und spielt heute (mit 13) immer noch intensiv damit. Davor hat er exzessiv Steine gesammelt und Holz geschnitzt.


    Die 7jährige hat eine riesengroße Verkleidungskiste mit Tüchern, Klamotten, Taschen und Schmuck. Dann noch ein paar Gesellschaftsspiele, Schleichfiguren und Malsachen. Damit ist sie glücklich. Und das Zimmer ist schön übersichtlich! :)


    Die beiden Kleinen bauen mit der großen Schwester Höhlen und machen Rollenspiele im Spielhäuschen, wo sich Küchenutensilien, Behälter und sonstiger Haushaltsnippes befinden. Außerdem werden oft Landschaften mit Schleichtieren, Bauklötzen und Fundstücken aus Haus, Garten und Wald aufgebaut.


    Die Holzeisenbahn, die Duplosammlung, Puppenkleidung, Kugelbahn und anderes Zeugs habe ich auf dem Dachboden verstaut. Das wird nämlich nur ausgekippt. Wenn jemand wirklich Bedarf dafür hat, hole ich die Kisten wieder runter.

    mache Pause - bin im Flohmarkt erreichbar! :)

  • Meine (älterer) Schwester hat nie gerne mit Spielsachen "gespielt" - ich dagegen
    habe ausdauernd und sehr lange mit seeeeeehr viel Spielzeug "gespielt" -
    groß geworden sind wir beide, auch mehr oder weniger normal ;) - und öhhh, also wenn ich das so sagen darf, Kreativität hat uns bisher noch niemand abgesprochen. Früher (also z.B. unsere in den 1950er Jahren geborenen Eltern) hatten ja mehr oder weniger alle Kinder
    wenig Spielzeug, trotzdem ist diese Generation auch nicht kreativer als
    spätere.


    Ich glaube auch, dass die Entwicklung des Kindes nicht unbedingt mit der Menge an Spielzeug zu tun hat, sondern sehr viel mit Persönlichkeit - und auf die reagieren die Eltern ja auch mit ihren Spielzeugkäufen.
    Unserer liebt kleine Autos - also haben wir hier einen respektablen Fuhrpark; sein bester Freund liebt Tiere und hat daher eine enorm große Zoosammlung in allen Varianten. (Während bei uns lediglich ein kleiner Zoo vorhanden ist, der in der Kiste darauf wartet, dass vielleicht zukünftige Geschwister daran Freunde finden - ansonsten bisher der totale Fehlkauf ;) )


    Wir sind ja in einem Waldorf Spielkreis und ich finde es auch gut, dass er dort mit wenig Spielzeug und naturnahen Materialien auskommen muss;-)) Sehr empfehlenswert für kleine Kinder ist mit Sicherheit ein Kastanienbad, das könnt Ihr Euch ja im Herbst kostengünstig zulegen;-) Unser Sohn spielt auch gerne mit gesammelten Steinen und Muscheln die stundenlang in die Wanne auf unserem Balkon versenkt werden...

  • jetzt mit 1 1/2
    Trecker, Autos, Bagger... alles was fährt halt
    Duplo
    am besten Duplo-Autos ;) :D
    und seit 2 Wochen liebt er Puzzles (die einfachen mit den Griffen an den Teilen) da kann er derzeit stundenlang mit nur einem Puzzle spielen

  • Bei uns der Renner: Duplo, Autos und andere Fahrzeuge (z.B.Bruder-Unimog), Bücher, Werkzeug für draußen: Laufrad, Fahrrad und jetzt Trettraktor.

  • Bei uns war in dem Alter der puky wutsch der absolute Renner. Und Bücher.

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    liebe grüße
    kittelx

  • Bei uns ist derzeit Lego Primo ganz groß. Vorallem diese Raupe die jeder hat und der Zug. Er ist die ganze Zeit damit beschäftigt die Männchen auszutauschen und durch die Wohnung zu fahren. *tschuschu!!!!* #herzen