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  • ich bin auch eher schlank (BMI eben berechnet 19.6) und esse eigentlich recht viel
    z.B. gestern
    morgens: 1 Croissant, eine "Seele" (großes Weizenbrötchen mit Salz) ohne Belang, 1 großen Becher Milchkaffee mit 4 Süßstoff
    mittags: 1 Teller Kantinenessen, z.B. Nudeln mit Gemüsesoße und 1 Teller grüner Salat mit Dressing
    nachmittags: 1 Stück Apfelkuchen mit Streuseln und 1 Fruchtjoghurt (Vollfett)
    abends: 1,5 Teller Gemüse, Fisch und Kartoffeln aus dem Dampfgarer. Danach 1 Vienetta (ein Ganzes #schäm )
    getrunken hab ich Wasser, Schorle 1:2 und Limo light.

    Sport mache ich nicht. Hab aber fest vor, das zu ändern.

    Aber: ich hab immermal wieder Tage dazwischen, da ess ich z.B. 1 Hüttenkäse, 2 Fruchtjohurts und 2 Salzstangen und sonst nichts. Weil ich Stress hab (also bei mir wirkt sich das auf den Appetit negativ aus), oder auch einfach keinen Apepetit auf gar nichts, was grad da ist. Da kommt so ca. 1x in der Woche vor.

    LG

  • stimmt, die Emotionsfragen hab ich gar nicht beantwortet:

    Müde: da muss ich dann schlafen, oder ich suche mir Beschäftigung wie Wäsche waschen, zusammenlegen oder irgendwas anderes im Haushalt, Essen hilft bei mir gar nicht, um darüber hinweg zu gucken.

    Traurig: hm, ich bin ehrlich gesagt selten traurig, eher wütend oder gestresst, aber traurig eigentlich nicht. Selten mal traurig, wenn ich Streit habe mit meinem Mann, da muss ich dann SOFORT mit ihm darüber reden und das klären, ich halte solche unklaren Situationen schlecht aus und Essen tröstet mich da null.

    Gestresst: das bin ich ganz oft, meist positiv, manchmal auch negativ, da greife ich dann gerne auf Sport zurück.

    Ich bin der Süssigkeitenesser, der abends beim Entspannen beim Fernsehgucken oder Internetsurfen sich was reinfährt.

    Und, man muss nur mal hier aufschreiben, wie langsam alles mit dem Abnehmen geht, und schon ist übers Wochenende 1 kg weg #banane

    Was mir auffällt: warum denken viele, dass hier viele meinen, sie würden viel essen, es aber nicht tun? Ich finde die Mengen, die hier so aufgeschrieben worden sind eigentlich ganz ordentlich, wenn man die Kalorien so zusammenzählt, dann sind das ganz normale Mengen. #weissnicht

    Und mir ist das mit dem Schlafmangel auch ein Rätsel, bei MIR hängt das nicht daran.

    LG Heike

    Der richtige Mensch ist nicht der, mit dem immer alles toll ist, sondern der, ohne den alles blöd ist.

  • Lemony hast Du mal überlegt ob Du vielleicht zu wenig isst? Der Körper geht ja in einen Spar- und Einlagerungsmodus, wenn er zu wenig und zu selten Essen bekommt. Daher soll man ja bei Programmen wie Weight Watchers oder MyMiracle auch immer seine Punkte aufbrauchen und nicht welche übrig lassen.


    ich denke, der Ansatzpunkt wäre dann aber nicht, das Essen zu erhöhen, sondern den Stoffwechsel und den Grundumsatz zu erhöhen, und das geht mit Sport. Am Anfang geht das langsam, dann später wird es leichter, weil mehr Muskelmasse da ist, die zur Verbrennung beiträgt. Und dann kann man auch mehr Essen

    LG Heike

    Der richtige Mensch ist nicht der, mit dem immer alles toll ist, sondern der, ohne den alles blöd ist.

  • Kann es nicht sein, das sehr schlanke einfach hibbeliger sind und sich mehr bewegen, bzw es nicht lange aushalten still zu sein?

    Das trifft bei mir gar nicht zu. Ich kann gut auch einfach nur rumsitzen und habe im Alltag selten mehr als 5000 Schritte.

    Ich verfolge ja auch den anderen Thread mit dem Gewicht der Kinder. Ich kann auf jeden Fall sagen, dass für mich Essen eben nur Essen ist. Es ist mit keinerlei Emotionen verbunden ungefähr genauso wie trinken. Ich muss es tun, weil mein Körper es zum Überleben braucht (Was nicht heißt, dass ich es nicht genießen kann,aber das ist ja bei einem guten Wein z.B. auch so).

    Irgendwie glaube ich, dass das ein wichtiger Punkt ist. Komischerweise habe ich eine Schwester, die schon immer mit Übergewicht und Jo-Jo-Effekt zu kämpfen hat, also kann es eigentlich nichts sein, was mit Kindheit und Erziehung zusammenhängt und ich habe keine Ahnung wie man diesen Zustand erreicht 🤷

  • Kann es nicht sein, das sehr schlanke einfach hibbeliger sind und sich mehr bewegen, bzw es nicht lange aushalten still zu sein?

    Wer hibbelig ist und nicht stillsitzen kann, hat einen höheren Grundumsatz. Das ist bei meinen Kindern (bei einem nur manchmal, beim anderen immer) und mir der Fall. Das eine Kind beginnt auch, wenn ihm kühl wird, immer mehr zu hibbeln, bewegt sich immer schneller und sportlicher und friert erst, wenn die Erschöpfung kommt. Das andere Kind hibbelt ganz grundsätzlich immer, hat aber anders als das andere und ich keine ADHS-Diagnose bekommen.

    Die Genetik spielt aber beim Speckansatz eine große Rolle; unabhängig von der Ernährung wird man in der Großfamilie meines Mannes viel leichter rundlich als in meiner Herkunftsfamilie. Mein Mann hat mehr Unterhautfettgewebe als ich und lachte mal, er habe einen Waschbrettbauch - einen angeheirateten!

    Inzwischen sind mangels Training meine Muskeln nicht mehr so bemerkenswert, aber das ließ mich nur leichter werden...

    Was ich mir gut vorstellen kann, ist, dass eine zuckerreiche Ernährung manche Leute unruhig macht, weil der Blutzuckerspiegel hoch geht, im Energiehoch packt man was an, dann kommt das Blutzuckertal mit schlechter Laune und Hunger, wogegen man was Süßes isst oder Limonade trinkt mit der Folge des nächsten Blutzuckerhochs - eine sehr ungesunde Schaukelei.

    Susan Sto Helit ist die Anfangsfrage dieses Threads noch relevant? Dazu habe ich ja bis jetzt weder etwas geschrieben noch den ganzen Strang durchgelesen.

  • Kann es nicht sein, das sehr schlanke einfach hibbeliger sind und sich mehr bewegen, bzw es nicht lange aushalten still zu sein?

    Das trifft bei mir gar nicht zu. Ich kann gut auch einfach nur rumsitzen und habe im Alltag selten mehr als 5000 Schritte.

    Ich verfolge ja auch den anderen Thread mit dem Gewicht der Kinder. Ich kann auf jeden Fall sagen, dass für mich Essen eben nur Essen ist. Es ist mit keinerlei Emotionen verbunden ungefähr genauso wie trinken. Ich muss es tun, weil mein Körper es zum Überleben braucht (Was nicht heißt, dass ich es nicht genießen kann,aber das ist ja bei einem guten Wein z.B. auch so).

    Irgendwie glaube ich, dass das ein wichtiger Punkt ist. Komischerweise habe ich eine Schwester, die schon immer mit Übergewicht und Jo-Jo-Effekt zu kämpfen hat, also kann es eigentlich nichts sein, was mit Kindheit und Erziehung zusammenhängt und ich habe keine Ahnung wie man diesen Zustand erreicht 🤷

    Geht mir ähnlich. Ich bin auch mit knapp 50 immer noch recht schlank. Wahnsinnig viel bewegen tue ich mich auch nicht und die Menge an Bewegung hatte in meinem ganzen Leben noch nie wirklich Auswirkung auf mein Gewicht.

    Meine Schwester dagegen kämpft seit Ewigkeiten mit ihrem Gewicht, obwohl sie quasi durchgehend viel Sport gemacht hat.

    Wir hatten auch in unserer Kindheit schon ein deutlich unterschiedliches Essverhalten. Ich war eher mäkelig. Meine Lieblingsspeise Kuchen und Torten (die es eher selten gab) konnte ich in grossen Mengen essen - mit warmem Essen und Fleisch und Wurst konnte man mich meist jagen. Meine Schwester dagegen hat früh vor allem auch viel und gern Fleisch und Wurst gegessen, Kuchen war überhaupt nicht ihrs. Insgesamt würde ich die Ernährung bei uns zu Hause als eher gesund und geregelt einschätzen und sehe auch nicht, wo da grössere Unterschiede zwischen uns gemacht worden wären.

  • Was ich mir gut vorstellen kann, ist, dass eine zuckerreiche Ernährung manche Leute unruhig macht, weil der Blutzuckerspiegel hoch geht, im Energiehoch packt man was an, dann kommt das Blutzuckertal mit schlechter Laune und Hunger, wogegen man was Süßes isst oder Limonade trinkt mit der Folge des nächsten Blutzuckerhochs - eine sehr ungesunde Schaukelei.

    Ich hab hier so ein Zucker-Hibbel-Kind - als Kleinkind konnte sie von einer Weißmehlsemmel die halbe Nacht wach und aktiv (gefühlt) bleiben. Immer normalgewichtig. Mittlerweile mit ordentlich Muskeln und einem Sportprogramm (zum "Spaß") dass ich beim dran denken schon Muskelkater bekomme. Entsprechend isst sie am liebsten Nudeln und Reis.

    Die anderen regieren auf einen gelegentlichen Zuckerschub kaum. va die Kleine könnte sich ausschließlich süß ernähren, es macht sie aber nicht hibbelig - sie ist def. zu dünn. Jung supergreen ist mein "Fleischzahn", dazu Obst und sein Speiseplan ist perfekt. - er ist schon sein Grundschule etwas zu dünn. Er hibbelt nicht, er sitzt nur nie und er rennt überall hin und springt über jedes "erdachte" Hindernis. immer große Bewegungen

    Der Zwerg mach alles was er macht mit dem größtmöglichen Krafteinsatz und das sieht man ihm auch an - er wirkt breiter und schwerer als er ist (normalgewichtig). Essen tut er am liebste Müsli und Joghurt. Er ist ein Vorratsesser, wie ich: gibt es etwas, das ihm schmeckt, dann isst er richtig viel - ist das Essen nicht nach seinem Geschmack, oder hat er gerade keine Zeit, dann lässt er die Mahlzeit einfach ausfallen. Er ist auch der einzige, der keinen "Hunger-Grant" bekommt.

    also ja, meine dünnen bis normalgewichtigen Kinder bewegen sich wirklich viel (bewusst und unbewusst) - sie essen auch nicht wenig, nicht nur gefühlt, auch der Kiga hat mir das so rückgemeldet. Darum gehe ich davon aus, dass ihr Bewegungsdrang so viel Energie verbraucht, weil irgendwo muss es ja hin.

    Mein schlanker Mann ist auch ganz sicher ein Zappler - er sitzt wenig (außer in der Arbeit) und wenn, dann nie still.